Hello Overlock – Selmin von Tweed and Greet

[werbung- die Overlockmaschine und das Buch wurden mir als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt und der Beitrag enthält Amazon Affiliate Links. Was das ist, findest du hier. ]

Vor einigen Wochen ist hier bei mir ja meine Overlock eingezogen. Diese wurde mir freundlicherweise von Brother zur Verfügung gestellt und ist ein echter Luxusschlitten.

Damit ich diese wirklich teure Maschine nicht gleich kaputt mache, zerstöre oder gar zum Explodieren bringe, davor hatte ich wirklich Angst, vorallem weil im Internet immer die Rede davon ist, wie empfindlich diese Maschinen sind, habe ich mich vorbereitet. Sowas tue ich sonst nie. Ich lese oft nicht mal Gebrauchsanweisungen und bin der Typ „Ich probiere alles aus, irgendwas geht schon“.

Diesmal also nicht, diesmal habe ich die Gebrauchsanweisung der Brother Maschine gelesen und habe mir Fachliteratur besorgt, weil mein eigenes Fachwissen diesmal eben nicht ausreichte.

Das kleine Effchen hat mich freundlicherweise per Nachricht und mit ihrem Blogpost daran erinnert, dass das Buch „Hello Overlock“ von Selmin von Tweed and Greet hier noch schlummerte und ich hab es hervorkramt und mich erstmal schlau gemacht, was so eine Overlock denn überhaupt kann.

Hier findet ihr nun meine Rezension zum Buch „Hello Overlock“ und außerdem war Selmin so lieb und hat mir ein kleines Interview per Email beantwortet. Liebe Selmin, zum einen Danke für dein großartiges Buch, das mir die Scheu vor der Maschine genommen und mich wunderbar angeleitet hat und zum anderen für deine Zeit für das Interview.

Copyright tweed & greet

REZENSION HELLO OVERLOCK von SELMIN ERMIS-KROHS

Die Brother Overlock Maschine stand mehrere Wochen wartend auf meinem Nähtisch und ich schielte sie immer ein wenig skeptisch an. Beißt sie? Wird sie implodieren, wenn ich was falsch mache? Kann ich was falsch machen? Ist das wirklich so schwer, wie alle sagen? Jeder stöhnt über das Einfädeln, soll ich das wirklich jetzt versuchen? Ich bin also drumherum geschlichen und hab mich nicht getraut. Total blöde, wenn ich jetzt zurück denke, denn das Ganze war überhaupt nicht schwer. Die Maschine ist natürlich auch nicht implodiert und ja natürlich kann man viel falsch machen, aber wenn man seinen Kopf einschaltet und vorallem sich umfassend informiert, dann tut die Maschine genau, was sie soll.

Damit ich diese Erfahrung aber machen konnte, war ein wenig Mut nötig und den habe ich mir diesmal nicht angetrunken, sondern angelesen. Wenn mir etwas Unwohlsein verursacht, dann ist Information für mich immer der beste Weg, damit umzugehen. Wenn ich informiert bin, habe ich weniger Ängste und kann die Situation realistischer einschätzen.

In dem Fall hat mir das Buch von Selmin Ermis-Krohs geholfen. Das lag nämlich neben der Overlockmaschine und ich nahm es zur Hand, um eben zu lernen, was ich mit diesem kompliziert wirkenden Gerät überhaupt tun kann. Selmin stellt sich im Vorwort kurz vor und benennt genau meine Gefühle und Hoffnungen für die Overlock, das ließ mich schon mal aufatmen. Es sah also so aus, als wäre das genau das, was ich brauche. Jemand, der mich an die Hand nimmt und mir zeigt, was ich mit der Maschine tun kann, wie sie funktioniert und wie ich Probleme behebe.

Ich ließ mich also von Selmin an die Hand nehmen und marschierte tapfer mit ihr durch die Seiten von „Hello Overlock

Zunächst lernte ich den Unterschied zwischen Overlock und Nähmaschine kennen, denn obwohl ich hier die 4234D von Brother stehen hatte, war mir gar nicht so genau klar, was die denn nun eigentlich kann und was ich damit machen möchte. Im Buch wurde genau das anschaulich erklärt. Dann gab es Tipps zur Auswahl der passenden Maschine und die richtige Einrichtung des Nähplatzes. Das fand ich hilfreich, denn das Setup ist hier ein wenig anders, als wenn ich meine normale Haushaltsnähmaschine bediene.Selmin stellt außerdem eine Coverlock vor, das ist dann mein nächster Traum, den ich sicher umsetzen werde, wenn ich die Overlock beherrsche. Auch hier konnte ich endlich die Unterschiede und Möglichkeiten der Maschinen erfassen, weil sie sehr gut erklärt und klare und eindeutige Worte findet.

Nun hab ich das Glück, dass meine Maschine genau die ist, die Selmin auch bei „Hello Overlock“ nutzt und konnte daher eins zu eins abschauen und der Teil, in dem sie die Maschine vorstellt, war für mich super und eine tolle Erweiterung zur mitgelieferten Bedienungsanleitung. Anschließend wußte ich, wofür welches Rädchen ist und wo Greifer und Messer sind. Auch eine Aufstellung zu sinnvollem Material findet sich im Buch, vieles davon lag meiner Maschine bei, einiges werde ich mir noch nachkaufen. So liebäugle ich beispielsweise mit einem Kräuselfuß, Blindstich- oder einem Paspelfuß.

Im Buch werden außerdem Nadeln und Garne vorgestellt und genau erklärt, wann man welche Nadel nutzt und vorallem in welcher Stärke. Das fand ich sehr hilfreich und habe ich bisher noch nirgendwo so gut erklärt und zusammengefaßt gefunden.

Eine kleine Stoffkunde und Hinweise dazu, welche Stoffe sich zur Verarbeitung mit der Overlock eignen, findet sich ebenfalls.

Copyright Tweed & Greet

Anschließend stellt Selmin die verschiedenen Stiche der Overlock vor und erklärt sehr gut, welcher Stich wofür geeignet ist und zeigt außerdem auch Designnähte, wie Flachnahte.

Dann geht es ans Nähen, sie zeigt, wie man die Nadel einsetzt oder den Nähfuß tauscht und das Einfädeln, wovor ich besonderen Respekt hatte, wird ebenfalls gut bebildert dargestellt. Die Videoanleitung von Brother brauchte ich daher gar nicht mehr und meine Angst davor war total unnötig, das ist sehr einfach und dauert auch überhaupt nicht lange, sondern ist flott erledigt. Vorallem wenn man nur das Garn wechselt kann man mit der Methode des Anknotens wirklich schnell neu einfädeln und genau das wird ebenfalls erklärt.

Für mich hilfreich war auch das Verriegeln der Overlocknähte und das Sichern der Fadenraupe, da stellt sie drei Alternativen vor, von denen ich natürlich die für „Ungeduldige“ am Besten finde. Es wird gezeigt, wie man Ecken und Rundunen näht und wie man Stoff mit der Overlock rüschen kann. Zu allen wichtigen Fragen, wie Fadenspannung und Nähfußdruck finden sich ebenfalls gut bebilderte und leicht verständliche Erklärungen, mit denen ich als Overlockanfängerin überhaupt keine Probleme hatte und die mir wirklich geholfen haben.

Ich bin ja leider Königin darin, unkonzentriert Fehler beim Nähen zu machen und dann auftrennen zu müssen. Eine Overlocknaht auftrennen war für mich der Alptraum, aber auch dazu gibt es Tipps und (ich hab es ausprobiert) damit ging das wirklich ruckzuck. Auch Problemlösungen finden sich im Buch, zum Beispiel für das Reißén des Fadens, eine zusammengezogene Stoffkante oder eine unsaubere Stoffkante. Das ist prima und dient mir als Nachschlagewerk. Gleiches gilt für die richtige Wartung und Reinigung der Overlock.

Neben Grundlagentechniken finden sich außerdem 7 einfache Projekte für den Overlockanfänger, die die wichtigsten Techniken aufzeigen und näher bringen. Die Schnitte sind vom Schwierigkeitsgrad sehr leicht gehalten und steigern sich ein wenig,. Der Schnittmusterbogen liegt bei und ist sehr gut und stabil. Kleine Kritik an dieser Stelle ich hätte mir unterschiedliche Farben für unterschiedliche Größen oder bessere Unterschide in der Linienzeichnung gewünscht. Grundsätzlich kann man mit ihm aber sehr gut arbeiten und die Yoga Hose und das Shirt möchte ich auf jeden Fall noch umsetzen.

Am Ende war ich so gut informiert, dass ich sofort loslegen konnte. Ich hatte keine Angst mehr, etwas kaputt zu machen und weiß, worauf ich achten muß, um ein tolles Ergebnis zu bekommen.

Von mir also eine große Empfehlung für jeden, der sich und seine Näherei ins nächtse Level heben will, das hier bietet sehr gute Hilfestellungen und Erklärungen und nimmt die Scheu vor der teuren Maschine.

Copyright Tweed & Greet

INTERVIEW MIT SELMIN VON TWEED AND GREET:

Jetztkochtsie: Hallo Selmin, schön, dass du dir Zeit nimmst, mir ein kleines Interview zu geben!

Wenn man deinen Blog (so wie ich) schon länger verfolgt, konnte man dich bei deinem Weg von der Näh-Bloggerin hin zur Schnittmustererstellerin, Autorin und Shopinhaberin begleiten. Ich fand das sehr spannend und hab mich gefreut, dich beim Blogst Barcamp im letzten Jahr kennenzulernen. 

Vielleicht willst du dich, für die dich noch nicht kennen, kurz vorstellen? 

Selmin: Liebe Janine, ich freue mich, dass ich hier sein darf! Ich bin Selmin, 38 Jahre und blogge seit 2012 auf meinem Blog Tweed & Greet über meine Geschichten aus dem Nähzimmer, zeige meine Nähprojekte, stelle inspirierende Schnittmuster vor und gebe Tipps und Tricks rund ums Nähen für Anfänger und Fortgeschrittene. Erst mit 32 Jahren hat mich der Nähvirus gepackt und das Nähen hat sich schon fast zu meiner Lebensphilosophie entwickelt. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht nähe, über’s Nähen nachdenke oder darüber spreche. Das Nähen hat mein Leben in kreative Bahnen gelenkt, an die ich vor einigen Jahren nicht im Ansatz gedacht hätte: Ich habe vergangenes Jahr mit „ Hello, Nähmaschine“ und „ Hello, Overlock“ zwei Nähbücher herausgebracht, publiziere regelmäßig Inspirations-Posts auf meinem Blog Tweed & Greet und arbeite als freiberufliche Online-Redakteurin und Content Creator für Unternehmen aus der Handarbeitsbranche. Im April 2018 habe ich zusammen mit Anja von Rapantinchen das Kölner Schnittmusterlabel Schnittduett gegründet, für alle Frauen, die gern lässige und feminine Mode nähen.

Jetztkochtsie: Du bist für mich eine der ersten Fundstellen, wenn ich ein Nähproblem habe, auf deiner Seite gibt es viele Tutorials und Hilfestellungen, seien es „Tipps für das Nähen mit Ringeln und Streifenstoff“ oder auch (für mich Zwerg ganz wichtig) „Beinlänge im Schnittmuster einer Hose verlängern und verkürzen“. Der erste Artikel von dir, den ich gelesen habe, war der zur Garnauswahl und er hat mir dabei geholfen, festzustellen warum mein Baumwollgarn kein so schönes Ergebnis lieferte. 

Du hilfst vielen Näherinnen in vielen Situationen weiter, aber wo oder von wem hast du das alles gelernt? 

Selmin: Ich habe im Oktober 2014, nach insgesamt 12-jährigem Angestelltenverhältnis, meinen festen Job gekündigt, um mich beruflich umzuorientieren. Das Jahr entwickelte sich zu einem kreativen Auszeitjahr. Während andere reisen, um sich selbst zu finden, habe ich meine Nähmaschine ausgepackt und so viel genäht, wie noch nie. Dabei besuchte ich auch ganz intensiv Näh- und Schnittkurse und beschäftigte mich ein ganzes Jahr lang mit meinem liebsten Hobby. In dieser Zeit sind über 30 Kleidungsstücke entstanden. In meinen Kursen konnte ich furchtlos viele Techniken ausprobieren und alle Fragen stellen, die mir auf der Seele brannten. Ich liebe es, mich in Themen hineinzufuchsen, bis ich sie beherrsche, auf dem Weg dorthin mache ich selbst manchmal auch viele Fehler, das gehört immer dazu. Es führt aber auch dazu, dass ich viele Knackpunkte kenne und benennen kann. Ich glaube, damit kann ich Anfängern auf Augenhöhe begegnen und ihnen unterstützend zur Seite stehen.

Jetztkochtsie: Gibt es Internetseiten oder Bücher, die du hilfreich findest und ebenfalls empfehlen möchtest? 

Selmin: Ich liebe die Blogs von Tilly & the Buttons und Closet Case Patterns, die viele hilfreiche Tipps rund ums Nähen geben und auch das Seamwork Magazine ist für mich eine inspirierende und hilfreiche Anlaufquelle. Supergern höre ich den Love to Sew Podcast aus Kanada, aus dem ich immer wieder viel Wissen und Nählust mitnehme . Vor kurzem habe ich außerdem auf meinem Blog meine Lieblingsbücher rund um das Thema Nähen veröffentlicht. Darüber hinaus finde ich das umfangreiche Buch „Fitting and Pattern Alteration“ von Liechty Rasband und Pottberg-Steineckert sehr hilfreich, wenn es um das Thema Schnittanpassung geht.

Jetztkochtsie: Deine Bilder finde ich immer sehr hilfreich und gut fotografiert, deine Texte frisch und informativ. Deine Blogposts wirken natürlich und fröhlich und man erfährt alle Details, die man als Näherin erkennen möchte. 

Wie entwickelt sich so eine Idee bei dir vom ersten Gedanken bis hin zum fertigen Blogpost? 

Selmin: Vielen lieben Dank für die netten Worte, das freut mich wirklich zu hören! Wenn ich für meinen Blog arbeite, entsteht und bleibt die Idee tatsächlich meist so lange in meinem Kopf, bis ich einfach loslege. Für meine eigenen Blogposts fertige ich meist keine Konzepte oder Ähnliches an. Mein Blog ist einfach inspirationsgetrieben, da kann ich mich nicht hinsetzen und beispielsweise Texte für einen Monat vorschreiben, später alle Fotos für einen Monat knipsen oder Schritt für Schritt Fotos. Das wäre zwar sehr effizient, aber es lässt meine Kreativität leiden. Das konnte ich noch nie. Da beginne ich lieber morgens mit einer Idee und arbeite mich einfach durch bis ich fertig bin. Bei Inspirationsposts mache ich oft erst die Fotos und setze dann die Texte dazu. Bei Tutorials beginne ich mit den Schritt-für-Schritt-Texten, mache dann die Fotos und bearbeite sie. Danach passe ich meist die Texte noch einmal an, denn oft kommt es auch vor, dass die Vorgehensweise wie ich sie im Kopf hatte, doch nicht so umsetzbar ist. Wenn der Post fertig ist, wird er auch schon veröffentlicht.

Jetztkochtsie: Zusammen mit Rapantinchen hast du ein gemeinsames Baby, das Schnittduett und ihr vertreibt eure Schnittmuster online. Sie zeichnen sich durch klare Linien und eine elegante Lässigkeit aus. Eure Muster gibt es als Download und Papierschnittmuster.

Welcher der Schnitte liegt dir besonders am Herzen und welchen würdest du mir als Overlock-Anfängerin empfehlen? 

Selmin: Ganz ehrlich? Ich mag eigentlich alle Schnitte gleich und ich habe viele unserer Schnitte mehrfach im Kleiderschrank  hängen und trage sie supergern. Allerdings muss ich sagen, dass ich gerade für unsere Hose Wrapped wohl die beste Kundin war, 7 Versionen habe ich zu Hause und eine Shortsfassung mit einem kleinen Patternhack ist auch schon geplant. Für Overlock Anfänger eignen sich alle Teile der Modular Collection sehr gut, da sie aus Stretch sind und bis auf den Saum, alle Nähte komplett mit der Overlock direkt zusammengenäht und versäubert werden können. Aber auch den Sweater Wrapped und das La Sole Jersey Cami, kann man als Overlock Anfänger gut meistern.

Jetztkochtsie: Ich habe vor einiger Zeit die Aktion 12 Colours of Handmade Fashion bei dir interessiert verfolgt, wird es so etwas nochmal geben? (Ich wäre sofort dabei!) 

Selmin: Oooh, die gibt’s schon! Im Januar habe ich die Aktion #12ausdemstoffregal ins Leben gerufen, um Nähbegeisterte beim Stoffabbau zu unterstützen oder die Community dazu zubringen, sich mit ihrem Stoffvorrat auseinander zu setzen. Jeden Monat, jeweils zum 1. verkünde ich ein neues Thema, bei dem man sich etwas aus seinem Stoffvorrat nähen oder einen zu diesem Thema passenden Post im Zusammenhang mit seinem Stoffvorrat verfassen kann. Dabei muss nicht unbedingt genäht werden, man kann einfach auch Tutorials oder Tipps zu dem Thema veröffentlichen, man kann etwas für sich oder andere nähen und es ist egal ob ein Kleidungsstück dabei entsteht oder etwas Nettes für die Wohnung. Alles ist ganz frei und entspannt, aber eben nach einem bestimmten monatlichen Thema. Die Ergebnisse werden am 27. eines Monats präsentiert und können auf meinem Blog verlinkt werden.

Jetztkochtsie: Deine Bücher „Hello Nähmaschine“ & „Hello Overlock“ bieten einen guten Einstieg in die Technik der Maschinen und darüber hinaus Hilfe bei der Fehlersuche, Nähtechniken und Nähprojekte für den Anfänger.

Was hat dich veranlasst die Bücher zu schreiben und wie bist du an diese neue Herausforderung ran gegangen? 

Selmin: Bei „ Hello Nähmaschine war mir wichtig, dass jeder, der sich das erste Mal an eine Nähmaschine setzt, das Gefühl hat, ich würde ihm über die Schulter gucken und alles Schritt-für-Schritt erklären. Ich wollte schöne Projekte, die inspirieren und auch für Erwachsene geeignet sind. Kleidungsstücke habe ich dabei bewusst weggelassen, damit sich Nähanfänger keine Sorgen um Passform oder Anpassungen machen müssen, sondern vielleicht auch einfach allein mit dem Buch und ihrer Nähmaschine loslegen können und direkt im Nähflow bleiben. Projekt für Projekt steigert sich der Schwierigkeitsgrad der Techniken, wie Säumen, Reißverschlüsse annähen oder Knopflöcher nähen, bis man am Ende tolle Nähprojekte in der Hand hält und voll motiviert ist, voller Elan sein erstes Kleidungsstück zu nähen. Bei „ Hello, Overlock“ war es der gleiche Anspruch. Wir schauen uns die Overlock Schritt für Schritt gemeinsam an, fädeln sie ein und ich stelle die wichtigsten Stiche und Techniken vor, die anhand von ersten Easy-Peasy-Projekten, lässigen Kleidungsstücken und praktischen Accessoires, ausprobiert werden können.

Jetztkochtsie:  Im Buch „Hello Overlock“ arbeitest du ebenfalls mit einer Brother 4234D, was für mich sehr praktisch ist. Ist das Buch aus deiner Sicht denn auch für Anfänger mit anderen Maschinen geeignet? 

Selmin: Ja, auf alle Fälle. Overlockmaschinen weichen zwar in ein paar Eigenschaften manchmal leicht voneinander ab, aber wie bei Nähmaschinen ist das Prinzip das gleiche. Es ist allerdings auch wichtig, dass man als Anfänger das Handbuch seiner Overlock vor sich hat, um wirklich alle Handgriffe kennenzulernen.

Jetztkochtsie: Die Brother 4234D ist ja nicht soooo ein Schnäppchen, welche Overlock Maschine würdest du empfehlen, wenn jemand ein kleineres Budget hat? 

Selmin: Das niedrigere Modell der o.g. Brother die Brother 3034D habe ich ebenfalls zu Hause und nähe damit sehr gern. Es ist eine sehr komfortable Maschine und aus meiner Sicht steht sie ihrem großen Bruder in nichts nach.

Jetztkochtsie: Und zum Schluss: was rätst du jemandem, der seit Jahren mit seiner Haushaltsnähmaschine näht und sich fragt, ob er eine Overlock wirklich braucht?

Selmin: Ich selbst habe erst nach vier Jahren intensiven Nähens mit der Nähmaschine meine erste Overlock gekauft. Bis dahin hatte ich sie eigentlich auch nicht vermisst. Allerdings habe ich sehr schnell gemerkt, dass das Nähen mit der Overlock tatsächlich Nähen auf einem neuen Niveau ist. Die Nähzeit verkürzt sich enorm, ich war ganz baff, wie schnell ich mit einer Bahn fertig bin! Und die versäuberten Kanten geben den Kleidungsstücken natürlich eine ganz andere Hochwertigkeit. Für mich heißt dies, nie wieder ohne Overlock! Sie ersetzt meine Nähmaschine zwar nicht aber beide zusammen sind das perfekte Team in meinem Nähzimmer.

Jetztkochtsie: Herzlichen Dank für deine Zeit. Viel Erfolg weiterhin oder möchtest du sonst noch etwas sagen? Gibt es vielleicht Pläne oder weitere Bücher, auf die wir uns freuen können? 

Selmin: Ich freue mich, dass Du mich gefragt hast und wünsche Dir noch viel viel Spaß beim Ausprobieren Deiner neuen Overlock! Momentan habe ich eine Bücherpause eingelegt und freue mich, dadurch wieder mehr Zeit für meinen Blog zu haben und ganz viel Konzentration auf unser Label Schnittduett und andere kreative Projekte zu legen. Da kann man sich sicherlich auf ein paar Überraschungen im Laufe des Jahres freuen!

 

Ich hoffe, ihr fandet das Interview mit Selmin ebenso informativ und spannend, wie ich. Schreibt mir gerne, ob euch das gefallen hat und ob ich in Zukunft bei Buchvorstellungen häufiger versuchen soll, ein Interview mit dem Autor oder der Autorin zu führen.

(Das geht natürlich nicht immer, aber so ab und an finde ich das wirklich ganz gut.)

Euch jetzt erstmal viel Spaß beim Nähen, Frickeln Handarbeiten und noch einen schönen Freitag!

 

Drachenbotties

[Werbung]

Mein erstes Paar Botties habe ich euch hier ja schon gezeigt: Klick!

Jetzt ging es an die zweite Runde, diesmal wußte ich bereits was ich anders machen wollte und worauf ich achten mußte.Herzlichen Dank an Schulana für das Bereitstellen der Botties und des Garns.

Ich habe mich wieder für das Häkeln der Botties entschieden und habe dazu meine 2,5 mm Olivenholznadel von Addi (Amazon Affiliate Link) benutzt. Das Garn kam diesmal von Schulana. Die Corviglia ist schön stabil und strapazierfähig, aber trotzdem sehr weich und angenehm auf der Haut zu tragen.

Sie ließ sich toll verarbeiten und zwar obwohl sie für die Löcher in den Botties eigentlich einen Tick zu dick ist, hier mußte man darauf achten, dass ich wirklich auch alle Fäden in der 0-Runde durch das Loch in der Sohle führe. Da hatte ich allerdings ein größeres Problem erwartet, das ging wirklich leicht und hielt mich nicht sonderlich auf.

Ich habe das Botties Grundmuster gehäkelt und dann auf meine Größe ein wenig angepaßt, also für meinen hohen Spann, die Abnahmen etwas anders positioniert. Auch das ist wirklich nicht schwer. Sogar unser bisheriger Häkel-Noob Feierabendfrickeleien hat das gut hinbekommen und ist plötzlich Feuer und Flamme für’s Botties häkeln.

Am Schaft habe ich diesmal Zacken eingearbeitet, einfach durch verkürzte Häkelreihen.

Außerdem habe ich die Glitzerpompoms von Rico (Amazon Affiliate Link) an die Schuhe angenäht. Ja, das sind so jetzt keine Botties, mit denen man zum seriösen Anlass geht, aber ich finde sie enorm witzig und genau richtig für ein abgefahrenes Karnevalskostüm.

Die Botties haben diesmal wieder etwa zwei Nachmittage benötigt, allerdings bin ich im Häkeln wirklich langsam, wer Gas gibt, der schafft ein Paar auch an einem Nachmittag.

Auch diesmal habe ich Botties mit Filzeinlage in der Sohle gewählt, ich finde die einfach bequemer und auch besser zu häkeln. Außerdem fühlt es sich schöner am Fuß an. Dadurch, dass das Garn von Schulana (Amazon Affiliate Link) diesmal sehr viel dicker ist, sind die Botties viel dichter und somit natürlich auch viel wärmer.

Das Annähen der Rico Design PomPoms (Amazon Affiliate Link) ging ebenfalls recht flott, wenn ich auch erstmal meine Hand in den kleinen Schuh fummeln mußte.

Hier seht ihr die Botties noch ohne vernähte Fäden und mit der Box Glitzerpompoms. (Amazon Affiliate Link)

Frau Katze war wir immer äußerst hilfreich und mag die Botties ebenfalls sehr. Als Nächstes werde ich dann wohl nähen müssen. Die Botties mit dem Kunstfell und dem Puschel find ich ja toll. Da mach ich mich auch noch dran.

Fakten

Muster: Botties
Garnverbrauch: 80 g Schulana Corviglia in grün
Größe: 35
Modifikation: Zacken am Schaft und aufgenähte Glitzerpompoms.
Nadeln: 2,5mm Häkelnadel von Addi (Amazon Affiliate Link)
Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, Auf den Nadeln, Creadienstag, Sewlala, Handmade on Tuesday, Dings vom Dienstag, sowie zu Caros Fummeley.

Berliner Nachthimmel… ähm Wiese!

[Werbung]

Beim Frickelcast ist Weihnachtzeit und wir haben beide unsere Adventsstrickmuster veröffentlicht.

Mein Set landet so direkt in euerem Einkaufswagen: Klick !

Steffis Set findet ihr hier: Klick für die Mütze ! Klick für den Cowl!

Unter dem Hashtag #frickleradvent findet ihr bei Instagram jede Menge Teilnehmer von Challenge und KAL und natürlich habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, daran teilzunehmen.

Ich habe einen Berliner Nachthimmel gestrickt, das ist Steffis Mützenmuster und da er nun hoffentlich bei seiner Besitzerin angekommen ist, darf ich ihn auch hier zeigen.

Ich habe allerdings zu grünem Garn von Lanagrossa Berlin Shiny gegriffen und somit keinen Nachthimmel, sondern eine Nachtwiese gestrickt.

Beim Gänseessen hat mir Tanja Steinbach dann noch „klassische Sternchen“ erklärt, davon hatte ich Banause noch nie was gehört. Danke Tanja! 🙂

Ich habe meine Mütze etwas länger gemacht, als Steffis, weil ich kein Restgarn haben wollte. Dadurch habe ich fast 50 g verstrickt.

Auch ihr könnt noch am Frickleradvent teilnehmen. Bis 24.12.2018 geht es noch auf Instagram und ihr könnt was gewinnen. Schaut mal hier: Klick!

Fakten

Strickmuster: Berliner Nachthimmel Mütze von Feierabendfrickeleien.

Garnverbrauch: Lanagrossa Lala Berlin Shiny 46 g  (Amazon Affiliate Link)

Größe: Onesize

Modifikation:  Etwas verlängert

Nadeln: Addi Crasy Trio 5mm   (Amazon Affiliate Link

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, sowie zu Caros Fummeley.

Häkel Botties

[Werbung / Produktprobe]

Vor einiger Zeit ist der Handarbeitsgroßhändler Steidl & Becker an mich herangetreten und hat gefragt, ob ich nicht Lust hätte ein Paar Botties zu machen.

Ich gebe zu, ich war erstmal skeptisch, denn unter den Schuhsohlen konnte ich mir nur wenig vorstellen. Google spuckte damals auch noch nicht so viel aus, aber die Instagramseite von Original Botties hat mich dann überzeugt, das wollte ich probieren.

Anfang Dezember habe ich mich also hingesetzt und wollte eigentlich nur mal schnell probieren, wie das gehen könnte und hab mich mit der Anleitung (liegt den Sohlen bei) befasst und ruckzuck losgelegt. Für mich total überraschend, war der erste Bottie dann innerhalb von zwei Nachmittagen fertig. Kein Spaß, in jedem der Schuhe stecken keine 3 Stunden Arbeitsaufwand, das ging ruckzuck und ginge sogar noch flotter, wenn man es bereits einmal gemacht hat und ein wenig Routine bekommen hat.

Ich hatte mich nach einer kurzen Abfrage über Instagram bei euch erkundigt, wie ich das am Besten angehe und ihr hattet mir alle empfohlen, zu häkeln. Für solche Dinge ist es übrigens toll, wenn ihr mir bei Instagram folgt, in den Stories starte ich immer mal wieder Abfragen, was ich ausprobieren soll, wie ich ein Problem lösen kann oder bitte euch um Hilfe und Rat.

Mich findet ihr bei Instagram HIER!

Steidl & Becker findet ihr HIER!

Original Botties sind HIER!

Freundlicherweise hatte ich die Pro Lana Fjord ebenfalls zur Verfügung gestellt bekommen und mein Set beinhaltet die Botties und die Filzsohlen.

Gehäkelt habe ich mit meiner Addi Olivenholz Häkelnadel, weil ich Metallhäkelnadeln immer besser finde, als Holz oder Kunststoff und außerdem mit meinen Addi Crasytrio

Ich habe mich dann entschieden, den Botties Schaft im Bündchenmuster zu stricken, also habe ich nach der Anleitung (minimal auf meinen Fuß angepaßt) der Häkelbotties gearbeitet und ab dem Punkt, ab dem ich nicht mehr abnehme, Maschen aufgenommen und weitergestrickt.

Ich hatte versucht die beiden Botties genau gleich hinzubekommen und extra genau so das Garn abgewickelt, damit der Zweite auch genauso wird. Nun, ihr seht auf den Bildern, dass mir das nicht gänzlich gelungen ist. Finde ich aber nicht schlimm. Mir gefallen meine etwas asynchronen Botties sehr.

Die Botties sitzen schön fest und eng am Fuß, das war mir total wichtig, weil ich nichts schlimmer finde, als schlabberig sitzende Schuhe.

Die Sohlen der Botties sind sehr gut verarbeitet, fühlen sich weich und angenehm an und sind doch so stabil, dass man sie auch draußen tragen kann, ohne dass man jedes Steinchen spürt. Ich finde sie mit den Filzsohlen sehr viel bequemer und wärmer. Ja, man kann sie auch ohne die Filzeinlage tragen, aber ich fand auch das Häkeln mit eingelegter Filzeinlage besser und komfortabler, da man dann die Sohle der Botties besser greifen kann.

Die Handhabung ging wirklich gut, meine 2,5er Häkelnadel ging gut durch die Löcher im Bottie und hatte da keine Probleme. Ihr solltet allerdings eine Nadel wählen, mit der ihr gut häkeln könnt.

Wie schon gesagt, ich war so unfassbar schnell mit den Botties fertig, damit hatte ich nicht gerechnet.

Bei meinen nächsten Botties würde ich ein zwei Veränderungen vornehmen. Zum einen würde ich ein noch dickeres Garn nehmen, damit sie dichter werden. Zum anderen würden ich mehr auf die Löcher in den Sohlen vertrauen. Hinten an der Lasche, an der Ferse, die den Bottie in Form hält, habe ich nämlich nicht ganz auf die Anleitung vertraut und mehrfach festgehäkelt. Das wäre wirklich nicht notwendig gewesen. Auch mit zwei Stichen ist der Bottie ausreichend befestigt.

Die Botties fallen normal aus. Ich trage sonst Schuhgröße 35 und habe die Botties in Größe Kids XL / 35 gehäkelt, sie passen mir sehr gut, da würde ich in jedem Fall drauf achten. Die Botties sind von Größe 24 bis 46 erhältlich und ich würde auch die Größe nehmen, die man normalerweise trägt.

Ihr könnt die Botties aber nicht nur häkeln, bei Grit findet ihr ein Strickmuster für die Botties oder bei der DIY-Eule findet ihr einen Schnitt dafür.

Das Tolle ist auch, wenn euch eure Botties irgendwann nicht mehr gefallen, dann macht ihr sie einfach ab und macht neue Botties.

Mittlerweile findet ihr im Internet verschiedenste Anregungen und Ideen für die Botties. Ich habe eine Pinterest Pinnwand für die Botties gebaut, schaut euch die doch mal an und folgt mir gerne. Ich freu mich über euch und eure Inspirationen.

Ich mag meine Botties sehr und gebe sie garantiert nicht mehr her. Ich werde auf jeden Fall den Zwillingen noch welche stricken, gerade ganz kleine Kinderfüße gehen ja noch schneller.

Außerdem würde ich gerne ein Flauschgarn für Botties benutzen, das wird bestimmt auch grandios.

Zeigt mir eure Botties und berichtet mir gern, wie ihr klar gekommen seid.

Fakten

Häkelmuster: Botties Häkelanleitung (Liegt dem Bottiepaket bei)

Garnverbrauch: Pro Lana Fjord 52 g

Größe: 35 / Kids XL

Modifikation:  Bündchen gestrickt / Fuß enger gemacht, weil sehr kleine Füße!

Nadeln: 4er Addi Crasy Trio / 2,5er Häkelnadel Addi Olivenholz (Amazon Affiliate Link)  

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, sowie zu Caros Fummeley. Außerdem zum Creadienstag und Handmade on Tuesday.

Müpfel… Mütze mit Zipfel

[Werbung / Gewinnspiel / Produktprobe]

Heute ist es endlich soweit, gestern in der Livestorie habe ich schon kurz gezeigt, was es heute gibt und auch am Sonntag beim Lecker Stricken, konnte der ein oder andere bereits mich und Danis Masche beim Fotoshooting sehen. Danke an Soluna für’s Fotos machen.

Wir präsentieren, die Müpfel!  Mütze mit Zipfel!

Aber eins nach dem anderen.

Erstmal fangen wir vorne an.

Wir waren am Bodensee und haben dort Schoeller und Stahl besucht, dort habe ich die Chic & Warm(Amazon Affiliate Link) entdeckt! Die Bobbel standen auf dem Tisch und direkt vor mir stand mein Bobbel in pink, weiß und schwarz und ich war verliebt. Und ja, diese Verliebtheit hielt auch an, als ich herausfand, dass das Garn aus 75% Polyacryl,
15% Wolle, 10% Alpaca, das ist ja sonst so gar nicht meine Zusammensetzung, aber das Garn ist super angenehm und weich (finde ich) und der Farbverlauf gefällt mir unheimlich gut, genauso wie die schönen Farben, die es gibt.

Da das Garn bei den anderen Bloggern irgendwie nicht so großen Anklang fand (Warum eigentlich nicht?) Durfte ich mir das Täschlein voll packen und konnte so drei Teststricker mit Garn ausstatten und habe noch drei Knäuel zum Verlosen für euch!

Aus jedem der 3 Knäuel mit jeweils 100 g/ 210 m bekommt ihr genau eine Müpfel mit Bommel.

Die Müpfel hat aber auch noch ein Feature, man kann in die Müpfel nämlich Earebels (Amazon Affiliate Link) einsetzen, wenn man möchte. In der Anleitung ist genau erklärt, wie du das machst und wie du es nicht machst, wenn du keine Löcher für die Earebels (Amazon Affiliate Link) lassen möchtest.

Earebels (Amazon Affiliate Link) sind Bluetooth-Kopfhörer, die direkt in deine Müpfel gesteckt werden und prima zum Frickelcast hören sind.

Und auch Earebels (Amazon Affiliate Link) gibt es im Gewinnspiel. Von den Jungs und Mädels vom Yarncamp habe ich nämlich auch ein Earebelset (Amazon Affiliate Link) für euch zum Gewinn zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank dafür.

Es wird also drei Gewinne geben, zwei Mal Garn und einmal Garn und Earebels (Amazon Affiliate Link)  in Schwarz. (grau, hellgrau und rot)

Die Teilnahme am Gewinnspiel ist ab 18, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und verantwortlich für das Gewinnspiel bin allein ich. Wer teilnimmt, ist mit der Nennung seines Namens im Gewinnfall einverstanden.

Und was müßt ihr tun?

Nun ganz einfach. Schreibt mir zum einen, welche Farbe ihr bevorzugen würdet und für wen ihr die Müpfel machen wollt. Ihr könnt hier auf dem Blog teilnehmen, unter dem jeweiligen Facebookposting und auf Instagram ebenfalls. Wer überall kommentiert, steigert seine Gewinnchance. Bei dem Gewinner des Garn- und Earebelpakets berücksichtige ich den Farbwunsch, bei den anderen beiden suche ich aus, welche Farbe ihr bekommt und natürlich bekommen die Gewinner die Anleitung zur Müpfel von mir geschenkt.

Teilnehmen könnt ihr bis Samstag, 15.12.2018 24 h Uhr. Die Gewinner werden auf dem Blog, Facebook und Instagram am Sonntag den 16.10.2018 bekannt gegeben.

Das Muster gibt es ab heute bei mir im Ravelrystore und kann über diesen Link hier ganz einfach gekauft und heruntergeladen werden, auch wenn ihr nicht bei Ravelry angemeldet seid! KLICK!

(Solltet ihr das Muster gekauft haben und zu den Gewinnern gehören, dürft ihr euch ein weiteres meiner Muster aussuchen oder bekommt euer Geld zurück.)

Frau Katze war wie immer sehr hilfreich. Sehr hilfreich.

Die Müpfel ist wirklich ganz einfach und absolut anfängertauglich. Ihr solltet rechte und linke Maschen beherrschen und einen Bommel machen können, wenn ihr mögt, außerdem müßt ihr Abnahmen hinbekommen, das war es schon.

Ihr könnt sie auf einer Rundstricknadel mit Magicloop stricken, auf einem Nadelspiel oder dem Addi Crasy Trio (Amazon Affiliate Link), so wie ich.

Die Müpfel paßt einem Erwachsenen oder einem großen Kind und das Bündchen kann schön umgeschlagen werden, so dass man die Earebels verstecken kann und niemand sieht, dass man Kopfhörer an hat.

Ein großes Dankeschön geht an meine Teststrickerinnen (Es fehlen noch ein paar Bilder, die ergänze ich, sobald ich sie habe!)

Knittinleo

Jennyknits

Danis Masche

Dani hatte nicht mehr so viel Garn übrig, daher ist ihr Bommel etwas kleiner geworden, ich habe hingegen eine große Tassel dran gebastelt, die habe ich mit dem Tasselinchen (Amazon Affiliate Link) gemacht.

Strickwittchen (Strickwittchen hat anderes Garn benutzt und Klütza eingearbeitet!)

Ihr wart wie immer ganz zauberhaft !

Ich hopse mit der Müpfel zu Caros Fummeley, Lieblingsstücke, Woman on Fire und Du für dich am Donnerstag.

Meine Müpfel gefällt mir so gut, die behalte ich auf jeden Fall und trage sie unfassbar gerne, die Kollegen bekommen gleich zwar bestimmt eine Herzattacke, wenn ich mit pinker Zipfelmütze da auflaufe, aber mein Gott, that’s me, Jetztkochtsie!