Wann am Besten wohin Deutschland – Lonelyplanet

[Rezensionsexemplar / Werbung]

Tja, eigentlich wollte ich mit der Rezension von „Wann am Besten wohin Deutschland*“warten, bis ich zumindest eine der empfohlenen Reisen durchgeführt hab und so liegt es (Dank Corona) schon einige Zeit hier bei uns. Leider. Da ich mich aber auch jetzt weiterhin isoliere und der Meinung bin, dass wir wirkliche Reisen in naher Zukunft nicht unternehmen werden, ist es Zeit trotzdem schon mal meine Meinung zu dem Buch los zu werden, denn es ist wirklich wunderschön. Es weckt Reiselust und zwar ganz regional hier in unserer Heimat in Deutschland.

Der Untertitel lautet „Der ultimative Reiseplaner für jeden Monat“ und das trifft es ziemlich genau. Allerdings ist es gleichzeitig auch ein großformatiges und hübsches Coffeetable-Book und eignet sich wunderbar umd so zu planen oder auch einfach ins Gespräch zu kommen, wer wo schon war und was sich wirklich lohnt.

Das Buch ist in zwölf Abschnitte nach Monaten unterteilt. Es beginnt im Janur uns setzt sich bis Dezember chronologisch fort.

Eine Zusammenfassung zu jedem Monat findet sich vorne im Buch und pro Monat gibt es 24-26 Reiseziele. Großstädt wie Berlin finden sich darin, aber auch Bad Orb in Hessen, Haithabu in Schleswig-Holstein, Rautal in Thüringen, Kerpen in NRW, Merzig im Saarland und vieles mehr.

Jeder Monat beginnt dann mit einem Flussdiagramm und der Frage: Was will ich?

Mir etwas gönnen oder mich fördern?

Will man ausgehen, in die Stadt, ans Wasser, etwas lernen, etwas sehen oder erleben?

Dann sind die einzelnen Ausflugsziele angegeben, die zum jeweiligen Wunsch passen, mit Seitenzahl und Hinweis, was sich dort findet.

Im Janur sind das zum Beispiel:

In Ostfriesland Tee trinken.

Görlitz und seine sanierte historische Altstadt.

Das Labyrinthenhaus in Altenburg.

Der Mainzer Neujahrsumzug.

Der Pferdeschlitten in Marbach.

Oder eine Huskytour im Schwarzwald.

Besuch eines Bottroper Windtunnels.

Natürlich kann man die Indoor Ausflugsziele auch problemlos zu anderen Zeiten besuchen.

Eine Legende dieses Flußdiagramms gibt dann auch noch Hinweise darauf, ist das ein Abenteuer, ein Naturerlebnis, Sport, Kultur, Erfahrung und Lernen, Essen und Trinken, Herausforderung oder Erholung und auf einer nachfolgenden Deutschlandkarte findet man dann genau die Örtlichkeiten angezeichnet, so dass man direkt sieht, was nah an einem dran ist und wofür man etwas weiter fahren muß oder auch, welche Ziele sich in der Nähe noch anbieten.

So kann man im Januar zum Beispiel Sinsheim, Freinsheim und Marbach gut verbinden. Außerdem wird im Sinne der Mengenlehre auf einer Seite gezeigt, wem die Aktivitäten gefallen, also wo es die größten Schnittmengen gibt. Dazu gibt es vier Kategorien

  1. Gefällt der ganzen Familie
  2. teuer aber es lohnt sich
  3. viel erleben für wenig Geld
  4. Die Kinder Zuhause lassen.

Das fand ich gut, um einen raschen Eindruck zu erhalten, was sich eignet und was eher nicht.

Zu jedem Ausflugsziel gibt es dann einen Kurztext, in dem die Frage beantwortet wird: Warum jetzt? Ein wenig Wissen zum Thema und eine Webseite, für weitere Informationen und eine Einordnung anhand einer Grafik, welche Themen hier abgedeckt werden.

Für den kommenden April bieten sich da zum Beispiel das Nebelhorn in Oberstdorf, Freeclimben in der sächsischen Schweiz, Durch das Lahntal in Hessen, paddeln auf der Lahn, der Filmparkin Babelsberg, Wandern an der Nagefluhkette im Allgäu, Kitebuggy fahren in Sankt Peter-Ording und für mich spannend und interessant, weil die einzige Aktivität in meiner Näh: Der Landschaftspark in Duisburg.

Mir gefällt das Buch wirklich richtig gut. Es bietet Anregungen und Ausflugsziele, die ich so nicht unbedingt auf meinem Zettel hatte und ist aufgrund von Gliederung und Struktur wirklich gut als Planer geeignet. Dort kann man dann schauen, wo man hinmöchte, wie weit man fahren will und ob die vor Ort angebotenen Aktivitäten wirklich zur Reisegruppe passen.

Die Fotos sind toll, die Texte lesen sich reizvoll und ich würde mich am Liebsten gleich auf den Weg machen.

Große Empfehlung als Geschenk auch für Familien, die schon alles haben, weil man so eben bei den Ausflügen irgendwie mit dabei ist.

Ein weiteres Buch der Reihe gibt es übrigens für Europa*.

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