bosh! – superfresh supervegan

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BOSH!*

Ihr kennt Bosh* noch nicht?

Bosh sind Ian und Henry, beide haben vor ca. 4 Jahren ihre Ernährung umgestellt, auf vegane Kost. Gut, das ist heute nichts Neues mehr und die meisten Veganer werden es ja auch nicht müde, ihren Ernährungsstil möglichst oft und breit zu erläutern. Die veganenen Kochblogs sprießen aus dem Boden und plötzlich geht es nicht mehr nur um Ernährung, sondern eine ganze Lebenseinstellung.

Ich gebe zu, mir ist das zu viel. Ja, ich möchte gerne auch ein besserer Mensch sein, aber ich esse gerne Fleisch und Fisch und Eier und Milch. Ich tue das in Maßen und ich achte auf die Herkunft der Produkte, die ich verzehre. Das ist mein Weg. Da wir aber unseren Fleischkonsum klar reduziert haben und sogar der Mann an meiner Seite sagt, jeden Tag Fleisch muß nicht sein, suche ich immer wieder nach Alternativen, nicht unbedingt der wie Wurst aussehenden Sojamasse, aber leckere Rezepte, die Kraft geben, gut schmecken und appetitlich aussehen.

Dabei bin ich über Bosh* gestolpert. Die beiden Jungs berichten über ihren Weg zur veganen Ernährung. Sie zeigen auf ihrem Youtubekanal und in ihren Kochbüchern tolle Rezepte, die nicht nur lecker aussehen, sondern auch schnell gehen und vorallem sehr leicht nach zukochen sind.

Dabei setzen sie nicht so sehr auf Fleischersatzprodukte, sondern arbeiten viel mit frischen Zutaten und wenigen fertigen Produkten.

Mir hat das gefallen und ich habe mich auf das neue Kochbuch sehr gefreut.

Vorallem auch, weil mir die Art der Bilder und Videos und des Anrichtens gut gefallen. Das sieht wirklich alles lecker aus.

Natürlich vermarkten auch die zwei ihre Veganstory, aber mein Gott, sie tun etwas, wozu mir und vielen anderen nicht der Willen und die Disziplin reichen, dann sollen sie das ruhig vor sich hertragen, wie eine kleine Fahne, so lange sie mich nicht nerven (und das tun sie nicht) ist das für mich vollkommen in Ordnung und die Ideen, die ich für mich mitnehmen kann, sind super.

Neben den Rezepten finden sich hier also auch Tipps für einen guten Schlaf, der erhobene Zeigefinger, dass man sich mehr bewegen soll.

Entspannung und Selbstliebe, werden natrülich auch erwähnt, das ist halt gerade hip, aber daneben ist es auch nicht schlecht, daran erinnert zu werden. Vorallem die Selbstliebe und Fürsorge vergißt man im Alltagsstreß dann doch mal.

Promoted werden die 5 Regeln der gesunden Ernährung. Nichts, was man nicht schon mal so oder ähnlich gehört hätte, aber eben nett aufbereitet, gut einprägsam und sinnvoll erklärt und strukturiert. Dabei ist Bosh! keine Diät, will es auch gar nicht sein, sondern eher ein Hinweisgeber, wie es eben auch gehen könnte. Das gefällt mir.

Gut fand ich hier auch den Teil zu wichtigen Nährstoffen, sowas kommt bei vegatrischen oder veganen Kochbüchern sonst zu kurz und hier wird gut darauf eingegangen, worauf man achten sollte, um eben keine Mangelernährung zu zelebrieren.

Der Rezeptteil im Buch* ist aufgeteilt in

Leichtes (wie Taccos, Nasi Goreng, Curry oder die von mir nachgekochte cremige Pilzsuppe)

Salate (wie Satay Salat, Caesars Salat, Grünes Shakshuka)

Herzhaftes ( wie Chili, Eintöpfe, Bolognese, Risotto, Pizza)

Desserts (Heidelbeerbrot, Muffins, Cookies)

Frühstück (mit Smoothies, Overnight Oats, Granola, Toast mit Pilzen)

Tatsächlich würde ich aus dem Stehgreif alles (Es sind knapp 80 Gerichte) nachkochen wollen, da war nichts dabei, was mich nicht so angesprochen hätte. Dabei sind die Zutatenlisten nicht zu exotisch und eigentlich alles bekommt man im Supermarkt (ok, wenn man Seidentofu will, sollte der schon gut sortiert sein, aber ich hab das in unserem Edeka bekommen.)

Die Rezepte sind alle verdammt zügig nach zu kochen, meine Pilzsuppe hat mit Video und Fotos machen keine 20 Minuten gedauert. So lange brauche ich auch, wenn ich eine nicht vegane Cremesuppe koche.

Die Gerichte waren alle schmackhaft und lecker. Nicht langweilig, auch nicht zu abgefahre und sehr sättigend. Ich habe die Pilzsuppe gemacht und die Mengenangabe paßte genau. Es war unglaublich lecker und wärmend. Suppe ist ja jetzt im Herbst ohnehin mein Selenfutter. Ich hab zum ersten Mal statt mit Sahne, mit Hafercreme gekocht. Dazu habe ich die von Oatly benutzt und das hat gut funktioniert. Es sah nicht unappetitlich aus und der Geschmack war sehr gut.

Ich vertrage Soja nur sehr schlecht, daher sind viele der Fleischersatzvarianten für mich nicht essbar. Seidentofu vertrage ich allerdings ganz gut, daher konnte ich das austesten. Ich war aber auch froh, nicht in jedem Gericht Tofu vorzufinden und kann dem so auch aus dem Weg gehen.

Ich bin sehr angetan und jetzt auch neugierig auf die anderen Kochbücher* der beiden.

Das hat mir sehr gefallen und bereichert unsere Speisekarte, ohne mich zu belehren oder anzustrengen, genau so sollte es doch sein, oder?

Ich fand übrigens nicht, dass man hier für die Zutaten deutlich mehr bezahlen würde, als wenn man mit tierischen Produkten oder Fleisch kocht. Das macht es also auch noch erschwinglich.

BOSH!*

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