Sushi-Kurs im Osaka in Bonn und eine Mütze für Bonngehtessen!

[Der Sushikurs wurde gesponsert.]

 

Vor einiger Zeit habe ich ja die liebe Karin von Bonngehtessen kennengelernt. Ich folgte ihrer Seite schon lange, ließ mich inspirieren und weil ich eben selbst gerne esse, habe ich mich dann irgendwann getraut, ihr geschrieben, dass ich mit ihr Essen gehen möchte und wir haben es gewagt und sind als zwei völlig Fremde zusammen ins 2 Sterne-Restaurant Steinheuers gegangen.

Das war mutig, denn so ein Abend mit vielen Gängen kann sich, wenn man sich nicht mag oder sich einfach nichts zusagen hat, sehr ziehen. Das Problem trat bei uns allerdings nicht auf. Wir haben viel erzählt, viel Spaß gehabt und haben das Essen gehen dann auch nochmal wiederholt und waren in Bad Godesberg in Metins Soulkitchen.

Daher hab ich mich auch sehr gefreut, als Karin mich fragte, ob ich sie zum Sushikurs im Osaka begleiten möchte.

Das Osaka liegt direkt am Bertha-von-Suttner-Platz in Bonn, in einer Seitenstraße, von außen unauffällig und fast schon unscheinbar, innen asiatisch und ein bißchen puristisch eingerichtet. Ich kannte es bis dahin gar nicht und war neugierig, es kennen zu lernen, vorallem, weil ich Sushi so sehr liebe und dann auch noch lernen, wie man selbst Sushi macht, das wäre super.

Dieser Sushikurs war erstmal nur für Blogger und so trafen wir uns am Montag, an dem das Osaka sonst geschlossen ist. Wir, das sind Frau Pu, Fabian Felder, Pauline Hausen, Brinisfashionbook und natürlich Bonngehtessen. Schön war übrigens, dass wir voll Blogger sein konnten, keiner hat über unsere Fotos genörgelt, jeder nahm Rücksicht auf die anderen und man wies sich auf tolle Fotoobjekte hin und auch die hin und wieder gedrehten Instastories störten niemanden.

Die Runde war sehr gut gelaunt, lustig und obwohl wir uns untereinander nur über Karin kannten, hatten wir viel zu erzählen, na gut, das habe ich immer, aber auch die anderen kamen mal zu Wort und besonders gefallen hat mir, dass ich irgendwann äußerte, mich ein wenig alt zu fühlen und eines der Mädels mich überrascht ansah und sagte: „Aber du bist doch auch höchstens 30!“ Hehe… Danke Danke… aber ein paar Jahre mehr sind es dann doch… seufz.

Vorab gab es eine Misosuppe, für die Frierenden einen Tee und eine kleine Vorspeise, die beindruckend war, weil es wirkte, als würde sie sich bewegen, was jedoch lediglich durch die Wärme und Trockenheit des Gerichts ausgelöst wird.

Die Misosuppe war sehr lecker, ich bin da wirklich empfindlich, nichts ist schlimmer als eine schlechte, nach Spülwasser schmeckende Misosuppe. Diese hier war frisch, lecker und sehr heiß und hatte eine tolle Konsistenz.

Der Besitzer des Osaka selbst hat unseren Kurs abgehalten. Zunächst haben wir gelernt, wie man Gurke sushitauglich schneidet und Avocado, hier hatte ich enorme Angst um die kleinen Händchen von Karin, die mit dem Messer säbelte, als gäbe es sowas wie Schnittwunden überhaupt nicht. Das Ergebnis war selbst bei uns ungeübten Messerschwingern sehr erstaunlich, klar hier und da haben wir Ausschuss produziert, aber wir hatten Spaß. Aus dem Ausschuss wurde uns dann ein schöner Salat mit Sesamdressing kredenzt.

Wir durften übrigens so viel trinken, wie wir wollten und da ich fahren mußte, habe ich mich zu Beginn für ein Bier „Kirin Ichiban“ (Amazon Affiliate Link) entschieden und anschließend Wasser getrunken. Ich bin sonst eher nicht der der Biertrinker, aber hier fand ich die Flasche so schön und es schmeckte wirklich gut, schön mild und erfrischend, geschmacklich nah am Kölsch, würde ich sagen.

Nach dem Gemüsegemetzel waren wir fit für Lachs und haben gelernt, was dabei wichtig ist, wie man ihn richtig schneidet und dass ein Sushikenner tatsächlich einen Unterschied zwischen schwanz und Bauchfleisch eines Fisches schmeckt, wir Deutschen haben dafür aber offenbar keinen rechten Sinn, erklärte uns unser Sushimeister mit einem verschmitzten Grinsen.

Als alles geschnitten war, ging es ans Röllchen machen. Brini konnte das schon ziemlich gut und auch Frau Pu machte eine gute Figur an der Rolle, nachdem ich mich vorm Gemüseschneiden gedrückt hatte, kam ich hier nicht drum herum. Ich sollte Maki rollen und bekam das vorallem zu meiner eigenen Überraschung ziemlich gut hin. Karin hat von meinem kleinen Siegestanz danach ein kleines Video in ihrer Instagramstory gezeigt. Ja, ich bin sehr bescheiden und wenig stolz, wenn ich etwas gut gemacht habe…. und flunkern tu ich auch nie.

Ich hatte gedacht, dass wir wirklich nur Maki und vielleicht eine Insideout rollen würden, wir haben aber auch California Rolls gelernt und am Ende auch eine Dragonroll gemacht, die der Chef auch noch flambiert hat. Das war wirklich beeindruckend.

Alles in Allem haben wir wirklich viel und gut gegessen. Jeder von uns wurde satt und am Ende blieben noch ein paar Reste übrig. Das Sushi war abwechslungsreich und auch die Vegetarierin unter uns bekam immer wieder kleine Schmankerl gereicht, die sich von den üblichen Maki mit Gurke durchaus abhoben.

Ich esse ja ungern scharf und auch darauf wurde rücksicht genommen. Wir durften alles Probieren, bekamen jede Sushifrage beantwortet und hatten wirklich einen sehr schönen Abend.

Die Sushikurse wird es ab denm 09.04.2018 an jedem ersten Montag im Monat im Osaka geben. Der Kurs beginnt um 18:30 h und man ist wirklich den ganzen Abend beschäftigt. Wir hatten uns um 19 h getroffen und stolperten um 23:15 h aus dem Osaka heraus.

Der Kurs kostet pro Person 79 Euro und enthalten sind Misosuppe, Vorspeise, jedes selbstgemachte Sushi und alle Getränke.

Hier findet ihr mehr Informationen zum Kurs! KLICK!

Wenn du bei der telefonischen Buchung angibst, dass du von mir über Instagram vom Kurs erfahren hast, zahlst du für den Kurs nur 69 Euro!

Das könnte ja schon alles gewesen sein, worüber ich mich heute freue, war es aber nicht. Sonntag hatte ich nämlich noch einen kleinen Geistesblitz und habe für Karin als kleines Dankeschön eine Mütze gestrickt.

100 Maschen angeschlagen ein flottes Rippenbündchen, dann glattrechts mit einem selbst konstruierten Fairisle Chart von Stitch Fiddle.

In der Krone habe ich einfach erst jede 10. Masche abgenommen, dann jede 9., jede 8. Masche und so weiter. Das finde ich ganz hübsch.

Ich glaube, Karin hat sich über das Mützchen sehr gefreut, auf jeden Fall hat sie es in ihren Stories oft an und guckt mal was einer Ihrer Fans bei Snapchat gepostet hat! 🙂

Fakten

Strickmuster: Selbsterstellt, siehe oben.

Garn: Malabrigo Worsted in Pearl, Shocking Pink und Azul Bolita jeweils nur wenige Gramm, gekauft bei Lanade 

Nadeln: Addi Crasy Trio 4,5  (Amazon Affiliate Link)

Ich hopse mit dem Beitrag zum Freutag und zu auf den Nadeln bei Maschenfein!

Und natürlich hatte Frau Katze mal wieder was dagegen, dass ihr Gestrick das Haus verläßt… 🙂

Die liebe Karin mag übrigens gar kein Sushi… merkt man gar nicht, oder?

Herzlichen Dank für die Einladung und diese Bereichung meines Speiseplans, ich werde sicherlich häufiger im Osaka vorbei kommen.

Heute abend geht das Cousinchen vom Mr. übrigens hin und ich bin schon gespannt, was sie berichtet und Sandra vom Steinernen Faden hat mir die Spring Maguro Roll empfohlen und die Spring Rolls gefallen mir alle sehr gut… ich werde mich also in den nächsten Wochen einmal durch die Karte futtern!

Wenn ihr hingeht, sagt doch gerne, wie ihr auf das Osaka aufmerksam geworden seid und berichtet mir auf jeden Fall, wie es euch geschmeckt hat.

Guten Appetit!

 

Morgenmantel-Sew-Along Teil 3: Zwischenstand

Seit Samstag ist bei Muriel auf Nahtzugabe 5cm der Link Up für den Zwischenstand des Morgenmantel Sew Along offen und daher mußte ich nun auch endlich mal mit dem Nähen anfangen. Denn viel Arbeit wenig Zeit hatte das bisher ausgebremst.

Die Teile 1 und 2 findet ihr hier: Teil 1 / Teil 2

Gestern am Rosenmontag hab ich dann mal losgelegt und meine beiden Morgenmäntel zugeschnitten.

Einmal einen aus Double Gauze in Petrol mit goldenen Stickpünktchen und einmal ein wunderschöner Flamingostoff in Rosa.

Von beiden Stoffen hatte ich ca. 2 Meter und habe bis auf kleine Reste fast alles verbraucht. Bein Double Gauze wurde es wegen der etwas geringeren Breite ein wenig eng.

Bei beiden habe ich nach dem Schnittmuster von Ars Textura für den Kimono gearbeitet.

Der Kimono aus Double Gauze ist bereits fertig. Der Flamingo wartet noch auf Säume, Tasche, Gürtel und Abschlusskante.

Das Schnittmuster ist absolut einfach und vielleicht nicht für totale Anfänger geeignet, aber wirklich überhaupt nicht schwer und sehr gut bebildert und in ihrem Blog erklärt.

Den Zuschnitt hab ich auf dem Boden gemacht, weil mein Tisch zu klein ist und ich das so einfach übersichtlicher fand.

Der Mantel aus Double Gauze ist ein wenig kleiner und kürzer, da ich hier eine leichte Taillierung eingebaut habe, indem ich den Körper statt Hüftbreite +20 nur Hüftbreite +10 unter den Achseln zugeschnitten habe und dann bis auf +20 nach unten hin verbreitert habe. So dass er eine leichte A-Linie bekommt. Das hat gut funktioniert und den gewünschten etwas engeren Effekt gebracht.

Auf Gürtellaschen habe ich verzichtet, weil ich die ohnehin immer kaputt mache an Bademänteln, keine Ahnung warum, aber die reiße ich immer raus. Da ich beim kürzeren Mantel keine Tasche wollte, habe ich auch darauf verzichtet.

Außerdem habe ich so zugeschnitten, dass die Ärmelaufschläge an der Webkante endeten und ich diese somit nicht mit einem Saum oder einer Abschlusskante versehen mußte, weil ich die Webkante des Double Gauze total schön fand und einfach so gelassen habe.

Aus Stoffmangel habe ich auf die Streifen an den Aufschlägen des Kimonos verzichtet und einfach nur versäumt.

Der Mantel gefällt mir sehr gut, ist genau so, wie ich ihn haben wollte und sitzt perfekt, da war ich bei den ungefähren Angaben in der Anleitung echt nicht sicher, wie das rauskommt. Ergebnis: Es kommt super raus.

Jetzt muß ich nur noch Zeit finden, auch den zweiten Mantel fertig zu machen, darüber berichte ich dann in Teil 4.

Mit Zuschnitt habe ich für den Kimono etwa 2 Stunden gebraucht. Ganz einfache sehr gerade Nähte, das gefiel mir gut.

Fakten

Schnittmuster: Kimono von Ars Textura

Stoff: Double Gauze in Petrol mit aufgestickten goldenen Tupfen gekauft bei Juni Design

Modifikationen: Keine Tasche, keine Gürtellaschen, keine Aufschläge, simple Säume, Webkante an den Ärmelaufschlägen nicht versäumt. Leichte Taillierung eingearbeitet.

Größe: Angepaßt an meine Hüftbreite von 35 cm

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties von den Dienstagsdingen , Creadienstag und Handmade on Tuesday und zu den Lieblingsstücken.

Das Yarncamp, die Yarncampcap und meine Eindrücke 2017

Der letzte  #DieDreivomBlogKAL ist jetzt mehr als eine Woche vorbei. Die Gewinne sind verschickt und wir alle schon mit dem #StrickelfenKAL beschäftigt.

Die Zeit der Mützenstrickerei ist also vorbei und wir stricken nun alle Drachenfelsen von Mairlynd. Die Ergebnisse dazu seht ihr bei Instagram unter dem Hashtag #StrickelfenKAL oder auch in unserer Facebookgruppe: Die Drei vom Blog Knitalong!

Trotzdem habe ich euch das ein oder andere Mützchen hier noch nicht gezeigt.

Unter anderem das Yarncamp-Cap von Tanja Steinbach.

Frau Feierabendfrickeleien und ich waren ja auf dem Yarncamp in Frankfurt in diesem Jahr und haben es tatsächlich irgendwie bei dem superchaotischen Vorverkauf geschafft für jede von uns Karten zu ergattern. Daher hat der Feierabendfrickel bei mir übernachtet und wir haben uns Sonntagmorgen auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Vorher hatten wir am Samstag meine ersten Erfahrungen mit dem Färben von Garn getätigt. Das könnt ihr hier nochmal nachlesen: Klick!

In Frankfurt angekommen, wurden wir direkt sehr freundlich von Rebekka von Queenshandmade begrüßt und auch The Cooking Knitter haben wir kennengelernt. Lutz von Maleknitting, der so lieb und so unterhaltsam ist, kannte ich ja schon die 4. des Orgateams Warenwirauchso war ebenfalls eine neue Bekanntschaft. Danke an dieser Stelle an euch, für euere wunderbare Organisation, das war wirklich wirklich richtig toll. Bilder vom Yarncamp findet ihr auch hier: Klick! Leider war Frau Feierabendfrickeleien beim großen Abschlussbild schon unterwegs zum Bhf, um die Heimreise nach Berlin anzutreten, hatte ich erwähnt, dass sie am Ende den Preis für die weiteste Anreise gewonnen hat, weil die Damen, mit noch weiterer Anreise nicht mehr da waren?

Wir waren beide sehr aufgeregt, wie denn so ein Yarncamp wohl abläuft und haben direkt zu Beginn unsere Goodiebags in Empfang genommen. Dann ging es in die erste Etage, wo bereits Frühstück auf uns wartete und man sich erstmal einfand, um sich vorzustellen. So viele Strickbegeisterte hatten sich hier zusammen gefunden, den ein oder anderen kannte man schon von Ravelry oder Instagram, manchen erkannte man an seinen Strickstücken, aber auch neue Bekanntschaften wurden gemacht.

Das Yarncamp ist ein Barcamp, was das ist, findet ihr bei Wikipedia sehr gut erklärt: Klick!

Barcamps gibt es zu den verschiedensten Themen, eine gute Übersichtsliste zu Barcamps im deutschsprachigen Raum findet ihr hier: Klick!

Nach der sehr amüsanten Vorstellungsrunde, wurden die „Kurse“ zusammen gestellt. Jeder, der wollte, konnte einen Kurs anbieten oder auch sich etwas zu einem Thema wünschen und fragen, ob jemand anderes dazu was erzählen kann.

So wurde der Tag in 45 Minuten Abschnitte aufgeteilt und jeder konnte sich überlegen, welche Vorträge er besuchen wollte und wo er lieber Pause macht. Letztlich war es schwer sich zu entscheiden, weil es so viele tolle Angebote gab.

Feierabendfrickeleien und ich haben den Tag größtenteils gemeinsam verbracht, weil uns ähnliche Dinge interessiert haben. Ihren Bericht findet ihr übrigens hier: Klick! Zwischendurch haben wir natürlich alle imme gestrickt:

Von den 20 angebotenen Sessions habe ich 4 besuchen können, weil ich mir von 13-14 h eine kleine Pause zum Stricken und Quatschen in der Prymlounge gegönnt habe.

Meine erste Session war ein Vortrag von Himawari und Franz Josef zum Thema Strickcharts. Während Franz-Josef die Möglichkeiten von Excel aufgezeigt hat, hat Himawari das recht professionelle Programm Stitchmastery vorgestellt. Franz Josef war hier mit viel Herzblut dabei, von Himawaris Vortrag war ich eher ein wenig enttäuscht. Ich fand sie sehr ruppig und fast schon ein bißchen unhöflich, den anderen Teilnehmern gegenüber. Mag ihre Art sein, aber mich hat das dann dazu bewogen später ihren Kurs „Richtig Maßnehmen“ eher nicht zu besuchen. Vielleicht waren da meine Erwartungen auch einfach zu hoch, ich mag ihre Strickmuster ja sehr und war hier dann einfach davon ausgegangen, dass da auch jemand hinter steckt, der mir sehr sympathisch sein muß. (Vielleicht hatte sie auch einfach einen schlechten Moment… wer weiß)

Unsere zweite Session war dann ein Vortrag von David Wasser zum Thema Stricken mit Farben. David ist eine echte Erscheinung und hat einen unheimlich guten Vortrag gehalten und auch wenn mir das alles zu bunt und zu krass und zu wild war, war das wirklich extrem spannend, was er so erzählt hat und dass er beispielsweise seine Fäden NICHT vernäht. HAMMER!

Dann haben wir uns eine Pause gegönnt und etwas von dem fantastischen Catering der Wohnküche gegessen (sehr lecker!!) und in der Prymlounge die Prym Ergonomics (Amazon-Affiliate-Link, was das heißt, liest du hier: Klick!)  getestet.Wir haben Patches für die Charity-Aktion von Prym (die Aktion läuft noch bis zum 31.12.2017, du kannst also noch teilnehmen!!!)  gestrickt. Ich war da sehr skeptisch, wie man mit diesen Nadeln mit dem Tropfen auf der Spitze denn so stricken kann, mir können Nadeln ja eigentlich nie spitz genug sein und die Form widerspricht dem irgendwie. Trotzdem war ich überrascht, wie gut das ging. Man braucht ein paar Minuten, um sich umzustellen, aber dann geht das wirklich gut und flott. Beeindruckend.

Für die nächste Session haben wir uns getrennt, während Frau Feierabendfrickeleien sich wieder zu David Wasser zu einem Vortrag über Steampunk gesellte, habe ich mir Franz Josefs Vortrag zur Geschichte des Strickens angehört, der mir sehr gut gefallen hat und perfekt zu meiner letzten Lektüre „zwei rechts, zwei links“ von Ebba Drolshagen paßte. Man merkte Franz Josef wirklich seine Begeisterung für das Thema an und er konnte so viel mit Anekdoten würzen, das war wirklich ein ganz toller Vortrag.

Die letzte Session war dann ein Vortrag zu den Ravellenics von Katho, der Teamchefin für das deutsche Ravellenics Team. Die Ravellenics sind begleitende Aktionen zu den olympischen Spielen bei Ravelry, wo man als Strickerin in verschiedensten Kategorien teilnehmen kann. Das fanden wir sehr spannend und überlegen ab Februar dort teilzunehmen, mal sehen, ob die Zeit das zulässt. Mich würde hier interessieren, ob ihr schon mal mitgemacht habt und was eure Erfahrungen waren.

Anschließend haben wir uns dann zu einer großen Rückmelderunde getroffen, bei der es viel Lob, aber auch sehr sachliche und nette Kritik gab.

Außerdem wurden wir alle daraufhingewiesen, dass das Yarncamp natürlich von seinen Sponsoren lebt und unsere sehr gut gefüllte Goodiebag nur deshalb so gut gefüllt ist, weil die Sponsoren so spendabel waren. #sharingistcaring und daher kommen hier noch mal die Sponsoren des Yarncamp 2017, bei denen auch ich mich herzlich bedanke: Klick! 

Frau Katze hatte an der Goodibag auch ihre Freude:

Das war wirklich super und ich lege jedem, der die Möglichkeit ans Herz, das Yarncamp zu besuchen, ob Stricker, Häkler, Wollfreund, Blogger, ganz egal, das war wirklich richtig cool und hat so viel Spaß gemacht und man hat so tolle neue Kontakte knüpfen können.

Hier winke ich mal zu Oceanandyarn, La Wollbindung oder Kitchenerstories (verdammt, das Bembelyoga haben wir verpaßt!!) herüber oder auch die Damen vom Aachener Stricktreff, die ich bisher nur von Facebook kannte, weil ich es leider immer noch nicht dorthin geschafft habe.

Ja, es ist nicht so leicht, eine Karte zu ergattern, aber ich werde es nächstes Jahr auf jeden Fall wieder versuchen. Vielleicht ergattert dann auch Frau Feinmotorik eine Karte?

Weitere Berichte zum Yarncamp findet ihr auch auf stricken.de,Strickfisch und vielen weiteren hier: Klick! 

Aus meinem Inhalt der Goodiebag habe ich euch ja schon die Mütze, die in unter einer Stunde gestrickt ist, aus Lang Yarns Young* gezeigt: Klick!

Heute dann die Yarncamp Cap von Tanja. Gestrickt habe ich aus 89 g Schachenmayr Fashion soft mix‘ und trotz des dünnen Garns ging das ganz schnell.

Ich habe ja sonst ein ganz massives Problem mit Garnen, die Alpaka enthalten, da ich hier allergisch reagieren. Das Problem trat hier nicht auf und ich konnte ganz normal stricken und hatte wirklich keinerlei Pieksen, Juckreiz oder Rötung. Großes Lob an Schachenmayr.

Das Strickmuster von Tanja Steinbach, die übrigens auch da war, wie konnte ich das bisher unterschlagen, ups… war einfach und leicht nachzumachen und die mitgelieferten Earebel Kopfhörer* haben mich wirklich enorm überrascht. Das funktioniert überraschend gut.

Es werden einfach Schlitze gestrickt, in die man die runden Kopfhörer später einsetzt. Sie sitzen gut am Ohr, haben einen überraschend guten Klang und können per MiniUSB aufgeladen werden. Die Steuerung und das Pairing waren extrem simple und ich hatte keinerlei Probleme bei der Einrichtung oder Nutzung. Das ist mal was ganz anderes und hat mich wirklich begeistern können. Hiervoen werde ich in Zukunft sicherlich noch die ein oder andere Mütze fertigen und die Earebels als Geschenk nutzen. Ich bin mir sicher, dass sich da der ein oder andere Nerd in meinem Umfeld drüber freut.

Fakten

Strickmuster: Yarncamp Cap 2017

Garn: Schachenmayr Soft Mix 89 g in der Farbe indigo*

Modifikationen: keine.

Nadeln: 3,5 mm Rundnadeln von Knitpro mit einem 60 cm Seil.*

Ich hopse mit dem Beitrag zu „Auf den Nadeln“ bei Maschenfein, zum Creadienstag, den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday.

DrachenfelsKAL

Die Bonner Strickelfen starten im Dezember einen KAL (Knitalong / Strickzusammen) und weil wir nun mal alle aus Bonn und dem bonner Umland kommen, was läge da näher, als einen Knitalong mit einem Design der bonner Designerin Mairlynd zu starten?

Und was läge noch näher als dann ihren Drachenfels auszuwählen?

Nichts, genau! Aus diesem Grund laden wir euch ein, mit uns zu stricken.

Gestartet wird am 02.12.2017, weil wir da sowieso einen Termin zum gemeinsamen Teetrinken im Royal Cupcake haben und wir das doch prima nutzen können, um auch gemeinsam zu starten.

Gestrickt wird, bis wir alle fertig sind und dann haben wir uns auch noch ein feines Überraschungsfinale überlegt, das wird aber erst verraten, wenn es auch funktioniert hat.

Zu Gewinnen gibt es diesmal nichts, wir stricken nur für den Spaß, das muß Motivation genug sein.

Die (englishche!!) Anleitung für den Schal bekommt ihr über Ravelry : Hier!

Oder auf Deutsch bei Rosy Green Wool: Hier!

Ich hab meine ganz oldscool auf Papier irgendwann mal auf einem Garnfest gekauft, ich glaube, beim Atelyeah in Frechen letztes Jahr, bin aber nicht sicher.

Ihr benötigt drei schöne Farbtöne a 100g von einem Garn mit mindestens 320 auf auf 100g.

Der Drachenfels ist wirklich einfach zu stricken, aber sehr effektvoll. Das schaffen ganz klar auch die Anfänger unter euch.

Eure und unsere Bilder und Strickfortschritte findet ihr natürlich auf Ravelry in der Bonner Stricktreffgruppe, gerne dürft ihr auch in der Facebookgruppe Die drei vom Blog – Knitalong eure Drachenfelsen zeigen.  Allredings ist dies kein offizieller Die drei vom Blog Knitalong, so dass dort auch weiter andere Dinge gepostet werden dürfen.

Und natürlich findet ihr uns auch auf Instagram mit unseren Drachenfelsen.

Der offizielle Hashtag lautet: #strickelfenKAL

Darunter findet ihr unsere Drachenfelsen und dürft ihn natürlich gerne auch teilen und verbreiten und selbst für euren Drachenfelsen nutzen.


Als besonderes Feature verstricken wir alle Garne, die wir uns nicht selbst ausgesucht haben, sondern die die anderen jeweils für die Strickerein gewählt haben und jede von uns mußte nur zahlen und durfte erst schauen, was die anderen gekauft haben, als alle ihr Garn hatten.


Ich denke, wir sind alle glücklich mit den Garnen, die wir bei dieser Aktion bei Berlin knits zugewiesen bekommen haben. Schaut mal hier hab ich darüber berichtet: Klick!

Aber wer sind wir eigentlich.

Wir sind natürlich

Feierabendfrickelen (ok, die ist in Berlin im Exil, darf aber trotzdem mitstricken und zwar mit drei tollen Strängen von Tieke Garne.)

Feinmotorik (damit wären mit mir die drei vom Blog komplett und sie darf mit drei schönen Strängen von Frida Fuchs starten)

Dat Hoppenstedt (fleißige Stricktreffteilnehmerin und graurosa Strickerin, die jetzt mit richtigen Knallfarben von Garn Stories ihren Drachenfels stricken wird.)

Frau Kowalski (Organisatorin des Bonner Stricktreffs und diesmal mit tollen Strängen von La Fee Fil dabei)

Soluna (Meine Lieblingsdorfkumpanin, der wir ebenfalls fantastische Stränge bei Garn Stories rausgesucht haben.)

The Knitting me (die wir einfach als österreichische Gaststrickerin rekrutiert haben und die mit drei wirklich fantastischen Strängen von das Mondschaf los stricken wird. )

Die Maschenprobenuschi hat sich dem Blindkauf verweigert…. SPAAAASSBREMSE! SCHISSHASE! Wird aber, wie ich vernommen habe, trotzdem einen Drachenfels nadeln… Welches Garn hast du gewählt? Madame?

Und natürlich bin ich dabei. Mir haben die Ladies drei Stränge bei La Fee Fil ausgesucht, die mir ausnehmend gut gefallen und die ich schon mal gewickt parat gelegt habe.

Was meint ihr? Schick?


Und wie sieht es bei euch aus? Wer strickt mit? Ihr habt ja noch ein paar Tage Zeit es euch zu überlegen und Garn zu kaufen, im Stash zu tauchen oder was auch immer….

Ich freu mich aufs gemeinsame Stricken! Los geht’s!

 

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Wir haben Garn gefärbt!

(Dieser Beitrag enthält Werbelinks, was das heißt, lest ihr hier! Klick!)

Frau Feierabendfrickeleien hat sich vor einiger Zeit todesmutig in die Welt der Färberei begeben und hatte mir ja bereits ein „Gute Besserungs“-Paket zukommen lassen, in dem ein wunderschöner Strang in lila-pink war, mit dem tollen Namen „Das Einhorn kotzt Marshmallows im Strahl!“

Nun war aber auch ich neugierig, wie das mit der Färberei so geht und freundlicherweise hat Frau Feierabendfrickeleien sich bereit erklärt, mich in die Kunst des Färbens von Garn mit Säurefarben einzuweisen. Sie hatte mir vorab eine Einkaufsliste gemailt und ich hab brav, Mundschutz, Handschuhe, Plane, Spritzen, Einmachgläser, Zitronensäure und eine große Wanne und einen großen Topf besorgt.

Ich hatte ein wenig Angst, um meine Küche und daher haben wir alles fein mit Malerplane abgedeckt und Mundschutz getragen, wegen der Dämpfe. Die Malerplane war aber nahezu überflüssig, wir haben kaum Sauerei gemacht und die Farbflecken ließen sich mit meinen Pads von Jemako und dem Zitronenbalsam komplett entfernen. Gar kein Problem.

Frau Feierabendfrickeleien hatte aus Berlin Ashford Säurefarben in den 4 Grundfarbtönen (gelb, rot, blau, schwarz) mitgebracht und erstmal durfte ich Farben zusammenmischen (Frau Feierabendfrickeleien behauptet ich wäre ein übelster Farbpanscher… ich kann das nicht bestätigen, ich nutze halt gerne viele Farben auf einmal!) und dann haben wir gefärbt. Immer einen Strang im großen Topf, sehr mühsam und langwierig, aber auch faszinierend. Keine Ahnung, wie die Handfärberinnen das machen und wie groß deren Töpfe so sind. Meiner war schon sehr groß, trotzdem ging es gut wirklich nur mit einem Strang im Wasser.

So sieht es aus, wenn die Farbe und der Strang frisch im Wasser sind.

Die Farben werden angemischt, dann kommen sie in warmes Wasser, werden erhitzt und dann wirft man den Strang da rein und kann dabei zusehen, wie das bunte Wasser klar wird und der Strang sich voll Farbe saugt.

Hier seht ihr, wie klar das Wasser dann ist.

Grandios sah das aus und hat mir unfassbar viel Spaß gemacht.

Wir haben für mich auf 3 Qualitäten von Supergarne 4 Stränge Garn gefärbt. Das Garn hatte ich vorher übernacht in Spüli eingelegt und dann anschließend in Zitronensäure.

Günstige Garne und Farben zum Färben und Farben bekommt ihr aber auch beim Wollschaf!

Oder bei Dharma !

Ich hatte einen Strang Aktiv Bamboo Fine 400 (türkis),

zwei Stränge Aktive Superfine (bunt und orange)

und einen Strang Merino Silk 400 (lila)

Wir haben also 3 semisolide Stränge gefärbt. Nicht komplett perfekt, etwas changierend und hier und da ist ein helles Fleckchen drin. Aber für meine ersten Färbungen, bin ich sehr zufrieden. Auch die Farben sind toll geworden. Das Türkis sollte zwar eigentlich grün werden und das Orange war als Kupfer vorgesehen, aber total egal. Das hat super viel Spaß gemacht.

Einen bunten Strang haben wir dann noch gefärbt, da kommt erst der Strang ins heiße Wasser und dann werden unterschiedliche Farben aufgeträufelt. Das ergebnis ist toll geworden, finde ich. Und weil es dem „Das Einhorn kotzt Marshmallows im Strahl“ So ähnlich sieht, aber irgendwie etwas erwachsener wirkt, heißt dieser Strang: „Erwachsene Marshmallows“.

Hier im Billd seht ihr die Farben, die ich dazu gemischt habe.

Und hier den Strang im Kochtopf im Wasser.

Ich hatte wirklich viel Spaß und das war total spannend zu sehen, wie das so funktioniert. Meine Farbergebnisse gefallen mir auch alle, trotzdem wird das vermutlich der erste und letzte Ausflug in die Welt der Farben bleiben. Das ist mir zu langwierig und aufwendig. Da kaufe ich lieber gut gefärbte Stränge…. Trotzdem war das Erlebnis auf jeden Fall sehr toll und mein Verständnis für Preise und Aufwand der Färberinnen nun deutlich größer.

Vorallem das Warten, bis die Stränge trocken waren, war sehr hart.

**GEWINNSPIEL**

Frau Feierabendfrickeleien und ich haben es euch ja schon angekündigt:

Es gibt etwas zu gewinnen.

Wir hatten so viel Spaß beim Farbpanschen, dass wir euch ein wenig daran teilhaben lassen wollen. Deswegen trenne ich mich, ganz schweren Herzens, von dem schönsten Strang, den ich nach der Anleitung von Frau Feierabenfrickeleien gefärbt habe. Die oben erwähnten „erwachsenen Marshmallows“
Der Strang wurde mit Säurefarben der Firma Ashford auf einem Strang der Sorte „Aktiv Superfine“ von Supergarne gefärbt. Der Strang wiegt 100g, hat eine Lauflänge von 400m und setzt sich wie folgt zusammen: 60% Wolle / 25%  Polyamid.
Hier seht ihr in in voller Pracht ausgebreitet.

Wie könnt ihr mitmachen? Frau Feierabenfrickeleien und ich haben beide sowohl auf Instagram und Facebook diesen Text geteilt. Ihr könnt auf beiden Kanälen unter den jeweiligen Postings kommentieren und somit bis zu vier Lose für den Lostopf „erschreiben“.
Wir haben eine kleine Aufgabe für euch:

Kommentiert mit einem Foto oder einem Text, welche Farbe ihr gerne mal auf Wolle gefärbt haben würdet. Und bitte gebt euch dabei Mühe und seid ein wenig kreativ. Kommentare wie „Rot“ sind langweilig und widersprechen dem Geist dieses Gewinnspiels. Wir wollen Antworten wie „Ein Rot wie ein Sonnenaufgang vom Mars aus gesehen, wenn man drei Bier getrunken hat“ oder so (denkt an die kotzenden Einhörner).

Diesen Strang könnt ihr gewinnen. Ein echtes JETZTKOCHTSIE Unikat! 🙂

Natürlich müsst ihr Frau Feierabendfrickeleien und mir nicht folgen, um mit zu machen, wir freuen uns aber natürlich sehr, wenn ihr es dennoch tut.

Teilen des Gewinnspiels ist ausdrücklich erlaubt!
Das Gewinnspiel startet jetzt und läuft bis zum 17.11.2017, 18 Uhr. Ausgelost wird per Random Number Generator.
Versendet wird im unversicherten Maxibrief.Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung mit Facebook, Instagram, Ashford-Farben oder Supergarne. Der Gewinn wird nicht bar ausgezahlt. Der Gewinner muss sich innerhalb von 48 Stunden bei einer der Organisatorinnen melden, sonst verfällt der Gewinn. Ein Rechtsanspruch auf den Gewinn besteht nicht. Der Gewinner erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name auf unseren Seiten zur Gewinnverkündung genannt wird.Und jetzt: Feuer frei, wir sind gespannt!

 

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