Chinesisch kochen für Einsteiger – Ross Dobson

[Werbung. Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Was das ist, habe ich hier erklärt. Klick! Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten.]

Chinesisches Essen, ist für mich immer Soulfood.

Ich esse es gerne, es gibt mir ein gutes und warmes Gefühl und ich mag den Geschmack sehr. Aufgrund verschiedenster Lebensmittelunverträglichkeiten ist es mir allerdings nahezu unmöglich hier in Deutschland chinesisch zu essen. Zu viele Beimischungen, zu viel Eirgendwas und Beimischungen, nach einer leckeren Wokpfanne vom Chinamann liege ich in der Regel drei Tage flach. Manchmal gönne ich es mir trotzdem und bereue es genauso schnell wieder.

Daher würde ich ganz gerne öfter chinesisch kochen und dabei soll mir nun das Buch „Chinesisch kochen für Einsteiger“ aus dem DK Verlag helfen. Die Rezepte sind von Ross Dobson und die Fotos von Lisa Linder.

Der komplette Titel lautet: Chinesisch kochen für Einsteiger – einfach / zugänglich / authentisch.

Also genau das, was ich gesucht habe. Nicht zu kompliziert, Zutaten überall verfügbar und authentisch chinesisch und eben nicht voller E-Stoffe und Glutamat.

Das Buch sieht von außen schmuck aus und die Bilder innen sind wirklich toll und appetitlich.

Der Inhalt ist aufgeteilt in

Vorspeisten & Suppen

Fisch & Meeresfrüchte

Hähnchen & Ente

Fleisch

Gemüse & Tofu

Nudeln & Reis

Süsses

Grundrezepte

Besonders gut fand ich am Ende noch das Kapitel Menüvorschläge, wo es genaue Ideen zur sinnvollen und haromonischen Menügestaltung gibt. Sowas mag ich.

Natürlich gibt es auch ein sinnvolles und gutes Register, das bei der Suche nach Zutaten oder Gerichten hilfreich ist.

Dobson ist Australier und beschreibt in der Einleitung, seinen Bezug zu chinesischem Essen und die Aufteilung der chinesischen Küche in die unterschiedlichen Regionen Chinas. Das war für mich sehr interessant und lehrreich.

Nach einer Vorstellung der 8 Regionen, stellt er die klassischen Zutaten der chinesischen Küche vor. Von frischen Produkten, wie Inger, Tofu oder Sojasprossen, über Würzsoßen und der klassischen Vorratshaltung, wie Jasmintee, Glasnudeln oder Wasserkastanien. Auch die klassischen chinesischen Gewürze werden von ihm erläutert.

Dann folgen die Rezepte, wie oben angegeben gegliedert. Jedes Rezept erhält eine Seite für sich, dazu gibt es schöne und appetitliche Bilder, die zum Essen sehr gut passen.

Die Zutatenlisten sind überraschend überschaubar, und fast alles bekomme ich sogar in unserem klassischen Supermarkt und muß nicht mal in den Asialaden. Das find ich gut.

Die Mengenangaben sind stimmig, die Zeitangaben bei jedem Rezept realistisch. Ich bin sogar etwas schneller fertig gewesen, als die Zeitangabe zu dem von mir gekochten Gericht angab.

Die Mengenangaben sind klar und nicht falsch interpretierbar. Die Beschreibungen der Handlungen im Rezept klar und deutlich formuliert.

Bei den meisten Gerichten kommt man mit Pfanne, Wok oder Topf aus, ab und an benötigt man einen Dämpfkorb.

Neben den Gerichten findet sich auch Tutorials zum richtigen Schälen von Garnelen und dem Zerkleinern eines Huhns und dem richtigen Blanchieren von Gemüse und der chinesischen Teezeremonie im Buch, welche mit schönen Illustrationen versehen sind und mir sehr gefallen hat.

Ich habe mich dann für das Gericht „Ameisen auf dem Baum“ entschieden und heute nachgekocht. Dabei handelt es sich um ein Gericht mit Glasnudeln und Schweinefleisch. Alle Zutaten habe ich in unserem Supermarkt gefunden. Als Zubereitungszeit werden 24 Minuten angegeben, ich war nach 18 Minuten fertig und das obwohl ich zwischendurch Fotos gemacht habe und ein Reel gedreht habe. Das ging wirklich schnell.

Ich habe allerdings schwarze Glasnudeln genutzt, da ich diese noch hier hatte und nicht extra andere kaufen wollte. Das schmeckte genauso gut und das Gericht war sehr lecker. Ein wirklich schnelles Pfannengericht mit intensivem Geschmack und gänzlich anders, als man das vom chinesischen Takeaway kennt.

Das Gericht ist mir sehr gut gelungen. Es sah appetitlich aus, schmeckte gut und lecker und war flott fertig. Genau die Dinge, die mir bei einem Kochbuch und seinen Rezepten wichtig sind.

Wer also ebenfalls Probleme mit Chinafood vom Takeaway hat, der findet hier tolle Gerichte zum Nachkochen und Wohlfühlen.

Ich bin begeistert und finde es ausgesprochen lecker.

Ein Kommentar zu „Chinesisch kochen für Einsteiger – Ross Dobson

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