Hello Overlock – Selmin von Tweed and Greet

[werbung- die Overlockmaschine und das Buch wurden mir als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt und der Beitrag enthält Amazon Affiliate Links. Was das ist, findest du hier. ]

Vor einigen Wochen ist hier bei mir ja meine Overlock eingezogen. Diese wurde mir freundlicherweise von Brother zur Verfügung gestellt und ist ein echter Luxusschlitten.

Damit ich diese wirklich teure Maschine nicht gleich kaputt mache, zerstöre oder gar zum Explodieren bringe, davor hatte ich wirklich Angst, vorallem weil im Internet immer die Rede davon ist, wie empfindlich diese Maschinen sind, habe ich mich vorbereitet. Sowas tue ich sonst nie. Ich lese oft nicht mal Gebrauchsanweisungen und bin der Typ „Ich probiere alles aus, irgendwas geht schon“.

Diesmal also nicht, diesmal habe ich die Gebrauchsanweisung der Brother Maschine gelesen und habe mir Fachliteratur besorgt, weil mein eigenes Fachwissen diesmal eben nicht ausreichte.

Das kleine Effchen hat mich freundlicherweise per Nachricht und mit ihrem Blogpost daran erinnert, dass das Buch „Hello Overlock“ von Selmin von Tweed and Greet hier noch schlummerte und ich hab es hervorkramt und mich erstmal schlau gemacht, was so eine Overlock denn überhaupt kann.

Hier findet ihr nun meine Rezension zum Buch „Hello Overlock“ und außerdem war Selmin so lieb und hat mir ein kleines Interview per Email beantwortet. Liebe Selmin, zum einen Danke für dein großartiges Buch, das mir die Scheu vor der Maschine genommen und mich wunderbar angeleitet hat und zum anderen für deine Zeit für das Interview.

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REZENSION HELLO OVERLOCK von SELMIN ERMIS-KROHS

Die Brother Overlock Maschine stand mehrere Wochen wartend auf meinem Nähtisch und ich schielte sie immer ein wenig skeptisch an. Beißt sie? Wird sie implodieren, wenn ich was falsch mache? Kann ich was falsch machen? Ist das wirklich so schwer, wie alle sagen? Jeder stöhnt über das Einfädeln, soll ich das wirklich jetzt versuchen? Ich bin also drumherum geschlichen und hab mich nicht getraut. Total blöde, wenn ich jetzt zurück denke, denn das Ganze war überhaupt nicht schwer. Die Maschine ist natürlich auch nicht implodiert und ja natürlich kann man viel falsch machen, aber wenn man seinen Kopf einschaltet und vorallem sich umfassend informiert, dann tut die Maschine genau, was sie soll.

Damit ich diese Erfahrung aber machen konnte, war ein wenig Mut nötig und den habe ich mir diesmal nicht angetrunken, sondern angelesen. Wenn mir etwas Unwohlsein verursacht, dann ist Information für mich immer der beste Weg, damit umzugehen. Wenn ich informiert bin, habe ich weniger Ängste und kann die Situation realistischer einschätzen.

In dem Fall hat mir das Buch von Selmin Ermis-Krohs geholfen. Das lag nämlich neben der Overlockmaschine und ich nahm es zur Hand, um eben zu lernen, was ich mit diesem kompliziert wirkenden Gerät überhaupt tun kann. Selmin stellt sich im Vorwort kurz vor und benennt genau meine Gefühle und Hoffnungen für die Overlock, das ließ mich schon mal aufatmen. Es sah also so aus, als wäre das genau das, was ich brauche. Jemand, der mich an die Hand nimmt und mir zeigt, was ich mit der Maschine tun kann, wie sie funktioniert und wie ich Probleme behebe.

Ich ließ mich also von Selmin an die Hand nehmen und marschierte tapfer mit ihr durch die Seiten von „Hello Overlock

Zunächst lernte ich den Unterschied zwischen Overlock und Nähmaschine kennen, denn obwohl ich hier die 4234D von Brother stehen hatte, war mir gar nicht so genau klar, was die denn nun eigentlich kann und was ich damit machen möchte. Im Buch wurde genau das anschaulich erklärt. Dann gab es Tipps zur Auswahl der passenden Maschine und die richtige Einrichtung des Nähplatzes. Das fand ich hilfreich, denn das Setup ist hier ein wenig anders, als wenn ich meine normale Haushaltsnähmaschine bediene.Selmin stellt außerdem eine Coverlock vor, das ist dann mein nächster Traum, den ich sicher umsetzen werde, wenn ich die Overlock beherrsche. Auch hier konnte ich endlich die Unterschiede und Möglichkeiten der Maschinen erfassen, weil sie sehr gut erklärt und klare und eindeutige Worte findet.

Nun hab ich das Glück, dass meine Maschine genau die ist, die Selmin auch bei „Hello Overlock“ nutzt und konnte daher eins zu eins abschauen und der Teil, in dem sie die Maschine vorstellt, war für mich super und eine tolle Erweiterung zur mitgelieferten Bedienungsanleitung. Anschließend wußte ich, wofür welches Rädchen ist und wo Greifer und Messer sind. Auch eine Aufstellung zu sinnvollem Material findet sich im Buch, vieles davon lag meiner Maschine bei, einiges werde ich mir noch nachkaufen. So liebäugle ich beispielsweise mit einem Kräuselfuß, Blindstich- oder einem Paspelfuß.

Im Buch werden außerdem Nadeln und Garne vorgestellt und genau erklärt, wann man welche Nadel nutzt und vorallem in welcher Stärke. Das fand ich sehr hilfreich und habe ich bisher noch nirgendwo so gut erklärt und zusammengefaßt gefunden.

Eine kleine Stoffkunde und Hinweise dazu, welche Stoffe sich zur Verarbeitung mit der Overlock eignen, findet sich ebenfalls.

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Anschließend stellt Selmin die verschiedenen Stiche der Overlock vor und erklärt sehr gut, welcher Stich wofür geeignet ist und zeigt außerdem auch Designnähte, wie Flachnahte.

Dann geht es ans Nähen, sie zeigt, wie man die Nadel einsetzt oder den Nähfuß tauscht und das Einfädeln, wovor ich besonderen Respekt hatte, wird ebenfalls gut bebildert dargestellt. Die Videoanleitung von Brother brauchte ich daher gar nicht mehr und meine Angst davor war total unnötig, das ist sehr einfach und dauert auch überhaupt nicht lange, sondern ist flott erledigt. Vorallem wenn man nur das Garn wechselt kann man mit der Methode des Anknotens wirklich schnell neu einfädeln und genau das wird ebenfalls erklärt.

Für mich hilfreich war auch das Verriegeln der Overlocknähte und das Sichern der Fadenraupe, da stellt sie drei Alternativen vor, von denen ich natürlich die für „Ungeduldige“ am Besten finde. Es wird gezeigt, wie man Ecken und Rundunen näht und wie man Stoff mit der Overlock rüschen kann. Zu allen wichtigen Fragen, wie Fadenspannung und Nähfußdruck finden sich ebenfalls gut bebilderte und leicht verständliche Erklärungen, mit denen ich als Overlockanfängerin überhaupt keine Probleme hatte und die mir wirklich geholfen haben.

Ich bin ja leider Königin darin, unkonzentriert Fehler beim Nähen zu machen und dann auftrennen zu müssen. Eine Overlocknaht auftrennen war für mich der Alptraum, aber auch dazu gibt es Tipps und (ich hab es ausprobiert) damit ging das wirklich ruckzuck. Auch Problemlösungen finden sich im Buch, zum Beispiel für das Reißén des Fadens, eine zusammengezogene Stoffkante oder eine unsaubere Stoffkante. Das ist prima und dient mir als Nachschlagewerk. Gleiches gilt für die richtige Wartung und Reinigung der Overlock.

Neben Grundlagentechniken finden sich außerdem 7 einfache Projekte für den Overlockanfänger, die die wichtigsten Techniken aufzeigen und näher bringen. Die Schnitte sind vom Schwierigkeitsgrad sehr leicht gehalten und steigern sich ein wenig,. Der Schnittmusterbogen liegt bei und ist sehr gut und stabil. Kleine Kritik an dieser Stelle ich hätte mir unterschiedliche Farben für unterschiedliche Größen oder bessere Unterschide in der Linienzeichnung gewünscht. Grundsätzlich kann man mit ihm aber sehr gut arbeiten und die Yoga Hose und das Shirt möchte ich auf jeden Fall noch umsetzen.

Am Ende war ich so gut informiert, dass ich sofort loslegen konnte. Ich hatte keine Angst mehr, etwas kaputt zu machen und weiß, worauf ich achten muß, um ein tolles Ergebnis zu bekommen.

Von mir also eine große Empfehlung für jeden, der sich und seine Näherei ins nächtse Level heben will, das hier bietet sehr gute Hilfestellungen und Erklärungen und nimmt die Scheu vor der teuren Maschine.

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INTERVIEW MIT SELMIN VON TWEED AND GREET:

Jetztkochtsie: Hallo Selmin, schön, dass du dir Zeit nimmst, mir ein kleines Interview zu geben!

Wenn man deinen Blog (so wie ich) schon länger verfolgt, konnte man dich bei deinem Weg von der Näh-Bloggerin hin zur Schnittmustererstellerin, Autorin und Shopinhaberin begleiten. Ich fand das sehr spannend und hab mich gefreut, dich beim Blogst Barcamp im letzten Jahr kennenzulernen. 

Vielleicht willst du dich, für die dich noch nicht kennen, kurz vorstellen? 

Selmin: Liebe Janine, ich freue mich, dass ich hier sein darf! Ich bin Selmin, 38 Jahre und blogge seit 2012 auf meinem Blog Tweed & Greet über meine Geschichten aus dem Nähzimmer, zeige meine Nähprojekte, stelle inspirierende Schnittmuster vor und gebe Tipps und Tricks rund ums Nähen für Anfänger und Fortgeschrittene. Erst mit 32 Jahren hat mich der Nähvirus gepackt und das Nähen hat sich schon fast zu meiner Lebensphilosophie entwickelt. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht nähe, über’s Nähen nachdenke oder darüber spreche. Das Nähen hat mein Leben in kreative Bahnen gelenkt, an die ich vor einigen Jahren nicht im Ansatz gedacht hätte: Ich habe vergangenes Jahr mit „ Hello, Nähmaschine“ und „ Hello, Overlock“ zwei Nähbücher herausgebracht, publiziere regelmäßig Inspirations-Posts auf meinem Blog Tweed & Greet und arbeite als freiberufliche Online-Redakteurin und Content Creator für Unternehmen aus der Handarbeitsbranche. Im April 2018 habe ich zusammen mit Anja von Rapantinchen das Kölner Schnittmusterlabel Schnittduett gegründet, für alle Frauen, die gern lässige und feminine Mode nähen.

Jetztkochtsie: Du bist für mich eine der ersten Fundstellen, wenn ich ein Nähproblem habe, auf deiner Seite gibt es viele Tutorials und Hilfestellungen, seien es „Tipps für das Nähen mit Ringeln und Streifenstoff“ oder auch (für mich Zwerg ganz wichtig) „Beinlänge im Schnittmuster einer Hose verlängern und verkürzen“. Der erste Artikel von dir, den ich gelesen habe, war der zur Garnauswahl und er hat mir dabei geholfen, festzustellen warum mein Baumwollgarn kein so schönes Ergebnis lieferte. 

Du hilfst vielen Näherinnen in vielen Situationen weiter, aber wo oder von wem hast du das alles gelernt? 

Selmin: Ich habe im Oktober 2014, nach insgesamt 12-jährigem Angestelltenverhältnis, meinen festen Job gekündigt, um mich beruflich umzuorientieren. Das Jahr entwickelte sich zu einem kreativen Auszeitjahr. Während andere reisen, um sich selbst zu finden, habe ich meine Nähmaschine ausgepackt und so viel genäht, wie noch nie. Dabei besuchte ich auch ganz intensiv Näh- und Schnittkurse und beschäftigte mich ein ganzes Jahr lang mit meinem liebsten Hobby. In dieser Zeit sind über 30 Kleidungsstücke entstanden. In meinen Kursen konnte ich furchtlos viele Techniken ausprobieren und alle Fragen stellen, die mir auf der Seele brannten. Ich liebe es, mich in Themen hineinzufuchsen, bis ich sie beherrsche, auf dem Weg dorthin mache ich selbst manchmal auch viele Fehler, das gehört immer dazu. Es führt aber auch dazu, dass ich viele Knackpunkte kenne und benennen kann. Ich glaube, damit kann ich Anfängern auf Augenhöhe begegnen und ihnen unterstützend zur Seite stehen.

Jetztkochtsie: Gibt es Internetseiten oder Bücher, die du hilfreich findest und ebenfalls empfehlen möchtest? 

Selmin: Ich liebe die Blogs von Tilly & the Buttons und Closet Case Patterns, die viele hilfreiche Tipps rund ums Nähen geben und auch das Seamwork Magazine ist für mich eine inspirierende und hilfreiche Anlaufquelle. Supergern höre ich den Love to Sew Podcast aus Kanada, aus dem ich immer wieder viel Wissen und Nählust mitnehme . Vor kurzem habe ich außerdem auf meinem Blog meine Lieblingsbücher rund um das Thema Nähen veröffentlicht. Darüber hinaus finde ich das umfangreiche Buch „Fitting and Pattern Alteration“ von Liechty Rasband und Pottberg-Steineckert sehr hilfreich, wenn es um das Thema Schnittanpassung geht.

Jetztkochtsie: Deine Bilder finde ich immer sehr hilfreich und gut fotografiert, deine Texte frisch und informativ. Deine Blogposts wirken natürlich und fröhlich und man erfährt alle Details, die man als Näherin erkennen möchte. 

Wie entwickelt sich so eine Idee bei dir vom ersten Gedanken bis hin zum fertigen Blogpost? 

Selmin: Vielen lieben Dank für die netten Worte, das freut mich wirklich zu hören! Wenn ich für meinen Blog arbeite, entsteht und bleibt die Idee tatsächlich meist so lange in meinem Kopf, bis ich einfach loslege. Für meine eigenen Blogposts fertige ich meist keine Konzepte oder Ähnliches an. Mein Blog ist einfach inspirationsgetrieben, da kann ich mich nicht hinsetzen und beispielsweise Texte für einen Monat vorschreiben, später alle Fotos für einen Monat knipsen oder Schritt für Schritt Fotos. Das wäre zwar sehr effizient, aber es lässt meine Kreativität leiden. Das konnte ich noch nie. Da beginne ich lieber morgens mit einer Idee und arbeite mich einfach durch bis ich fertig bin. Bei Inspirationsposts mache ich oft erst die Fotos und setze dann die Texte dazu. Bei Tutorials beginne ich mit den Schritt-für-Schritt-Texten, mache dann die Fotos und bearbeite sie. Danach passe ich meist die Texte noch einmal an, denn oft kommt es auch vor, dass die Vorgehensweise wie ich sie im Kopf hatte, doch nicht so umsetzbar ist. Wenn der Post fertig ist, wird er auch schon veröffentlicht.

Jetztkochtsie: Zusammen mit Rapantinchen hast du ein gemeinsames Baby, das Schnittduett und ihr vertreibt eure Schnittmuster online. Sie zeichnen sich durch klare Linien und eine elegante Lässigkeit aus. Eure Muster gibt es als Download und Papierschnittmuster.

Welcher der Schnitte liegt dir besonders am Herzen und welchen würdest du mir als Overlock-Anfängerin empfehlen? 

Selmin: Ganz ehrlich? Ich mag eigentlich alle Schnitte gleich und ich habe viele unserer Schnitte mehrfach im Kleiderschrank  hängen und trage sie supergern. Allerdings muss ich sagen, dass ich gerade für unsere Hose Wrapped wohl die beste Kundin war, 7 Versionen habe ich zu Hause und eine Shortsfassung mit einem kleinen Patternhack ist auch schon geplant. Für Overlock Anfänger eignen sich alle Teile der Modular Collection sehr gut, da sie aus Stretch sind und bis auf den Saum, alle Nähte komplett mit der Overlock direkt zusammengenäht und versäubert werden können. Aber auch den Sweater Wrapped und das La Sole Jersey Cami, kann man als Overlock Anfänger gut meistern.

Jetztkochtsie: Ich habe vor einiger Zeit die Aktion 12 Colours of Handmade Fashion bei dir interessiert verfolgt, wird es so etwas nochmal geben? (Ich wäre sofort dabei!) 

Selmin: Oooh, die gibt’s schon! Im Januar habe ich die Aktion #12ausdemstoffregal ins Leben gerufen, um Nähbegeisterte beim Stoffabbau zu unterstützen oder die Community dazu zubringen, sich mit ihrem Stoffvorrat auseinander zu setzen. Jeden Monat, jeweils zum 1. verkünde ich ein neues Thema, bei dem man sich etwas aus seinem Stoffvorrat nähen oder einen zu diesem Thema passenden Post im Zusammenhang mit seinem Stoffvorrat verfassen kann. Dabei muss nicht unbedingt genäht werden, man kann einfach auch Tutorials oder Tipps zu dem Thema veröffentlichen, man kann etwas für sich oder andere nähen und es ist egal ob ein Kleidungsstück dabei entsteht oder etwas Nettes für die Wohnung. Alles ist ganz frei und entspannt, aber eben nach einem bestimmten monatlichen Thema. Die Ergebnisse werden am 27. eines Monats präsentiert und können auf meinem Blog verlinkt werden.

Jetztkochtsie: Deine Bücher „Hello Nähmaschine“ & „Hello Overlock“ bieten einen guten Einstieg in die Technik der Maschinen und darüber hinaus Hilfe bei der Fehlersuche, Nähtechniken und Nähprojekte für den Anfänger.

Was hat dich veranlasst die Bücher zu schreiben und wie bist du an diese neue Herausforderung ran gegangen? 

Selmin: Bei „ Hello Nähmaschine war mir wichtig, dass jeder, der sich das erste Mal an eine Nähmaschine setzt, das Gefühl hat, ich würde ihm über die Schulter gucken und alles Schritt-für-Schritt erklären. Ich wollte schöne Projekte, die inspirieren und auch für Erwachsene geeignet sind. Kleidungsstücke habe ich dabei bewusst weggelassen, damit sich Nähanfänger keine Sorgen um Passform oder Anpassungen machen müssen, sondern vielleicht auch einfach allein mit dem Buch und ihrer Nähmaschine loslegen können und direkt im Nähflow bleiben. Projekt für Projekt steigert sich der Schwierigkeitsgrad der Techniken, wie Säumen, Reißverschlüsse annähen oder Knopflöcher nähen, bis man am Ende tolle Nähprojekte in der Hand hält und voll motiviert ist, voller Elan sein erstes Kleidungsstück zu nähen. Bei „ Hello, Overlock“ war es der gleiche Anspruch. Wir schauen uns die Overlock Schritt für Schritt gemeinsam an, fädeln sie ein und ich stelle die wichtigsten Stiche und Techniken vor, die anhand von ersten Easy-Peasy-Projekten, lässigen Kleidungsstücken und praktischen Accessoires, ausprobiert werden können.

Jetztkochtsie:  Im Buch „Hello Overlock“ arbeitest du ebenfalls mit einer Brother 4234D, was für mich sehr praktisch ist. Ist das Buch aus deiner Sicht denn auch für Anfänger mit anderen Maschinen geeignet? 

Selmin: Ja, auf alle Fälle. Overlockmaschinen weichen zwar in ein paar Eigenschaften manchmal leicht voneinander ab, aber wie bei Nähmaschinen ist das Prinzip das gleiche. Es ist allerdings auch wichtig, dass man als Anfänger das Handbuch seiner Overlock vor sich hat, um wirklich alle Handgriffe kennenzulernen.

Jetztkochtsie: Die Brother 4234D ist ja nicht soooo ein Schnäppchen, welche Overlock Maschine würdest du empfehlen, wenn jemand ein kleineres Budget hat? 

Selmin: Das niedrigere Modell der o.g. Brother die Brother 3034D habe ich ebenfalls zu Hause und nähe damit sehr gern. Es ist eine sehr komfortable Maschine und aus meiner Sicht steht sie ihrem großen Bruder in nichts nach.

Jetztkochtsie: Und zum Schluss: was rätst du jemandem, der seit Jahren mit seiner Haushaltsnähmaschine näht und sich fragt, ob er eine Overlock wirklich braucht?

Selmin: Ich selbst habe erst nach vier Jahren intensiven Nähens mit der Nähmaschine meine erste Overlock gekauft. Bis dahin hatte ich sie eigentlich auch nicht vermisst. Allerdings habe ich sehr schnell gemerkt, dass das Nähen mit der Overlock tatsächlich Nähen auf einem neuen Niveau ist. Die Nähzeit verkürzt sich enorm, ich war ganz baff, wie schnell ich mit einer Bahn fertig bin! Und die versäuberten Kanten geben den Kleidungsstücken natürlich eine ganz andere Hochwertigkeit. Für mich heißt dies, nie wieder ohne Overlock! Sie ersetzt meine Nähmaschine zwar nicht aber beide zusammen sind das perfekte Team in meinem Nähzimmer.

Jetztkochtsie: Herzlichen Dank für deine Zeit. Viel Erfolg weiterhin oder möchtest du sonst noch etwas sagen? Gibt es vielleicht Pläne oder weitere Bücher, auf die wir uns freuen können? 

Selmin: Ich freue mich, dass Du mich gefragt hast und wünsche Dir noch viel viel Spaß beim Ausprobieren Deiner neuen Overlock! Momentan habe ich eine Bücherpause eingelegt und freue mich, dadurch wieder mehr Zeit für meinen Blog zu haben und ganz viel Konzentration auf unser Label Schnittduett und andere kreative Projekte zu legen. Da kann man sich sicherlich auf ein paar Überraschungen im Laufe des Jahres freuen!

 

Ich hoffe, ihr fandet das Interview mit Selmin ebenso informativ und spannend, wie ich. Schreibt mir gerne, ob euch das gefallen hat und ob ich in Zukunft bei Buchvorstellungen häufiger versuchen soll, ein Interview mit dem Autor oder der Autorin zu führen.

(Das geht natürlich nicht immer, aber so ab und an finde ich das wirklich ganz gut.)

Euch jetzt erstmal viel Spaß beim Nähen, Frickeln Handarbeiten und noch einen schönen Freitag!

 

Mein Filati Schal

[Werbung / Gewinnspiel]

KINNERS ! Ihr glaubt es nicht… die Frickler sind in der Filati Tücher & co Nr 3

Na gut, also nicht die Frickler in Person, aber die Designs der Frickler.

Sowohl Steffi von Feierabendfrickeleien, als auch ich haben ein Tuchdesign zum neuen Tücherheft beigesteuert.

Mein Muster ist dieses hier:

Es ist die Nummer 08 im Heft und wurde aus der Peru Tweed in den Farben graublau und dunkelolive gestrickt. Im Heft seht ihr tatsächlich meinen von mir gestrickten Schal und ich hüpfe hier immer noch herum wie ein kleiner Schachtelteufel, weil es so cool ist, seiner eigener Hände Werk professionell fotografiert in einem Heft zu sehen. Die Peru Tweed gibt es in 14 unterschiedlichen Farben.

Die Bilder aus dem Shooting, die ihr hier im Beitrag seht, wurden mir freundlicherweise von Lanagrossa zur Verfügung gestellt.

Fotos: Olaf Szczepaniak, Model: Kotryna Kozlovaite 

Haare & Make Up:  Claudia Uterhardt

Die Peru Tweed habe ich mir für mein Tuch selbst aussuchen dürfen und war direkt verliebt. Ihr seht selbst, wie groß das Tuch mit nur 200 g Garn geworden ist. Die Peru Tweed verstrickt sich unglaublich leicht und schnell und ist für ihr Gewicht sehr voluminös und kuschelig. Die Stola ist also wirklich wärmend und flauschig, aber nicht schwer.

Bei Lanagrossa findet vom 03.06.-09.06.2019 die Tücherwoche statt, laßt euch das nicht entgehen und schaut mal bei Lanagrossa vorbei.

Das Tuch hat in seiner Endfassung mandelförmige Enden und einen mittig verlaufenden zweifarbigen Zopf. Für das Strickmuster solltet ihr rechte und linke Maschen beherrschen, Zunahmen und Abnahmen und es wird einfach verzopft. Trotz des Zopfes ist das Muster vergleichsweise einfach gehalten und durchaus auch von einem ambitionierten Zopfanfänger zu schaffen.

Das Garn läßt sich trotz seiner Flauschigkeit sehr gut ribbeln, reisst dabei nicht und verknotet sich auch nicht ungwollt. Ich weiß das, weil ich erst ein wenig herumprobiert habe, bis das Tuch auch meinen Vorstellungen entsprach. Ich habe also mehrmals geribbelt und das hat das Garn ohne Probleme überstanden und war noch zu gebrauchen.

Das Peru Tweed Garn ist übrigens wirklich weich. Bei Tweedgarn ist das ja schon mal nicht ganz so einfach und ich bin ja sehr empfindlich. Hier hatte ich keinerlei Probleme und es fusselt auch nicht, was ich bei der Struktur eigentlich vermutet hätte.

Wenn ihr mein Modell nach meinen Angaben im Heft strickt, erhaltet ihr ein Tuch von 35-40 cm Breite und ca 200 cm Länge. Ausreichend breit, um sich darin einzukuscheln und ausreichend lang, um es lässig als Stola zu tragen. Durch die Zunahmen / Abnahmen verläuft das Maschenbild leicht schräg zur Mitte und gibt dem ganzen eine besondere Optik.

Hier im Bild seht ihr den Beginn des Tuches aus dem Lanagrossa Garn und den Anfang des Zopfes. Achtet bei eurer Garnauswahl darauf, wenn ihr zweifarbig strickt, Farben mit einem schönen Kontrast zu wählen, damit die unterschiedlichen Farben im Zopf auch schön herauskommen. Ihr könnt das Tuch natürlich auch in nur einer Farbe stricken, dann wirkt es etwa schlichter, der Zopf kommt aber dennoch schön plastisch heraus.

Hier mal ein paar Nahaufnahmen des verstrickten Peru Tweed. Mir gefällt das Garn von Lanagrossa wirklich richtig gut. Das Tuch in einer anderen Farbvariante könnt ihr euch übrigens bei Danis Masche ansehen, die hat für mich testgestrickt. Danke für deine Geduld, dein Ribbeln und deine Anmerkungen. Schaut auf jeden Fall einmal bei Dani vorbei und laßt ihr ein paar Herzchen da.

Den Schal von Feierabenfrickeleien könnt ihr euch übrigens hier ansehen.

Im gleichen Heft ist auch ein Design von Joel Joel, ihren Schal findet ihr hier.

Und jetzt der Knaller, bei uns allen dreien findet auf den Blogs, Facebook und Instagram von heute bis zum 07.06.2019 ein Gewinnspiel statt. Jede von uns hat tolle Gewinne für euch.

In den Lostopf hüpft ihr, wenn ihr mir als Kommentar auf dem Blog, Instagram oder Facebook schreibt, warum euch mein Tuch so gut gefällt, dass ihr es stricken möchtet.

Und zu gewinnen gibt es 9 Gewinnpakete:

3 x mal die Filati Tücher & co von Lanagrossa plus Material ( 150 g Peru Tweed graublau & 150 g Peru Tweed dunkelolive)

und

6 x die Filati Tücher & co einzeln ohne Garn

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso die Barauszahlung des Gewinns. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren. Ausgelost wird per Randomgenerator am 08.06.2019.

Wer teilnimmt, erklärt sich mit seiner Namensnennung im Gewinnfall einverstanden. Die Gewinner haben 7 Tage Zeit sich bei mir zu melden. Danach wird erneut ausgelost.

Verantwortlich für das Gewinnspiel bin alleine ich, Janine Binder.

Hier könnt ihr euch übrigens das ganze Heft mit allen Designs online ansehen. Kaufen könnt ihr das Heft bei jedem gut sortierten Lanagrossa Händler für 3,50 Euro.

Fakten

Strickmuster: Schal Nr 08 aus der Filati Tücher & Co No. 03.

Garnverbrauch: Je 100 g Lanagrossa Peru Tweed in graublau und dunkelolive

Modifikationen: keine

Nadeln: 5 mm Addi Rundstricknadeln

Warrior Hat von Caros Fummeley

[Werbung – Teststrick]

Als Caro mich fragte, ob ich für ihre Warrior Hats Teststricken möchte, war meine Antwort klar.

Caros Partner hat eine Tochter und deren Mama ist nun an Brustkrebs erkrankt, was das bedeutet und welche Belastungen es für die Patientin, aber auch für Kind und Familie mit sich bringt, mußte Caro mir nicht erklären, hat meine Schwester doch erst im letzten Jahr gegen diese widerliche Krankheit kämpfen müssen und erstmal einen Etappensieg erreicht.

Meiner Schwester geht es aktuell gut, trotzdem bin ich immer dabei, wenn es heißt irgendwas ins Rollen bringen, um Betroffenen und ihren Familien das Ganze ein wenig einfacher zu getalten.

2,50 € des Verkaufspreises der Anleitung gehen an die Mama von Caros Bonuskind und sollen ihr und ihrer Tochter eine zumindest hier und da unbeschwerte Zeit ermöglichen. Ja, Geld heilt den Krebs nicht, es sorgt aber dafür, dass man sich wenigstens hier erstmal nicht sorgen muß.

Die Warriormützen sind prima Mitbringsel und wärmen nicht nur chemogeplagte Köpfe prima, sie eigenen sich auch als Spendenprojekt, denn sie sind schnell gestrickt und Initiativen, die Mützen sanmeln freuen sich immer über schlichte und tragbare Modelle.

Ich habe meine zwei Mützchen aus Blue Sky Fibres Hand Dye Worsted gestrickt und für keine der Mützen länger als 2-3 Stunden gebraucht. Das Garn ist unfassbar weich und kuschelig und eignet sich für das Zopfmuster prima.

Sie passen mir gut (ich habe sie ein wenig an meinen kleinen Kopf angepaßt) und sehen schick aus. Ich würde sie sowohl für Frauen, als auch für Männer als geeignet ansehen.

Aktuell gibt es die Mützenanleitung nur auf Caros Seite.

Fakten

Muster: Warrior Hats Caros Fummeley
Garnverbrauch: 70g pro Mütze Blue Sky Fibres Hand Dye Worsted
Modifikation: Umfang etwas verkleinert
Nadeln: 7 mm Knit Pro Bambus (Amazon Werbelink)
Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den LieblingsstückenSewlala, Woman on Fire, sowie zu Caros Fummeley und Liebste Maschen.

Slice of Light von Sosuknits

Jazzfisch, Feierabendfrickeleien und ich haben auf dem letztem Düsseldorfer Wollfestival bei Atelyeah zugeschlagen und uns Garn für den Slice of Light gekauft.

Da waren zunächst die Damen beschäftigt und heuchelte aktives Desinteresse, nur um dann anschließend doch auch noch das gleiche Garn in Zwillingsfarben zu kaufen.

Unsere drei Schals sind seit gestern endlich alle fertig und zwar zweimal in der Farbkombi von Feierabendfrickeleien und Jazzfisch und einmal für mich in umgedrehter Kombination.

Guckt mal bei Instagram unter #sliceoflightminikal, da findet ihr noch mehr Schals der gleichen Art.

Verstrickt haben wir das Merino Single Garn von Qingfibre und das Kid Mohair Silk von Quingfibre. Ich hatte einen Strang Single in Golden Rose und einen Strang Single und Kid Mohair ind Shusui.

Der Slice of Light von Sosuknits ist ein asymetrisches Dreieckstuch, das sich wirklich enorm schnell strickt und dabei total simple aber effektvoll konstruiert ist. Ich fand es super abwechslungsreich und interessant zu stricken.

Der Slice of Light ist kein Anfängertuch. Sorry… klar kann man sich auch als Anfänger daran versuchen, aber dann ist es schon recht anspruchsvoll.

Man sollte rechte und linke Maschen beherrschen, Abnahmen und Zunahmen können, außerdem wissen, wie man verkürzte Reihen strickt und zum Erlernen von Brioche (Patent) in einfarbig und zweifarbig ist das Tuch super.

Obwohl ich mit Brioche (Patent) sonst ja auf Kriegsfuß stehe, hat das hier ganz wunderbar geklappt. Keine Fehler drin, keinen Mist gemacht, ich war hoch konzentriert.(Glaub ich!) Und wenn nicht, ist es auch egal, denn mein Tuch ist grandios. Ich könnte mich den ganzen Tag drin einkuscheln, so weich und fluffig. Es ist nach dem Waschen enorm gewachsen und quasi riesig, obwohl weniger als 300 g Wolle drin stecken.

Mir gefällt das Tuch wirklich sehr gut und ich denke, allein schon, weil das wirklich flott ging, dass ich das nochmal stricken werde. Schaut doch auch bei Feierabendfrickeleien vorbei und sagt uns doch, welche Farbkombi euch besser gefällt. (Beide hat Steffi ausgesucht, das ist also kein Wettbewerb!)

 

Fakten

Muster: Slice of Light von Sosuknits
Garnverbrauch:  Alle Garne von Qing Fibre: Merino Single Goldenrose: 70 g / Mohair Shusui 90 g / Merino Single Shusui 93 g
Größe: Onesize
Modifikation: keine
Nadeln: Pony Needles Rosenholz 5 mm

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, dem Creadienstag, sowie zu Caros Fummeley.

Kosmetikpads aus Bamboo Bio

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HA! Ok, das hier ist ein geschummeltes Ufo, das hab ich am 31.012.2018 erst angefangen… *hust* Aber ich brauchte flott ein Projekt für Mamas Geburtstag und was eignet sich da besser, als was für für die Schönheit und No Waste?

Genau, Mama hat nämlich sonst alles, was sie braucht. Also hab ich gehäkelt wie der Wind und flott 10 Kosmetikpads nach der Anleitung von Caros Fummeley fertig gemacht. Dazu gibt es dann noch einen locker gestrickten Waschlappen und das wird fein eingepackt, fertig ist das Supergeschenk in den Lieblingsfarben. Die kann sie in ihrer ganzen Wohnung rum liegen lassen, die passen zur Wohnzimmereinrichtung, zum Badezimmer, zur Schlafzimmerüberdecke…. das mit dem Grün ist also irgendwie vererblich.Wir stehen da beide drauf.

Ich gestehe, ich hab vorallem deshalb gehäkelt, weil ich wissen wollte, was daran so schwer sein sollte, denn Frau Feierabendfrickeleien hat ja herumgenörgelt, wegen der Büschelmaschen. Und jetzt kann ich angeben, denn ich fand es wirklich gar nicht schwer, Man sollte eine gute und spitze Häkelnadel haben, da empfehle ich einfach mal, wie immer die von Addi, dann klappt das wunderbar.

Die Pascuali Bamboo Bio ist superweich und hat beim Häkeln wirklich Freude gemacht. Sehr Schade, dass Pascuali die offenbar aus dem Sortiment nimmt. Da kann ich mir einiges draus vorstellen.

Die Farbauswahl fand ich auch gut, da ist für jeden das Passende dabei. Die Bamboo Bio bekommt ihr zum Beispiel im Garnstore in Köln, da ist sie aktuell ein wenig reduziert.

Die Anleitung von Caro für die selbstgemachten Kosmetikpads ist simple und leicht nachzumachen, ich hatte keine Verständnisprobleme.

Den Waschlappen habe ich einfach krausrechts hochgestrickt. 40 Maschen aufgenommen und dann ein paar Mal die Farbe gewechselt.

Die Bamboo Bio kann man auch sehr heiß waschen, so lassen sich die Pads gut reinigen und sie sind wirklich weich und meine empfindliche Haut kommt damit auch zurecht.

Die nächste Ladung Kosmetikpads ist für mich.

Fakten

Muster: Kosmetikpads von Caros Fummeley

Garnverbrauch: 34 g Pascuali Bamboo Bio für 10 Pads

Größe: Onesize

Modifikation:  Die Pads nach Anleitung gehäkelt, den Waschlappen einfach krausrechts gestrickt mit 40 Maschen pro Reihe.

Nadeln: 5 mm Addi Häkelnadel / 5 mm Addi Stricknadel   (Amazon Affiliate Link

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties zu den Lieblingsstücken, sowie zu Caros Fummeley.

Alle Kosmetikpads fliegen hoch! Ich freu mich, wenn ihr mir schreibt, ob ihr auch auf den No Waste Zug aufspringt oder ob ihr das eher eklig findet, laßt uns gerne diskutieren, oder was macht ihr selbst, was man sonst kaufen würde? Habt Ihr Ideen Müll zu sparen? Her damit!