Kääääse!

Ich bin ja Käseliebhaber. Da hält mich auch meine leichte Laktoseproblematik nicht von ab. Ich liebe Käse und ich werde nicht auf Käse verzichten. NIE! Und ja, es gibt tolle Ersatzkäsesachen, aber nichts geht über echten wirklichen tollen echten Käääääse!

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Nun gibt es bei unserem EDEKA seit einiger Zeit an der Käsetheke, bei der ich häufiger und heftiger Kunde bin, eingelegten Saint Albray zu kaufen. Es hat zwei Einkäufe gedauert, bis ich mich getraut hab und nun bin ich süchtig. Leider ist der Käse eingelegt wirklich nicht erschwinglich. Letztes Mal hab ich für zwei „Happs-schon-sind-sie-weg“-Scheibchen 6 Euro bezahlt. Grundsätzlich rechne ich sowas nicht nach und zahle für gutes Essen auch gerne mehr Geld, aber wenn ich etwas rasch nachmachen kann und so spare, warum nicht.

Also kurz analysiert was drin ist und selbstgemacht.

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Eine Ecke Saint Albray gekauft (3 Euro etwa), 3 Frühlingszwiebeln und das gute Olivenöl von der Fattoria la Vialla genommen. Etwas Pfeffer, Lavendelblüten, Thymian und etwas Rauchsalz. Fertig!

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Ich hab den Saint Albray in kleine mundgerechte Stückchen geschnitten und die Frühlingszwiebeln in kleine feine Ringe. Man kann sicherlich auch anderes Öl nehmen, ich finde es mit richtig gutem Olivenöl aber am Leckersten.

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Beim Pfeffer gebe ich ein wenig gemahlenen Pfeffer dazu und ein paar Pfefferkörner für die Optik. Ich hab indischen Rosenpfeffer genommen, es eignet sich aber jeder, der nicht zu scharf ist. Außerdem habe ich ein paar Lavendelblüten und etwas Thymian drunter gemischt, das macht den Geschmack nochmal interessanter. Hier kann man je nach Gusto reinrühren, was Spaß macht und schmeckt.

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Und ruckzuck hat man ein schönes Abendbrot. Frisches Baguette dazu oder ein feines Brötchen.

Lecker!

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Eat – das kleine Buch der Fastfood-Küche von Nigel Slater

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Wie ja mittlerweile alle hier wissen, bin ich eigentlich für diesen ganzen Küchengötterfankokelores nicht zu haben. Weder verehre ich Tim Mälzer, noch bekomme ich einen feuchten Schlüpfer wenn ich mir Jamie Oliver in meiner Küche vorstelle, aber einen gibt es, der haut mich dann doch immer wieder von den Socken.

Nigel Slater

Slater steht für unaufgeregte klassische Gerichte, mir hochwertigen und guten Zutaten. Eins haben alle seine Gerichte gemeinsam, sie sind nicht überladen, nicht zu vollgestopft mit Kram, sondern reduzieren sich auf das Wesentliche: guten Geschmack.

Ich fand bereits sein „Küchentagebuch“ und „Tender – Gemüse“ traumhaft, nicht nur weil die Gerichte darin so herrlich sind, sondern auch weil Slater nicht bloß Rezepte schreibt, sondern Geschichten. Jedes Rezept ist mit so viel Begeisterung für das Essen und Kochen und die Zutaten geschrieben, daß es häufig an sich schon Unterhaltungswert hat.

Sein Vorwort ist ein Traum, in „Eat“ geht es nicht darum in stundenlanger Kleinarbeit phantastische Leckereien zu kreieren, sondern es geht darum schnell gutes und abwechslungsreiches Essen auf den Tisch zu bekommen. Es geht ihm darum auch dann für gutes Essen zu sorgen, wenn wir keine Zeit haben uns viel Mühe zu geben und in denen es schnell gehen und trotzdem gut schmecken soll.

Um ihn zu zitieren:

„Nichts weiter als schlichtes köstliches Kochen. Für die Momente, in denen wir einfach nur ESSEN wollen.“

Nun so ähnlich hat Jamie Oliver das ja bereits versucht und so war ich sehr skeptisch, denn Jamie Olivers 15- Minuten Gerichte dauerten bei mir dennoch ewig und ließen mich stundenlang in der Küche stehen. Heute habe ich also ausprobiert, was Nigel Slater da vorschlägt.

Er macht dabei keine Zeitangaben und auch die Mengenangaben ergeben sich immer erst aus dem Rezept, nicht aus der Zutatenliste. Mir gefällt das, es zwingt mich das Rezept genau zu lesen, bevor ich beginne zu kochen.

Ich habe mich heute für gegrilltes Lamm mit Minz-Feta entschieden und mich für die Beilage von seinen Tomaten-Romana-Bruschetta inspirieren lassen.

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Bei mir sind Rezepte und Kochbücher ja häufig eher Inspirationsquelle und mich sklavisch an ein Rezept halten, findet bei mir eher selten statt. (Bei den Macarons hab ich es tatsächlich getan, weil die sonst ein großes Chaos geworden wären.)

Das gegrillte Lamm erfodert ein wenig Vorbereitungszeit, weil das Lamm in der Knoblauchsoße 1 Stunde kühl stehen soll. Da man in dieser Stunde allerdings ja wirklich nicht kocht, habe ich das mal nicht als Abzug in meine Fastfood-Wertung eingebracht.

Zutaten:

Olivenöl, 1 Knoblauchzehe (ich benutze fast nur noch den runden Ackerknoblauch, der ist köstlich!), 6 Lammkoteletts, 200 g Feta-Käse, 4 EL Joghurt, frische Minze, Pfeffer und Salz.

6 EL Olivenöl in eine flache Auflaufform geben und mit 1 geschälten und zerdrückten Knoblauchzehe, sowie etwas Salz und Pfeffer verrühren. Die Lammkoteletts in das Öl geben und wenden, so daß sie bedeckt sind, anschließend etwa eine Stunde an einen kühlen Ort stellen. (Das kann man natürlich auch schon am Vortag vorbereiten.) Ich bin hier vom Rezept abgewichen und habe in die Marinade außerdem ein wenig Zitronensaft und gehackte Minze gegeben.

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Dann für den Minzfeta den Fetakäse pürieren, Joghurt und Minzblätter, sowie etwas schwarzen Pfeffer dazu und weiter pürieren.

Die Kotletts im Backofen oder einer Grillpfanne garen, bis sie außen goldbraun und innen rosig pink sind.

Ich möchte erwähnen, daß ich dem Herrn des Hauses die Fetacreme als Joghurtsoße unter geschoben habe, weil er ja dieses Ekel-käse-esse-ich-nicht-Problem hat, der Herr hat zweimal Nachschlag genommen, wehe mich verpetzt wer!!

Für die Beilage habe ich mich dann von den Tomaten-Romana-Bruschettas inspirieren lassen und Miniromanasalat und Tomaten gegrillt und mit einer leckeren Vinaigrette mit Weißweinessig und Dijonsenf beträufelt.

Diese Dinge findet man in „Eat“ zu Hauf, Inspiration, Ideen, Kombinationen, Soßen, Variationen. Super.

Ich habe dann zum Knabbern dazu noch ein paar Papadums gemacht. Indische Fladenbrote, die ein wenig nach Chips schmecken. Ich muß gestehen, sie als Trockenfladen zu kaufen und dann nur noch zu fritieren, das geht rasch und schmeckt prima.

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Für alles zusammen, die Stunde Marinieren herausgerechnet, habe ich keine 12 Minuten gebraucht, bis das Essen auf dem Tisch stand und der Mann war der Meinung, ich hätte ihm ein Luxusmahl kreiert. Das nenne ich wirklich nachkochbares Fastfood und auch für mehr Personen, hätte ich nur unwesentlich länger gebraucht, das Pürieren erledigte die Küchenmaschine und viel geschnippelt wurde auch nicht, das Garen der Lammkoteletts dauerte wenige Minuten.

Perfekt.

In „Eat“ stecken von mir nun jede Menge Klebezettel mit markierten Rezepten für die Tage, an denen es wirklich zeitlich kaum klappt ordentlich zu kochen, damit ich eben doch ordentlich koche.

Schön finde ich, daß es diesmal zu fast jedem Gericht ein Foto oder Bild gibt, das hilft mir bei der Auswahl was ich nachkochen möchte, und was nicht, sehr und gestaltet das Buch außerdem wirklich schön.

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Dank des gut sortierten Index findet man alles gut wieder und kann sich anhand der Zutaten die Gerichte aussuchen.

Slater hat es erneut geschafft mich auf ganz einfache Art glücklich zu machen.

Dazu ist sein Buch in einem sehr handlichen Format, so daß es gut auch in der Küche Platz findet, es ist schwer genug, um aufgeschlagen liegen zu bleiben und die Schrift ist groß genug gewählt, damit ich auch ohne Brille in der Küche werkeln und alles lesen kann.

Erneut von mir eine ganz große Empfehlung für alle Fastfood-Köche, Food-Experimenteure, Leckerschmecker und Liebhaber der einfachen schnörkellosen Küche.

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Die fressenden Elfen bei mir zum Dinner

So endlich war es soweit, die drei fressenden Elfen waren bei mir zu Gast und ich habe mein Menü kredenzt.

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Es gab:

Kühles Avocadocremesüppchen mit Flußkrebsen und Schüttelbrot aus Tirol

Sesamlachs auf Tomaten und Spinatsalat mit Sojahonigdressing

Barbarie-Ente mit Süßkartoffelstampf und Ofengemüse

Raffaellocreme mit Heidelbeeren

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Ich bin ja jemand, der grundsätzlich auf den letzten Drücker und unter Zeitdruck die besten Ergebnisse erzielt, somit habe ich NICHT probegekocht und war erst Freitag einkaufen, habe dann den Samstag damit zugebracht meinen Saustall aufzuräumen und zu kochen.

Vorbereitet habe ich das Avocadosüppchen, daß schon einige Stunden im Kühlschrank stehen sollte, damit es ordentlich durchgekühlt ist.

Außerdem mußte die Ente ca. 8 Stunden in die Marinade aus Thymian und Knoblauch und den Nachtisch hatte ich auch bereits gegen Mittag fertig, so daß ich dann noch schnell Blumen geholt habe und mich auf das Tischdecken konzentrieren konnte.

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Die Rezepte habe ich wie üblich auf meinen Geschmack angepaßt, die Mengenangaben passen diesmal für 4 Personen. (Für eine alleinige Hauptspeise würde ich deutlich mehr Süßkartoffelstampf und etwas mehr Fleisch empfehlen!)

Zutatenliste Avocadocremesüppchen: (Das Rezept stammt aus meinem allerliebsten Lieblingskochbuch: California )

1 Kleine Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 kleine Chilischote, 1 kleiner Bund Koriander, 1 EL Olivenöl, 1 l Gemüsebrühe, Saft von 1 Limette, 1 kräftige Prise Kreuzkümmel, 2 reife Avocados, 150 g Sauerrahm, Salz und Pfeffer, einige Flußkrebsschwänze, ein paar geröstete Kürbiskerne und Tiroler SchüttelbrotZwiebeln und Knoblauch abziehen und fein hacken. Die Chilischote waschen und ebenfalls fein hacken. Koriander genauso.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und anschwitzen, die Chilistückchen dazu geben. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und auf etwas mehr als die Hälfte einkochen. Anschließend den Koriander, die Hälfte des Limettensaftes und den Kreuzkümmel unterrühren.

Die Brühe bei Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann für etwa 1 Stunde in Kühlschrank. Anschließend die Avocados schälen und würfeln. mit dem restlichen Limettensaft vermischen und mit dem Sauerrahm vermischen, dann zur gekühlten Brühe geben und alles pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer nachwürzen und noch malzum Durchkühlen in den Kühlschrank.

Dann mit den Krebsschwänzen und den Kürbiskernen bestreuen und mit dem Schüttelbrot genießen.

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Anschließend gab es aus der Deli vom letzten Jahr Sesamlachs auf Tomaten und Spinatsalat mit Sojahonigdressing.

Zutaten:

Saft 1 Limette, 6-8 EL Sojasoße, 8 EL Olivenöl, 2 TL Sesamöl, 2 EL Honig, 30 g Ingwer, 6 Frühlingszwiebeln, 500 g Lachsfilet (Sushiqualität), 6 EL Sesam, 1 TL schwarzer Pfeffer, 4 Tomaten, 250 g Babyspinat, 1 kleine rote Zwiebel, Meersalz.

Limettensaft, Sojasoße, Olivenöl, Sesamöl und Honig mischen. Den Ingwer fein reiben und darunter mischen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und unter das Dressing heben.

Lachsfilet in feine Stücke schneiden und in Sesam und Pfeffer wenden. Die Tomaten in feine Scheiben schneiden. Den Spinat mit dem Dressing mischen. Tomatenscheiben auf dem Teller anrichten und mit der kleingehackten Zwiebel bestreuen. Die Lachsstückchen bei großer Hitze rund herum etwa 2 Min anbraten, das Innere sollte noch roh bleiben.

Lachsstückchen auf den Tomaten anrichten, Salat dazu, fertig.

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Kommen wir zum Hauptgericht, der Barbarie-Ente mit Süßkartoffelstampf und Ofengemüse. Auch dieses Rezept stammt aus meinem California Kochbuch, mit leichten Abwandlungen.

Zutatenliste:

6 Knoblauchzehen, 4 Zweige Thymian, 4 Entenbrüste a 200 g (gabs nicht, hier gab es also drei Entenbrüste a 350 g und diese hab ich dann nicht im Ganzen serviert, sondern bereits in feine Scheiben geschnitten), 100 g Sauerkirschen aus dem Glas, ein guter Schuß Brandy, 3 Schalotten, 3 EL Butter, 1/4 l Rotwein (trocken, sehr trocken!), 3 EL Balsamico Essig, 1/4 l Entenfond, 500 g Süßkartoffeln, Salz, 200 ml Sahne, eine Zucchini, 250 g Kirschtomaten

2 Knoblauchzehen abziehen und fein würfeln, den Thymian fein hacken. Die Entenbrüstchen abbrausen und trockentupfen, die Haut fein einschneiden. Dann mit der Thymian-Knoblauch-Mischung einreiben. Gut einmassieren und in einer dichten Tupperdose 8 Stunden mindestens im Kühlschrank marinieren lassen.

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Für die Soße, die Kirschen in Brandy einlegen (min. eine Stunde), die Schalotten und zwei Knoblauchzehen abziehen und hacken in 2 EL Butter kurz anschwitzen. Die Kirschen dazu geben und so lange unter Rühren erhitzen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Mit dem Rotwein ablöschen und so eine cremigen Soße einkochen lassen, dann mit dem Balsamico mischen, anschließend den Entenfond zugeben und einkochen lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Die Süßkartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden, in reichlich kochendem Salzwasser 15 Minuten garen, bis die Stücke schön weich sind. Die letzten beiden Knoblauchzehen abziehen und in feine Scheiben schneiden, dann in der Sahne erhitzen, bis diese auf etwa die Hälfte eingekocht ist. Die Süßkartoffeln abgießen und stampfen, die Knoblauch-Sahne unterrühren mit etwas Pfeffer und Salz würzen.

Die Zucchini mit dem Ofengemüse in einer großen Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, mit Meersalz bestreuen und für 10 Minuten bei 200 Grad Umluft in den vorgeheizten Backofen.

Die Entenbrüste mit der Hautseite nach unten scharf anbraten, damit diese schön kross wird. Dann wenden und so lange braten, bis der Bratensaft durch die eingeschnittene Haut nach oben steigt. Hitze herunter drehen und noch ein paar Minuten garen. Dann in feine Scheiben schneiden und jede Scheibe noch mal für etwa 30 Sekunden von jeder Seite kurz ins heiße Fett legen.

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Die Raffaello-Creme ist wiederum aus einer der Delis aus dem letzten Jahr, auch hier von mir etwas abgewandelt.

Zutaten:

4 EL Himbeer-Feigenkonfitüre, ein großes Glas Heidelbeeren, 250 g Magerquark, 30 g Zucker, 1 Packung Vanillezucker, ein guter Schuß Kokosmilch, 3 EL Kokospulver,  125 g Schlagsahne, 8 Kokoskonfektkugeln (Raffaello)

Die Konfitüre unter die abgetropften Heidebeeren rühren.

Quark, Zucker, Vanillezucker, und Kokosmilch sowie Kokospulver gut verrühren. Sahne steifschlagen und unterheben.

Quark, Kokoskugeln und Heidelbeeren in verschiedenen Schichten in ein Glas füllen. Mit einer Kugel oben drauf garnieren. Fertig!

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Ich hoffe, es hat allen geschmeckt. Wir hatten wieder einen äußerst witzigen und spaßigen Abend, auch wenn ich den Wein komplett vergessen habe, dafür gabs Tee und Fassbrause und Limo und Latte Macchiato.

Außerdem haben wir entschieden unsere Dinnerpartys in loser Reihenfolge fortzusetzen. Es war wirklich schön, 4 so unterschiedliche Frauen, in gänzlich unterschiedlichen Wohnungen und Wohnsituationen, mit ganz eigenen Arten zu kochen kennenzulernen, zu besuchen und zu bewirten. So haben sich neue Freundschaften geschlossen und ich bin äußerst froh, an diesem kulinarischen Experiment teilgenommen zu haben.

Achso… Frau Katze hat sich auch ganz passable benommen.

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Und so sah dann die Küche aus… *hüstel*

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Chim…was? Chimichurri!! – Werbelink im Beitrag enthalten!

Saftiges Rindersteak mit Chimichurri-Soße, so stand es auf meiner Hellofresh Karte und ich rätselte, what the hell is Chimichurri? Curry? Mag ich nicht… bäh!

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Gegoogelt und erfahren, daß es mit Curry gar nichts zu tun hat sondern eine argentinsche Soße ist, die man hauptsächlich zu Rindfleisch ist. Nun gut, also ausprobiert…

Übrigens habe ich mich mal wieder selten dämlich angestellt und aus Versehen bei Hellofresh einmal die 3 Mahlzeiten Box und einmal die 5 Mahlzeiten Box bestellt, weshalb auf dem Foto oben auch die doppelte Menge an Zutaten zu sehen ist. War in dem Fall allerdings gut, der Mann hat mir die Haare vom Kopf gefuttert.

Zutaten für zwei hungrige Erwachsene

400 g Hüftsteak, ein Bund Petersilie, etwas frischen Oregano, ganz wenige Chiliflocken, 1 Zitrone, 200 g Couscous, 1 gelbe Paprika, Kirschtomaten, etwas Kumin, 1 Schalotte, 8 Knoblauchzehen (Achtung, wir haben gestunken, wie die Pumas, aber es war köstlich), 200 ml Gemüsebrühe, Essig, Pfeffer und Salz

Ofen auf 220 Grad vorheizen (Umluft 200 Grad), Kirschtomaten waschen und halbieren, Paprika waschen und würfeln. Tomaten und Paprika mit etwas Olivenöl und Salz auf einem tiefen Backblech verteilen und ca. 15 Minuten auf mittlerer Schiene rösten.

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200ml Wasser und 200 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen.

Für die Soße, Petersilie, Oregano, Knoblauch, Zitronensaft, Schalotte pürieren. Vorsichtig mit Chiliflocken würzen (wir mögen es nicht so scharf, also war ich das sehr sparsam) Mit etwas Essig (Weißweinessig) und Olivenöl zu einer dickflüssigen Soße verarbeiten. Mit Pfeffer und Salz nach belieben nachwürzen.

Den Topf mit der Brühe vom Herd nehmen, Couscous unterrühren. Eine Prise Kumin, etwas Olivenöl dazugeben und 10 Minuten ziehen lassen, bis das Wasser aufgesogen ist.

Die Steaks in einer großen Pfanne bei starker Hitze von beiden Seiten so lange scharf anbraten, bis der Fleischsaft im Steak nach oben steigt. (Von jeder Seite nur einmal anbraten!)

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Couscous mit dem Ofengemüse mischen, Steaks auf dem Tellerchen anrichten und die grüne Soße dazu geben.

Es war wunderbar köstlich, eine ganz neue Art, den Steakgeschmack zu verfeinern. Das hat unswirklich gut geschmeckt.

Es blieb ein wenig Couscous über, das habe ich am nächsten Tag mit dem Rest des Chimichurri vermischt und als Salat gegessen. Sehr lecker.

Auf dem Bild hier fehlt aus mir unbegreiflichen Gründen die köstliche grüne Soße… hupsa! IMG_2362

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Basilikumöl

Man nehme 100 ml Olivenöl, eine Handvoll Basilikum (frisch), eine Prise Meersalz, das alles in einen Mörser und schön bearbeiten, bis ein feines grünes Öl entstanden ist.

Schmeckt super zu Tomate Mozarella, in Cremesüppchen oder auch über Erdbeeren! IMG_2263