Fabletics – üble Abzocke oder spannendes Geschäftsmodell?

Seit einiger Zeit spült es mir ständig Werbung der Firma Fabletics in die Timelines, sei es bei Facebook, bei Instagram, sogar bei Pinterest taucht es auf. Leggings zum günstigen Preis, hört sich erstmal gut an. Dann liest man weiter und stutzt, ein Abomodell? Braucht man wirklich ein Abo für Sportklamotten?

Meine Antwort auf diese Frage lautete erstmal „NEIN“ und ich hab das Fenster haarscharf vor Aboabschluss wieder geschlossen. Ab da hatte die Firma bei mir einen irgendwie faden Beigeschmack, klar will ich günstige Leggings kaufen, aber wer kauft monatlich Leggings? Niemand, oder?

Die Hose gefällt mir wirklich sehr gut. Fühlt sich gut an, scheuert nicht.

Ich war also auch diejenige, die vor einigen Wochen dann, als Fabletics auf den „Anti-Bodyshaming-Zug“, der gerade durchs Internet geisterte, aufsprang und neben 3 sehr schlanken Frauen auch eine sehr kräftige Dame in Sportkleidung abbildete, erstmal einen ziemlich gehässigen Kommentar darunter gesetzt hat, der auch etwa 24 Stunden dort stehen blieb und am Ende knapp 2000 Likes hatte (Mehr als der Ursprungsbeitrag von Fabletics). Im genauen Wortlaut kann ich den Kommentar nicht mehr wieder geben, denn Fabletics hat ihn, wie alle anderen Kommentare, gelöscht. Ich hatte aber etwas launig und lustig die zum Bild führende Marketingbesprechung wieder gegeben und wollte so ausdrücken, dass das Abbilden von kräftigen Damen in Leggings keines Wegs ein Schritt in Richtung Emanzipation ist, sondern reines Socialmedia-Marketing-Kalkül, die sportfanatischen Ästheten reagieren nämlich mit einem Shitstorm, weil sie „sowas“ nicht sehen wollen, die Emanzen freuen sich über so viel „Ehrlichkeit“ und „Mut“ und alle anderen sehen, wenn die anderen kommentieren und liken und das kräftige Modell hat auch einen feinen Job, Win Win auf allen Kanälen.

Nachdem auf die kritischen Kommentare weder eingegangen wurde, noch geantwortet, sondern eben einfach gelöscht, war meine Meinung zu Fabletics dann an ihrem Tiefpunkt angekommen und ich nöhlte im Büro mal wieder herum, was das für ein Scheiß sei. Meine Kollegin meinte dann, dass es unfair sei, so zu nörgeln, schließlich hätte ich weder die Produkte probiert, noch mir das Abo-Prinzip angesehen. Sie wollte von mir nur noch Gemecker hören, wenn ich belegen könnte, dass die Ware Mist und das Abo Abzocke wäre.

Das Shirt gefällt mir wirklich gut, das werde ich mir in den nächsten Monaten wohl auch noch in anderen Farben kaufen.

Ich hab kurz darüber nachgedacht und eigentlich hatte sie Recht. Ich habe mich also als VIP registriert, warum man sich nur als Basic registrieren sollte, ist mir schleierhaft, VIP kostet nicht mehr, man erwartet nicht mehr und man bezahlt weniger Geld für die Outfits, falls es von euch wen gibt, der mir erklären kann, welchen Beweggrund man haben sollte, sich nur als Basic zu registrieren, erklärt es mir bitte!

Dann habe ich meine Präferenzen (Sportart, Farben, etc.) angegeben und bekam Sportoutfits vorgeschlagen. Zu meiner Überraschung wirklich schöne Sportoutfits. Solche, die ich auch tragen würde. Alle von der Marke Fabletics. Jedes davon hätte ich angezogen und als Erstbesteller gab es einen zusätzlichen Rabatt. Ich habe wirklich nicht lange gezögert, muß ich zugeben.

Ich bin ehrlich, die Originalpreise von über 100 Euro würde ich für die Outfits nicht bezahlen (obwohl ich für Markensporkleidung (Nike, Adidas, etc.) durchaus so viel Geld schon hingelegt habe), die finde ich arg hochgegriffen. Mit VIP-Mitgliedschaft zahle ich aber deutlich weniger und damit bewegen wir uns in meinem Preisrahmen.

Ja, auch mit 48 kg hat man ein paar Pölsterchen, wenn man so furchtbar faul ist, wie ich, find ich aber gar nicht schlimm.

Ich habe mir als erstes Outfit Birdum ausgesucht. 39,90 € mit allen Rabatten für eine fliederfarbene Leggings (7/8) einen SportBH und ein leichtes offenes Shirt. (BH Lenni / Brogan Mesh Capri/ Millie Tanktop) Ich bin sehr klein (158 cm / 48 kg) und habe daher alles in XS bestellt.

5 Tage nach Bestellung trudelte mein Päckchen ein.

Erstmal war ich von der guten Qualität überrascht. Ich hatte günstige China-Ware erwartet und das war es nicht, was da in meinem Karton lag. Die Kleidung ist aus wirklich hochwertigen und guten Funktionsstoffen gearbeitet. Die Nähte sind sauber und stabil. Am Top stand ein kleines Fädchen an einer Naht ab, ansonsten sind die Nähte wirklich sehr gut gearbeitet und belastbar. Die Stoffe sind weich, dehnbar und haben dennoch einen guten Sitz und Halt. Die Wäsche konnte dem Stoff nichts anhaben. Er sieht aus wie neu, weder verfärbt,noch gedehnt oder geschrumpft.

Die Hose hat eine kleine in den Bund eingearbeitete Tasche für den Schlüssel, Karte vom Fitnessstudio, etc. Finde ich gut, gefällt mir, ist aber zu klein für mein Handy… leider.

Allerdings fällt die Bekleidung etwas kleiner aus. Ich trage sonst XXS oder XS, hier paßt XS zwar, sitzt aber sehr stramm. Ich werde es nicht umtauschen, aber bei der nächsten Bestellung habe ich mich für Größe S entschieden, da ich nicht eingeengt sein möchte.

Für meine Bestellung bekomme ich Bonuspunkte, außerdem sammele ich für jedes bewertete Teil Bonuspunkte und wenn ich Freunde werbe, gibt es auch Bonuspunkte. Für 1000 Bonuspunkte gibt es ein Outfit umsonst. (Nach meiner Bestellung und Bewertung des ersten Outfits habe ich bereits 130 Bonuspunkte. Nach Bestellung und Bewertung vom nächsten Outfit werden es 330 Bonuspunkte sein, wenn ich richtig gerechnet habe, bei meinem vermuteten Bestellverhalten von alle 2 Monate ein Outfit um die 70 Euro hätte ich also alle 4-5 Monate ein Bonusoutfit zusammen…

Eigentlich wollte ich dann im nächsten Monat also jetzt im September die Pausefunktion nutzen. Es ist nämlich so, dass Fabletics ein Abo-Modell ist. Sprich man hat bis zum 05. jedes Monats Zeit, entweder Produkte zu bestellen oder aber die Pausetaste zu drücken. Tut man beides nicht, wird der Account autmatisch mit 49,90 € belastet und man bekommt einen Gutschein für ein Outfit in dem Preisrahmen. Da man jedoch ja rechtzeitig Pause drücken kann und dann nichts zahlt und eben auch nicht beliefert wird, finde ich das Abo nicht mehr so schlecht.

Dummerweise habe ich dann aber nicht sofort auf Pause gedrückt, sondern mir die Septemberkollektion angesehen… *husthusthust* Irgendjemand hat ein zweites Yoga-outfit geordert, diesmal allerdings ohne Erstbesteller-Rabatt, das bedeutet, dass ich jetzt für Caprihose und BH plus Haarband 69,90 € gezahlt habe. Finde ich immer noch in Ordnung, wenn ich mir überlege, was Nike, Adidas und co für ihre Funktionskleidung verlangen und qualitativ muß sich Fabletics da nicht verstecken.

Am Ende stehe ich also da und kann nicht mehr wirklich nörgeln, ja das Abo-Prinzip ist klar darauf ausgelegt, dass man vergißt zu pausieren oder eben monatlich auf die Seite kommt und entgegen der eigentlichen Absicht, so wie ich, etwas kauft. Man hat aber eben die Chance auf Pause zu drücken und damit ist alle Anrüchigkeit weg.

Sitzt knackig!

Die Qualität der Kleidung ist top und das Belohnungssystem ist ebenfalls super. Durch Bewertungen sich ein Outfit erarbeiten, das gefällt mir.

Die Optik der Bekleidung entpricht ebenfalls den Bildern und sie sitzt gut, fällt vielleicht etwas klein aus.

Die Haptik der Kleidung gefällt ebenfalls, genauso wie die Verarbeitung der Produkte.

Bleibt als Fazit zu sagen, meine Nörgelei war unfair. Man sollte sich als Konsument allerdings gut im Griff haben und an das Pausieren denken. Dann lohnt sich vorallem das Einstiegsangebot, das wirklich erschwinglich ist.

Ich hab euch ein paar Bilder von mir in den Klamotten eingestellt, wie gesagt, ich finde es sitzt etwas knapp, ist aber noch tragbar. Ich werde dann sehen, wenn die nächste Bestellung ankommt, wie Größe S bei mir sitzt.

Etwas schade finde ich, dass die Yogaschuhe, die auf den meisten Bildern im Shop zu sehen sind, nirgendwo zu kaufen sind, genau solche hätte ich nämlich gerne. Da würde ich mich sehr freuen, wenn mir da wer sagen kann, wo die her sind.

Wie sieht es bei euch aus?

Habt ihr Erfahrungen mit Fabletics gemacht?

Seid ihr Kunden oder überlegt welche zu werden?

Was haltet ihr von solchen Abomodellen?

Erzählt doch mal…ich bin wirklich neugierig, denn dass ich so ein Opfer bin, was Boxen oder Abos angeht, wissen wir ja spätestens seit ich Zalon nutze… seufz.

Achso, ich habe keine Kooperation mit Fabletics, dieser Beitrag schildert einzig und alleine meine Erfahrungswerte, wenn das Mist gewesen wäre, wovon ich ja zunächst überzeugt war, dann würde ich das auch schreiben. Fabletics stellt mir für diesen Beitrag keine Produkte zur Verfügung oder bezahlt mich dafür, ich schreibe aus eigenem Antrieb, weil ich tatsächlich positiv überrascht und überzeugt bin.

Wie jeder andere Kunde auch, erhalte ich, wenn über einen speziellen Link bestellt wird, ich also Freunde werbe, bestimmte Rabatte. Dieser Link ist in diesem Beitrag allerdings nirgendwo eingebaut!

ERGÄNZUNG!

  1. Hier findet ihr noch mehr und detaillierte Hinweise zum Abo-Modell und der Funktionsweise von Fabletics: Klick!
  2. Ebenso hier: Klick!
  3. Einige berichten, dass sie ihr Abo nicht pausieren konnten, weil sie den Pause-Button nicht gefunden haben. Dieser befindet sich auf der Seite „Meine Outfits“ und kann immer vom 01.-05. eines Monats angeklickt werden. Er erscheint dort, wo nach einem Kauf steht: „Für diesen Monat wird noch einmal eine neue Auswahl an Outfits für Dich vorbereitet. 1/10/2017.“
  4. Natürlich kann man das Abo jeder Zeit kündigen. Diese Kündigung erfolgt entweder telefonisch ((Kundenservice 8-20 h: 030) 568390101) bei Fabletics oder über den Live-Chat. Natürlich ist auch eine klassische Kündigung per Einschreiben möglich.
  5. Mir ist tatsächlich nicht ganz klar, wie man das Abo abschließen kann, ohne mitzubekommen, dass es ein Abo ist. Ich wurde im Bestellvorgang 3 Mal darauf hingewiesen und zwar groß und breit und unübersehbar. (Ich wurde von Daniel Brückner darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Bestellung über ein mobiles Gerät diese Hinweise fehlen. Was natürlich dann nicht mehr ok ist. Gerne verlinke ich auch Daniels Erfahrungsbericht zur Schwesterfirma „Justfab“: Klick! Und weil er sich offenbar gerade auf einem Kreuzzug gegen die Ungerechtigkeiten des Internet befindet, hat er meinen Artikel zum Anlass genommen auch noch über fabletics zu schreiben: Klick! Ich habe daraufhin die Mobile Seite überprüft und dort befindet sich direkt auf der Startseite der große Hinweis auf das Abomodell und die monatlichen Zahlungen. So ganz kann ich Daniels Artikel daher nicht nachvollziehen, möchte sie euch aber dennoch nicht vorenthalten. )

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Bild könnte enthalten: Text

Hier seht ihr Screenshots der mobile Startseite von Fabletics. Für mich wird hier sehr deutlich erläutert, dass es sich um ein Abomodell handelt und wie dieses funktioniert.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn man so im Shoppingrausch ist, dass man dies übersieht, dann gibt es aber ausreichend Möglichkeiten Fabletics zu kündigen. (Siehe oben!)

Grundsätzlich gilt hier natürlich, wie bei allen Verträgen, lest euch durch, was ihr bucht, kauft oder bestellt und überlegt euch genau: Will ich das wirklich! Lest das Kleingedruckte und überlegt euch, ob ihr wirklich immer auf Pause drücken wollt bzw. stark genug seid euch nicht jeden Monat verlocken zu lassen, etwas zu kaufen, was ihr nicht braucht!

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Trendraider – Überraschungsboxenluder

Es ist schlimm mit mir, wirklich.

Ich bin ein absolutes Opfer für Überraschungsboxen. Ich muß sie einfach alle testen, seit es die Box of Beauty von Douglas leider nicht mehr gibt und ich mich über Glossybox und wie sie alle heißen etwas geärgert habe, war ich auf der Suche, nach einer schönen Überraschungsbox, die mich zufriedenstellt, zusätzlich zu meiner Teebox von PiTea.

Fündig geworden bin ich bei Trendraider. Gut, die Box ist jetzt nicht wirklich erschwinglich und ca. 35 Euro auszugeben, für Sachen, die man eigentlich nicht braucht, ist schon ne Hausnummer, trotzdem mußte ich die einfach haben.

Heute war es dann so weit, meine Trendraiderbox lag im Paketkasten.

Hübsch verpackt und mit einem feinen Zettelchen, auf dem der Inhalt nochmal erklärt wird und mir eine Weiterverwendung der Box nahegelegt wird.

Auf den ersten Blick war ich etwas mißmutig, das sah recht übersichtlich aus, was da in der Box lag und überzeugte mich erstmal nicht so richtig.

Ich habe dann ausgepackt.

Zunächst war da ein Konjakschwamm. Wollte ich immer schon haben, rosa paßt auch in unser Badezimmer, darüber hab ich mich sehr gefreut.

Kostenpunkt: 5,90 €

Hersteller: Nawemo

Dann ein Lesezeichen und ein Lavendelsäckchen. Das Lesezeichen ist mir persönlich zu groß und die Fäden oben sind recht flusig, mal sehen, wer sich darüber freut, aber irgendwer fällt mir da schon ein.

Kostenpunkt: 2 €

Hersteller: Antonia Stolte Printpool

Außerdem ein Tassenset aus zwei zierlichen Glastässchen mit Untertassen. Wunderschön, sehr fragil, aber gut verpackt. Ich hasse Tassen mit dickem Rand und bin daher total begeistert von den schönen Tässchen, die kommen ins Büro.

Kostenpunkt: 22,95 €

Hersteller: Jenaer Glas by Zwiesel Kristallglas

500g Kokosmehl von Dr. Goerg. Von denen nutze ich bereis das Kokosöl sehr gerne zum Backen und Kochen. Das Mehl werde ich ausprobieren und berichten.

Kostenpunkt: 8,95 €

Hersteller: Dr. Goerg

Tee, hübsch verpackt in einer schönen Seidenpapierdose, fair gehandelt. 3 Sorten losen Tee zum Probieren. Drei Ayurvedische Juwelen, Frisch & Froh, Klar & wach. Hört sich gut an, riecht gut, wirkt hochwertig. Gefällt mir sehr.

Kostenpunkt: 4,95 €

Hersteller: Nepali Gardens

Bio Kokosmilch in der Dose. Ich mag Kokosmilch sehr, verwende sie häufig. Die hier kannte ich noch nicht, wird probiert und bio, damit hat man mich eh immer.

Kostenpunkt: 2,29 €

Hersteller: Coco King (Leider kein Link)

Kaffee, naja, ich trinke wirklich selten Kaffee, daher wird das hier eher den Mann an meiner Seite erfreuen, eine kräftige Röstung als Probierpaket.

Kostenpunkt: 2 €

Hersteller: The Barn

Creme! Eine wirklich tolle vegane und bio Creme fürs Gesicht. Die Marke gibt es neu bei DM und da war sie mir heute morgen zu teuer, um sie einfach so mal zu testen. Jetzt hab ich also eine und bin sehr gespannt. (Kleiner Hinweis an DM, Probierpröbchen zu der Marke wären toll, damit man mal testen kann, bevor man knapp 20 Euro in den Wind schießt, weil es nicht zur Haut paßt oder schlecht duftet. Werde ich probieren, gefällt mir aber schon mal sehr.

Kostenpunkt: 18,90 €

Hersteller: i+m

Das Ö Magazin, kannte ich bislang nicht, hört sich spannend an, ist nett gemacht, eine Zeitschrift mit öko-Anspruch, ich bin gespannt, das wird Badewannenlektüre für morgen früh.

Kostenpunkt: 4,90 €

Hersteller: Bio-Verlag

Müsli, nun große Packungen Müsli werden bei mir immer schlecht oder der Kollege erbt sie, weil ich nach zwei drei Portionen die Mischung nicht mehr mag. Das kleine Päckchen kommt mir daher recht, das ist genau die Menge, die ich esse, bevor mir eine Sorte zu fad wird.

Kostenpunkt: 2 €

Hersteller: Göttinger Müsli Company

Ein Pechkeks, die kannte ich schon, find ich witzig, nettes kleines Gimmick. Paßt.

Konstepunkt: 1,50 €

Hersteller: Pechkeks

 

Insgesamt hatte der Inhalt der Box also einen Wert von 76,34 €.

Nicht schlecht und die Preise erscheinen mir realistisch und den Materialien angemessen. Meine Anfängliche Enttäuschung hat daher ziemlicher Begeisterung Platz gemacht. Die Box ist grandios!

Fazit:

Abgesehen vom Lesezeichen, das mir einfach zu groß ist und dem Kaffee, über den sich dann eben der Mann freut, nichts drin, was mir nicht gefällt, alles Dinge, die ich auch kaufen würde und die ich gerne ausprobiere. Die Tassen waren für mich ein absoluter Volltreffer, sehr cool. Da werde ich mir vermutlich noch die passende Glaskanne zu bestellen, muß ja alles passen, nicht wahr?

🙂

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Zalon… Styling nach Hause – Werbelink im Beitrag enthalten!

Ich halte mich für relativ modebewußt und interessiert, gehöre aber zu den Menschen, die einfach immer unstrukturiert einkaufen. Sprich ich habe tausend wunderschöne Einzelteile, die ein ziemlich wirres buntes Ganzes ergeben.

Ich nehme mir immer wieder vor, mal komplette Outfits zu kaufen, die ich dann auch miteinander kombinieren kann, aber das funktioniert leider nie.

Gesa von Buttjebeyy hatte letztlich geschrieben, dass sie Zalon von Zalando ausprobiert hat und ich dachte mir, das probiere ich auch mal aus. Kurz angemerkt, das hier ist kein gesponsorter Post, ich erhalte keine Vergünstigung oder ähnliches dafür und ich habe meine Box regulär bezahlt.

Gesagt, getan, ich habe mich also bei Zalon registriert, mein Beautyprofil ausgefüllt und mir meine Stylistin ausgesucht. Hier habe ich danach ausgewählt, wessen Instagramprofil mir am ehesten zugesagt hat und ich wollte unbedingt eine rothaarige Stylistin haben, da meine Haare ja ebenfalls leicht rötlich schimmern und ich jemanden wollte, der die besonderen Probleme von blassen rothaarigen Frauen mit Sommersprossen kennt. Meine Wahl fiel daher auf Madlen.

Wichtig war mir außerdem, dass ich mit niemande telefonieren muß. Ich hasse es zu telefonieren und ich möchte einfach etwas angeboten bekommen und auswählen. Vor einigen Wochen gehört noch zwingend ein Anruf des Stylisten dazu, das ist nun weggefallen und somit stand auch mir als Telefonmuffel der Weg zu Zalon offen.

Im Beautyprofil füllt man aus, wie groß man ist, wie schwer, welche Kleidergrößen man trägt, was man bevorzugt, was einem gefällt und man kann auch Fotos von sich selbst hochladen, damit der Stylist ein Bild vom Kunden hat.

Ich hatte zunächst auf das Hochladen von Bildern verzichtet und vorallem hatte ich mich bei den Angaben der Preise schwer getan, überall sollte man angeben, was man gewöhnlich für ein T-Shirt, Jeans, Mantel ausgibt. Da bin ich relativ flexibel, ich habe T-Shirts für 5 Euro genauso im Schrank, wie für 100 Euro, was gefällt, wird gekauft, auf Preise achte ich persönlich da nur, wenn es zu exorbitant wird. Ich habe also überall EGAL angekreuzt und hatte ein wenig die Befürchtung nun nur Designerteile geliefert zu bekommen, die fernab meiner Preisvorstellung lägen.

Dann habe ich noch gesagt, dass ich keine Jacke zu meinem Outfit benötige und dass ich gerne auch Schuhe hätte und schon habe ich die Bestellung abgeschickt.

Dann die Email und der Schock, die Lieferzeit beträgt 7 Tage. Verdammt! Ich hatte am 25.09.2016 bestellt und wollte die Sachen eigentlich haben, wenn ich am 01.10.2016 nach New York fliege. Daher habe ich die Hotline angerufen, dort teilte man mir mit, dass meine Box am 27.09.2016 verschickt werden würde und ich rechnete mir aus, dass sie dann ja bis zum 01.10.2016 auf jeden Fall da wäre.

Zwischenzeitlich bekam ich noch eine Mail von Madlen, welche Teile sie mir zuschicken würde und dort konnte ich auch direkt angeben, welche Teile erst gar nicht versandt werden sollten, da ich da immer noch hofft, dass die Box vor meinem Trip ankäme, habe ich alles kommen lassen und rasch geantwortet.

Naja, Pustekuchen, die Box kam an, als ich in New York war, nämlich am 05.10.2016, wo genau da die Verzögerung lag, weiß ich nicht, ich habe daraus aber gelernt, dass Zalon für kurzfristige Bestellungen nicht geeignet ist.

Als ich aus NY zurück kam, wartete also die kleine blaue Kiste auf mich, mein Mann hatte sie angenommen und im Wohnzimmer deponiert. Bevor ich auch nur die Koffer ausgepackt hatte, hatte ich das Kistchen geöffnet. Die Kiste ist aufgebaut wie ein kleiner Schrankkoffer und kann in zwei Teile auseinander geklappt werden.

Rechts lagen bei mir zwei Schuhkartons samt Schuhen, links die Outfits.

Meine komplette Box hatte einen Wert von 1299 Euro und enthielt 11 Kleidungsstücke/Schuhpaare, außerdem einen Brief von Madlen, in dem sie mir erklärte, welches Kleidungsstück zu welchem Outfit gehört und wie es kombiniert werden kann, sowie die Rechnung, in der die Stücke genau bezeichnet sind und einen Rücksendeschein.

In meinem Paket waren:

Schnürschuhe in camelfarben von Aldo  99,95 Euro

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  • die habe ich behalten, obwohl sie mir bei der Emailvorschau überhaupt nicht gefielen, fand ich sie dann an meinem Fuß wirklich sehr cool und schick und bequem.

Strickjacke in dunkelgrün von Comma 99,95 Euro

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  • Die hatte einen tollen Schnitt, kratzte aber leider wie die Hölle und ging daher zurück.

Jeansbluse von Tommy Hilfiger 89,95 Euro

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  • seltsamer Schnitt und ich habe bereits 3 Blusen ähnlicher Art, die ging zurück.

Lederrock in dunkelbraun von Just Female 209,95 Euro

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  • Der ist wunderschön, ganz weiches Leder, toller Schnitt, leider auch in S viel zu groß, den habe ich nachbestellt und dort angegeben, was mich störte, bzw. dass er zu groß war. Ich bin gespannt, was Madlen mir als Ersatz schickt.
  • EDIT: Mein Ersatz ist da, der Rock in 34 paßt perfekt (Link: KLICK!) Dummerweise hat Madlen auf meinen Wunsch hin noch einen weiteren Rock beigelegt, diesmal in etwas anderem Braun und ebenfalls in 34. (LINK: KLICK!) Beide gefallen mir richtig richtig gut, zusammen kosten sie aber fast 400 Euro… das ist schon ne Hausnummer. Ich würde wirklich am Liebsten beide behalten… aber braucht Frau wirklich 2 Lederröcke? ? ?

Stiefelette in taupe von Lamica 129,94 Euro

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  • Die fand ich zwar ganz hübsch und auch bequem, aber irgendwie langweilig und zu teuer. Daher gingen auch die zurück.

Skinny Jeans in schwarz von MAC dream 99,95 Euro

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  • Die sitzt perfekt und sieht toll aus. Die habe ich behalten.

Blusenkleid in dunkelblau von Marco Polo 159,94 Euro

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  • gefiel mir vom Schnitt her nur bis zur Taille, dann sah das mehr aus wie ein Sack. Der Stoff war allerdings grandios weich. Ging zurück.

Bluse in bordeauxrot von Marco Polo 69,95 Euro

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  • Die Bluse ist zwar hübsch, aber unspektakulär und die Qualität der Nähte wirkte auf mich sehr günstig, für 30 Euro hätte sie bleiben dürfen, für 70 definitiv nicht, die ging also auch zurück.

Strickjacke in blau grau von S.Oliver 99,95 Euro

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  • Die gefällt mir sehr gut, klar ein neues Lieblingsteil. Hatte ich heute schon zum Erntedankfest auf Schneiders Obsthof an. Sehr weich, sehr warm, sehr schick. Hab ich behalten.

Chino in dunkelblau von Tommy Hilfiger 149,95 Euro

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  • Schicker Schnitt, leider für mich viel zu weit an der Taille und der Stoff hat gekratzt, wie die Hölle. Ich habe sie allerdings mit Änderungswünschen zur Nachbestellung vorgesehen und bin gespannt, was Madlen mir als Ersatz schicken wird.

Bluse in dunkelgrün von Tommy Hilfiger 89,95 Euro

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  • Superschöne Bluse, toller Stoff, toller Schnitt. Die hab ich behalten.

Ich habe also von den 11 geschickten Teilen 4 behalten und 2 zur Nachsendung vorgesehen. Die Teile, die ich behalten habe, habe ich bereits per Überweisung bezahlt. Der Rest macht sich Montag auf den Rückweg und ich habe Madlen eine genau Rückmeldung gegeben, damit sie beim nächsten Mal noch besser auswählen kann, was zu mir paßt. Für’s erste Mal und bei meinem wirklich schwierigen Geschmack, fand ich das aber schon sehr gut, es war nichts dabei, was ich kategorisch ausschließen würde und gefallen hat mir eigentlich alles, das eine mehr, das andere weniger.

Ich warte dann mal auf meine Nachsendung von Lederrock und Chinohose und bin gespannt.

Ich werde Zalon auf jeden Fall weiter testen. Mir hat das wirklich Spaß gemacht und ich spare mir den Weg zum Shopping, was mich meist nervt, außerdem passen die Teile tatsächlich gut zusammen.

Ich habe einige der Teile gegoogelt und sie nirgendwo günstiger gefunden.

Mein nächster Auftrag wird dann im November ein Outfit für meine Geburtstagsfeier sein. Ich bin gespannt, was sie mir da raussuchen wird.

Ich hatte oben ja geschrieben, dass dies kein gesponsortes Posting ist, ist es auch nicht, trotzdem habe ich einen Gutscheincode zu vergeben, wie jeder andere Zalonkunde auch, kann ich „Freunde werben“. Wenn du also Zalon auch ausprobieren möchtest, dann sparst du unter diesem Link hier 25 Euro auf deine erste Box (und ich ebenfalls): KLICK!

Es wird wirklich nur das bezahlt, was du auch behälst, den Rest schickst du einfach als Retoure zurück, es entstehen dir keine Versandkosten.

Ich habe einige der Kleidungsstücke gegoogelt und ausgenommen der Stiefelette, die gerade bei Zalando für 90 Euro zu haben ist, nichts günstiger gefunden.

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Luvos Heilerdepaste… endlich Abhilfe im Kampf gegen den Juckreiz

Ich muß gestehen, ich war ein wenig ratlos, wofür ich die mir zum Ausprobieren überlassene Paste nutzen sollte, war aber durchaus neugierig. Akne habe ich nicht, eine Verletzung oder Entzündung zur Zeit auch nicht.
Ich nahm mir also die Zeit das umfangreiche beigelegte Informationsmaterial durchzugehen und nahm freudig zur Kenntnis, dass die Heilerde auch zur Behandlung von akutem Juckreiz bei Neurodermitis angewendet werden kann.
Das paßte gerade sehr gut, denn nach vielen Jahren Ruhe habe ich seit einigen Wochen wieder mit dieser nervigen Krankheit zu kämpfen. Ausschläge im Gesicht und an den Armen und starke Juckreiz auf der Kopfhaut machen mich schier wahnsinnig.
Klar, kann ich mit den üblichen Cortison-Cremes und Tinkturen Abhilfe schaffen, aber wer schmiert sich schon gerne Cortison an die Augen und auf den Schädel.
Ich hab also, die Paste genommen und mich ins Bad begeben. Da ich natürlichen Heilmethoden gegenüber immer enorm skeptisch bin, war das ein großer Schritt.
Dose aufgedreht und dadrin ist weicher sehr feiner Matsch. Ich hab mich dann in die Badewann gesetzt und zunächst die Arme mit dem Zeug eingeschmiert, dann die Haare und die Kopfhaut und schließlich das Gesicht. Mein Mann meinte, ich hätte deutliche Ähnlichkeit mit dem Ding aus dem Sumpf und fand, ich solle nicht so viel Sauerrei veranstalten.
Sauerrei ist es auf jeden Fall, eine sehr matschige Angelegenheit.
Aber selbst wenn es keine Langzeitwirkung gehabt hätte, allein das kühlende Gefühl auf der sonst spannenden und juckenden Haut, war jede kleine Matscherei wert. Die Paste kühlt und fühlt sich unheimlich gut auf der Haut an. Zum ersten Mal seit Wochen hatte ich für einige Minuten nicht das Bedürfnis mir die Haut vom Schädel zu schälen.
Dann hieß es warten, während das Zeug einwirkte, habe ich gelesen. 15 Minuten. Bereits nach etwa 10 Minuten bröselte die Schicht auf den Armen leicht ab und ins Badewasser. Nach 15 Minuten hatte ich einen hartgetrockneten Berg Matsch auf dem Kopf und leichte Panik, dass ich das Zeug nie wieder vom Schädel bekomme.
War aber kein Problem, die Heilerde ist so fein und läßt sich wirklich sehr gut abspülen. Auf den Armen hatte das einen sehr leichten zusätzlichen Peelingeffekt, den ich jedoch selbst auf meiner geschädigten Haut als sehr angenehm und nicht scheuernd empfand.
Auch aus dem Haar und der Kopfhaut ließ sich die Paste sehr gut entfernen und ausspülen. Hierbei unbedinge daran denken, dass man vielleicht ein bißchen was in der Ohrmuschel gekleckert hat, sonst wird man, wie ich drei Stunden später darauf angesprochen, wie der getrocknete Matsch ans Ohr kommt… (Hatte ich total übersehen… hust)

Ich habe mich daran gehalten und im Anschluß, das Haar nicht nochmal mit Shampoo gewaschen.
Die Haare ließen sich im Anschluß allerdings nur schlecht frisieren und waren ziemlich elektrisch geladen, wenn ich also etwas vor gehabt hätte, dann hätte ich hier nochmal schnell mit Conditioner und Shampoo nachgearbeitet. So war es ok. Ein Zopf und das Haar ist ok.
Die Haare sehen sehr gepflegt und glänzend aus nach der Behandlung und waren sehr weich. Am nächsten Tag hab ich sie normal gewaschen und sie ließen sich sehr gut frisieren und wirkten schön griffig.

Aber jetzt kommt der Hauptpunkt. Ich hatte gestern tatsächlich den ganzen Tag Ruhe. Weder meine Arme juckten, noch hatte ich mein üblichen roten Flecken im Gesicht, noch hab ich mir die Kopfhaut schuppig gekratzt. Erst gegen Abend hatte ich wieder leichte Neurodermitisbeschwerden.

Ja, das Badezimmer, oder vielmehr alles im Bereich der Badewanne sah ziemlich matschig aus, aber auch das ließ sich ganz ohne großartiges Putzen und Schrubben ganz einfach abspülen und hinterließ überhaupt keine Rückstände.
Und selbst wenn es das größte Matschmassaker gewesen wäre, für einen Tag ohne Juckreiz hätte ich auch das in Kauf genommen. Ich bin von der Paste also wirklich enorm überrascht worden.
Besonders gut finde ich, dass sie bereits angerührt ist und nicht selbst mischen muß, das mag ich nicht so sehr.

Luvos Testpaket!

Heute wird nicht gestrickt, nicht gekocht, sondern es gibt was für das Öko-Mädchen in mir.

Ich habe von der Firma Luvos freundlicherweise ein Testpaket zum Ausprobieren erhalten.

Da ich jedoch vor einiger Zeit ein Shampoo der Marke genutzt habe und dieses mich leider nicht überzeugen konnte, war ich da sehr skeptisch, in wie weit die Produkte sich verbessert haben und mich nun vielleicht doch begeistern könnten.

Enthalten waren in dem Paket

drei Gesichtsmasken (Feuchtigkeit / Anti-Aging / Soft Peeling)

Körperbalsam

Waschcreme

Handbalsam

Zunächst kurz was zu meinen Testvoraussetzungen, sprich meiner Haut:

Ich habe sehr trockene und extrem empfindliche Haut, die leider leicht reißt und trocken wirkt. Gerade jetzt im Herbst und Winter habe ich damit starke Probleme. Zudem ist meine Neurodermitis leider wieder gekommen und ich kämpfe mit einem leichten Exzem am Auge und ich reagiere auf viele Dinge allergisch und mit starken Rötungen.

Ich habe alle Produkte (ausgenommen der Anti-Aging-Maske mit Soja-Öl) sehr gut vertragen.

Hier folgen meine Eindrücke zu den Produkten:

Feuchtigkeitsmaske:

Ich habe die Maske in den letzten Woche zweimal aufgetragen, da meine Haut zur Zeit ein wenig herumspinnt und spannt und sich schuppt und rötet.
Die Maske ist rasch auf die gereinigte Haut aufgetragen und fühlt sich bereits beim Auftragen sehr gut an. Die Haut wird super mit Feuchtigkeit versorgt und man merkt richtig, wie sie sich unter der kühlen Maske entspannt.
Das Entfernen der Maske geht mit Reinigungstüchern sehr gut und restlos. Hier sollte man das Waschbecken einmal gut durchspülen, da sich die Heilerde auf der Keramik absetzt, spült man aber direkt nach, ist das kein Problem.
Mir hat die Maske wirklich sehr gut mit meinen aktuellen Hautproblemen geholfen.
Einziger kleiner Nachteil, die Packungsgröße ist für die einmalige Anwendung für mich deutlich zu groß. Ein Tütchen reicht locker für zwei Anwendung, leider trocknet die Maske in der Packung nach dem Öffnen rasch ein. Ich würde mir hier, wie bei den anderen Masken auch eine Unterteilung der Packung wünschen oder eine kleinere Packungsmenge.

Softpeelingmaske:

Die Peelingmaske habe ich wegen meiner trockenen Haut nur sehr zögerlich angewendet, da viele Peelingprodukte, die gestreßte Haut zusätzlich reizen. Die Luvos Peelingmaske hat jedoch nicht zu einer Reizung geführt, sondern die trockenen Hautschüppchen vorsichtig abgetragen und die Haut so optimal auf die spätere Pflege vorbereitet. Die Anwendung ist sehr angenehm, auch wenn die Peelingmaske ein wenig scheuert, wenn man sie verteilt und abträgt, so fühlt sich dies alles immer erfrischend und angenehm an.
Es setzt sich nichts in die Poren, sondern läßt sich alles wirklich gut abnehmen.
Meine Haut ist danach sehr gut gereinigt und wirkt erfrischt und verjüngt.

Antiaging-Maske:

Die Luvos Masken haben bei mir grundsätzlich einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Da ich jedoch an einer sehr starken Soja-unverträglichkeit leide, habe ich diese Maske hier zunächst an einer kleinen Stelle an der Hand ausprobiert und hatte leider sofort eine starke und deutlich sichtbare Rötung.
Das Soja-Öl ist also deutlich spürbar. Oft kann ich Produkte, die Soja beinhalten, dennoch benutzen, weil der Anteil so gering ist, dass es keine Auswirkungen auf mich hat. Dies war hier leider nicht so.
Von außen ist allerdings direkt zu erkennen, dass Soja-Öl enthalten ist, somit kann ich Luvos hier keinen Vorwurf machen.
Ich habe den Rest der Maske daher meiner Mutter zum Test gegeben. Die mit der Wirkung und Anwendung sehr zufrieden war. Ihre Haut fühlte sich gut mit Feuchtigkeit versorgt an und die Maske hat sie angenehm erfrischt.

Körperbalsam:

Der Körperbalsam fühlt sich erstmal sehr gut auf der Haut an und hat einen angenehmen leicht süßlichen Geruch, der jedoch sehr dezent ist und mein Parfum nicht überlagert oder stört.
Der Balsam zieht relativ schnell ein und man benötigt nur vergleichsweise geringe Mengen. Der Balsam ist ein wenig dickflüssiger als eine Bodylotion und läßt sich so sehr gut verteilen. Er bildet allerdings einen leichten Film auf der Haut, bis er komplett eingezogen ist, dann verschwindet dieses Gefühl.
Auffällig war hier, dass meine gestreßte Haut den Balsam sehr gut angenommen hat und sich sofort sehr gut gepflegt und angenehm anfühlt. Die Haut wirkt sehr gut mit Nährstoffen versorgt und spannt nicht so schnell oder trocknet aus.
Besonders gut war das Ergebnis an meinen Oberarmen, hier habe ich leider immer wieder kleine Milien, die sich deutlich veringert haben, seit ich den Körperbalsam benutze und die seitdem auch nicht mehr so deutlich sichtbar sind.
Das ist für mich ein absoluter Erfolg und hat dazu geführt, dass ich nachdem das erste Probetübchen aufgebraucht war, sofort in der Apotheke eine normal große Tube gekauft habe.

Waschcreme:

Die Luvos Waschcreme ist sehr flüssig und schäumt nur wenig im Gesicht auf, wenn man dieses mit ihr reinigt. Das ist zunächst ungewohnt und man muß sich an dieses Gefühl erstmal gewöhnen.
Mit der Waschcreme kann ich Hautschüppchen gut entfernen und die Haut ist wirklich sauber, auch letzte Reste Makeup verschwinden gut. Meine Haut wirkt sonst häufig nach der Benutzung eines Reinigungsgels sehr gestreßt und spannt, das ist bei der Luvos Waschcreme nicht der Fall. Ich hab die Waschcreme sehr gut vertragen und meine sehr trockene Haut wird so optimal auf die folgende Pflege vorbereitet. Der Duft ist dezent und angenehm.
Man sollte allerdings darauf achten, die Waschcreme restlos im Waschbecken abzuspülen, sonst hat man rasch einen etwas unschönen Heilerdefilm auf der Keramik, wenn man dies weiß spült man aber einfach gründlich nach und dann ist es auch gut.
Ich bin sehr zufrieden.

Handbalsam:

Ich habe leider auch an den Händen sehr trockene und leicht rissige Haut.
Ich nutze daher sehr häufig Handcreme, habe hier aber auch gesteigerte Ansprüche. Zum einen muß eine Handcreme schnell und rückstandslos einziehen, zum anderen darf sie mich nicht stören, indem sie klebrig oder schmierig ist oder gar stark duftet.
Diese Ansprüche hat der Handbalsam sehr gut erfüllt.
Die sehr flüssige Creme zieht sehr gut ein und duftet leicht süßlich, ohne dabei zu stark zu riechen und mein Parfum zu überlagern. Das mag ich.
Es bildet sich kein fettiger Film auf der Haut und die Hände sind sofort wieder benutzbar. Auch ist sie nicht klebrig oder schmierig und sie ist farblos, hinterläßt also auch keine Flecken bei der Anwendung.
Dazu ist die Verpackung so klein, dass sie auch unterwegs durchaus praktisch ist.
Ich mag die Creme sehr gerne und finde sie vorallem auch wegen der gut umweltverträglichen Inhaltstoffen sehr gelungen.

Grundsätzlich haben mich die Produkte alle (ausgenommen die Anti-Aging-Maske) sehr überzeugt und nach meinem Reinfall mit dem Shampoo damals bin ich nun wieder sehr viel offener auch für Naturkosmetik aus dem Hause Luvos.

Nachgekauft:

Nachgekauft habe ich bereits die Feuchtigkeitsmaske, die es bei uns in der Apotheke gibt und den Körperbalsam.

Grundsätzlich kann ich die Produkte guten Gewissens weiter empfehlen!

 

 

Eine neue Teebox…. piTea

Ich bekomme ja seit nun schon vielen Monaten die Cuppabox geliefert und war mit dieser auch immer sehr zufrieden. Sie bringt Abwechslung in meine Teezeremonie, ich probiere Tees, die ich sonst eher nicht ausprobieren würde und immer wieder lerne ich neue Teemanufakturen kennen.

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Jetzt bin ich Dank einer Leserin meiner Facebookseite auf piTea aufmerksam geworden. Diese Box ist deutlich teurer, als die Cuppabox, die mit monatlich 9,99 Euro zwar auch nicht günstig ist, aber eben erschwinglicher. Die piTea Box schlägt mit 15,95 Euro monatlich zu buche. Allerdings erhält man hier nicht nur 3 Teeproben und ein meist eher kleines Gimmick, wie bei der Cuppabox, sondern wird mit sehr viel Schnickschnack beglückt.

Meine erste Box kam in der letzten Woche an und enthalten war:

Als exklusive Kostprobe 3 Probierteebeutel (Pyramiden) wunderhübsch eingepackt von Harney & Sons in den Geschmacksrichtungen:

Caribe

Grüner und schwarzer Tee aromatisiert Guave und Erdbeer. Dieser hat mir sehr gut geschmeckt. Sehr intensiv und erfrischend und sicher auch als Eistee sehr gut geeignet.

Decaffeinated Ceylon

Ein milder und weicher schwarzer Ceylon Tee. Ich mag es schwarzen Tee auch am Abend zu trinken, in der Regel bin ich dann aber hellwach, bei diesem war dies tatsächlich nicht der Fall. Sehr schön und sehr lecker.

Rooibos Chai

Buah… Rooibos, den mag ich ja nicht. Den verschenk ich an irgendwen. Keine Ahnung, wie man Rooibos trinken kann. Mir sind nur ganz wenige Ausnahmen begegnet, hier ist Zimt und Cardamom mit drin, wenn ich also eine experimentierfreudige Minute habe, werde ich ihn vielleicht doch testen, aber eigentlich… ah mal sehen.

Harney & Sons kannte ich vorher nicht, habe ich nun aber definitiv auf dem Schirm. Sehr coole Sachen haben die in ihrem Onlineshop und die Teedosen sind wunderhübsch!

Außerdem 25g von Poppy Berry piTea Edition, das ist ein sehr beerenlastiger Früchtetee, sehr rot, sehr säurehaltig. Ich fand ihn lecker, habe ihn aber stark gesüßt.

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Die drei Teeproben stammten dann von t.lovers ebenfalls eine Teemanufaktur, die mir bislang noch nicht bekannt war, deren Seite mir aber sehr gut gefällt, das wirkt modern und schön. Ich hatte die folgenden Sorten in meiner Box:

139 Halleluja

Ein starker Schwarztee mit Feige. Leider auch mit Karamellstückchen, was für meine Laktoseintoleranz ja tödlich ist, glücklicherweise habe ich es rechtzeitig gesehen und konnte mich mit Laktase pimpen. Sehr lecker und weich trotz der Stärke.

232 Oh Happy Day

Ein grüner Tee mit Vanille und Himbeeraroma. Sehr süß und lecker und irgendwie sonnig. Das hat mir gefallen, das kann ich mir in Kombination auch sehr gut als Eistee vorstellen.

401 Activitea

Ein sehr fruchtiger zitroniger Kräutertee mit Rosmarin, der schmeckte sehr außergewöhnlich und lecker, hier habe ich kaum gesüßt und war hingerissen.

Tolles Tees!

Als persönliches Geschenk lagen zwei Tafeln Schokolade von Amatller bei.

Einmal eine schöne weiche Milchschokolade und einmal eine herrlich süße weiße Schokolade, beide zauberhaft verpackt und von sehr guter Qualität.

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Außerdem hatte ich drei kleine Zuckertütchen beileigen von zucceroo. Ebenfalls eine Marke, die mir neu ist. Ein Blick auf die Homepage zeigt ausgefallene Zuckersorten, Zuckerkunst, Perlchen aus Zucker und Dekokram für Tortenbäcker.

Insgesamt, bin ich mit der Leistung für den Preis absolut zufrieden und zwar so zufrieden, daß ich meine Cuppabox erstmal pausiert habe und nun die nächsten 6 Monate die piTea Box erhalten werde. Am Ende werde ich entscheiden, welche Box weiterhin zu mir kommen darf oder ob ich sie eventuell im Wechsel bekommen möchte.

Zur Zeit bietete pi.Tea  eine Christmas Box und eine Wellness Box zum Probieren an… vielleicht ist das ja etwas für den ein oder anderen.

Ich freue mich auf jeden Fall auf meine nächste Box und werde berichten.

Ich, der Spieleentwickler… *daddeldaddel*

Ich hab das Spiel gestern installiert und wollte nur mal eben reinschauen *hust*. Nur mal eben waren dann satte 3 Stunden, in denen ich mich von einem kleinen Garagenunternehmen in ein Großunternehmen verwandelt habe.

Dabei ist das Spiel weniger Simulation als mehr ein Zeitmanagementspiel, arbeitet man zunächst alleine an seinen Gameentwicklungen kommen Schritt für Schritt mehr Mitarbeiter hinzu, die nach Ihren Fähigkeiten ausgewählt, ausgebildet und trainiert werden wollen. Dazu brauchen sie dann und wann Urlaub, erforschen neue Aspekte Ihrer Fachgebiete und helfen mir beim Entwickeln neuer Spiele.
Das Spiel an sich ist grafisch kein sonderlicher Leckerbissen und erinnert an die Adventures der 90er. Die Büros sind allerdings recht liebevoll gestaltet und werden immer mal wieder mit neuen Gimmicks ausgestattet, jenachdem was man in Auftrag gibt, sei es eine Klimaanlage ein Sicherheitssystem oder ähnliches.
Außerdem muß man Entscheidungen treffen im Spiel, will ich Interviews geben oder eher nicht, mahne ich die Raubkopierer meiner Spiele ab oder eher nicht, wie groß soll der Messestand sein, wie viel Geld gebe ich für Marketing aus, mit welchem Publisher will ich zusammen arbeiten.
Dabei ist man immer auf der Suche nach DEM Spiel. Eine Zusammensetzung aus der richtigen Zielgruppe, der perfekten Zusammensetzung aus Genre und Spielart, der richtigen Spieleengine und der passenden Plattform.
Witzig hier die Anspielungen auf bestehende oder alte Spielekonsolen, Vonny entwickelt beispielsweise die Dreamvast, Ninvento den TES… das entlockt mir, die ich auf all diesen Systemen gespielt habe immer mal wieder ein leichtes Schmunzeln.

Das Tutorial und auch die begleitenden Erklärungen im Spiel sind gut verständlich, ordentlich platziert und die Sprache des Spiels ist sachlich, aber gut verständlich.
Hier und da sind kleine Gimmicks und lustige Hinweise eingebaut, die man allerdings wohl nur als Kind der damaligen Zeit begreift, ich bezweifele, daß 20jährige einen ebenso hohen Unterhaltungsfaktor aus dem Spiel ziehen, wie ich.

Mitgeliefert werden Aufkleber und Poster, sorry, aber das ist für mich überflüssig und benötige ich nicht. Dazu gibt es einen Steamkey, das Spiel funktioniert aber auch ohne Steamanbindung.

Trifft man häufig die richtigen Entscheidungen, schreitet man im Spielverlauf recht schnell fort, allerdings bleibt der Reiz weiterzuspielen durchaus bestehen, vorallem, weil es immer noch weitere Verbesserungen gibt und Aspekte, die zu beachten sind.

Hier erhält man also ein durchaus unterhaltsames PC-Spiel, mit witzigen Anspielungen auf die 80er und 90er Jahre der Spielentwicklung (vermutlich setzt sich das bis zur heutigen Zeit fort, aber soweit bin ich eben noch nicht).
Eines der wenigen Indiegames, das mich wirklich überzeugt hat. Bugs sind mir bislang keine begegnet, die Bedienung funktioniert reibungslos.
Mir macht es Spaß!

Die Altersfreigabe ist ab 0 Jahren, man sollte für das Spiel allerdings lesen können und ich denke wirklich, das weder Kinder noch Jugendliche so richtig Freude an dem Spiel haben werden, es ist ganz klar auf eine andere Zielgruppe (ich würde sagen 30+) ausgelegt.

(Das Spiel wurde mir im Rahmen des Amazon Vine Programms zum Test zur Verfügung gestellt.)

Mal was anderes… :)

Paßt nicht wirklich zu meinen sonstigen Themen, aber Zocken ist nun mal eine große Vorliebe von mir und weil ich mich grad so freue, endlich noch mal ein richtiges Oldschool Game auf dem Rechner zu haben, dachte ich, ich lasse euch an meiner Erfahrung mit Divinity Original Sin, dem vierten Teil der Divinity Saga teilhaben.

Vorab, ich liebe RPGs, Baldurs Gate, die Divinity Reihe, Never Winternights. Ja, ich brauche keine Questmarkierunge, ich lese gerne die Texte, ich suche, wühle, teste, probiere. Das macht mir Spaß, es bereitet mir Freude. Zwischendurch ein paar Monster metzeln, auch fein. Hier gestaltet sich aber eben das Metzeln seeeehr zeitintensiv, vorallem wenn man dann doch mal krepiert an einer Monstergruppe, weil man sich in eine Richtung vorgewagt hat, für die man doch noch etwas klein ist und dann wieder mit allen von vorne starten darf, ist das ermüdend. Ich habe gestern nacht, gut ich bin eigentlich auch noch ein wenig zu klein dafür, satte 2 Stunden an den 12 Orcs am Strand gehangen. Irgendwann konnte ich keine Orcs mehr sehen, das ist zäh.
Das ist schade, hier eine etwas flottere Kampftechnik eingebaut und ich wäre hochzufrieden gewesen, so ist das leider wirklich zeitraubend, aber das wußte ich vorher.

Als wirklich ärgerlich hingegen empfinde ich die Tatsache, daß das Spiel schlicht nicht komplett ins Deutsche übersetzt ist, ja ich kann Englisch, deshalbe habe ich mittlerweile auch über Steam komplett ins Englische gewechselt, weil das auf Deutsch wirklich unspielbar war teilweise. Da waren leere Dialogfenster, halbe englische und halb deutsche Sätze. Das machte auf Deutsch wirklich keine Freude und der sonst von den Divinity Spielen so gepflegte Wortwitz und Humor kommt auch im Englischen deutlich besser heraus.

Grundsätzlich ist das Game aber ein Schritt in die richtige Richtung, weg von simplen Draufkloppgames, wieder hin zu Rollenspielen, bei denen man auch mal scheitern kann, man stelle sich vor, der Tod ist hier tatsächlich endgültig… kaum zu fassen. Ich habe vor Freude fast geweint, daß ich nicht an irgendeinem Stein wiedergeboren wurde, nein ich war wirklich an dieser Mobgruppe gescheitert! GRANDIOS!
Hin zu Games, bei denen man denken darf und muß, bei denen es sinnvoll ist zu lesen, was da steht und bei denen es etwas ausmacht, ob man gierig ist oder nicht…

Ich persönlich finde, die Karte hätte etwas größer sein können und es hätte ruhig ein paar mehr Mobgruppen und versteckte Verliese geben können, aber ich bin noch nicht ganz durch, vielleicht tut sich da noch einiges… ich bin gespannt.

Grundsätzlich würde ich das Spiel aber nur jemandem mit fundierten Englischkenntnissen empfehlen und jemandem, der auch Bock auf die althergebrachte Form der RPGs hat…

 

Und ja es gibt eine Komplettlösung… Wobei es Frevel ist hier nicht erstmal selbst zu rätseln und zu suchen und zu probieren: Lösung!

 

Ein Strickmusterbuch!

Ich bin ja bekennende Handarbeiterin, Stricken, Häkeln und seit neustem auch Nähen sind neben vieln anderen Sachen mein Hobby.
Nun war ich auf der Suche nach einem Block, der groß und übersichtlich ist, aus dem ich Seiten heraustrennen kann und in den ich auch Zettel und Notizen einlegen kann. Dazu soll er robust sein und mit einem Gummi verschließbar.
Der Academy Block Whitelines den ich ja bereits nutze, fand ich für die Strickmuster nicht so passend, da ich Strichlisten führe, Maschen zähle und mir notiere, wo im Strickmuster ich mich gerade befinde, da störten mich die Whitelines Markierungen irgendwie.

Dieser hier ist nun ein einfach herkömmlicher Block ohne Whitelines Markierungen.
Die Blätter kann ich raustrennen, vorne befindet eine Tasche, in die ich Zettel und Notizen einlegen kann.
Der Deckel ist stabil und wirkt sehr wertig. Toll finde ich auch die mitgelieferten Aufkleber zur Archivierung und die Möglichkeit den Block auszutauschen. (Allerdings habe ich noch keinen einzelnen Block zum Kauf gefunden. Schade!)
Das Papier ist leider etwas dünn, mein Waterman Füller drückt sich durch die Seiten etwas durch. Da ich meine Strickschriften aber ohnehin mit Bleistift markiere und die Strichlisten auch mit Bleistift führe, stört mich das nicht.

Der ganze Block wirkt sehr hochwertig verarbeitet, was er bei dem Preis auch sein muß. Allerdings wellt sich bei mir die eingearbeitete Tasche leicht, so als wäre sie feucht geworden. Dies empfinde ich bei einem so teuren Notizblock als so störend, daß ich es deutlich negativ bewerte.

(Der Block wurde mir im Rahmen des Amazon Vine Programms kostenfrei zum Test zur Verfügung gestellt.)

Saft, überall SAFT!

Schon vor längerer Zeit habe ich im Rahmen des Amazon Vine Programms einen Entsafter von Braun zum Test erhalten. Da ich ihn gerade jetzt im Sommer wieder täglich nutze und ich von Sibel von Insane in the Kitchen nach einem ordentlichen Entsafter gefragt wurde, fiel mir gerade auf, daß ich dazu gar keinen Post auf meinem Blog verfasst habe, das werde ich dann jetzt mal nachholen. Leider erstmal ohne Fotos, da ich noch damit beschäftigt bin meine Urlaubsfotos zu sortieren und zu archivieren und erstmal keine neue Saftsession abhalten wollte. Wenn ich Zeit hab, werd ich die Bildchen ergänzen.

Wohlgemerkt, ich habe den Entsafter kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen, dies ändert allerdings nichts daran, daß ich meine ehrliche und unverfälschte Meinung hier kundtun würde. Wenn der Entsafter mich nicht überzeugt hätte, dann würde es auch dazu einen Bericht geben.

Allerdings hat das Gerätchen mich sowas von überzeugt… aber lest selbst:

Ok, ich hätte nie gedacht, daß ich tatsächlich einen Entsafter brauche.

Ich habe 30 Jahre ohne Entsafter gelebt.

Glücklich!

Wirklich!
Ich erinnere mich auch noch gut an den Entsafter meiner Mutter, der einen Höllenlärm macht und wenn sie uns Kindern damit ihren Supermultivitaminsaft zubereitet hat, dann sah die Küche danach aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen, weil alle Gemüse und Obstsorten erstmal zerkleinert werden mußten, dann röhrte das Ding ewig herum und das Reinigen ging nur so von statten, daß danach wirklich überall Obst und Gemüsereste waren.
Nein, ich war mir wirklich sicher, keinen Entsafter zu benötigen.
Trotzdem hab ich mir diesen hier zum Testen ausgesucht. Irgendwie war ich doch neugierig, wie die Technik sich da weiter entwickelt hat, außerdem trinke ich halt für mein Leben gerne Saft und Schorlen.

Heute kam also das Paket an, ein Riesending und ich bekam schon Angst, wo ich den denn in meiner zwar recht großen, aber schon mit allerhand Geräten zugestellten Küche unterbringen sollte. Doch meine Angst war unbegründet, das Gerät ist zwar nicht klein, aber doch gut unterzubringen und es wirkt hübsch und kann auch ruhig so stehen gelassen werden.

Erstmal also alle Transportsicherungen entfernt, Gebrauchsanleitung (erfreuliche 3 Seiten kurz) überflogen, verstanden, wie es funktioniert und los gelegt.

5 normalgroße Möhren ergeben 300 ml Saft, aber nicht irgendeinen Saft, sondern den leckersten Möhrensaft, den ich je getrunken habe. Wirklich nicht dieses bittere Zeug, daß es im Supermarkt zu kaufen gibt. Total lecker. Ein Blick in den Tresterbehälter und das Sieb und mir schwante böses für die Reinigung. Doch auch das ging gut von statten, sofort nach dem Entsaften mit lauwarmem Wasser alles durchgespült das Sieb noch mit der Bürste gereinigt und es kann weiter gehen. Der Trester wirkt zwar leicht feucht, wenn man ihn jedoch presst tritt kein Saft mehr aus. Die Maschine hat also aus den Möhren herausgeholt, was ging.

1 Gaiamelone, hier habe ich zunächst die Schale und Kerne entfernt und dann die Melonenviertel in den Entsafter gegeben. Knapp 1 Liter Saft kam da heraus. (ok es war eine große Melone) Normalerweise mache meine Melonenlimonade mit dem Pürierstab, das Ergebnis hier hat mich jedoch eher überzeugt, da der Saft wirklich sehr viel appetitlicher aussieht. Der Trester ist hier allerdings deutlich feuchter, als bei den Möhren und auch etwas schwieriger aus dem Sieb zu entfernen. Doch auch hier hat die mitgelieferte Bürste gute Dienste getan und in weniger als 3 Minuten war die Maschine wieder einsatzfähig.

Jetzt wollte ich es wissen und hab zwei kleine ganze (!!) Kohlrabi in die Maschine geschmissen.
Ergebnis ein halbes Glas Saft, also etwa 150 ml. Den ich allerdings nicht so wirklich lecker fand, aber gut, wer kommt auch auf die Idee Kohlrabi zu entsaften. Der Trester war hier sehr trocken und ließ sich ebenfalls gut entfernen.

10 Aprikosen und 300 g Brombeeren waren als nächstes dran und ergaben leider nur sehr wenig Saft, zumindest weniger als ich erwartet hatte. etwa 350 ml landeten in der Kanne. Der Trester war allerdings auch hier zwar nicht trocken, aber doch so sehr flüssigkeitsarm, daß es mir nicht gelang aus diesem noch Saft zu drücken, wenn ich ihn in die Finger nahm.
Auch hier hat die Maschine also alles aus den Früchten rausgeholt, was ging.
Die Aprikosen waren allerdings eine wirkliche Pest. Tresterbehälter, Kanne und Maschine waren leicht zu reinigen, aber im Sieb hingen die Aprikosenfasern, die auch mit der Bürste erst im zweiten Durchgang entfernt werden konnten.

Für heute habe ich genug getrunken und mit dem Entsafter gespielt, für morgen werde ich Selleriesaft und Tomaten probieren. (Nachtrag, beides ging gut, Selleriesaft ist allerdings definitiv nicht mein Fall!!)

Für mich gibt es an diesem wirklich schönen Gerät nur einen kleinen Minuspunkt, der vorallem dann auftritt, wenn man sehr hartes Obst oder Gemüse (Kohlrabi/Möhren) entsaften will. Man muß das Gemüse dann ja in den Einfüllschacht drücken, dabei ist es mir passiert, daß die Maschine sich ein klein wenig verschoben hat (wirklich nur Millimeter) die Kanne ist jedoch stehen geblieben, wodurch der Ablauf nicht mehr genau in die Kanne traf, sondern ein wenig daneben ging. Hier hätte ich mir also eine Befestigung für die Kanne gewünscht, damit wenn beides verrutscht, der Saft nicht daneben läuft.
Aus diesem Grund habe ich auch jetzt ein Küchentuch unter der Kanne liegen, es waren zwar nur ein paar Tröpfchen gekleckert, aber die werden halt jetzt, sollte mir das noch mal passieren direkt aufgefangen.

Den Schaumfang in der Kanne habe ich übrigens raus genommen, ich mag den Saftschaum gerne, bleibt er in der Kanne fängt er den kompletten Schaum auf und der Saft wird ohne Schaum eingeschenkt.

Die Größe des Tresterbehälters hat mich erst verblüfft, dann fand ich sie allerdings sehr praktisch. Theoretisch hätte ich nicht nach jedem Durchgang die Maschine reinigen müssen, sondern eben erst am Ende, denn der Trester hätte komplett Platz in der Maschine gefunden.

Von mir also ein deutlicher Daumen nach oben, die Entwicklung der Entsafter hat seit meiner Kindheit offenbar einen deutlichen Sprung nach vorne getan. Trotz meines Saftexzesses sieht die Küche nicht aus, wie unter aller Kanone und der Entsafter ist so simple zu reinigen, daß es wirklich schnell geht.
Alle Teile finden auch in der Spülmaschine Platz, allerdings nehmen sie dort wirklich viel Platz weg und ich finde das Abspülen direkt nach dem Entsaften ist da deutlich ökologischer.

Bei mir steht die Maschine übrigens mit aufgewickeltem Kabel und nach kurzer Rücksprache mit dem Elektriker meines Vertrauens, bleibt das Kabel auch entgegen der Anweisung in der Anleitung aufgerollt. (Dort steht, man sollte das Kabel vor dem Entsaften abrollen.) Dies soll die Gefahr einer Überhitzung, bzw. eines Kurzschlusses vermindern. Ich stehe allerdings ja die ganze Zeit neben der Maschine und denke, daß ich mit bekommen würde, wenn etwas schief läuft. Also spare ich mir das auf- und abwickeln. Trotzdem ist der Hersteller natürlich verpflichtet solche Warnhinweise anzubringen.

Achso, die beiden auf der Maschine befindlichen Werbeaufkleber ließen sich problemlos und rückstandslos entfernen. Dafür ein Zusatzsternchen!!
Auch der Lärm den der Entsafter macht, ist durchaus im Rahmen und mit einem Staubsauger oder Mixer zu vergleichen, als unangenehm habe den weder ich, noch meine ängstliche Katze empfunden.

Sollten sich weitere Dinge im Zusammenhang mit meinem neuen Lieblingsspielzeug ergeben, würde ich diese Rezension überarbeiten.