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Jamalia Mütze

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Wir stecken mitten im #Fummelfrickelherzmützember. Schaut bei Caro und Jasmin vorbei, die erklären, was das genau ist.

Das heißt wir stricken Mützen mit euch zusammen und das hier ist eine der Mützen, die ich in der letzten Woche gestrickt habe.

Ohne Strickmuster, einfach 42 Maschen in der Runde anschlagen und glattrechts ohne Bündchen hochstricken, bis das Garn fast aufgebraucht ist. Dann zieht ihr den Faden durch alle Maschen und das eine Ende einfach zusammen. Faden vernähen und fertig.

Ich habe genau ein Knäuel der Jamalia von Austermann dafür verbraucht und das Garn ist super. Es hat eine tolle Optik und Haptik. Der Glitzerfaden macht es besonders, genauso wie die unterschiedliche Dicke des Garns.

Ich habe mein Knäuel Jamalia im Nadelspiel in Voerde gekauft und habe mir die Mütze tatsächlich nicht selbst ausgedacht, sondern bei Polly Esther Hoppenstedt abgeguckt.

Das Mützen ist für mich ausreichend groß. Ich bin allerdings ja sehr klein und habe entsprechend einen kleinen Kopf. Wenn du größer bist, solltest du etwas mehr als ein Knäuel einplanen und natürlich mehr Maschen anschlagen.

Fakten

Strickmuster: ohne

Garnverbrauch: 50 g Jamalia von Austermann

Größe: Onesize

Modifikation: keine

Nadeln: 7 mm Addi Rundstricknadel

Verlinkt bei: Creadienstag, Handmade on Tuesday, Dings vom Dienstag, Lieblingsstücke, Meine Fummeley, Liebste Maschen

An jedem verdammten Sonntag 08.09.2019

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Strickstrickhurra

Der Strickelfenkal mit meinem Chevron Shenanigans ist für mich beendet. Der Blogpost ist hier!

Aktuell ist der #fummelfrickelherzmützember gestartet. Alle Infos findet ihr bei Caros Fummeley: Klick und Jasmin von Mein gehäkeltes Herz.

Ich habe mittlerweile 3 Mützen gestrickt und arbeite an Nummer 4. Den Blogpost zur ersten findet ihr hier.

Meine Mützenmuster findet ihr übrigens hier: Klick!

Eingetrudelt

Ich habe Basilikum Limonade entdeckt und liebe sie sehr und davon große Mengen gekauft. Klick!

Genäht

Nix genäht, aber es stehen noch ein paar Sachen aus, die ich euch zeigen will, kommen bald. Versprochen.

Entdeckt

Ich habe wieder eine Biokiste bestellt und bin gespannt, sie kommt nächsten Freitag. Klick!

Geguckt

Ich gucke QueerEye und ich kann nicht aufhören.

Gehört

Ich habe zwei Folgen Elbsoda und die neue Folge Faserplauderei gehört.

Gelesen

Ich habe mich endlich entschlussen „Bad Feminist“ abzubrechen. Ich hab wirklich alles versucht, jetzt fühlt es sich besser an

Aktuell lese ich also „So überzeugen Sie eine Katze: Und dann den Rest der Welt angefangen.“

Gegessen

Ich stelle gerade fest, dass ich wegen wenig Zeit nicht so richtig auf das achte, was ich esse und würde da gerne wieder einen gesünderen Fokus setzen, mal sehen, ob mir das gelingt…. das hab ich letzte Woche geschrieben und in dieser Woche tatsächlich gesünder gefuttert, viel Obst und Gemüse. Fühlt sich wieder besser an.

Unternommen

Ich war beim Stricktreff in Bonn.

Gezockt

Last Day on Earth spiele ich tatsächlich regelmäßig. Das gefällt mir weiterhin sehr gut.

Neues aus Garnelenhausen

Ich hab den großen Stein aus dem Aquarium entfernt, er nahm so viel Platz ein und die Schnecken kamen schlecht dran vorbei. Jetzt sieht es besser aus uns die Schnecken putzen auch an der Seite die Scheibe. Sehr gut.

Goodkarma

Ich habe mal wieder den Kleiderschrank ausgemistet und fahre diese Woche zur Kleiderkammer meine Sachen abgeben, das mache ich ja tatsächlich 2-3 Mal im Jahr.

 

 

 

Frau Fussi liest (07.09.2019)

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Frau Fussi hätte eigentlich gestern den Blog kapern und ihre Buchempfehlungen posten sollen, allerdings hatten wir mit massiven technischen Problem zu kämpfen, die ich auch erst gerade lösen konnte. Sorry… Manchmal ist die Lösung so einfach und ich stand auf dem Schlauch.

Jetzt sollte aber alles laufen. Frau Fussis Leseliste gibt es heute also zu ungewohnter Zeit, ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß dabei. Sie freut sich übrigens sehr, wenn ihr ihr auf Instagram folgt und bei ihren Buchempfehlungen ein paar Herzchen oder sogar Kommentare da laßt. Auch wenn ihr sie irgendwo seht, einfach laut „FRAU FUSSI“ schreien, sie freut sich sehr! Ganz bestimmt!

Rossi – Die Legende von Michel Turco

Stieben Verlag, ISBN 978-3767912557,

Übersetzer Andreas Bremenfeld

Meine Freundin, Frau Jetztkochtieauchnoch weiß, wie sehr ich Valentino Rossi liebe und hat den Stiebner Verlag gefragt, ob sie mir dieses Buch zur Verfügung stellen und was soll ich sagen, sie haben es getan!   Was lag also näher, als in unserem Italienurlaub mit diesem Buch anzufangen. Der Autor erzählt uns in „Rossi – Die Legende“ von Rossis Anfängen als kleiner Junge, seiner Begeisterung für den Rennsport, die bis heute angehalten hat. Genau diese Begeisterung lieben seine Fans. Einiges weiß man natürlich schon von diesem Ausnahmefahrer, aber eben doch nicht alles. Durch dieses Buch erfahren wir noch mehr. Es ist sehr informativ und leicht zu lesen und enthält dann auch noch Bildmaterial! Für alle Rossi-Fans ein Muss!
Kurze Anmerkung: Mein Mann, der wirklich kaum liest, hat es an einem Tag weggesuchtet. Danke nochmals an den Stiebner Verlag.

 

Wir haben Raketen geangelt von Karen Köhler

Hanser Verlag, ISBN 978-3446246027

Meine Buchhändlerinnen des Vertrauens waren so begeistert, dass ich mir dieses „Wir haben Raketen geangelt“ vor ein paar Jahren gekauft habe. Zu diesem Zeitpunkt waren Erzählungen und Kurzgeschichten nicht unbedingt mein favorisiertes Genre. Da ich wusste, dass bald ein Roman dieser Schriftstellerin herauskommt, musste es nun aus dem Regal. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Von den ganzen Erzählungen in diesem Buch hat mir nur eine nicht so gut gefallen hat. Meine Favoriten sind Il Commandante und Cowboy und Indianer. Karen Köhler hat eine klare Sprache, die Geschichten sind warmherzig, traurig, böse, skurril und witzig.

Große Leseempfehlung.

 

Chill mal! von Matthias Jung

Edel Books, ISBN 978-3841906090

Aus aktuellen Anlass, mein Sohn ist gerade in diesem Alter, wurde mir dieses Buch empfohlen und ich habe es innerhalb von zwei Tagen inhaliert. Mit viel Fachwissen und genauso viel Humor wird in diesem Buch die Pubertät erklärt. Hier gibt es keinen erhobenen Zeigefinger und auch keine Allwissenheit, aber viel Verständnis für beide Seiten. Ich habe einiges für mich übernehmen können und kann nun auch mal chillen.

Für Eltern mit Pubertieren sehr geeignet!

[Und hier schaltet sich Jetztkochtsie ein. Frau Fussi ist seit dem auch im Umgang mit mir sehr viel lockerer.]

 

Miroloi von Karen Köhler

Hanser Verlag, ISBN 978-3446261716

Eben habe ich noch geschwärmt von ihren Erzählungen, jetzt muss ich von ihrem Roman schwärmen.

Im schönen Dorf haben Männer das Sagen, Frauen kümmern sich um den Haushalt, Feld und vieles mehr und dürfen nicht lesen. Dieses Dorf liegt auf einer Insel, eine Insel, die auf keiner Landkarte zu finden ist, eine Insel, die in der heutigen Zeit existiert, aber lebt wie vor Jahrzehnten und mit dem Rest der Welt nichts zu tun hat. Hier geht es um ein  junges Mädchen, das als Findelkind vom Betvater aufgenommen wird und da es nicht von der Gemeinschaft ist, auch keinen Namen bekommt und noch weniger Rechte hat, als die anderen Frauen und Mädchen dieser Insel. Dieses Mädchen lernt heimlich lesen und schreiben und beginnt darüber nachzudenken, warum Frauen nicht lesen und schreiben dürfen, warum Frauen, keine Rechte haben und dem Mann „untertan“ sind. Und es fängt an zu rebellieren.

Ich mag die Sprache, die sich an dem jungen Mädchen orientiert. Dieses Buch hat für mich sofort einen Sog entwickelt und ich konnte nicht aufhören zu lesen.

Für mich ist es ein sehr feministisches Buch und erinnert, ein klein wenig, an „Der Report der Magd“ von Margret Atwood.

Große Empfehlung!

Ich muss noch kurz das Cover erwähnen, dass ich wirklich grandios finde.

 

Winterbienen von Norbert Scheuer

C.H. Beck Verlag (Rezensionsexemplar), ISBN 978-3406739637

Januar 1944: Egidius Arimond, ein frühzeitig aus dem Schuldienst entlassener Lehrer, schwebt wegen seiner Frauengeschichten und seiner Epilepsie, in andauernder Gefahr. Die größte Gefahr ist aber, dass er in seinen präparierten Bienenstöcken, jüdische Mitbürger transportiert, um sie zur belgischen Grenze zu bringen. Zur gleichen Zeit kreisen über der Eifel britische und amerikanische Bomber.
Egidius liebt die Frauen und sie ihn, dadurch bringt er sich oft in brenzlige Situationen. Durch seine Epilepsie leistet er als einziger „jüngerer“ Mann keinen Kriegsdienst. Das ärgert sehr viele in diesem Dorf und passt nicht zum arischen Weltbild.
Seine große Leidenschaft ist aber die Imkerei. Er kümmert sich um seine Bienen, die weit verstreut leben. Durch ihn erfahren wir sehr viel über Bienen, vor allem über Winterbienen. Die Liebe zu den Bienen, ist im Gegensatz zu seiner Liebe zu den Frauen, immer gleichbleibend. Bei ihnen fühlt er sich wohl und nicht ausgeschlossen, wie sonst in seinem Leben. Er konnte von Anfang an nichts mit diesem Regime anfangen und aus diesem Grund und weil er Geld für seine Medikamente braucht, hilft er jüdischen Menschen, zu flüchten.
Wo fange ich an? Von Norbert Scheuer habe ich schon zwei Bücher gelesen und ich mag seine Geschichten, die immer in der Eifel spielen und auch seine schnörkellose Sprache. Ich hatte das Gefühl, mitten unter diesen Menschen zu leben und ganz viele sind mir ans Herz gewachsen. Ich sehe dabei die Eifel (sie ist quasi bei uns um die Ecke) immer vor mir. Auch die Welt der Bienen wurde mir nahe gebracht. In diesem Buch geht es um Liebe, die Liebe zu den Menschen und zur Natur und die Hoffnung, auf eine friedlichere Zukunft.
Wie man wohl merkt, liebe ich dieses Buch und kann es Euch nur ans Herz legen. Ganz große Empfehlung!

 

Lieblingsbuch

Das Mädchen auf dem Eisfeld von Adélaide Bon

Hanser Berlin, ISBN 978-9783446262034

Übersetzerin Bettina Bach

Mit neun Jahren wird Adélaide Bon auf dem Heimweg missbraucht. Danach gibt es das Mädchen, das sie war, nicht mehr.

Die Autorin hat uns hier einen autobiographischen Roman vorgelegt und er hat mich erschüttert und wütend gemacht. Sie schreibt hier über ihre eigene Vergewaltigung mit solch einer Kraft, die ich sehr bewundert habe. Man erfährt, was in den Opfern solcher Taten vorgeht, auch nach so vielen Jahren. Wie eine Gewaltat ein Leben  zerstört. Dieser Mann wird Jahrzehnte später gefasst und kommt vor Gericht. Viele weitere seiner Opfer  kommen zu Wort und man ist so wütend und traurig, wenn man das ganze Leiden dieser Frauen erfährt. Außerdem erfahren wir einiges über das französische Rechtssystem, wie es in diesen Fällen agiert und auch hier merkt man, dass noch viel getan werden muss.

Ganz große Leseempfehlung!

Kleine Anmerkung: Winterbienen und Miroloi waren für mich in der gleichen Liga, aber ich musste mich entscheiden.

 

 

Mützchen aus Lanalpaco Circus

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Der #fummelfrickelherzmützember ist gestartet und mein erstes Mützchen für diese fantastische Kooperation von Mein gehäkeltes Herz, Caros Fummeley, Feierabendfrickeleien und mir ist bereits fertig. YEAH! Auch ihr könnt mitmachen. Den ganzen September über stricken wir Mützen und zeigen sie auf Instagram unter dem Hashtag #fummelfrickelherzmützember

Meine erste Mütze ist eine einfach glattrechts gestrickte Mütze mit Bündchen aus Lanalpaco von Schulana. Sie ist kuschelig weich und gefällt mir richtig gut.

Ich wasche mir ja morgens immer die Haare und fahre dann mit Mütze und nassem Haar zur Arbeit, darum brauche ich auch jetzt bereits eine warme und kuschelig Mütze.

Die Schulpaca ist unglaublich schön weich und fühlt sich richtig gut an. Sie ist dicht und wärmend, ohne dabei zu schwitzig zu sein.

Sie war ruck zuck gestrickt, zwei Nachmittage und ich war fertig. Sowas mag ich, gerade Mützen müssen bei mir flott gehen.

Wie sieht es bei euch aus? Welche Muster möchtet ihr noch ausprobieren?

Tragt ihr überhaupt Mützen oder strickt ihr für wen anderen?

Und kennt ihr meine Mützenmuster eigentlich schon? Die findet ihr hier: Klick!

Fakten

Strickmuster: Ohne – einfach 5 cm Bündchenmuster und dann glattrechts bis zur Krone, dort regelmäßig abnehmen.

Garnverbrauch: 41 g Lanalpaco Schulana

Größe: Onesize

Modifikation: keine

Nadeln: Addi 7 mm Rundstricknadeln

Verlinkt bei: Lieblingsstücke, Meine Fummeley, Liebste Maschen

Bad Feminist von Roxane Gay

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Ich hatte mich unglaublich auf Roxane Gays neues Buch: Bad Feminist gefreut, ich kannte sie bereits aus einigen Diskussionsrunden und hatte sie dort immer als erfrischend, etwas aufmüpfig und eloquent erlebt.

Daher habe ich mich wirklich schwer getan, dieses Buch abzubrechen. Seit Wochen lese ich an Bad Feminist herum und versuche wirklich, wirklich etwas Positives daran zu finden. Ohne Erfolg. Leider.

Dabei gefällt mir ihr grundsätzlicher Ansatz, dass niemand perfekt ist, dass man Dinge versuchen kann besser zu machen, aber nicht in allem das Ziel erreicht, wäre sie beim Schreibstil und den Ideen des Prologs geblieben, hätte sie mich gehabt. Sie hätte mich bezaubert, so aber bleibt nach knapp 200 Seiten leider nicht mehr zu sagen, als: ich gebe es jetzt auf.

Bad Feminist verursacht mir beim Lesen kein gutes Gefühl. Es ärgert mich, Roxane ärgert mich. Ja, sie mag von sich selbst sagen, sie sei keine gute Feministin, in jedem Satz will sie aber unbedingt zeigen, dass sie besser ist als andere. Das sie den feministischen Ansatz besser verstanden hat, welche Fehler andere machen und so ist das Buch zeitweise weniger eine Sammlung von Essays als mehr ihre ziemlich unstrukturiert nieder geschriebene Meinung zu verschiedenen Filmen, Serien, Büchern und ich gebe zu, diese teile ich in den wenigsten Fällen. Sie versucht hier aufzuzeigen, wo feministische Schwächen liegen, wo etwas rassistisch ist, was einem weißen privilegierten Leser vielleicht gar nicht auffallen würde, das gelingt ihr auch, allerdings auf eine sehr keifende und wenig angenehne Art und Weise. Ich habe nach ihren Ausführungen keine Lust ihr zu zustimmen, sondern will bockig aufmerken und brüllen “ ABER THE HELP WAR SUPER!!“

Die Texte beziehen sich alle auf Roxane, natürlich, sie hat sie geschrieben, aber in der Regel schreibt man doch Dinge auf, um seinen Lesern etwas mitzugeben, man hat ein Ziel, eine Idee oder eine „Moral von der Geschichte“, die fehlte mir hier irgendwie, oft fehlte mir sogar der rote Faden, keineswegs zwischen den Essays, sondern zwischen den Sätzen. Es war schlicht schwer ihren Gedankensprüngen zu folgen und ihr Art zu schreiben ist weit entfernt von ihrer sehr angenehmen Art zu diskutieren, die ich bisher erlebt hatte.

Das Kapitel über ihre Scrabble-Leidenschaft ließ mich gänzlich ideenlos zurück, was sie mir mitteilen wollte, außer dass sie ein furchtbar unsympathischer Mensch ist, denn das war es, was ich aus dieser Geschichte mitgenommen habe.

Das prägte leider auch im weiteren mein Leseerlebnis von Bad Feminist, ihre durchaus klugen und sinnvollen Überlegungen zu Rassismus, Feminismus, Gewalt und weitere wichtige Themen kamen bei mir nicht mehr an, weil ich leider ständig das Gefühl hatte mahnend belehrt zu werden und zwar durchaus nicht angenehm und konstruktiv, sondern besserwisserisch und nervend. Dazu tragen ihre immer wieder kehrenden Wiederholungen ebenfalls bei.

Bad Feminist von Roxane Gay hat mich überhaupt nicht abholen können und ich schlage nun nach 200 verzweifelten Seiten und dem wirklich aufrichtigen Versuch es zu mögen, die Deckel zu und mache einen Haken hinter die kurze Beziehung von Roxane und mir.

Normalerweise nehme ich mir in so einem Fall vor, das Buch noch einmal zur Hand zu nehmen, wenn ich anderer Stimmung bin, oder in meiner Entwicklung weiter. Hier bin ich leider recht sicher, dass ich das nicht tun werde. Schade, das wäre eine wirkliche Chance gewesen, die sie leider nicht verwandelt hat.

Bad Feminist von Roxane Gay ist im btb Verlag erschienen.