Streifenliebe

[Werbung. Dieser Beitrag enthält Amazon Affiliate Links, was das bedeutet, steht hier: Klick!]

Im Frickelcast haben Feierabendfrickeleien und ich bereits über das Buch „Streifenliebe“ ausführlich gesprochen. Die Bloggerin Haafner Linssen hat ein Buch über Häkeldecken geschrieben. Gestreifte Häkeldecken um genau zu sein und ganz ehrlich, weder Decken noch Häkeln ist ja so wirklich unser Thema, trotzdem war ich begeistert.

Zunächst, das Buch ist im Stiebner Verlag erschienen und als Softcover erhältlich. Es bleibt gut aufgeschlagen liegen und ich finde die optische Gestaltung ansprechend.

Die Aufteilung ist in drei Teile gegliedert. Zunächst wären da die einzelnen Decken und Umrandungen. Die sehr ausführlich und gut verständlich vorgestellt werden.

Die Decken sind auf allen Bildern gut zu sehen und mir reichte die Bebilderung absolut aus, um mir einen Überblick zu verschaffen, ob mir die Decke gefällt oder nicht.

Zu Beginn gibt es eine Erläuterungsseite, die genau zeigt, wo man was bei den Erklärungen findet. Die für mich wichtigste Angabe ist wie immer der Schwierigkeitsgrad, die Angaben fand ich stimmig und nachvollziehbar. Auch die Häkelschrift und die ausgeschriebene Anleitung fand ich schlüssig.

Die Möglichkeit die Decken nochmal anders durch Umrandungen zu gestalten hat mir gefallen und bietet schöne Variationsmöglichkeiten.

Meine Lieblinge sind die Decken Istanbul, Oslo und Sankt Petersburg.

Im zweiten Teil gibt es kleinere Projekte, die mit den Mustern der Decken kombiniert und angepasst werden können. Zum Beispiel einen kleinen Teppich, ein Kissen oder einen Wandbehang.Die Teilchen fand ich ganz hübsch, hätte aber mehr Decken noch besser gefunden.

In Kapitel drei werden die Techniken erklärt und hier findet meine Begeisterung statt, das waren die einfachsten und besten Erklärungen, die ich zum Häkeln bisher gefunden habe. Die Grafiken sind so gut zu verstehen und so deutlich gezeichnet, das würde ich mir gerne in jedem Buch genau so wünschen.

Hier finden sich auch Erklärungen welches Garn man nehmen sollte und ein gutes Register, sowie eine sehr nette Danksagung.

Ich war hier wirklich hin und weg, noch nicht mal zwingend von den Designs, sondern einfach von den sehr klaren und guten Erläuterungen. Das war für mich prima und ist aus meiner Sicht auch absolut für Häkelanfänger geeignet.

Von mir eine ganz große Empfehlung für dieses herrlich unaufgeregte Buch mit feinen Mustern und tollem Ideen.

 

Villeneuve Top

[Werbung. Dieser Beitrag enthält Amazon Affiliate Links. Was das ist, steht hier: KLICK!]

YEAH! Schon am Sonntag ist mein Villeneuve-Top fertig geworden. Das Top hab ich gestrickt aus Zen Yarn Garden, das ist ein Glitzergarn, welches ihr bei Lanaphilia kaufen könnt.

Ich hatte das Glück, dass ich einmal zu oft gesagt habe, wie gut mir das ganze gefällt, woraufhin Lanaphilia mir einen Strang geschenkt hat. Das war so nett. Danke dafür.

Mir war sofort klar, dass ich aus diesem Garn ein Sommertop stricken möchte,  aber welches war die Frage. Ich bin also durch Ravelry gesurft und habe verschiedene Sommertops angesehen. So richtig konnte mich aber keines überzeugen, was vorallem daran lag, dass alle mehr als einen Strang Wolle benötigt hätten und ich ja nur den einen benutzen wollte. Bis ich dann das Villeneuve-Top von Espace Tricot gefunden haben.

Das gefiel mir direkt richtig gut. Lässig. Locker. Sommerlich. Und es kommt sogar hin, dass ich mit nur einem Strang Größe S stricken konnte. Beim Stricken merkt ich allerdings schnell, dass die Form für mich nicht passend ist. Das war mir alles zu kurz und sehr bauchfrei. Ich habe mich also, als das Top eigentlich schon fertig war, entschieden, noch mal Maschen aufzunehmen am unteren Rand und habe weitere zehn Reihen angestrickt. Das ging problemlos und das Top hat so jetzt eine wirklich schöne Form, so gefällt es mir bedeckt meinem Bauch und hinten meinen Po ein wenig und sieht wirklich schön aus.

Das Strickstück ist beim Waschen wieder gewachsen noch geschrumpft, ich musste es nicht spannend. Außerdem hat es Form und Farbe behalten und der kleine Glitzerfaden läuft munter mit und ist wie ein schöner kleiner glänzender Schatten zu sehen, man spürt ihn aber nicht.

Die Anleitung könnt ihr bei Espace Tricot auf Ravelry kaufen.

Das Top fällt allerdings ein wenig zu klein aus, wer kein bauchfrei mag, kann das Top natürlich genauso Stricken, wie es in der Anleitung angegeben ist. Mir war das einfach zu knapp. Ich hab es gerne kuschelig. Ich trage das Top nicht direkt auf der Haut. Das Garn ist kuschelig weich, aber irgendwie finde ich es nicht schön, wenn Wolle direkt unter meinen Achseln ist oder auf den Brüsten das Gefühl mag ich nicht. Ich trag also ein Top unter dem Top. Das sieht hübscher aus und sorgt auch dafür, dass es blickdicht ist.

Die Anleitung ist wirklich einfach und gut aufgebaut man kommt gut damit klar. Im Top stecken tatsächlich nur knapp 91 g Garn, mehr habe ich nicht benötigt, obwohl ich das Top ja schon deutlich verlängert habe.

Wie ihr seht, habe ich sehr intensiv versucht meine Rückseite zu fotografieren, da mir vor allem der Razorback des Tops gut gefällt. Das hat erst beim gefühlt 74. Anlauf richtig funktioniert, so dass ich euch nun auch dieses Bild zeigen kann, die Konstruktion ist spannend und interessant.

Das Top strickt sich abwechslungsreich und ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig inspirieren, denn schließlich ist die Zeit der SommerTops gerade erst gekommen.

Und hier seht ihr dann auch endlich ein Bild vom Rücken, das mir halbwegs gefällt.

Fakten

Strickmuster: Villeneuve-Top von Espace Tricot

Größe: S

Garnverbrauch: 91 g

Garn: Zenyarngarden von Lanaphilia

Modifikationen: Ich habe nachträglich am unteren Saum Maschen aufgenommen und das Top um 10 Reihen verlängert.

Nadeln: Pony Flair 5 mm

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties Lieblingsstücke ,sowie zur Caros Fummeley und Fannies Liebste Maschen,

Wollwattwurm

[werbung]

Im Rahmen von #visityourlys war ich am letzten Donnerstag beim Wollwattwurm in Heiligenhaus, dem etwas anderen Wollgeschäft. Aber dazu später.

Erstmal möchte ich mich bei allen bedanken, die bisher an meiner Aktion teilgenommen haben. In den letzten Wochen war ich in jeder Woche in einem Wollladen, manchmal sogar in zweien. Ich habe fast 1000 Euro im lokalen Wollhandel ausgegeben, bin 2047 km gefahren, ich war alleine oder in wechselnder Begleitung in Wuppertal, Münster, Heiligenhaus, Erftstadt, Köln, Solingen, Mülheim an der Ruhr, Gummersbach, Duisburg, Domesch, Bottrop, Dorsten und Trier. Ich habe große Läden besucht, kleine Läden besucht, habe mit alten und jungen Damen gesprochen, habe Sorgen und Nöte gehört, viel Liebe, Freude, Wertschätzung und Herzlichkeit gesehen und vorallem sehr viel Begeisterung für das was wir alle gemeinsam schätzen: Schöne Garne und Handarbeit.

Danke für diese Einblicke!

Danke auch für alle, die es mir gleichtun und von ihren Wollläden in der Umgebung berichten. Ichf reue ich, wenn auch ihr eure Beiträge im LinkUp hochladet, damit wir sie gesammelt an einem Ort wieder finden. Mit meinem heutigen Beitrag sind dort bereits 30 Vorstellungen von Wollgeschäften / Handfärbern zu finden und es werden stetig mehr.

Wir können etwas beitragen, den lokalen Handel zu stärken, indem wir darüber berichten, wo es sich lohnt hinzufahren. Indem wir zeigen, was wir selbst dort kaufen und indem wir den Kontakt herstellen und pflegen. Wir können uns vernetzen, wir können gemeinsame Aktionen planen und promoten und genau das hoffe ich zu erreichen.

Bei mir macht #visityourlys jetzt erstmal Sommerpause im August geht es wieder los. Da besuche ich  A Sox’n more in Dillenburg.

Jetzt aber genug Vorgeplänkel, jetzt geht es hier um den Wollwattwurm und Gabi.

Gabi hat mich zu sich nach Heiligenhaus eingeladen, weil Frau Türkisbunt sie angestiftet hatte und ich bin gerne gekommen.

Wollwattwurm

Hauptstraße 217

42579 Heiligenhaus

Bei Facebook und auf Instagram findet ihr den Wollwattwurm ebenfalls.

Der Wollwattwurm hat ein etwas anderes Konzept, der Wollkauf steht im Hintergrund, hier kann man sich Zeit mieten. Mit einer kleinen Stempelkarte kauft man sich Strickzeit, die man im Laden mit Getränken und Naschereien (ab und zu auch Kuchen) verbringen kann. Dabei ist Gabi als Lehrerin und Hilfestellung für Strickprobleme immer zur Stelle. Wenn sie Zeit hat, gibt es auch Kuchen dazu oder manchmal kocht auch ihr Mann für alle und versorgt die Damen dann mit den Wollwattwurmrezepten.

Mir gefällt die Idee, 1,5 Stunden kosten 5 Euro, das finde ich recht erschwinglich, denn es gibt ja auch Getränke und Kaffee dazu. Die Damen waren, als ich da war, alle gut gelaunt und hatten Spaß miteinander, keine empfand den Preis zu hoch und alle finden sich regelmäßig ein. Die einen in der Mittagspause, schnell ein wenig runterkommen und in gemütlicher und geschützter Atmosphäre ein paar Reihen stricken.

Der Wollwattwurm ist urig und gemütlich eingerichtet. Die Wolle ist natürlich auch da und kann gekauft werden, allerdings in einem kleinen und überschaubaren Sortiment. Gabi betonte allerdings, dass sie in der Regel ja alles bestellen kann und ihre Strickdamen, das auch gerne nutzen.

Sie hat zu all ihren Garnen einen persönlichen Bezug, die Familie Ferner kennt sie aus einem Urlaub, die Strandpartie wird in ihrer Heimat gewickelt und von dort gibt es sogar eine echte Wollwattwurmwicklung. Mit Strandhafer, Sand, Wellen und Schaunkrönchen. Ist die nicht schön?

Neben Strickbegleitung und Garnen bietet Gabi auch Schmuckstücke aus Perlen an, die Handgefertigt und wirkliche Schönheiten sind. Dieses grüne Tablet hier hatte es mir besonders angetan. Ist das schön?

Und so sieht es beim Wollwattwurm aus. Überall ist Wolle, schön arrangiert und sehr gemütlich. Ich habe mich direkt wohl gefühlt.

Von außen schaut der Wollwattwurm so aus. Die großen Fenster führen dazu dass es drinnen schön hell zum Stricken ist und man gemütlich sitzt und herausschauen kann.

Die Llama Silk von Järbo hatte es mir besonders angetan. Die war so unglaublich weich, da habe ich 4 Stränge von gekauft und mußte sehr streng werden, damit Gabi mir diese auch richtig berechnet. Das war sehr nett und das Garn ist wirklich wunderschön.

Hier seht ihr uns drei. Die Initiatorin meines Besuchs Frau Türkisbunt, Gabi und mich.

Der Wollwattwurm fühlt sich übrigens auch als Stickbild auf Nadelgaragen von Made by Melli total wohl. Die könnt ihr ebenfalls bei Gabi kaufen.

Und dann bin ich einfach noch schnell rüber in die Buchhandlung von Frau Türkisbunt gestolpert. Die ist nämlich nur ein paar Schritte entfernt und bietet eine feine Auswahl an Lesestoff. Wer also nicht nur strickt, sondern auch noch lesen möchte, der kann hier beides mit nur einem Besuch verbinden.

In der Buchhandlung habe ich dann auch Wolllieferanten passend zu meinem Garn entdeckt. Schaut mal die Lamas!

Neben Büchern gibt es in der Türkisbunten Buchhandlung auch eine sehr gute Auswahl an Kinderspielzeug. Ich war begeistert. Das Krümelmonster war so grandios!

Zurück zum Wollwattwurm: Das Fenster ist mit viel Liebe gestaltet und die Amigurumimöwen, Fische und Muscheln haben mir sehr gefallen. Sind die cool? Es gibt sogar ein Walross.

Die Farben sind toll arangiert und die geperlten Schmuckstücke passen super zu den ausgestellten Wollen und Strickstücken.

Und so sieht die Geselligkeit dann aus, beim Wollwattwurm. Der Kuchen war fantastisch und für mich sogar glutenfrei. Das hat mich sehr gefreut, dass da jemand so aufpasst und besser auf mich achtet, als ich das oft tue.

Neben den Garnen von Ferner und Järbo habe ich auch Hjerte Garne und die Westyorkshire Spinners entdeckt.

Trotz des eher kleinen Sortiments wird hier jeder fündig, es gibt günstige und teuere Garne, aber alle haben eine sehr hohe Qualität und sehen halt einfach gut aus. So dass man sie auch schön anrichten und zeigen kann.

Natürlich gab es auch hier was zum Thema Nachhaltigkeit. Die Bakerstwine Topflappen von Ducathi habe ich entdeckt und eine Edda.

Mir hat es bei den Ladies sehr gut gefallen und nachdem ich mich vehement gegen ein Garngeschenk gewehrt habe, hat Gabi mir dann für euch etwas mitgegeben:

Ein 150 g Bobbel Poema 100 % Merino Wolle von Laines du Nord darf ich an euch verlosen.

Das Gewinnspiel startet heute, läuft bis Mittwoch und findet ausschließlich auf Instagram statt.

 

An jedem verdammten Sonntag 14.07.2019

[Werbung. Dieser Beitrag enthält Amazon Affiliate Links. Was das ist, steht hier! Klick!]

Strickstrickhurra

Ich habe fleißíg gestrickt und mein Villeneuve Top ist eben fertig geworden. Das zeige ich euch am Dienstag.

Außerdem wächst mein Chevron Shenaningans von Westknits weiter fröhlich vor sich hin.

Und ich hab ein wenig fremdgestrickt, ich hab Frau Fussis Chevron Shenanigans mehrfach gerettet.

Eingetrudelt

Meine Bestellung von Stick & Style ist angekommen, das waren die Sew it Yourself Turnbeutel für die Neffen und Nichte.

Außerdem habe ich beim Wollwattwurm Llama Silk von Järbo Garn gekauft.

Genäht

Leider wieder nicht dazu gekommen. Seufz.

Entdeckt

Habt ihr schon die CrashyourStash Aktion von Loveforwool entdeckt?

Und bei Steam gibt es eine Aktion bei der bis heute 19 h Age of Wonders kostenlos erhältlich ist. Flott sein! Klick!

Naja

Mir gehen aktuell Menschen auf die Nerven. Menschen, die in Strickgruppen unter Beiträgen von anderen kommentieren, dass selbstgestrickte Spüllappen unhygienisch sind. Menschen, die meinen sie müßten jeden und alles und überhaupt kommentieren und ihren Senf dazu geben, ob das jetzt schön, häßlich oder lecker aussieht. Menschen, die sich nicht einfach mal mit anderen freuen können, sondern immer nur das Negative sehen. Ehrlich… ich mag euch nicht.

Geht weg, verbeitet eure Negativität woanders. Konstruktive Kritik kann man gerne überall anbringen, aber wenn jemand sich einfach nur über seine gehäkelten Kosmetikpads freut und diese zeigt, dann braucht es wirklich niemanden, der darunter erzählt, wie unhygienisch das wäre. Leute werft ihr eure Handtücher auch nach einmal benutzen weg? Habt ihr keine Waschmaschine? Brennt euch die Sicherung grad durch, weil euch der Sommer nicht bekommt? Kann ja alles sein… ich frag bloß mal.

Sportlich

Ach wer braucht schon Sport, wenn er Stricken kann?

Geguckt

Ich bin kurz vorm Ende bei Stranger Things. Wehe mich spoilert wer!

Gehört

Ich habe den 100 Frauen Podcast mit Vincent-Immanuel Herr gehört und war recht angetan. Gar nicht so schlecht, was der da erzählt hat. Lohnt sich. Reinhören.

Außerdem habe ich in Baby got Business reingehört und nun ja…. das war etwas anstrengend in der ersten Folge. Die Zweite fand ich dann etwas besser, aber ob ich mir eine dritte Folge anhöre, kommt schwer aufs Thema an. Das ist mir zu viel „OH JA TOTAL SPANNENDE FRAGE…“ seufz.

Gelesen

Ich lese Bad Feminist von Roxanne Gay und außerdem erscheint am Mittwoch meine Rezension zu Streifenliebe auf dem Blog.

Gegessen

Wir waren im Cafe von und Zu zum Futtern beim Stricktreff.

Unternommen

Ich habe den Wollwattwurm in Heiligenhaus besucht. Der Bericht erscheint morgen auf dem Blog.

Gezockt

Spellforce 3, aber leider nur sehr wenig.

Neues aus Garnelenhausen

Den Garnelen geht es gut und ich denke aktuell über ein größeres Aquarium nach….

Goodkarma

Ich hab bei Ko-Fi ein paar Spenden verteilt. 🙂

Guckt doch mal, ob ihr da nicht auch was förderungswürdiges findet.

Trier-Tasche

[Werbung. Dieser Beitrag enthält gesponserte Produkte]

Am Samstag waren wir ja in Trier und neben unserem Besuch bei der Luftmasche, waren wir auch noch kurz gegenüber bei Käthe Faber und dort hing im Schaufenster eineTasche aus diesem grünen Stoff und weil ich an Grün ja nie vorbeigehen kann, habe ich mir den Stoff auch gegönnt. Leider gab es zur Tasche kein Schnittmuster, also mußte ich mir selbst überlegen, wie sie wohl konstruiert wurde und somit ist das hier der erste Prototyp meiner allerersten ganz eigenen ohne Schnittmuster genähten Tasche. Ich bin ein wenig stolz und auch wenn der Prototyp nicht perfekt ist, bin ich sehr zufrieden, dass alles so funktioniert hat, wie ich es mir gewünscht habe.

Meine Trier-Tasche hat einen Taschenboden, breite Henkel und ist nicht zu schwer, außerdem bietet sie viel Platz für alles Mögliche.

Der Stoff ist ein leichter nicht zu störrischer Canvas und das Garn ist Poly Sheen Multi von Mettler, das mir zum Nähen zur Verfügung gestellt wurde.

Das Garn ist grün und weiß und hat einen schönen Schimmer. Ich hatte etwas Sorge, dass es sich mit dem Metallicglanz schlecht vernähen läßt oder leicht reißt, das tut es aber nicht. Es ging problemlos und die Nähte sehen fein aus.

Ich bin ziemlich hingerissen. 🙂

Frau Katze mag die Tasche auch, wie ihr seht. Ich glaube, nach dem Format folgen noch ein paar Weitere. Das ging nämlich wirklich schnell und sieht trotzdem gut aus. Ich mag es ja, wenn etwas flott fertig ist und das war hier definitiv der Fall.

Die Träger habe ich extra etwas breiter gemacht, damit sie auch wenn die Tasche voll ist, nicht einschneiden oder doof aussehen. Das hat funktioniert. Ich habe die Träger dann noch seitlich abgesteppt, um sie ein wenig mehr in Form zu bekommen und stabiler zu machen.

Fakten

Schnitttmuster: Ohne

Stoffverbrauch: 50 x 145cm Canvas vom Innen- und Aussenstoff (also zweimal)

Größe: Onesize

Nadeln: Mettler Poly Sheen Multi 

Mit dem Beitrag hopse ich zu den Linkparties Lieblingsstücke ,sowie zu Caros Fummeley.