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Spinnkurs bei Buttjebeyy

Bereits seit einiger Zeit wollte ich ja Spinnen lernen, nicht dass ich das nicht könnte, aber ihr wißt schon, ich meine diesen Handarbeitskram, mit Spindel und Spinnrad, nicht nur herumflippen und total ausrasten…

Beim Addi Bloggertreffen hatte mir Caro einen Kammzug mitgebracht und eine Spindel geschenkt und wir haben gemeinsam gesponnen. Das hat mir total Spaß gemacht und mit meinem Ergebnis war ich auch für den Anfang sehr zufrieden, jetzt wollte ich das aber so richtig lernen und wissen, was ich da überhaupt mache. Außerdem hatte ich ja in Edinburgh eine Spindel gekauft, mit deren Handhabung ich irgendwie überfordert war.

Also bin ich zum Spinnkurs bei Buttjebeyy geganen und habe von Bianca und Daniela einen ganzen Samstag lang das Spinnen näher gebracht bekommen. Ich hatte in meinem Täschlein von Pink Hazel Bags alles notwendige Dabei.

Die Spinnkurse sollen wohl in Zukunft immer mal wieder stattfinden, meiner hat 65 € gekostet und ich habe diesen natürlich selbst bezahlt, weshalb mein Bericht auch keine Werbung darstellt.

Termine findet ihr bei Buttjebeyy auf Facebook.

Der Kurs fand in Gesas Laden in Köln statt, der wirklich sehr gemütlich und schön eingerichtet ist. Nach dem Spinnkurs war noch Strick- und Spinntreff im Laden, bei dem ich auch noch ein wenig geblieben bin.

Es gab Getränke warm und kalt und Kuchen für uns alle. Anschließend haben wir noch Pizza bestellt, die war nicht im Preis enthalten, was für mich aber absolut ok war.

Bevor es an die Spindeln und Räder ging, haben wir ein wenig Faserkunde erlernt. Lange Fasern, kurze Fasern, anfängertauglich und schwieriger. Weich und kratzig, hier durften wir viel betatschen und streicheln, das hat mir sehr gut gefallen und hat mir sehr viel Neues vermittelt.

Beim Spinnen mit der Handspindel bin ich sehr gut zurecht gekommen und mit meinem Ergebnis wirklich zufrieden. Das hat mir gefallen, das war gut, wenn ich auch eine etwas andere Technik benutze, als Daniela, weil ich die Spindel durch Reiben am Oberschenkel antreibe. Das hat aber kein Problem dargestellt und wurde gut berücksichtigt.

Ich war leider doch nicht so gut vorbereitet, wie erwartet und hatte keine Turnschläppchen zum Spinnen dabei und auch keine Strümpfe an. Daher habe ich barfuß am Spinnrad gesessen, was für mich ein echtes Problem darstellte, da ich wirklich immer Schuhe trage. Ich mag das Gefühl einfach nicht, nichts an den Füßen zu haben. Eventuell hing das auch damit zusammen, dass ich vom Spinnen am Spinnrad nicht so zu begeistern war. Gesa hat wirklich viele und sehr verschiedene Spinnräder im Laden, so dass man sehr viel ausprobieren konnte, aber mich hat das Konzept Spinnrad tatsächlich nur wenig überzeugt, zum einen fluppte das bei mir nicht so richtig gut, zum anderen fand ich es irgendwie langweilig und anstrengend zu gleich im gleichen Rhythmus zu bleiben. Ich gestehe, hier ein wenig erleichtert gewesen zu sein, denn ich hatte hart eingeplant nach dem Spinnkurs ein Spinnrad kaufen zu müssen, das jetzt nicht zu tun, erspart mir eine knapp 4stellige Ausgabe, das ist doch auch etwas und ich habe es probiert. Wirklich!

Ich habe also lieber mit der Handspindel herumgezaubert und dabei sehr viel Spaß gehabt.

Ich habe festgestellt, dass ich mit sehr kleinen Spindeln besser parat komme und weiß nun worauf ich beim Spindelkauf achten muß, damit die Spindel und ich zusammen passen werden. Beim Wollfestival in Düsseldorf ist der Plan, eine Spindel zu kaufen, die genau zu mir paßt.

Der Kurs selbst ist eher auf zeigen und eigenes Ausprobieren ausgelegt, daher muß ich zugeben, dass mir ein wenig mehr Technikvermittlung und weniger „Das kommt dann mit der Zeit“ besser gefallen hätte, aber das liegt wohl auch an meinem Perfektionismus, wenn ich etwas lerne, dann will ich es gleich richtig können und nicht erstmal ein wenig üben und dann weiter gucken.

Daher habe ich dann Zuhause auch mit den Videos von Chantimanou weiter gemacht und hier wirklich schöne Ergebnisse erzielt.

Ich würde den Spinnkurs also ein wenig eingeschränkt empfehlen, wer wirklich einfach mal ausprobieren will, wie das mit dem Spinnen so geht, wer an verschiedenen Spinnrädern sitzen will, um zu entscheiden, welches er sich kauft oder ob das überhaupt etwas für ihn ist, wer unterschiedliche Spindeln ausprobieren möchte, der ist hier bestens aufgehoben. Wer sehr detaillierte Anleitung, ausgefeilte Technikvermittlung und intensives Training erwartet, der wird hier eher nicht so zufrieden sein. Ein wenig hat mir auch gefehlt, was dann mit dem Gesponnen passiert, wenn man fertig ist, ja verzwirnen ist klar, aber wie und was bietet sich da für den Anfänger an…. ist für einen Tag vermutlich aber auch sehr viel, was ich da einfordere.

Ihr bekommt im Rahmen des Spinnkurses eine Spindel zur Verfügung gestellt und Fasern ebenfalls, wenn ihr die Spindel mitnehmen wollt, bietet sich das Spinnenlernset von Gesa an, das besteht aus Handcreme, Spindel und Minikammzug und kostet um die 20 Euro.

Wenn ihr schon eine Spindel habt, bringt sie mit und bekommt daran gezeigt, wie es geht.

Zur Schaffung von Grundlagen war der Kurs für mich auf jeden Fall in Ordnung und ein netter Samstag, wir haben eine schöne Zeit verbracht und wer wollte, hätte noch mit einem Rabatt bei Gesa shoppen können. Ich ersaufe ja gerade in Garn, daher bin ich sehr tapfer geblieben, obwohl mich diese Miniwebrahmen von Purl & Loop sehr angelacht haben und ich befürchte, den werde ich doch noch kaufen müssen. Ich hoffe Buttjebeyy hat ihn beim Wollfest Düsseldorf dabei?

Zuhause habe ich dann noch meine Bats von Frl. Riechfein angesponnen und war sehr angetan, wie gut das funktionierte. Schaut mal, wie schön die werden?

Ich werde jetzt sicher nicht dazu übergehen und nur noch selbst gesponnenes Garn verarbeiten, aber die Technik zu erlernen und mit den Spindeln zu spielen hat viel Spaß gemacht und auch meine Wertschätzung für gesponnenes Garn erhöht.

Die anderen Teilnehmer wollten nicht so gerne auf Fotos erscheinen, was ich etwas schade fand, aber gut, daran halte ich mich natürlich.

Das Kleiderschrank-Projekt Praxisbuch

Ich habe meinen Kleiderschrank mal ein wenig aufgehübscht und dazu das Praxisbuch (Amazon Affiliate Link) erschienen im Dumont Buchverlag benutzt.

Meine Rezension zum „Kleiderschrank-Projekt“ findet ihr hier: Klick!

Immer wieder entmülle ich meinen Kleiderschrank und kein halbes Jahr später kann ich das erneut tun. Fazit: Ich kaufe zu viel Scheiß, Scheiß der nicht paßt, der nicht sitzt, der nicht farblich harmoniert oder den ich einfach nur kaufe, weil er grad im Angebot ist und ich der Meinung bin, hier gerade das Schnäppchen meines Lebens zu machen.

ICH WEISS DAS und trotzdem passiert es immer wieder.

Frau Katze rollt schon mit den Augen, wenn ich wieder beladen mit Taschen nach Hause komme.

Aus diesem Grund hatte ich vor einiger Zeit mit dem Kleiderschrankprojekt von Anuschka Rees meinen Kleiderschrank entrümpelt und wirklich sehr radikal ausgemistet. Ein wirkliches Konzept für meine Garderobe konnte ich damit aber irgendwie noch nicht so richtig erstellen, einfach weil mein Stil so stark variiert. Heute Blümchen, morgen Business, heute Ethno, morgen Nadelstreifen… das ist ein Problem. Denn so sammelt sich eine Menge Krempel an, den man entweder kaum oder sogar gar nicht trägt.

Ich versuchte also sehr viel disziplinierter zu werden, kaufte strukturierter ein und versuchte Lust und Frustkäufe zu verhindern. Da klappte so halbwegs gut und führte immerhin dazu, dass ich bei der letzten Entrümpelungsaktion keine Sachen aussortieren mußte, an denen noch das Preisschild hing, weil ich sie nie getragen habe.

Trotzdem fehlte mir eine Linie, eine Checkliste, eine zündende Idee, wie ich besser und sinnvoller mit meinem Einkaufsverhalten, das sehr impulsgesteuert ist umgehen kann.

Dann kam das Praxisbuch zum Kleiderschrankprojekt (Amazon Affiliate Link) und mein erster Impuls war: „Ach Gott, jetzt schlachten sie das Thema aber mal ordentlich aus!“ Trotzdem hab ich einen Blick hineingeworfen und da war es um mich geschehen, im Buch sind Fragebögen und Listen und wer mich kennt, der weiß, wie sehr ich Fragebögen und Listen liebe.

Ich mußte also auch das Praxisbuch (Amazon Affiliate Link) ausprobieren.

Die Aufmachung ist hübsch und edel und mit dem soften Einband und dem Gummibändchen wirklich praktisch gemacht. Man durchläuft im Rahmen der Lektüre 4 Abschnitte.

Teil 1: Grundlagen

Hier werden nochmal die Philosophie des Projekts erläutert und ein 8 Wochenplan zum Aufhübschen des Kleiderschrankes erstellt.

Außerdem machten wir eine Bestandsaufnahme. Zwei Wochen lang wird dokumentiert, was man trägt, warum man es trägt und wie man sich fühlt. Bei mir war danach sehr rasch klar, was ich verändern muß und was ich beibehalten kann, um mit meinem Kleiderschrankinhalt glückliuch zu werden. Es mußten mehr Basics und mehr farbliche Kombinationsmöglichkeiten her. Außerdem wurde hier sehr intensiv hinterfragt, was gefällt mir eigentlich und steht mir das auch? Paßt es zu mir? Welche Ansprüche habe ich an meine Garderobe, welcher Dresscode wird beruflich von mir verlangt?

Bin ich selbstbewußt und falle mit meiner Kleidung gerne auf? Bin ich lieber over oder underdressed?

Was möchte ich verändern oder beibehalten. Hier legt man einen ziemlichen Seelenstrip hin, beschäftigt sich so aber eben intensiv mit sich selbst.

Teil 2: Entdecken Sie Ihren eigenen Stil.

Hier geht es um Inspiration, wo kann ich mich nach Vorbildern umsehen, welcher Stil gefällt mir und steht mir? Mit welcher Stilikone kann ich mich identifizieren?

Dann experimentiert man, trägt ungewöhnliche Dinge und beobachtet, wie man sich fühlt. Auch dazu gibt es Fragebögen und Listen. Für Entscheidungshilfe fand ich die Flussdiagramme gut. Außerdem hat mir hier der Test gefallen, welche Materialien ich wirklich tragen möchte und welche Schnitte ich nicht nur schön finde, sondern in denen ich mich auch wohlfühle.

Daraus erstellt man ein Stil-Profil mit Moodboard und Zusammenfassung und schaut am Ende, wie dies mit der aktuellen Garderobe zusammen paßt. Bei mir war das gar nicht so übel.

Teil 3: Stellen Sie ihre perfekte Garderobe zusammen.

Natürlich wird ausgemistet und zwar rigoros, das habe ich ebenfalls gemacht und mein ohnehin schon stark verschlankter Kleiderschrank schrumpfte um zwei weitere große Wäschekörbe zusammen. Nichts davon habe ich bisher vermißt.

Im Buch zeichnet man dann Grafiken und schaut, was im Schrank überrepräsentiert ist und was fehlt, wovon hab ich mehr als ich Anlässe habe, es zu tragen. (Bei mir waren das Abendkleider 6 Stück um genau zu sein, jedes genau einmal getragen.) Mit diesen Dingen wird dann überlegt, was man tut. Ändern? Verschenken? Verkaufen? Spenden?

Dann geht es an die Zusammenstellung der Garderobe. Schlüsselteile, Basics, besteht da ein ausgewogenes Verhältnis? Habe ich Kombinationsmöglichkeiten? Dann geht es ans Farbkonzept, das war bei mir sehr spannend, da mein Kleiderschrank bisher sehr bunt ist und ich genau das nicht mehr wollte. Ich wollte ein wenig mehr in einem Schema bleiben und dafür mehr kombinieren können. Dabei waren die Outfitformeln wirklich hilfreich.

Und so ging es dann an die Generalüberholung meiner Garderobe, hierbei wurden hilfreiche Prioritäten gesetzt, denn natürlich wollte ich nicht den gerade leeren Kleiderschrank direkt wieder zumüllen.

Die Stylingübungen habe ich dann weniger gebraucht, ich weiß immer sehr schnell was ich mag und was nicht und mutig bin ich auch, da brauchte ich keine Hilfe bei, für anders gestrickte Mädels und Jungs mag dieser Abschnitt aber durchaus wichtig sein.

Teil 4 : Bonus Planer

Hier geht es um Einkaufslisten, Shopping Guide, Reiseplanung, Businessgarderobe und das mixen von Outfits, das war spannend und hat mir sehr gefallen.

Insgesammt ist man wirklich knapp 2 Monate immer wieder beschäftigt, dann hat man aber einen gut durchstruktuierteren tragbaren Kleiderschrankinhalt und einen Plan, wie es weiter geht. Dazu ist der Zeitaufwand im einzelnen eher minimal.

Ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden, allerdings stehe ich wie gesagt auf diese Listen und Checklisten, wer damit nichts anfangen kann und sein Ergebnis nicht selbst erarbeiten, sondern etwas vorgegeben lesen möchte, der ist hier falsch und der bekommt hier auch nur wenig Hilfestellung. Hier geht es um das eigenständige Erarbeiten und das hat bei mir sehr gut funktioniert.

An jedem verdammten Sonntag 20.05.2018

Dieser Artikel beinhaltet ein gesponsortes Gewinnspiel und ist daher Werbung!

Strickstrickhurra

Ich habe eine Mütze gestrickt. Die Tincture von Andrea Mowry hat mir so gut gefallen, dass ich mein Garn von Lana Grossa dafür benutzt habe. Das Hanfgarn Slow Wool Canapa wird besonders ökologisch und nachhaltig produziert und hat eine tolle Haptik und Optik. Schaut euch das im Blogpost dazu ruhig noch mal ausführlich an.

Außerdem stricke ich natürlich weiter an meinem Retro Rib Schal von The Knitting Me im Rahmen unseres StrickelfenKAL… ist da eigentlich schon wer fertig? *guckt fragend in die Runde*

Garnkäufe / Stoffkäufe

Kein Garn gekauft, keinen Stoff gekauft. Ich war ja so unfassbar tapfer, aber ich spare auf meine London Reise und den Besuch bei Stephen & Penelope in Amsterdam.

Allerdings kam hier ein gesponsertes Garnpaket von Grosse Wolle an. Filzwolle zum Ausprobieren für mein Projekt im #PaillettenperlenplunderFAL vom Frickelcast. Das wird ganz grandios, seid gespannt und hört mal in die Episode 9 des Frickelcast rein, da erklären wir, was es genau mit dem #PaillettenperlenplunderFAL auf sich hat.

Genäht

Ich hab den Schwedenloop von Leni P. genäht in ganz klein. Ist das nicht süß geworden?

Entdeckt

Kennt ihr eigentlich schon Pinkhazel Bags? Da hatte ich beim bunten Schaf letztes Jahr ein Körbchen gekauft und beim Edinburgh Yarnfest war sie auch mit einem Stand vertreten. Ich liebe ihre Täschlein und gerade will ich unbedingt eine grüne Edinbag mit dem Schulterriemen haben….. seufz.

Naja

Seit drei Tagen hab ich Rücken und zwar nicht ein bißchen, sondern so richtig. Drehen nach rechts geht gar nicht. Drehen nach links sieht lustig aus und mein Schmerzmittelkonsum von Diclofenac als Creme und Tabletten ist mal wieder furchtbar. Der Arzt sagt, ist muskulär, zu verspannt…ich mache also brav Yoga soweit es geht und hoffe auf Besserung. Nervt aber schwer.

Sportlich

Ich trainiere weiter für den Zero Hunger Run und war 4 Mal laufen, gleich geht es erneut auf die Strecke und ich habe Yoga gemacht. Wer lobt mich mal?

Geguckt

Ich habe Wild Wild Country beendet und die Dokumentation über Osho / Bhagwan hat mir sehr gut gefallen. Danke für den Tipp an Feierabendfrickeleien.

Ansonsten war hier wegen des tollen Wetters und hohem Schlafbedarfs allerdings wenig los auf der Mattscheibe.

Gehört

Ich höre noch immer die Tyrannei des Schmetterlings von Frank Schätzing (Amazon Affiliate Link) und es gelingt ihm tatsächlich mich zu fesseln. Am Anfang war ich nicht so begeistert, jetzt mag ich nicht aufhören zu hören, sehr spannend, sehr gut. Genau mein Ding.

Außerdem habe ich zwei neue Folgen des Lila Podcast gehört, der mir wieder sehr gut gefallen hat. Hört doch mal rein, feministische Themen gut hörbar aufbereitet: Klick!

Und ich bin über den Skizzenbuchpodcast von Johanna Fritz gestolpert, der handelt vom Bloggen, Marketing, Ideen, Strategien, tollen Menschen und ist sehr unterhaltsam. Da hatte ich viel Spaß und habe eine Menge Ideen gesammelt.

Außerdem habe ich die neue Folge des CRE Podcast zum Thema Jagd gehört. Das war ein absolut interessantes und bereicherndes Gespräch, wer sich also zum Thema Jagd informieren will, der bekommt hier Infos geliefert, Denkanstöße und sehr viel Wissenswertes. Für mich war nicht viel Neues dabei, da ich mich mit dem Thema bereits intensiv auseinander gesetzt habe, aber das Gespräch von Tim Pritlove und Jochen Schumacher war dennoch auch philosophisch äußerst spannend. Die Seiten der beiden finde ich ebenfalls lesnes und verfolgenswert!

Gelesen

Zum einen gab es endlich die Rezension zu „100Salate“ von Leon. Bitte sehr!

Zum anderen habe ich das Buch „Das Mädchen, das in der Metro las“ (Amazon Affiliate Link)  gelesen und bin fast fertig, die Rezension sollte morgen kommen…. versprochen!

Gegessen

Nichts Besonderes leider 😦

Unternommen

Ich war zum Spinnkurs bei Buttjebeyy, dazu mache ich noch einen ausführlichen Blogpost, im Laufe der Woche. Gesa selbst hält den Kurs allerdings nicht, sondern Daniela und Bianca haben uns ans Spinnen mit der Handspindel und dem Spinnrad herangeführt. Wir konnten verschiedene Spindeln ausprobieren und an vielen unterschiedlichen Spinnrädern sitzen. Es gab ein wenig Faserkunde und viele Fasern zum Ausprobieren. Ich hätte mir noch ein wenig mehr Technikvermittlung gewünscht, auch wenn mir gesagt wurde, ich sollte einfach erstmal probieren und machen, Technik käme später, fehlte mir dieser Aspekt ein wenig. Ich will die Dinge immer gleich ganz begreifen und wissen, wie es direkt richtig geht und nicht erst austesten, was für mich gut ist. Wer aber wirklich testen will, ob Spinnen etwas für ihn ist, oder verschiedene Spinnräder probieren will, bevor er eines kauft, der ist hier goldrichtig. Ich hatte einen unterhaltsamen und lustigen Nachmittag und für das in die Tiefe gehen, gucke ich mir dann jetzt die Videos von Chantimanou an, wie es mir empfohlen wurde.

Gezockt

Es gab eine nue Folge von Bernd spielt auf dem Blog, diesmal mit zwei sehr ausführlichen Bewertungen der Spiele Maus und Mystik und Dungeon Quest. (Amazon Affiliate Link) Lest doch mal bei Bernd rein und laßt ihm einen Kommentar da: Klick!

Goodkarma

So erstmal erfolgt hier die Bekanntgabe der Gewinnerin des Buchs „Totenweg“ von Romy Fölck. Danke für eure zahlreiche Teilnahme und die vielen lieben Kommentare.

Gewonnen hat durch ihre Teilnahme auf Facebook: Elke Sonja Breslein!

Bitte melde dich mit deiner Anschrift bei mir, damit ich dir das Buch zusenden kann!

Und dann gibt es gleich ein neues Gewinnspiel!

Ich fliege am 07. Juni nach London und weil der Dumont Reiseverlag sehr sehr nett ist, gibt es für euch 4 Mal den Marco Polo Reiseführer London zu gewinnen!

Teilnehmen könnt ihr wie immer, wenn ihr hier auf dem Blog, bei Facebook unter dem Gewinnspielposting oder bei Instagram unter dem Gewinnspielbild kommentiert.

Diesmal möchte ich von euch wissen, welche Sehenswürdigkeit in London ich mir auf keinen Fall entgehen lassen darf.

Es nehmen ausdrücklich nur die Kommentare teil, die auf meine Frage antworten.

Wer auf mehreren Plattformen kommentiert, hüpft mehrfach ins Gewinnspieltöpfchen. Ausgelost wird per Randomgenerator.

Wer am Gewinnspiel teilnimmt, ist mit seiner Namensnennung und der Weitergabe seiner Adressdaten an mich zur Versendung des Gewinns einverstanden. Teilnahme ab 18 Jahren und der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Ihr habt Zeit bis zum 02. Juni 2018  24 h zu kommentieren.

Die 4 Gewinner werden am 3. Juni 2018 im Wochenrückblick bekannt gegeben.

Viel Glück!!

Bernd spielt (18.05.2018)

Es ist wieder soweit, es ist Freitag und nicht Frau Fussi, sondern der Bernd kapert das Blog und berichtet von seinen Spielerlebnissen… Viel Spaß!

 

Dieses Mal gibt es nur zwei Brettspielvorstellungen, die es jedoch in sich haben und auch etwas ausführlicher ausfallen.

Eigentlich sind beide Spiele mehr oder weniger von klassischen Rollenspielen wie D&D inspiriert und adaptieren die Action-Elemente einsteigerfreundlich aufs Brett. Wobei ‚einsteigerfreundlich‘ sich auf die Zugänglichkeit bezieht, nicht auf die spielerische Herausforderung, denn beide Spiele können knackschwer sein/werden.

Beide Titel sind nicht mehr ganz taufrisch zu nennen, aber meiner Ansicht nach eine Zierde in jeder Brettspielsammlung. DungeonQuest  (Amazon Affiliate Link) ist in seiner Ur-Version 1985 erstmals erschienen, die hier vorgestellte überarbeitete Neuauflage ist von 2014. Maus & Mystik ist ursprünglich 2012 erschienen und inzwischen auch schon mehrmals in Neuauflagen veröffentlicht worden. Beide Spiele sind derzeit eigentlich normal über diverse Händler erhältlich, wobei es bei den Erweiterungen zu Maus & Mystik immer wieder mal zu langen Wartezeiten kommen kann, da die Reprints relativ schnell weg gehen.

DungeonQuest (Amazon Affiliate Link)
Vorneweg, DungeonQuest ist leider nur auf Englisch erhältlich und da das Spiel relativ viele Texte auf einer Vielzahl von Karten enthält, nur für Leute geeignet, die sich halbwegs sicher in dieser Sprache bewegen können.

Doch worum geht’s eigentlich?

Ein bis vier Spieler steigen in das Labyrinth eines Drachenhortes hinab und müssen sich möglichst viel Beute in die Taschen stopfen und spätestens bei Sonnenaufgang aus den Verliesen entkommen. Es stehen dazu vorgefertigte Charaktere bereit, die alle unterschiedliche Sonderfertigkeiten und Attribute besitzen, die helfen können das Abenteuer zu überleben. Man spielt gegeneinander und nicht als Gruppe zusammen. In jeder Runde darf man sich entweder bewegen, um z. B. einen neuen Raum zu erkunden, nach Beute suchen oder muss gegen ein auftauchendes Monster kämpfen. Da die möglichen Aktionen überschaubar sind, geht eine Runde schnell von der Hand. Hinzu kommt der nicht zu unterschätzende Zeitdruck durch die Sonnenuhr. Wer sich bei Sonnenaufgang noch in den Kerkern befindet, stirbt.

Nahezu alles in DungeonQuest (Amazon Affiliate Link) wird durch zu ziehende Karten von diversen Kartenstapeln abgehandelt (Begegnungsstapel, Fallenstapel, Kryptastapel, Drachenstapel, etc. etc.), deren Texte selbsterklärend sind. So ist das eigentliche Regelwerk enorm übersichtlich gehalten und schnell erlernt, deshalb das Prädikat ‚einsteigerfreundlich‘ von weiter oben im Text.

DungeonQuest (Amazon Affiliate Link) ist schwer zu gewinnen, denn das Überleben in den Verliesen wird einem durch tödliche Fallen und richtig harte Monsterbrocken enorm erschwert. Ein Erfolg muss hart verdient werden und selbst wenn man nur mit einer handvoll Goldstücke zurückkehrt ist die Chance hoch gewonnen zu haben, da die Mitspieler in den meisten Fällen qualvoll in den Katakomben zu Tode gekommen sind.

DungeonQuest (Amazon Affiliate Link) ist ein Action-Rollenspiel alter Schule, es verzeiht keine Fehler und mit etwas Pech kommt man keine handvoll Räume weit und liegt verloren in seinem Blut, aber es ist motivierend und so schnell gespielt, dass man immer wieder eine Partie spielen möchte, weil man sich sagt „Das muss doch zu schaffen zu sein!“. Die Spieldauer variiert stark, von 20 bis 60 Minuten kann alles drin sein. Die Qualität des Spielmaterials ist hervorragend, die Miniaturen (ausschließlich die handvoll Heldencharaktere, die eher selten vorkommenden Monster gibt es nur innerhalb der Kartenstapel) sind detailliert, die Karten allesamt stimmungsvoll illustriert und von stabiler Qualität. Das Spielbrett aus dicken, sehr stabilen Karton.

Wegen des herausfordernd hohen Schwierigkeitsgrads, der Sprachhürde und des düster illustrierten Themas definitiv nix für Kinder, aber für Spieler, die es auch mal weniger kuschelig mögen eine Top-Empfehlung.

 

Maus & Mystik (Amazon Affiliate Link)
Wo DungeonQuest die reine Spielmechanik in den Vordergrund stellt, geht Maus & Mystik (Amazon Affiliate Link) den umgekehrten Weg. Hier wird vor allem ein Märchen erzählt, eine abenteuerliche Geschichte von heldenhaften Mäusen im Kampf gegen eine böse Hexe.

Die grundlegenden Spielelemente sind auch hier wieder von traditionellen Pen&Paper-Rollenspielen übernommen. Es gibt verschiedene Heldencharaktere mit unterschiedlichen Eigenschaften, die Mission für Mission an Fähigkeiten dazulernen. Erfahrungspunkte gibt es hier in Form von Käsestücken, die als Währung für den Einsatz von Spezialfertigkeiten und für den Stufenanstieg benötigt werden. Jede Maus hat in jeder Runde diverse Aktionsmöglichkeiten. Letztlich geht es darum, die vom Abenteuerbuch vorgegebenen Räume zu erkunden, Gegner zu besiegen und zu versuchen das Kapitel zu beenden, bevor die unaufhaltsam tickende Käseuhr schneller am Kapitelende ist, als die Mäusehelden.

Maus&Mystik  (Amazon Affiliate Link) besticht durch seine tolle Aufmachung und die äußerst stimmungsvoll erzählte Geschichte. Es ist komplett auf Deutsch erhältlich und dadurch auch mit jüngeren Spielern gut spielbar, wobei man sich nicht von der Mäuse-Thematik täuschen lassen darf. Für ganz kleine Kinder ist das nix, vor allem spielmechanisch und regeltechnisch dürfte das erst ab einem zweistelligen Alter Sinn machen. Die Regeln erlauben eine große taktische Vielfalt und sollten vor dem Spielen des Abenteuers gründlich studiert werden, um die vielen Feinheiten und erforderlichen Details auch zu erfassen, sonst kann das Erlebnis schnell frustrierend werden, weil man dies und das vergessen hat und dadurch Erfolge zunichte macht. M&M ist nicht so bockschwer, wie das weiter oben besprochene DungeonQuest, aber es hat seine Tücken. Man kann durchaus auch mal die falsche Entscheidung treffen oder Würfelpech haben (oder vielleicht nicht die richtige Ausrüstung haben, um seine Würfelwürfe positiv beeinflussen zu können) und schon sieht man im wahrsten Sinne des Wortes seine Felle davon schwimmen, vor allem wenn der Kapitel-Endmarker immer näher kommt, obwohl man seine Aufgabe noch nicht erledigt hat.

Es ist kein Spiel, das besonders nachsichtig mit den Charakteren umgeht. Man sollte die verschiedenen, sich ergänzenden Fähigkeiten der Mäuse schon zu nutzen wissen, was aber mit dem Fortschreiten der Geschichte ganz gut klappt.

Das Spielmaterial ist von sehr guter Qualität. Die mitgelieferten Miniaturen der Helden und ihrer Gegner sind eine Augenweide, Karten und Marker sind aus stabiler Pappe. Für Bewegung und Kämpfe sind fünf Würfel mit Sondersymbolen dabei. Bis zu vier Spieler können sich ins Abenteuer stürzen, das auch solo spielbar ist, da man grundsätzlich gegen das Spiel spielt und nicht gegen einen Gegner in Form anderer Spieler. Das Spiel ist kooperativ, man kann nur zusammen gewinnen oder verliert zusammen. Die Spieldauer pro Kapitel des Abenteuers ist Minimum 90 Minuten, eher länger. Das Abenteuerbuch ist sehr umfangreich, so dass man alleine mit dem Grundspiel viele Stunden und Abende verbringen wird. Zusätzlich gibt es noch zwei Erweiterungen, die mit neuen Abenteuern und zusätzlichen Miniaturen enorm umfangreich ausfallen (Herz des Glürm, Geschichten aus dem Dunkelwald). Maus & Mystik  (Amazon Affiliate Link) ist für abenteuerlustige Naturen zu empfehlen, die neben packender Action vor allem eine schön erzählte, packende Geschichte zu schätzen wissen. Da sich die Mäuse von Kapitel zu Kapitel weiter entwickeln, schließt man die kleinen Helden schnell ins Herz und ist stets motiviert das nächste Kapitel des Märchens zu spielen, um herauszufinden wie es weiter gehen wird.

Hier der Link zum aktuellen Regelbuch im PDF Format. Damit kann man sich einen ganz guten Eindruck verschaffen, wie das Spiel funktioniert und was alles beachtet werden muss. KLICK!

 

Tincture aus Lana Grossa Slow Wool Canapa – Werbung – Produktprobe

Auf der H&H haben wir dank der lieben Queen of Whatever Kontakt zur Bloggerabteilung von Lana Grossa  bekommen und wurden mit einem wunderbaren Teststrickpaket der neuen Garne bedacht. Davon haben wir bereits im Frickelcast berichtet.

Feierabendfrickeleien und ich haben uns daher ran gesetzt und die Slow Wool Canapa schon mal für euch vorab getestet und auf Herz und Nieren geprüft.

Auf meinem Blog findet ihr daher heute einen Bericht zur Mütze Tincture von Drea Renee Knits aus zwei Farben Slow Wool Canapa und auf Steffis Blog findet ihr ein Stirnband aus einem Knäuel Slow Wool Canapa. Klickt auch bei ihr unbedingt mal rein… Klick!

In der nächsten Episode Frickelcast werden wir uns in der Rezension ebenfalls dem Garn ausführlich widmen und austauschen, wie das so war mit der Canapa auf unseren Nadeln.

Hier findet ihr eine Vorschauf auf die Herbst/Winter Garne von Lana Grossa: Klick!

Die Slow Wool Canapa ist ein Merino Hanf Garn in DK Stärke und wird ab August im Einzelhandel erhältlich sein. Wir werden bis dahin bestimmt noch das ein oder andere Stück daraus stricken und natürlich berichten.

Zusammensetzung:
90 % Schurwolle
10 % Hanf
Details:
50 g / 100 m Lauflänge
5,0 – 6,0 mm Nadelstärke

UVP: 50 g / 5,95 Euro

Die Canapa hat eine robuste Optik ist aber überraschend weich und definitiv nicht kratzig. Ganz klar geprüft von mir Mimose, die sonst ja immer heult, weil es piekst. Hier piekst nichts.

Auf englisch würde ich sagen, sie ist ein wenig squishy, elastisch und federnd meine ich damit und halt fluffig. Mir gefällt das, ich könnte mir auch schön zum Beispiel einen langen Cardigan, wie mein Perlmusterjäckchen  daraus vorstellen oder auch einen tollen dicken Pullover mit Zopfmuster.

Sie ließ sich sehr gut verstricken, ich habe erst mit meinen Addy Crasy Trio in 4,5 angeschlagen und nachher auf die normalen Addi Nadeln in 4,5 gewechselt, weil die Mütze zu groß für die Trios wurde.

Das Mosaikmuster der Tincture von Drea Renee Knits war eingängig und leicht zu stricken, nach einem Mustersatz hatte ich verinnerlicht, wie das gehen sollte und kam zügig voran.

Das Garn ist wirklich nicht widerspenstig, sondern gleitet schön über die Nadeln und ergibt eine schöne Haptik und Optik.

Nach der Wäsche flauscht es nochmal zusätzlich auf und es ist bei mir deutlich gewachsen und ließ sich sehr gut spannen.

Ich mag auch die Optik mit den kleinen hellen Hanffasern im Garn, allerdings hat das grüne Knäuel bei mir sehr geflust und ich hatte viele kleine Hanffasern auf der Hose, das hat mir nicht ganz so gut gefallen. Beim beigen Knäuel ist das nicht aufgetreten und bei Steffi ebenfalls nicht, so dass ich davon ausgehe, dass das ein einmaliges kleines Problem war und ich fand es auch nicht schlimm, einmal mit der Fusselbürste über den Schoß und es war gut. Fertig verstrickt und gewaschen fluste nichts mehr.

Das Garn ist gut verzwirnt und wird so gewiss nicht pillen. An manchen Stellen sind im Garn die Hanffasern sehr dick. Ich habe die wenn sie mir zu dick waren, wie hier im Bild rausgezupft, das ging gut und einfach. Wer die Optik mag, kann sie natürlich auch drin lassen:

Das Strickmuster ist nur auf Englisch zu haben, ist aber sehr leicht zu verstehen und man strickt anhand eines Charts, wer also ein bißchen pfiffig ist, kann das auch ohne Englischkenntnisse stricken.

Die Mütze paßt mir mit meinem kleinen Kopf sehr gut, ist aber eigentlich für meine Schwester gedacht, die sich wegen der Chemo und mangels Haar gerade sehr über Mützen freut. Sie ist deutlich größer als ich, hat also auch einen größeren Kopf, da die Mütze aber sehr elastisch ist, sollte das trotzdem passen.

Ich habe von der Hauptfarbe (grün) 38 g und von der Kontrastfarbe(beige) 34 g verstrickt, habe also zwei Knäuel benötigt und noch je Farbe etwas mehr als 10 g übrig, um es später als Kontrast irgendwo zu verwenden. (Mir schweben bunte Sofasocken aus dem Garn vor.)

Sie hat eine leichte Beanieform aufgrund des dicken Garns hat sie haber leichten Stand, das fällt sehr hübsch, finde ich. Wer einen kleineren Kopf hat, sollte einfach ein paar Maschen weniger anschlagen und darauf achten, dass die Maschenanzahl durch 8 teilbar ist.

Für die Mütze eignen sich kontrastreiche Farben sehr gut, da so das Muster am Besten herauskommt und eine schöne Optik erzielt wird.

Frau Katze mochte das Garn auch und war wie immer äußerst hilfreich.

Mit dem Beitrag hopse ich zum RUMS… obwohl das Mützchen durchaus männertauglich wäre, oder was meint ihr?

Fakten

Strickmuster: Tincture von Drea Renee Knits

Garnverbrauch:  grün (MC) 38 g / beige (CC) 34 g

Modifikationen: keine

Größe: Einheitsgröße

Nadeln: Addi Crasy Trio 4,5 mm  / Addi Rundnadeln 4,5 mm (Amazon Affiliate Link)