Schafhof Aselerwarf

Während des Strickcamp haben wir auch einen Ausflug zum Schafhof an der Aseler Warf gemacht und wenn ich schon mal an einem so feinen Ort zum Wolle kaufen und Schafe streicheln bin, dann mach ich da doch direkt mal ein #visityourlys. Denn Natürlich gibt es auf dem Schafhof Wolle, aber auch Lammfleisch kann man kaufen. Ich fand es fantastisch schön.

Den Schafhof, übrigens samt Ferienwohnung findet ihr hier:

Aselerwarfer Weg 21

26409 Wittmund

Hier ist die Facebookseite: Klick!

Und hier könnt ihr die Ferienwohnung mieten.

Wir haben zudem einen Vortrag bekommen über Schafwolle, Schafe, Lanolin, Schafzucht und Aufzucht und das war selbst für mich, die ich mich da schon für sehr vorgebildet halte total informativ.

Anschließend durften wir die Schafe besuchen und ich habe auch noch Freundschaft mit der Hofhündin geschlossen, die dummerweise Angst vor Schafen hat und Arthritis, so dass es total verboten ist, im ein Stöckchen zu werfen, was sie aber immer will. Seufz.Hier in der Wollwerkstatt liegt sie mir zu Füßen und hofft, dass ich doch das kleine Stöckchen werfe.

Es war übrigens mal so richtig kalt, darum hatte ich auch meine Mütze aus der Knitcratebox November auf dem Köpfchen.

Hier seht ihr unsere lustige Reisegruppe, etwas verfroren aber enorm gut gelaunt.

Das sind Cinnamonpurl.

Imke, Nicole und Kerstin. Sowie Ocean and Yarn.

Na gut und ich natürlich.

Dann wurde gefragt, wer sich denn zu den Schafen reintraut und natürlich trau ich ich da rein.

Das Lämmlein hatte allerdings ein wenig Angst vor mir und wir haben uns erstmal langsam angenähert und dann….

Hat die liebe Waltraud, die ihr hier im Bild seht und die die Chefin auf dem Schafhof ist, einfach mal zugegriffen und mir das Lamm auf den Arm gehoben. Sowohl ich, als auch das Lamm waren davon etwas überrascht…

Naja und ich habe ja als Kind schon mitbekommen wie Tiere geschlachtet wurden, also war es für mich total normal, dass wir aus dem Lämmerstall raus und in die gute Stube rein kamen und uns dort frische Lammwürste angeboten wurden. Einmal als Bratwurst und einmal eine Art Salami. Beides war köstlich und wir haben alle kräftig zugeschlagen.

Da die Lämmer hier bei den Schafen aufwachsen, gibt es übrigens keine Schafmilch und keinen Käse. Da die Milch komplett für die Babies gelassen und die Schafe nicht gemolken werden.

Ich hatte auf dem Schafhof ein sehr gutes Gefühl die Tiere wirkten alle zufrieden, nicht gestreßt und so sauber, wie ein Tier auf einem Bauernhof nun mal ist.

Hier im Bild seht ihr Imkes und meine Einkäufe. Ich habe für mich den braunen Strang vom Deutschen Milchschaf mitgenommen und der blaue Strang rechts ist für Steffi.

Ich bin ja wirklich kratzempfindlich und viele der Stränge waren mir auch zu robust. Diese beiden Stränge fand ich jedoch absolut weich und angenehm. Und 27 Euro für 200g handgesponnenen Garns fand ich jetzt auch nicht zu viel.

Hier seht ihr die naturfarbenen Stränge nochmal aus der Nähe. Die waren wirklich so weich, dass ich die durchaus auch am Körper tragen würde und die leicht unregelmäßige Zwirnung war toll.

Im Wollwerkraum kann man auch fertige Produkte kaufen. Zum Beispiel sehr witzige Handpuppen, die Andrea (ich hoffe, das ist richtig, bin grad nicht mehr sicher) in liebevoller Handarbeit selbst macht und die ich wirklich witzig fand.

Die Maus hier hätte ich tatsächlich fast eingepackt für die Neffen und Nichten, so lustig fand ich sie.

Hier seht ihr die blauen Stränge, die ich oben im Bild an mich presse. Die waren schön. Aber auch das Grün unten rechts fand ich toll.

Im Schafhof wird die Wolle komplett verarbeitet. Sie wird auf den Schafen gezüchtet, geschoren, gereinigt, versponnen und wie hier dann zu einer Decke verwebt. Die hat mir unglaublich gut gefallen, sowas rustikales paßt nur leider überhaupt nicht in mein Wohnzimmer, aber ich fand sie toll.

Auch knalligere Farben der Garne kann man kaufen und sogar schon auf kleine Kugeln gewickelt mitnehmen.

Mein Kumpel das Lamm war wirklich niedlich und so weich.

Beim Deutschen Milchschaf ist übrigens der Vorteil, dass es keine Hörner hat und somit sehr plfegeleicht ist und sich auch nicht selbst verletzt oder irgendwo hängen bleibt.

Hier haben wir überlegt, welches Garn wir Steffi mitnehmen, ich fand tatsächlich alle ziemlich toll und gut passend zu ihrem Vorsatz nur europäische Garne und Schafrassen zu verarbeiten.

Den hier fand ich natürlich super, leider war der nicht verkäuflich und nur dazu da, dass man die Farbpallette kennenlernt. Das Färben findet natürlich auch auf dem Hof statt.

Ich kam aus dem Wollestreicheln wirklich gar nicht raus und es gab so viel zu sehen.

Während des Vortrags durften wir auch verschiedene Wollen anfassen. Das hier ist übrigens Baumwolle.

Hier haben wir Kamelhaare.

Und hier einen gewebten Teppich aus Schafwolle, den ich am Liebsten sofort eingepackt hätte, Als ich allerdings gehört habe, wie viel Arbeit darin steckt, habe ich mich nicht mehr getraut nach dem Preis zu fragen.

Hier saßen wir und bekamen das Spinnrad vorgeführt, durfen Schafvlies anfassen und das zottelige in der Mitte ist ein Fell einer Heidschnucke, damit wir den Unterschied der Weichheit zum Milchschaf testen konnten. Ergebnis: Milchschaf ist viel viel weicher.

Das hier ist übrigens ein Schafvlies, so wie es dann vom Schaf runterfällt, wenn der Schäfer mit der Schur fertig ist. Ganz schön schmutzig und wollig und schwer,

Das vermeintlich Schmutzige ist übrigens Lanolin und auch an den gelben Stellen hat das Schaf nicht unkontrolliert Pipi gemacht, sondern dort hat sich Wollfett gesammelt. Das war toll für die Hände und mich hat sehr überrascht, dass das Fell gar nicht stank oder müffelte. Das roch einfach toll nach Wolle.

Ich fand es wirklich super und sehr herzlich auf dem Schafhof. Wir hatten Spaß, haben eine Menge gelernt und ich empfehle jedemder in der Nähe ist, einfach mal anzurufen und  hinzufahren. Aber Achtung, das ist wirklich ein landwirtschaftlicher Betrieb und Bauernhof. Zieht euch altes Zeug an, hier wird man schmutzig, hier leben Tiere und das ist kein Hochglanzprospekt. Wenn man sich darauf einläßt, ist es wirklich ganz toll und die wichtigen Dinge, wie Toilette und Küche, sind natürlich tierfrei und blitzblank. (Ich war gucken.)

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