Leftie aus Drachenwolle

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2014 besuchte ich zum ersten Mal das Wollfestival*. Damals noch im Olympiamuseum im Rheinauhafen in Köln veranstaltet von Daniela von der Maschenkunst.

Zusammen mit Jazzfisch und Pollyesther Hoppenstedt und Soluna und ich glaub, auch Frau Feierabendfrickeleien hatten wir dabei, stürzte ich mich ins Gewühl, schwelgte in Farben, handgefärbten Garnen und kaufte Wolle, wie jeck. Unter anderem zwei wunderschöne Stränge Merino Lacegarn gefärbt von Drachenwolle (heute heißt das Label Frau Wolldrachen bzw. Rock’nWool)

Ich hatte damals noch keinen Wollwickler und wickelte daher den ersten Strang von Hand zu einem Knäuel. Das dauerte mir zu lange, also steckte ich das zweite Knäuel mit einer Kone auf meinen Mixer und wickelte es auf die Art.

Dass die beiden Stränge ein Leftie von Martina Behm werden würden, stand damals schon fest, dass ich dann aber fast 7 Jahre brauchen würde, um ihn fertig zu stricken, nun ja, das war eigentlich nicht der Plan.

Ist aber so passiert und ganz egal, wie lange es nun gebraucht hat, er ist fertig und er ist grandios. (Ich möchte hier betonen, dass es nicht am Tuch lag, dass ich so ewig gebraucht hab, mehr so an mir. Ich hab ihn einfach immer wieder zur Seite gelegt, wegen anderer Stricksachen. Und das obwohl ich ihn immer wunderschön fand.)

Ich habe tatsächlich fast 200g Lacegarn verstrickt. Übrig sind pro Farbe noch etwa 15 g.

Gestrickt habe ich mit einer 2 mm Stricknadel, erst von Knitpro und dann als das Seil zu kurz wurde von Holz und Stein. Die Nadeln von Holz und Stein habe ich damals bei „Auf Wolle 7“ in Duisburg gekauft. Meinen Besuch für #visityourlys findet ihr dazu hier: Klick!

Die Holz und Stein Nadeln haben mir wirklich gut gefallen, die waren super hübsch und schön spitz. Das hat wirklich Spaß gemacht, damit zu stricken.

Ich habe mitten im Tuch die Farben getauscht, damit ich das Tuch größer machen kann und so beide Farben gleichmäßig verbrauche. Das hat einen, finde ich, richtig schönen Effekt wenn man das Tuch dann um den Hals schlingt. Damit der Übergang hier harmonisch ist, habe ich den krausrechten Teil einfach zweigeteilt und die Farbe gewechselt, so dass ich dann in Grün weiter gestrickt habe und die Blätter in Lila gestrickt wurden.

Die Farben passen super zusammen und ich trage das Tuch wirklich gerne. Das Stricken geht (auch wenn ich jetzt fast 7 Jahre) gebraucht hab, vergleichsweise schnell, denn die Streifen machen es abwechslungsreich und die Blättchen sind wirklich klug konstruiert und gar nicht schwer.

Das Tuch ist absolut für Anfänger geeignet und wenn ihr ein schnelleres Erfolgserlebnis als ich haben wollt, dann nehmt einfach ein etwas dickeres Garn, dann geht das auch deutlich schneller und ihr müßt ihn ja gar nicht so groooooß stricken, wie ich.

Aktuell gibt es im Strickmich Shop von Martina Behm auch tolle Kits in einem schönen neutralen Farbton mit Regenbogenstreifen, das fände ich auch wirklich schön.

Die Anleitung für den Leftie findet ihr auch in Martinas Buch „Die Hitchhiker Kollektion*“

Ich denke, ich werde den Lefti noch ein paar Mal stricken, gerade für zwei kontrastreiche Stränge ist das ein tolles Muster. oder auch für ein schönes Farbverlaufsgarn eignet sich das Muster gut.

Fakten

Muster: Leftie von Martina Behm aus der Hitchhiker Kollektion

Garnverbrauch: grün ( 85 g) und lila (86 g) Merino Lace 100g / 600m von Frau Wolldrachen

Modifikation: Kein Tubular Bind off / Cast on

Nadeln: 2 mm Stricknadel Knitpro / 2mm Holz und Stein

Verlinkt bei: Creadienstag, Handmade on Tuesday, Dings vom Dienstag, Lieblingsstücke

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