Leon – Hundert Salate

Ich mag ja die Leon Kochbücher (Amazon Affiliate Link) wirklich sehr sehr gerne und freue mich immer wieder sehr, wenn im Dumont Buchverlag ein neuer Band der Reihe erscheint.

Wer sie verpaßt hat, findet die Rezensionen zu Leon – Smoothies, Säfte & Co und Leon – Fast & Free auch auf dem Blog. Einfach auf den Link klicken!

Mir gefällt einfach die Aufmachung immer sehr. Das spricht genau mein Designempfinden an. Die Rezepte sind gut, einfach und meist schnell nachzukochen. Die Zutaten sind in der Regel in einer Menge, die ich noch übersichtlich nenne und sehr seltene Dinge werden nur hin und wieder benötigt. Das schätze ich sehr. Ich mag es nicht, wenn der Einkauf schon Stunden dauert, weil man bei Mondschein gewachsene blaue Spargelspitzen aus Marokko benötigt, um das mal übertrieben auszudrücken.

Die meisten der Dinge im „Hundert Salate“ (Amazon Affiliate Link) hatte ich im Haus oder konnte sie in unserem Edeka finden. Keine Probleme hier also.

Mittlerweile habe ich 4 Salate ausprobiert, neben Altbekanntem gibt es im Buch auch wirkliche Entdeckungen und außergewöhnliche Varianten. Sehr gut fand ich den Mozzarella mit Pfirsich und Prosciutto, eine Kombi, die ich von mir aus nie, ausprobiert hätte, die uns aber sehr gut geschmeckt hat.

Den Salat mit Tomaten, Feta und Linsen fanden wir ebenfalls sehr lecker, wenn ich auch hier den Dill weggelassen habe. Die Autorin hat leider einen Hang zu Dill. Den habe ich dann immer ersetzt, ich mag das einfach nicht. Das ist aber ja eine reine Geschmacksfrage.

Das Kokosnuss Kinilaw hat eine vergleichsweise lange Zutatenliste, war aber ebenfalls fantastisch. Das war wirklich sehr sehr lecker und außergewöhnlich. Überhaupt finden sich im Buch viele Gerichte, die nicht dem Mainstream entsprechen, geschmacklich aber durchaus harmonisch sind und mich total neugierig machen. Ich werde mich in den nächsten Tagen noch durchtesten und bin sicher, dass mir das alles sehr gut schmecken wird.

Besonders auf das Gado Gado bin ich gespannt, das ist für nächste Woche eingeplant.

Die Aufteilung des Buches ist für mich sinnvoll und ich habe nichts vermißt und alles gefunden.

Im ersten Teil gibt es die Klassiker, wie Taboule, Krabbencocktial, Cesars Salad und viele mehr. Dann folgt der Abschnitt „Natürlich schnell“. Hier haben mich die Zucchininudeln und das Tempeh angemacht. Im Abschnitt Lunchbox werden Salate vorgestellt, die man gut mit zur Arbeit nehmen kann. Im Abschnitt „Essen für Freunde“ gibt es Salate die man auch in großer Menge gut zubereiten kann, aber durchaus mit außergewöhnlicher Note, wie zum Beispiel Topinambur und Trüffel oder Brokkolilachssalat. Beim Essen für die Familie hab ich persönlich keinen großen Unterschied zum Essen für Freunde erkannt. Das hätte ich nicht nochmal unterteilt, stört mich aber auch nicht. Hier werde ich auf jeden fall das Gegrillte Lamm mit Salat und Ziegenkäse nachmachen, das sah so lecker aus. Überhaupt sind die Bilder alle sehr ansprechend und haben mir Appetit gemacht.

Am Ende gibt es noch mehrere Knuspertoppings zum Nachmachen, das fand ich eine gute Idee, so kann man selbst entscheiden, ob man Kerne und Knusperkram im Salat schätzt oder nicht und was zum Salat paßt.

Noch weiter hinten gibt es dann zig Dressings und zwar wirklich außergewöhnliche und sehr interessante Zusammenstellungen.

Das ausführliche Register am Ende macht das Buch sehr übersichtlich.

Ich bin wirklich sehr angetan und hab jetzt schon wieder Hunger…

Am Wochenende gab es bei uns den Krabbencocktail und der kam wirklich gut an. Allerdings habe ich statt vorgegarte Riesengarnelen zu kaufen, frische geholt und diese kurz angebraten.

Für zwei große Portionen benötigt ihr:

3-4 Zweige Brunnenkresse

1 Little Gem Salat (Den gab es am Wochenende leider nicht, ich habe stattdessen eine Salatmischung genommen.)

1/4 Gurke (die hab ich beim Einkaufen vergessen, daher für uns ohne Gurke)

4 Frühlingszwiebeln

2 EL Zitronensaft

1 TL Schnittlauch und Dill (Dill ist das Kraut des Teufels, das mag ich nicht, das fehlt bei uns)

150-200 g gekochte Riesengarnelen geschält

1 Radieschen

Für das Dressing:

2 EL Mayonnaise

1 TL Tomaten Ketchup

Tabasco oder Chilisoße

1 Schuss Brandy / Meerrettich oder Worcestershiresoße

Salz und Pfeffer

Die Zutaten für den Salat klein schneiden, anrichten und mit den Garnelen belegen. Dann würzen mit Pfeffer und Salz. Die Zutaten für das Dressing vermischen und über die Garnelen geben.

Wir fanden es super lecker und das obwohl wir sonst keine Fans von Mayonnaise im Salat sind.

Power-Suppen Brühen & Toppings

Ich habe mal wieder Kochbücher gewälzt und Dagmar von Cramms Suppenbuch wurde ausgiebig getestet.

Gerade jetzt bei dem warmem Wetter gibt es bei uns öfter mal eine kalte Suppe. Gestern zum Beispiel eine Gurkensuppe mit Crostinis und Forrelle, die allerdings aus dem Hellofresh Boxenabo (Gutscheincode für 20 Euro Rabatt auf die erste Box: ZBCUE4)…

Zurück zum Buch, das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist aufgeteilt in die folgenden Themengebiete:

Wundertrank aus dem Topf

Hier werden ein paar allgemeine Dinge zur Suppe erläutert, außerdem werden Vorurteile und Ammenmärchen unter die Lupe genommen. z.B. Ist Suppe ein Detox-Wunder oder kann Suppe Entzündungen hemmen. Das fand ich sehr spannend und gut erläutert und immer mit guten Suppen als Beispiel und der Seitenzahl, damit man das Rezept direkt findet.

Wie püriert man Suppe

Das Kapitel hätte ich überspringen können, denn in den Mann kriegt man ja nichts Püriertes rein, trotzdem hab ich mal reingelinst und fand die Hinweise zu Mixer, Pürierstab, Thermomix und Flotter Lotte ganz hilfreich.

Die Vorratssuppenküche

Hier geht es vorallem um Aufbewahrung, also Einfrieren, Einwecken, und co. Fand ich alles nicht so neu, für den Kochneuling mag das aber sehr hilfreich sein. Die Erklärungen waren einfach gehalten und gut strukturiert.

Grundrezepte Brühen

Hier gibt es zunächt allgemeine Tipps zur Zubereitung von Brühen, dann jeweils Rezepte für die unterschiedlichsten Varianten. Ich habe die kalt angesetzte Gemüsebrühe und die Krabbenbrühe nachgekocht und war recht angetan. Der Geschmack war gut, das ging Schnell und das Rezept war stimmig.

Klar und energiespendend

Das war für uns ein sehr interessantes Kapitel, da der Missjöh ja nichts Püriertes ist, schätzt er klare Suppen sehr. Hier gab es wirklich einige Suppen, die wir gut fanden. Vorallem die Zwiebelsuppe konnte überzeugen. Sonst mache ich sie ja immer, wie im Blogbeitrag hier beschrieben: Klick! Diesmal hab ich halt etwas anders zubereitet mit Sesamöl, was wirklich sehr lecker war. (Rezept am Ende des Beitrags!)

Spannend fand ich auch die Zubereitung der selbstgemachten Instantsuppen. Das ist eine gute Lösung für die Mittagspause auf der Arbeit und hat mir sehr gefallen, war unaufwändig und praktisch.

Roh gemixt und kalt serviert

Kalte Suppen schätze hier im Haushalt eher ich. Hier konnte mich die Radieschensuppe überzeugen und begeistern. Auch die Avocadosuppe war eine schöne Variante, meiner Avocadosuppe, die ich ja schon sehr schätze. Klick! In dem Teil gab es aus süße Suppen, was mich sehr angesprochen hat.

Cremig und voller Vitamine

Hier gibt es viele Ideen für Cremesüppchen, von normal bis ausgefallen ist da alles dabei. Ich koche ja dann häufig ein Cremesüppchen und lasse den Schritt des Pürierens weg, dann ist der Mann glücklich und ich auch. Schmeckt trotzdem gut.

Herzhaft und wärmend für die Seele

Kräftige Eintöpfe und Suppen finden sich hier. Da fand ich eigentlich alles spannend und werde mich nach und nach durch kochen. Auch One Pot Pasta findet sich hier oder etwa eine Maissuppe mit Muscheln. Sehr simple, sehr lecker.

Toppings und Einlagen

Das war spannend, hier geht es um Klöße, Flädle, Eierstich, Polenta und weitere Einlagen. Das waren wirklich tolle Ideen zum Aufpepen einer einfachen Suppe dabei. Auch die Toppings haben mir gut gefallen, von einfach bis schwer, war da alles abgedeckt.

Rezeptübersicht und Zutatenregister

Ein übersichtliches Register, damit man auch jede Suppe wieder findet.

Mir haben die Rezepte wirklich gut gefallen. Klar erklärt und eine gute Übersicht der Zutaten. Die Mengenangaben der Gerichte stimmte bei mir mit dem Bedarf genau überein. Weder blieben große Reste, noch wurde es mal knapp.

Das Design des Buches ist klar und strukturiert, die Bilder sind ansprechend und schön. Man sieht, was man kochen will und wie es auszusehen hat.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich würde es uneingeschränkt jedem empfehlen, der eine gute Suppe zu schätzen weiß.

Zwiebelsuppe:

4 Personen

400g Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 2 EL Sesamöl, 100 ml Cidre, 700ml Gemüsebrühe, 4 Pfefferkörner, 1 Lorbeerblatt, etwas Salz.

Zwiebeln und Knoblauch halbieren, die Zwiebeln in Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Sesamöl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln braun anbraten und mit Cidre und Brühe ablöschen.

Die Gewürze und das Salz dazu alles köcheln lassen, bis die Zwiebeln gar sind. Dann die grünen Zwiebelringe dazu geben und ziehen lassen. Anschließend servieren.

Dazu schmeckt besonders gut ein Käsetoast oder ein Parmesanbrot.

 

 

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Leon Fast & Free

Wie die meisten von euch ja mittlerweile wissen, leide ich an verschiedensten Nahrungsmittelunverträglichkeiten, davon ist keine wirklich schlimm oder gravierend, weshalb ich sie in der Regel einfach ignoriere und esse, worauf ich Lust habe. Wenn ich es übertreibe oder gar irgendwo dann doch Paprika drin war, obwohl ich vorher gefragt habe, dann geht es mir ein paar Stunden nicht gut und dann ist es auch schon wieder vorbei. Phasenweise ist meine Lactoseintoleranz wirklich sehr nervig und dann nehme ich schon Rücksicht, aber meist eben nicht.

Viele Menschen sind da aber deutlich stärker betroffen, müssen intensiv darauf achten, was sie essen und für die freue ich mich, dass es immer mehr Angebote von laktosefreien, glutenfreien oder auch fructosefreien Lebensmitteln gibt. Auch die Welt der Kochbücher nimmt darauf zunehmend Rücksicht.

Vor kurzem ist daher ein neuer Band der Leon Kochbuchreihe aus dem Dumont Buchverlag erschienden. „Fast & Free“ bietet zuckerfreie, gluten- und milchfreie Rezepte an. (Aus der Leonreihe findet ihr hier noch eine Rezension: Klick!)

Ich war sehr interessiert, weil ein bißchen Rücksicht auf meinen Körper nehmen, schadet ja nicht und vor einiger Zeit flatterte das Buch ins Haus. Mittlerweile habe ich zwei Gerichte aus dem Buch nachgekocht und bin ganz angetan. Denn es stimmt tatsächlich, die Rezepte sind alle mit nur geringem Aufwand verbunden und rasch nachzukochen.

Die Aufmachung ist wirklich gelungen, mir gefallen die Kochbücher der Leon-Reihe allerdings immer sehr gut. Der Stil gefällt mir einfach. Das ist ansprechend und die Fotos sind sehr lecker.

Diesmal hab ich das Kochbuch einfach dem Mr. in die Hand gedrückt und ihm aufgetragen, dass er sich was für’s Wochenende raussucht. Nachdem er zielsicher erstmal lauter Gerichte mit Paprika erwischt hat, was für mich ja tatsächlich der Erzfeind ist, Paprika schmeckt super, esse ich gerne, bringt mich aber fast um. Nach dem Genuß von Paprika fühlt sich mein Bauch an, wie eine Atombombe kurz vor der Detonation. Paprika ist böse, sehr böse!

Letztlich konnten wir uns dann auf das Frühlingshähnchen einigen.

Zutaten: für 4 Personen

4 Hühnerbrüstchen, Olivenöl, 500 ml Hühnerbrühe (hab ich immer welche in Einmachgläsern selbst zubereitet vorrätig), 8 kleine Karotten, 8 Baby-Speiserüben, 8 Frühlingszwiebeln, 100g dicke Bohnen, 100g Erbsen, Salz und Pfeffer, Petersilie, Estragon, 2 Zitronen, 2 Knoblauchzehen, 100 g Spargel

Dazu kann man Klöße machen, darauf habe ich verzichtet, zum einen weil ich kein Pfeilwurzelmehl da hatte und zum anderen, weil ich Lust auf Bratkartoffeln dazu hatte.

Das Gemüse wird klein geschnibbelt.

Die Hühnerbrust wird gepfeffert und gesalzen, dann beidseitig kurz angebraten, mit der Brühe abgelöscht, die Karotten und Rübchen werden hinzugegeben (ich fand 8 von beidem verdammt viel und habe für uns zwei das Rezept nicht nur halbiert, sondern geviertelt, also 2 Karotten, zwei Rübchen, 2 Frühlingszwiebeln. Das war absolut ausreichend.)

Dann das restliche Gemüse dazu geben und kochen lassen, bis alles wie gewünscht gar ist.

Im Kochbuch wird dann aus den Kräutern eine Gremolata gemacht, ich habe einfach die Brühe mit Petersilie, Estragon, Zitronensaft und -schale, sowie Knoblauch gewürzt, schließlich sollte es flott gehen.

Zusammen mit den Bratkartöffelchen war das für zwei eine wirklich sehr großzügige Portion, auch wenn ich weniger Gemüse genommen hab, entweder sind die Rübchen und Karotten im Land der Leon-Kochbuch-Schreiber deutlich kleiner als hier, oder ich weiß es nicht.

Das Hühnchen war wirklich sehr lecker, schön zitronig und sehr lecker.

Bei der Durchsicht des Buches habe ich allerdings festgestellt, dass mein Pfeilwurzelmehl-Problem mit irgendeiner Zutat bei jedem Rezept auftritt, fast alles ist gut zu bekommen, es gibt aber eigentlich immer eine Zutat für die man wirklich in den Bioladen oder das Reformhaus muß. Meist braucht man von dieser Zutat dann aber nur sehr wenig, so dass man jedes Mal was kaufen muß, was dann nachher rumsteht. Sowas mag ich nicht sonderlich, ich probiere gerne neue Dinge aus, aber dann bitte sinnvoll und so, dass ich nicht tausend kleine angebrochene Reste habe. Das fand ich wirklich etwas enttäuschend.

Im Buch finden sich die folgenden Rubriken, die farblich abesetzt sind und so dafür sorgen, dass man wirklich gut alles wieder findet.

Fast & Free

Ein herrlich amüsantes Vorwort von Köchin Jane und John zum Thema Essen und Frei-von. Außerdem eine Erklärung der Symbole bei den Rezepten (niedriger glykamischer Index, wenig gesättigte Fettsäuren, Paleon, Frei von Nüssen, vegetarisch, vegan, mit Rohzucker, zuckerfrei.

Außerdem ein paar Worte zum Thema Paleon, fand ich interessant, kannte ich nicht wirklich, bzw. war wohl ein wenig vorurteilsbehaftet. Sehr gut lesbar und wirklich gut verständlich.

Im Vorratsschrank

Das hier ist sehr cool gemacht, eine Doppelseite zum Aufklappen, sowas gefällt mir immer sehr und das hier ist optisch wirklich sehr ansprechend.

Warum Frei-von?

Ganz viel Wissenswertes zum Thema glutenfrei, zuckerfrei, etc…

Frühstück & Brunch

Tolle Frühstücksgericht von Kokos-Mango-Pfannkuchen über Omlette mit Devon-Krabben bis hin zu Nussbrot.

Vorspeisen

Wirklich interessante und spannende Kombinationen, die ich allerdings vermutlich nicht in den Mann rein bekomme, ohne dass er mit Suizid droht, wenn ich das nicht weg nehme. Von Reispuffern mit Schwein-Krabben-Dip über Wurströllchen bis hin zu Blumenkohl-Sardellen-Püree

Einfaches für jeden Tag

Schnelle simple Gerichte von Nasi Goreng über Buchweizensalat mit Roter Bete hin zu sehr vielen Soba-Nudelgerichten.

Schnelle Abendessen

Rasche aber etwas aufwendigere Küche für ein gemeinsames Abendessen. Von Zitronenhühnchen aus der Tajine über Lammköfte bis hin zu Pizza. Da ist wirklich für jeden was dabei, leider häufig auch Zutaten, die es nicht so einfach im Supermarkt gibt. Also genau gucken, was man braucht.

Gerichte für Viele

Schöne Gerichte für größere Gruppen Feiern oder auch ein Buffet. Hier geht es mit Rinderbrust los, über Kartoffel Gnocchi, hin zu Tofu-Adobo und jamaikanischem Curry.

Köstliche Kleinigkeiten

Bei den köstlichen Kleinigkeiten handelt es sich um Snacks oder Beilagen. Maisbrot, Pita-Brot, verschiedene Gratins und eingelegtes Gemüse. Auch hier sehr ausgefallen, sehr besonders und sehr lecker. Das Maisbrot habe ich gemacht und war von Konsistenz und Schnelligkeite beeindruckt, das war wirklich flott fertig und sehr lecker.

Süsse Verführungen

Nachspeisen oder Naschereien für zwischendurch. Biskuittorte, Scones, Kastanienkuchen und co, hier finden sich wirklich viele Weizenmehlalternativen.

Register

Gut aufgelistet, alles rasch zu finden.

Danksagung

Jedes Rezept ist mit Fotos und kleineren Zusatzinfos versehen, das gefällt mir gut, allerdings handelt es sich hier wirklich um ein Kochbuch, keine begleitende Geschichte oder Anekdote, hier geht es wirklich ums Kochen.

Wie gesagt, ich hab Bratkartöffelchen statt der Klöße gemacht.

In der Pfanne

Die Mr. Portion

Meine Mädchenportion

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Toskana – eine kulinarische Liebeserklärung

Spätestens seit einem fantastischen Urlaub mit meinen Freundinnen Frau Fussi und der Maschenprobenuschi vor einiger Zeit im wunderschönen Greve bin ich der Toskana und ihren Speisen verfallen, nichts schmeckt so lecker, nichts duftet so gut und egal wie viel Mühe man sich gibt, nie schmeckt es so fantastisch, wie auf einem Weinberg an diesem schönen Flecken Erde. Ein bißchen neidisch schaue ich daher den beiden Damen dabei zu, wie sie gerade bei einem Wanderurlaub durch die Garfagnana ihre Wege suchen.
Trotzdem kann man es ja immer wieder versuchen, das Urlaubsfeeling nach Hause zu holen, die Geschmäcker auch hier zu erreichen und einfach nur geschmackvoll zu kochen.
Das Kochbuch „Toskana – eine kulinarische Liebeserklärung“ kommt sehr hochwertig ausgestattet mit einer Leinenhaptik auf dem Einband daher und liegt schwer in der Hand. Die Verarbeitung ist sehr gut, leider ist der Einband natürlich sehr empfindlich, so dass ich es nicht direkt auf der Anrichte liegen habe, sondern auf den Esstisch stelle, zur Sicherheit.
Jetzt habe ich oben Kochbuch geschrieben, das wird dem Band aber nicht komplett gerecht, denn „Toskana“ geht über ein eigentliches Kochbuch weit hinaus. Neben den wirklich guten Rezepten finden sich Anekdoten kurze Bemerkungen und Bezüge auf das Leben der Autorin, Zitate und wunderschöne Bilder sowohl des Essens, als auch der Landschaft.

Das Buch ist in folgende Abschnitte gegliedert:
– Mein Leben in der Toskana
– Die Speisekammer sinnvoll ausstatten
– Antipasti
– Gnocchi und Pasta
– Heise Suppen
– Fleisch und Wein
– Gemüse
– Snacks
– Süßes, Obst und Kaffee
Am Ende findet sich ein übersichtliches Register, das beim Wiederfinden und Orientieren behilflich ist.

Im gesamten Buch gefällt mir der persönliche Touch, den die Autorin den Rezepten und dem Buch verleiht sehr gut, sie schreibt über Familie, Landleben und Liebe und zeigt sehr offen Bilder von sich und ihrer Familie.
Das gefällt mir, sowas mag ich sehr. Natürlich kann man sich bei einem Kochbuch auf die reinen Rezepte beschränken, ich mag es aber so viel lieber, es ist einladend und gefällt mir sehr.

Das Kapitel über die Ausstattung der Speisekammer fand ich interessant und praktisch, nicht alle Tipps würde ich umsetzen, aber ein paar Ideen kann man sich dort zur Haushaltsorganisation auch als souveräne Hausfrau noch abschauen.
In der Regel gibt es zu jedem Gericht mindestens ein Bild, auch das entspricht meinen Wünschen, ich möchte mir nämlich vorstellen können, wie das Gericht im fertigen Zustand aussehen soll. Ich bin da eins ehr optischer Mensch, ich brauche das einfach.

Nachgekocht habe ich bisher die Sardellen in Zitrone, den Salat aus weißen Bohnen und die Birnen mit Honig und Zitrone.
Jeder der Gerichte ist einfach und rasch zu kochen, man benötigt überraschend wenige Zutaten und diese bekommt man sehr gut im Supermarkt Mir ist im ganzen Buch keine Zutat über den Weg gelaufen die ich nicht auf dem Markt, Biomarkt oder Supermarkt erhalten würde.
Das gefällt mir, dazu sind die Mengenangaben sehr passend, so dass auch mein immer sehr hungriger Mann entsprechend satt wird.
Ich mag das Buch wirklich gerne, man kann schön darin stöbern, Kochen damit lernen, aber auch als erfahrener Koch noch Ideen und Anregungen finden. Ob man für Bruschetta jetzt wirklich das 100ste Rezept braucht, kann ich nicht beurteilen, aber mich hat das Buch inspiriert und angeregt.

Wer Muskeln will, muss richtig essen – Prof. Dr. Ingo Froböse

Ich bin ja Kochbuchfan und immer auch versucht dabei meinen Mann bei seinen sportlichen Ambitionen und seinem zugegeben häufig sehr strangen Ernährungsstil zu unterstützen. (Wenn ich ihn ließe, würde er sich von Frosta ernähren….)

Daher hatte mich bei Vorablesen vor einiger Zeit dieses Kochbuch hier, Strongfood, das Kochbuch, wer Muskeln will, muß richtig essen, trotz der furchtbaren Aufmachung und Farbe (Ehrlich sowas würde weder ich noch mein Mann kaufen, das Buch in Gelb ist einfach total häßlich und wenig reizvoll.) ziemlich angesprochen, so sehr, dass ich über die furchtbare Einbandgestaltung hinweg gesehen und die Leseprobe gelesen und eine Bewertung geschrieben hab. Dann hab ich freundlicherweise das Buch gewonnen und vor einigen Tagen trudelte es hier ein.

Die Aufmachung finde ich weiterhin ziemlich unschön und sowohl Bilder als auch Grafiken sind eindeutig auf den männlichen Leser ausgelegt. Klar schnörkellos und schreiend bunt. Wirklich nicht mein Ding, aber das ist Geschmackssache.

Interessant fand ich den mit dem Buch mitgelieferten Mengenrechner. Dort kann man sich anmelden und anhand der Kochbücher, die man besitzt die Rezepte und Mengen an mehrere Personen anpassen, bzw. Die Nährwerte errechnen. Das ist eine nette Spielerei und hat bei uns problemlos funktioniert.

Dr. Froböse ist mir als Rheinländerin bereits bekannt, er ist mit seinen nicht immer unumstrittenen Ansichten häufig hier in der Presse. Ich finde ihn ganz unterhaltsam und seine Ideen zu Sport und Ernährung meist gar nicht mal schlecht.

Das Buch an sich gliedert sich in zwei Teile.

Einmal der Theorie und Praxis teil und dann der Rezeptteil.

Theorie und Praxis bedeutet mehrere kurze Texte zu den Themen „Wofür wir Energie brauchen“, „Und wenn man Gewicht zulegen möchte?“, „Regeneration für Ausdauersportler“, „Nach dem Muskeltraining“ und vieles mehr, immer mit Bezug zu Ernährung und Sport. Mein Mann ist bei uns der Sportler, er hat sich das auch alles sehr aufmerksam durchgelesen, ich habe es eher überflogen. Ich bin Genußesser, ich möchte essen, was mir schmeckt und worauf ich Lust habe, dann wenn ich darauf Lust habe, dabei möchte ich mich nach keinem Plan richten. Mein Mann war vom Text aber sehr angetan, fand die Überlegungen und Ideen, spannend und fundiert, gut begründet und nachvollziehbar erklärt. Er sagt, er hat sich zwar schon vorher intensiv mit Ernährung auseinandergesetzt, konnte hier aber dennoch einiges mitnehmen. (Ich hab das für mich anders empfunden.)

Der Rezeptteil ist in 6 Kapitel unterteilt.

  1. Vor dem Training
  2. Nach dem Training
  3. Rekonaleszenzphase
  4. Schnelle Snacks für Zwischendurch
  5. Ernährung an trainingsfreien Tagen
  6. Essen im Restaurant.

Ich muß gestehen, vom Rezeptteil ein wenig enttäuscht zu sein. Zwar finden sich hier weit über 70 Rezepte, viele davon sind aber Brotaufstriche, Shakes oder Müsli / Salatvarianten. Einige sind ganz interessant und spannend, manche sind einfach die 100ste Version von altbekanntem. Die 4 Dinge, die wir bisher nachgekocht haben, waren allerdings immer lecker und schmackhaft.

Zum einen war das der Rote-Bete-Salat mit Apfel und Mais, eine wirklich leckere Kombination, die ich so nicht ausprobiert hätte.

Zum anderen das Bananenbrot mit Beerenquark und Kokos, ebenfalls lecker, wenn ich hier auch die 250 g Eiweisspulver ersetzt habe, ich möchte keine Nahrungsergänzung in meinem Essen haben.

Der fruchtige Garnelencocktail mit Thunfisch und die Spiegeleier im Mangold Frischkäse Nest waren ebenfalls lecker, auffällig ist allerdings, dass Froböse sehr oft auf Dosenartikel zurückgreift, so befanden sich im Garnelencocktail, Thunfsich aus der der Dose, Mandarinen aus der Dose und Ananas aus der Dose. Ganz ehrlich, das entspricht nicht meinen Ernährungsstandards. Ja, auch hier gibt es ab und an Dinge aus der Konservendose, aber wenn ich etwas frisch auftischen kann, dann tu ich das auch. Bei Ananas und Mandarinen ist das nicht so schwer und auch Thunfisch bekomme ich frisch an der Fischtheke. Auch im Rote Bete Salat waren vorgegarte Rote-Bete und Mais aus der Dose.

Wen das nicht stört, für den ist das Buch super und natürlich spart man so Zeit, ich fand es aber eben etwas irritierend.

Gänzlich irritiert war ich dann beim Cola-Shake. Kein Scheiß, hier wird Cocacola mit Frischkäse gemixt, ganz ehrlich, da war ich raus. Sowas kommt bei mir nicht in die Küche und das hat auch nichts, wirklich gar nichts mit gesunder und ausgewogener Ernährung zu tun.

Das Buch hinterläßt bei mir also einen etwas faden Beigeschmack und ist somit wohl tatsächlich eher für Single-Männer oder Menschen, denen Muskel und Masseaufbau gänzlich über alles geht, für mich sind frische Zutaten und schmackhaftes Essen wichtig, das kam hier deutlich zu kurz.

Schade, vermutlich bin ich aber wohl einfach nicht die richtige Zielgruppe. Mein Mann fand das weniger tragisch und ist vom Buch ganz angetan.

 

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