Birds of a Feather Shawl

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Eigentlich wollte ich gemeinsam mit Frau Rockthewool einen Birds of a Feather Minikal veranstalten. Naja, dann wurde ich schmächlich im Stich gelassen, weil Daniela den Flausch nicht mochte. Ich hab also ohne sie los gestrickt und dann zum Glück die ein oder andere Begleitung bei Instagram gefunden. Danke dafür.

Der Schal strickt sich recht abwechslungsreich und auch, wenn ich am Stricktreff damit angefangen und ihn recht schnell wieder weggepackt habe, weil ich den Anfang nicht verstanden hab, wenn man sich zwei Minuten Zeit nimmt und nicht währenddessen zu quatschen versucht, ist das ganz simple.

Zuhause hatte ich flott den Bogen raus und habe die Anleitung erst wieder für den Laceteil gebraucht und auch der ist sehr einfach und wirklich nicht schwer. Einziger Nachteil, man hat relativ viele Fäden zu vernähen, da diese nicht seitlich mitgeführt werden können. Ich habe den Anfangsfaden jeder Farbe immer beim Stricken eingewebt und mußte so nur den Endfaden vernähen, das war ok.

Ich wollte mit dem Schal zeigen, dass man in seiner Garnauswahl nicht so limitiert ist, wie es manchmal den Anschein hat und dass man auch Garne unterschiedlicher Anbieter und Qualitäten toll kombinieren kann. Warum soll  man nicht auch mal handgefärbtes Garn und industriell gefertigte Produkte kombinieren?

Die handgefärbte Sockenwolle von Rockthewool ist eine 75 % Merino 25 % Poly Wolle, schön stabil, aber auch sehr weich. Die Farbe Rock the Frickel haben Daniela und ich bei meinem Besuch bei ihr kreiiert und ich finde sie immer noch total gut. Der Maschenmarkierer ist übrigens aus Beton und ich habe ihn bei meinem Einkauf im Sinchens geschenkt bekommen. Ist der nicht hübsch?

Passend zu den beiden Strängen wollte ich dann das Mohair aussuchen und konnte mich zwischen Orange, das sich auch im Rockthefrickel wieder findet und dem Dunkelblau der Sprenkel nicht entscheiden, warum also nicht beide nehmen? Hierbei war es mich wichtig aufzuzeigen, dass man auch industriellgefertigtes und handgefärbtes Garn toll miteinander kombinieren kann. Die Garne von Natures Luxury und Rockthewool sind handgefärbte Garne und die Silkhair von Lana Grossa wird ja industriell gefärbt.

Trotzdem ist das Bild ein Harmonisches, finde ich.

Gerade wenn man auf der Suche nach semisoliden Kontrastfarben ist, lohnt der Blick über den handgefärbten Tellerrand und auch da finden sich feine Farben und Kombinationsmöglichkeiten. Die Silkdivine von Natures Luxury ist dabei das Luxuriöseste der drei Garne. Mit 14,95 Euro auf 20 g auch das Teuerste und ich gebe zu, dass das mit ein Grund war, warum ich ich hier mit Lana Grossa aufgefüllt habe. Die Silkhair hat natürlich eine ganz andere Zusammensetzung und ist tatsächlich auch etwas anders in der Haptik, bzw. glänzt weniger als die Silk Divine, ich finde, dass beide trotzdem gut harmonieren und bei Natures Luxury findet ihr außerdem eine wirklich sehr große Farbpallette.

Hier hatte ich zudem Angst, dass das Orange etwas ausfärben könnte, den zarten Strang wollte ich selbst allerdings nicht baden und habe daher auf Risiko und die Färbekunst von Danica gesetzt und wurde belohnt, da hat nichts ausgefärbt. Gleiches gilt auch für das dunkle Blau von Lana Grossa.

Überhaupt war ich mit den Garnen sehr zufrieden. Sie ließen sich alle drei toll verstricken und zweimal auch gut Ribbeln, selbst die Mohairgarne haben hier keine Probleme gemacht. Beim Waschen hat der Schal sich nicht in der Größe verändert und ich habe ihn bei 20 Grad in der Maschine im Wollwaschprogramm gewaschen.

Mir gefällt er sehr, zu dunkelblauer Kleidung oder Jeans finde ich ihn prima und trage ihn sehr gerne. Die asymetrische Form strickte sich toll und läßt sich schön tragen. Alle drei Garne sind für mich weich genug, um sie halsnah zu tragen und die knallige Farbe gefällt mir ebenfalls überraschend gut. Der Schal ist trotz des recht geringen Garnverbrauchs (Zahlen findet ihr unten) wirklich enorm groß und ich würde ihn nächstes Mal tatsächlich sogar eher mit eine Nadelstärke 4 mm stricken, weil ich ja sehr fest stricke und sich mein Laceteil auch nach dem Spannen noch zusammenzieht. Der Schal sollte auf jeden Fall gespannt werden, damit das Wellenmuster im Laceteil schön raus kommt und er seine volle Größe entfalten kann. Spannt man ihn nicht, zieht sich der Teil aus Sockenwolle etwas zusammen, das gefiel mir nicht und ich drücke mich eigentlich ja immer ums Spannen, wenn es nicht sein muß.

Muster und Garne kann ich also uneingeschränkt empfehlen.

Fakten

Muster: Birds of a Feather von Andrea Mowry

Garnverbrauch: Sockenwolle von Rockthewool in der Farbe Rock the Frickel 115 g / Silk Divine  von Natures Luxury in orange 17 g / Lanagrossa Silkhair 19 g

Modifikation: Ich habe Garn B in zwei Farben geteilt und die Blöcke abwechselnd orange und blau gestrickt.

Nadeln: Addi Novel 3,5 mm

Verlinkt bei: Creadienstag, Handmade on Tuesday, Dings vom Dienstag, Lieblingsstücke,

Frau Katze war wie immer enorm hilfreich beim Stricken und hat überhaupt nicht gestört…. seufz.

Außerdem hatte sie sehr schnell raus, dass ihre Augen perfekt zum Grün des Rockthefrickel passen und ich weniger schimpfe, wenn sie sich hübsch auf dem Schal drappiert. Dabei kamen dann diese Bilder hier raus.

Niedlich oder?

5 Kommentare zu „Birds of a Feather Shawl

Gib deinen ab

  1. Servus Janine!
    Es gibt offensichtlich nicht nur den Dackelblick . . . Danke fürs Verlinken dieses Augenaufschlages und deines Schals beim DvD. Liebe Grüße
    ELFi

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