Die Strickkette

Wir sind bei unserem #DieDreivomBlogKAL ja mittlerweile mittendrin, es wurden schon eine Menge Dinge für den Hals gestrickt. Dreieckstücher, Schals, Loops und Cowls, jetzt also die erste Kette.

Die Idee hatte ich schon in Edinburgh, dort hab ich es aber verpeilt mir ein Set von AnMiWe zu kaufen, also mußte ich, als ich wieder daheim war ein Kit bestellen.

Die Kits gibt es regulär bei Cosmic Strings zu kaufen, dann aber eben mit Lieferung aus UK.

Ich hab bei AnMiWe direkt angefragt und sie war so lieb und hat mir zwei Sets zugeschickt, so hab ich ein wenig Porto und Zeit gespart, weil sie aus Deutschland halt schneller bei mir waren.

Im Set enthalten ist eine Kettem zwei Verschlussringe und ein kleiner Karabinerhaken, Zweimal Garn für den Anhänger in der gewünschten Farbe, die Anleitung und ein Stück Plastik, um den Anhänger zu stabilisieren.

Ich hatte nicht genau gelesen und war etwas enttäuscht, dass die Perlchen und Deko nicht beilag. Die hab ich mir dann gestern bei Idee besorgt.

Ich hab mich für das Set in den Farben „Minty“ und „Elixier“ entschieden und mein zweites Set in Grautönen hat Frau Feinmotorik bekommen.

Frau Feierabendfrickeleien hat bei Cosmic Strings bestellt und wartet noch auf ihre Kettchen.

Das Set ist wirklich liebevoll und niedlich verpackt, klar kann man über den Preis streiten, aber man bekommt eine sehr ausführliche Anleitung, 12 g Garn und Kleinkram, da fand ich den Preis von knapp 25 Euro (Porto mit eingerechnet) pro Kette noch ganz ok. Außerdem würde ich für eine Modeschmuckkette dieser Art auch in etwa den Preis zahlen. Klar kann man das auch selbst zusammenstellen und kommt dann vermutlich günstiger weg, aber ich liebe nun mal diese Komplettsets und finde es einfach schön, alles beisammen zu haben, ohne Suchen zu müssen.

Die Kette hat eine Seite in Krausrechts, die andere in zweifarbigem Brioche. Die krausrechte Seite ist wirklich sehr schnell gestrickt, wenige Minuten und ich war fertig.

Die Briocheseite hat mich etwas mehr gefordert, ich habe bei zweifarbigem Brioche wirklich eine Denkblockade, ich verstehe nicht, was ich da tue und muß mich daher stumpf an die Anleitung halten. Das hat 3 Anläufe gebraucht, bis es funktionierte und einen Vierten, bis es auch schön aussah.

Mit meinem Ergebnis bin ich nun sehr zufrieden.

Den Schmetterling und die Federchen hab ich bei Idee gekauft und muß ich noch annähen, dafür war heute noch keine Zeit.

Die Kette an sich finde ich echt hübsch, die Länge ist für mich passend und es ist ein wirklich auffälliges Teilchen. Gefällt mir sehr.

Ich trage selten Schmuck, aber wenn dann immer sehr auffällige Sachen und das hier mag ich schon jetzt.

Das Garn hat übrigens sehr gut ausgereicht, da kann ich fast noch eine dritte Kettenseite mit stricken.

Na, wie sieht’s aus, bekommen wir wen angesteckt? Wer strickt mit Strickketten für den Hals?

Nehmt alle noch bis zum 30.04.2018 am #diedreivomblogKAL teil.

Teilnahmebedingungen findet ihr hier: KLICK!

Sponsoren sind diesmal: Woolly Hugs, Prolana, Samelin Dyeworks und Addi und es gibt grandiose Gewinne!

Fakten

Strickmuster: The Knitted Necklace Collection von AnMiWe – All things creative.

Garn: Cosmic Strings Elixir und Minty

Nadeln: 1,75mm Nadel von Knitpro (Amazon Affiliate Link)

Modifikationen: Schmetterling und Anhänger von Idee.

Größe:  Paßt jedem!

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties von den Dienstagsdingen , Creadienstag und Handmade on Tuesday und zu den Lieblingsstücken. Und natürlich zu Auf den Nadeln bei Mascheinfein.

Und natürlich hatte ich einen sehr fleißigen Helfer an meiner Seite, der das Stricken sehr voran gebracht und überhaupt nicht behindert hat.

The REAL Drei vom Blog Cowl

Unser #diedreivomblogKAL ist in vollem Gange und ich hab mein eigenes Design erstmal zur Seite gelegt und wollte etwas Schnelles fertig haben.

Geplant hatte ich das schon, beim letzten #diedreivomblogKAL. Damals hatte ich Mützchen für Feinmotorik, Feierabendfrickeleien und mich gestrickt und aus den Resten habe ich mir nun einen großen kuscheligen Cowl gestrickt.

Schaut mal, hier könnt ihr die Mützchen sehen.: Klick!

Einfach 50 Maschen anschlagen, eine Reihe rechts, eine Reihe links, eine Reihe rechts und eine Reihe links, anschließend glatt rechts hoch stricken, bis das Garn leer ist.

Hat wunderbar funktioniert und das Garn kommt super raus.

Der Cowl ist unfassbar weich und warum, sieht besonders aus und erinnert mich eben an meine Freundinnen. Alle Drei stecken wir in diesem Cowl, naja zumindest ein bißchen.

Ich habe die Farben „Midnight in Paris“, „Volcano“ und „Lettuce“ verstrickt. Das Garn ist das Malabrigo Caracol, ein sehr weiches besonders verzwirntes Garn mit einem tollen Effekt. Ich befürchte, ich benötige daraus auch noch eine Strickjacke… 🙂

Das Garn verstricke ich mit 12er Nadeln von Addi,(Amazon Affiliate Link) auf den Metallnadeln rutscht es gut, mit den Holznadeln hatte ich etwas Probleme, weil ich da ständig falsch eingestochen habe und immer nur halbe Maschen auf der Nadel hatte. Keine Ahnung, woran das liegt.

Und so sieht der ganze Cowl aus. Ziemlich farbenfroh, frühlingshaft und bunt. So langsam könnte es ja auch mal wärmer werden, oder?

Fakten

Strickmuster: Kein Strickmuster, einfach erste 4 Reihen Kraus rechts, dann glatt rechts hoch. 50 Maschen anschlagen.

Garn: Malabrigo Caracol in Midnight in Paris, Volcano und Lettuce pro Farbe 30 g.

Nadeln: 12er Nadeln von Addi,(Amazon Affiliate Link)

Modifikationen: Keine.

Größe:  Paßt jedem!

Ich hopse mit meinem Beitrag diesmal zu auf den Nadeln bei Maschenfein und dem Rums! 

Ihr wollt wissen, was der #diedreivomblogKAL ist? Nun das ist leicht, das ist ein Knitalong (Strickzusammen) von Feierabendfrickeleien, Feinmotorik und mir. Den ganzen April über gibt es tolle Aktionen und jeder darf etwas für den Hals stricken, ob euer eigenes Design, ein Muster einer Designerin oder aber meinen #DiedreivomblogCowl.

Am Ende wird unter allen, die den Hashtag benutzt haben oder aber die in unserer Facebookgruppe ihr Strickstück unter dem fixierten Beitrag geteilt haben, ausgelost und wir haben vier tolle Sponsoren gewinnen können.

Samelin Dyeworks

Addi

Woolly Hugs

Prolana

Und hier sind wir mit unseren Mützchen!

Kinda Magic Socks

[gesponsert]

Ich stricke ja nebenher immer auch ein Paar Socken, in der Regel aus handgefärbter teurer Sockenwolle, diesmal hab ich für Schachenmayr und Wool and the Gang eine Ausnahme gemacht und mit industriell gefärbtem Garn gestrickt. Das Garn wurde mir zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Regulär kostet ein Knäuel (reicht für ein Paar Socken 36-41 ) ca. 10 Euro, je nachdem wo ihr shoppt.

Das Garn für die Kinda Magic Socks (Amazon Affiliate Link) ist eine Kooperation von Schachenmayr und Wool and the Gang. Schachenmayr Sockenwolle wird hip und Wool and the Gang bezahlbar.

Geliefert wird in einer hübschen Pappschachtel ein großes Knäuel (80 g) Sockenwolle, die so gefärbt ist, dass sich ein Bündchenmuster, eine einfarbige Spitze und Ferse und ein Leopardenmuster am Rest des Socken ergibt.

Es gibt 5 verschiedene Farben:

Pink Paws, Candy Claws, Feline Good Green, Purfect Purple, Cool Cat.

Mir gefallen alle 5 Farben, ich habe mich aber für Purfect Purple entschieden und mit den Addi Crasy Trio (Amazon Affiliate Link) gestrickt.

Eigentlich handelt es sich um ganz einfach Stinos (Stinknormale Socken), die mit einem Bündchenmuster und ansonsten glatt rechtes gestrickt werden. Die Herausforderung liegt hier nicht in einem Muster oder Garnwechseln, sondern in der Fadenspannung und um die in den Griff zu bekommen, muß man wirklich schon ein wenig stricken können.

Das Leopardenmuster entsteht durch die Färbung. Beim Stricken des Bündchens gewöhnt man sich und probiert aus, mit welcher Nadel man das richtige Ergebnis erzielt. Bei mir war das 2,5 mm. Allerdings mußte ich statt der angegebenen 60 Maschen 58 Maschen stricken, bzw. später am Fuß 56 Maschen, damit der Socke mir auch paßt. Die Anleitung ist faltbar und erklärt wirklich sehr genau, wie das alles funktioniert und hat mir dabei gut geholfen.

Ich hatte nirgendwo Verständnisprobleme, habe es aber nicht hinbekommen, meine Fadenspannung konsequent beizubehalten. Sobald ich kurz Pause gemacht habe, verschoben sich die Leoflecken ein wenig. Nun ich bin da nicht perfektionistisch und seh es auch nicht ein, mich wegen sowas zu streßen, daher hab ich es einfach so gelassen, so dass ihr sehen könnt, dass auch jemand mit sehr viel Strickerfahrung hier vor einer echten Herausforderung stand. Trotzdem hat mir das sehr viel Spaß gemacht und Frau Katze wollte natürlich auch wie immer helfen.

Das Muster gefällt mir auch so sehr gut, die Socken passen super und fühlen sich gut an. Das Garn ist sicher nicht kuschelweich, aber weich genug für mich. Als Halstuch würde ich es nicht tragen wollen, aber für Socken, absolut in Ordnung.

Besonders spannend fand ich das nachträgliche Einstricken der Ferse, das war wirklich überhaupt nicht schwer und so konnte ich sie wirklich gut anpassen. Auch das ist genau erklärt.

Wer trotzdem Probleme haben sollte, findet hier englisceh Anleitungsvideos, die wirklich sehr gut gelungen sind. KLICK!

Mit meinen Socken hopse ich diesmal zu Auf den Nadeln bei Maschenfein und zum RUMS.

Mein Drachenfels

Im Dezember haben wir Strickelfen den Drachenfels von Mairlynd gestrickt. Ich hatte das Muster auf Deutsch schon ewig hier liegen, da ich es irgendwann (Frechener Garnfest??) mal beim Atelyeah gekauft hatte. Ich hab es mir kleiner kopiert und laminiert und hatte es so immer dabei. Das mache ich meistens und finde es sehr praktisch, weil die Anleitung dann nicht so verknickt.

Mein Garn hatten mir ja die Mädels bei Berlin Knits zusammengestellt und so habe ich mit Sockengarn von La Fee Fil gestrickt. Eine Zusammensetzung von 25/75 (Nylon/Merino) und 425 m auf 100g gestrickt. Das Garn ist super weich, ließ sich toll verstricken und es hat nichts ausgefärbt.

Ich hatte die Farben:

T’as une tache, pistache (grün) 66 g verbraucht

Mesanger (grau mit grünblauen Sprenkeln) 64 g verbraucht

Coteaux du Leon (rot) 59 g verbraucht (Hier hatte ich 100% Merino und 400m Lauflänge)

Allerdings ACHTUNG, das Garn ist bei mir nach der Wäsche enorm gewachsen. Bei einem Tuch ist das nicht schlimm, im Gegenteil, will man Socken oder Kleidung stricken, sollte man die Maschenprobe auf jeden Fall vorher waschen!

Fakten

Strickmuster:https://www.ravelry.com/patterns/library/drachenfelsDrachenfels von Mairlynd auf englisch über Ravelry, auf Deutsch über Rosy Green Wool: Klick!

Garn: Sockenwolle (Fingering) von La Fee Fil in drei Farben einmal 400m / 100g / 100% Merino und zweimal 425 m / 100g / 25 % Nylon / 75 % Merino

Verbrauch:  rot: 59 g / grün: 66 g  / graugesprenkelt: 64 g

Modifikationen: Da mein Garn dünner war, als das Garn der Anleitung, habe ich dem Streifenteil einmal öfter gestrickt und dort einen Farbwechsel reingebracht, damit der Schal auch groß genug wird. Dadurch wurde mein Schal fertig gewaschen und nur locker auf der Puppe gespannt 236 cm breit und 78 cm tief (mittlerer Zipfel)

Nadeln: Addi Bambus Nadeln 3,5 mm*

Ich hopse mit dem Beitrag zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein, zum Creadienstag, den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday und zu den liebsten Maschen: Klick!

Und schaut mal hier unter dem #strickelfenkal findet ihr ganz viele schöne Drachenfelsen von unseren Mitstreiterinnen.

Mir gefällt ja der von The Knitting me, Askeloi,Polly Esther und Samelin Dyeworks besonders, die anderen sind natürlich auch alle Knaller, aber die mag ich sehr sehr sehr! Außerem hat Jenny eine tolle Idee und bastelt ein Mützchen passend zum Schal.

Das Yarncamp, die Yarncampcap und meine Eindrücke 2017

Der letzte  #DieDreivomBlogKAL ist jetzt mehr als eine Woche vorbei. Die Gewinne sind verschickt und wir alle schon mit dem #StrickelfenKAL beschäftigt.

Die Zeit der Mützenstrickerei ist also vorbei und wir stricken nun alle Drachenfelsen von Mairlynd. Die Ergebnisse dazu seht ihr bei Instagram unter dem Hashtag #StrickelfenKAL oder auch in unserer Facebookgruppe: Die Drei vom Blog Knitalong!

Trotzdem habe ich euch das ein oder andere Mützchen hier noch nicht gezeigt.

Unter anderem das Yarncamp-Cap von Tanja Steinbach.

Frau Feierabendfrickeleien und ich waren ja auf dem Yarncamp in Frankfurt in diesem Jahr und haben es tatsächlich irgendwie bei dem superchaotischen Vorverkauf geschafft für jede von uns Karten zu ergattern. Daher hat der Feierabendfrickel bei mir übernachtet und wir haben uns Sonntagmorgen auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Vorher hatten wir am Samstag meine ersten Erfahrungen mit dem Färben von Garn getätigt. Das könnt ihr hier nochmal nachlesen: Klick!

In Frankfurt angekommen, wurden wir direkt sehr freundlich von Rebekka von Queenshandmade begrüßt und auch The Cooking Knitter haben wir kennengelernt. Lutz von Maleknitting, der so lieb und so unterhaltsam ist, kannte ich ja schon die 4. des Orgateams Warenwirauchso war ebenfalls eine neue Bekanntschaft. Danke an dieser Stelle an euch, für euere wunderbare Organisation, das war wirklich wirklich richtig toll. Bilder vom Yarncamp findet ihr auch hier: Klick! Leider war Frau Feierabendfrickeleien beim großen Abschlussbild schon unterwegs zum Bhf, um die Heimreise nach Berlin anzutreten, hatte ich erwähnt, dass sie am Ende den Preis für die weiteste Anreise gewonnen hat, weil die Damen, mit noch weiterer Anreise nicht mehr da waren?

Wir waren beide sehr aufgeregt, wie denn so ein Yarncamp wohl abläuft und haben direkt zu Beginn unsere Goodiebags in Empfang genommen. Dann ging es in die erste Etage, wo bereits Frühstück auf uns wartete und man sich erstmal einfand, um sich vorzustellen. So viele Strickbegeisterte hatten sich hier zusammen gefunden, den ein oder anderen kannte man schon von Ravelry oder Instagram, manchen erkannte man an seinen Strickstücken, aber auch neue Bekanntschaften wurden gemacht.

Das Yarncamp ist ein Barcamp, was das ist, findet ihr bei Wikipedia sehr gut erklärt: Klick!

Barcamps gibt es zu den verschiedensten Themen, eine gute Übersichtsliste zu Barcamps im deutschsprachigen Raum findet ihr hier: Klick!

Nach der sehr amüsanten Vorstellungsrunde, wurden die „Kurse“ zusammen gestellt. Jeder, der wollte, konnte einen Kurs anbieten oder auch sich etwas zu einem Thema wünschen und fragen, ob jemand anderes dazu was erzählen kann.

So wurde der Tag in 45 Minuten Abschnitte aufgeteilt und jeder konnte sich überlegen, welche Vorträge er besuchen wollte und wo er lieber Pause macht. Letztlich war es schwer sich zu entscheiden, weil es so viele tolle Angebote gab.

Feierabendfrickeleien und ich haben den Tag größtenteils gemeinsam verbracht, weil uns ähnliche Dinge interessiert haben. Ihren Bericht findet ihr übrigens hier: Klick! Zwischendurch haben wir natürlich alle imme gestrickt:

Von den 20 angebotenen Sessions habe ich 4 besuchen können, weil ich mir von 13-14 h eine kleine Pause zum Stricken und Quatschen in der Prymlounge gegönnt habe.

Meine erste Session war ein Vortrag von Himawari und Franz Josef zum Thema Strickcharts. Während Franz-Josef die Möglichkeiten von Excel aufgezeigt hat, hat Himawari das recht professionelle Programm Stitchmastery vorgestellt. Franz Josef war hier mit viel Herzblut dabei, von Himawaris Vortrag war ich eher ein wenig enttäuscht. Ich fand sie sehr ruppig und fast schon ein bißchen unhöflich, den anderen Teilnehmern gegenüber. Mag ihre Art sein, aber mich hat das dann dazu bewogen später ihren Kurs „Richtig Maßnehmen“ eher nicht zu besuchen. Vielleicht waren da meine Erwartungen auch einfach zu hoch, ich mag ihre Strickmuster ja sehr und war hier dann einfach davon ausgegangen, dass da auch jemand hinter steckt, der mir sehr sympathisch sein muß. (Vielleicht hatte sie auch einfach einen schlechten Moment… wer weiß)

Unsere zweite Session war dann ein Vortrag von David Wasser zum Thema Stricken mit Farben. David ist eine echte Erscheinung und hat einen unheimlich guten Vortrag gehalten und auch wenn mir das alles zu bunt und zu krass und zu wild war, war das wirklich extrem spannend, was er so erzählt hat und dass er beispielsweise seine Fäden NICHT vernäht. HAMMER!

Dann haben wir uns eine Pause gegönnt und etwas von dem fantastischen Catering der Wohnküche gegessen (sehr lecker!!) und in der Prymlounge die Prym Ergonomics (Amazon-Affiliate-Link, was das heißt, liest du hier: Klick!)  getestet.Wir haben Patches für die Charity-Aktion von Prym (die Aktion läuft noch bis zum 31.12.2017, du kannst also noch teilnehmen!!!)  gestrickt. Ich war da sehr skeptisch, wie man mit diesen Nadeln mit dem Tropfen auf der Spitze denn so stricken kann, mir können Nadeln ja eigentlich nie spitz genug sein und die Form widerspricht dem irgendwie. Trotzdem war ich überrascht, wie gut das ging. Man braucht ein paar Minuten, um sich umzustellen, aber dann geht das wirklich gut und flott. Beeindruckend.

Für die nächste Session haben wir uns getrennt, während Frau Feierabendfrickeleien sich wieder zu David Wasser zu einem Vortrag über Steampunk gesellte, habe ich mir Franz Josefs Vortrag zur Geschichte des Strickens angehört, der mir sehr gut gefallen hat und perfekt zu meiner letzten Lektüre „zwei rechts, zwei links“ von Ebba Drolshagen paßte. Man merkte Franz Josef wirklich seine Begeisterung für das Thema an und er konnte so viel mit Anekdoten würzen, das war wirklich ein ganz toller Vortrag.

Die letzte Session war dann ein Vortrag zu den Ravellenics von Katho, der Teamchefin für das deutsche Ravellenics Team. Die Ravellenics sind begleitende Aktionen zu den olympischen Spielen bei Ravelry, wo man als Strickerin in verschiedensten Kategorien teilnehmen kann. Das fanden wir sehr spannend und überlegen ab Februar dort teilzunehmen, mal sehen, ob die Zeit das zulässt. Mich würde hier interessieren, ob ihr schon mal mitgemacht habt und was eure Erfahrungen waren.

Anschließend haben wir uns dann zu einer großen Rückmelderunde getroffen, bei der es viel Lob, aber auch sehr sachliche und nette Kritik gab.

Außerdem wurden wir alle daraufhingewiesen, dass das Yarncamp natürlich von seinen Sponsoren lebt und unsere sehr gut gefüllte Goodiebag nur deshalb so gut gefüllt ist, weil die Sponsoren so spendabel waren. #sharingistcaring und daher kommen hier noch mal die Sponsoren des Yarncamp 2017, bei denen auch ich mich herzlich bedanke: Klick! 

Frau Katze hatte an der Goodibag auch ihre Freude:

Das war wirklich super und ich lege jedem, der die Möglichkeit ans Herz, das Yarncamp zu besuchen, ob Stricker, Häkler, Wollfreund, Blogger, ganz egal, das war wirklich richtig cool und hat so viel Spaß gemacht und man hat so tolle neue Kontakte knüpfen können.

Hier winke ich mal zu Oceanandyarn, La Wollbindung oder Kitchenerstories (verdammt, das Bembelyoga haben wir verpaßt!!) herüber oder auch die Damen vom Aachener Stricktreff, die ich bisher nur von Facebook kannte, weil ich es leider immer noch nicht dorthin geschafft habe.

Ja, es ist nicht so leicht, eine Karte zu ergattern, aber ich werde es nächstes Jahr auf jeden Fall wieder versuchen. Vielleicht ergattert dann auch Frau Feinmotorik eine Karte?

Weitere Berichte zum Yarncamp findet ihr auch auf stricken.de,Strickfisch und vielen weiteren hier: Klick! 

Aus meinem Inhalt der Goodiebag habe ich euch ja schon die Mütze, die in unter einer Stunde gestrickt ist, aus Lang Yarns Young* gezeigt: Klick!

Heute dann die Yarncamp Cap von Tanja. Gestrickt habe ich aus 89 g Schachenmayr Fashion soft mix‘ und trotz des dünnen Garns ging das ganz schnell.

Ich habe ja sonst ein ganz massives Problem mit Garnen, die Alpaka enthalten, da ich hier allergisch reagieren. Das Problem trat hier nicht auf und ich konnte ganz normal stricken und hatte wirklich keinerlei Pieksen, Juckreiz oder Rötung. Großes Lob an Schachenmayr.

Das Strickmuster von Tanja Steinbach, die übrigens auch da war, wie konnte ich das bisher unterschlagen, ups… war einfach und leicht nachzumachen und die mitgelieferten Earebel Kopfhörer* haben mich wirklich enorm überrascht. Das funktioniert überraschend gut.

Es werden einfach Schlitze gestrickt, in die man die runden Kopfhörer später einsetzt. Sie sitzen gut am Ohr, haben einen überraschend guten Klang und können per MiniUSB aufgeladen werden. Die Steuerung und das Pairing waren extrem simple und ich hatte keinerlei Probleme bei der Einrichtung oder Nutzung. Das ist mal was ganz anderes und hat mich wirklich begeistern können. Hiervoen werde ich in Zukunft sicherlich noch die ein oder andere Mütze fertigen und die Earebels als Geschenk nutzen. Ich bin mir sicher, dass sich da der ein oder andere Nerd in meinem Umfeld drüber freut.

Fakten

Strickmuster: Yarncamp Cap 2017

Garn: Schachenmayr Soft Mix 89 g in der Farbe indigo*

Modifikationen: keine.

Nadeln: 3,5 mm Rundnadeln von Knitpro mit einem 60 cm Seil.*

Ich hopse mit dem Beitrag zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein, zum Creadienstag, den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday.