Kralalien

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Im Rahmen von #visityourlys war ich diesmal bei Kralalien zu Besuch.

Carolien hat zwar keinen klassischen Laden, ist aber Handfärberin mit Leib und Seele und vertreibt ihre Garne und Handarbeitszubehör in einem Onlineshop.

Sie hatte mich schon im Herbst eingeladen, doch einfach mal bei ihr vorbei zu kommen und ein wenig mit Farbe zu spielen. Das hab ich natürlich gerne gemacht und das Ergebnis könnt ihr bald in ihrem Shop bewundern. Ich gebe euch Bescheid. Mit im Bild seht ihr ihre kleinen Helfer zwei Cornish Rex Katzen. Die beiden sind zuckersüß und waren die einzige Art und Weise, wie Carolien und ihr Mann Katzen halten können, denn beide sind leider allergisch. Die Cornish Rex sind daher gut verträglich und ich fand sie echt niedlich. Total zutraulich und sehr verspielt.

Und keine Angst, Carolien wohnt zwar in den NL, allerdings versendet sie aus Deutschland, die Versandkosten sind also nicht anders, als bei uns.

Caroliens Onlineshop findet ihr hier:

www.kralalien.nl

https://www.colourfulcreativity.nl/

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Ihren Ko-Fi Account könnt ihr hier mit einer Tasse Kaffee unterstützen. Ich habe mich für den tollen Samstag ebenfalls mit einem Kaffee bei ihr bedankt. Ich finde das eine coole Möglichkeit Menschen zu unterstützen, die mit ihrer Kreativität mein Leben ein wenig bunter machen. Ich überlege selbst noch, ob ich für mich eine Ko-Fi Seite einrichte, darüber würde ich dann Serverkosten, Podcastequipment oder auch Reisen zu Events finanzieren. Schreibt mir doch gerne, was ihr davon haltet und ob ihr so etwas nutzen würdet.

Als ich ankam, gab es erstmal ein Geschenk für mich und Feierabendfrickeleien. Handgemachte Maschenmarkierer von Kralalien. Sind die nicht hübsch und ich weiß jetzt auch wie schwierig das ist und wie viel Arbeit in so einer Perle steckt. Ich durfte nämlich nicht nur Wolle färben, sondern ich habe mit Carolien auch Glasperlen gemacht. Das war toll.

Hier könnt ihr euch die Perlen ansehen, diese hier sind geeignet für Pandora Armbänder oder ähnliches.

Gemacht werden die Perlen aus diesen Glasstäbchen, die man über einer 1500 Grad heißen Flamme schmelzen läßt und dann um einen Metallstab formt. Die Farben bleiben dabei erhalten und es sieht wirklich toll aus. Ich bin gespannt, wie meine Perlen aussehen, denn ich habe sie noch nicht gesehen, sie mußten erst in den Brennofen und Carolien schickt mir die Perlen nach. Da freu ich mich drauf, Ich habe natürlich mit grün gearbeitet. Ist klar oder?

Hier seht ihr mich bei der Arbeit. Carolien hat mir ganz geduldig gezeigt, wie es geht und ich habe mich nicht verbrannt. Die Brille ist übrigens nötig, damit ich in der heißen Flamme sehe, was ich mache. Auf dem Foto erkennt man in der Flamme nichts. Mit der Brille konnte ich aber genau sehen, was in der Flamme passiert. Der Azug sorgt dafür, dass die Luft nicht verunreinigt wird und die Griffe kann man benutzen, um seine Handgelenke abzulegen. Tatsächlich kann es ganz schön anstrengend sein, seine Hände einfach nur vor sich zu halten und an einem Stäbchen zu drehen.

Wenn man dann die Perle so hat, wie sie sein soll, kommt sie in den Ofen. Dort wird sie bei 500 Grad enstpannt. Das Perlen machen ist Streß für das Glas und so muß es erst auf 500g gehalten und dann ganz langsam runtergekühlt werden, damit es nicht platzt oder reißt, Das dauert lange, daher konnte ich meine Perlen noch nicht mitnehmen. Hier im Bild seht ihr das Innere des Ofens mit unseren Perlen darin.

Für mein Leibliches Wohl wurde auch perfekt gesorgt, ich habe leckeren Kuchen bekommen und eine super gute Zwiebelsuppe mit frischem Brot und Butter. Das waren feine kreative Pausen, in denen wir plaudern und ich ihren Mann kennenlernen durfte.

Aber natürlich haben wir auch Wolle gefärbt. Carolien hat ein Färbestudio in ihrem Obergeschoss, das hat den Vorteil, dass es schön hell ist und man die Farben toll sieht. Allerdings ist ihre Färbeküche „für große Leute“, die Arbeitsfläche ist sehr hoch angebracht und sobrauchte ich, wenn ich im hinteren Bereich Farbpulver auf die Stränge streuen wollte, ihre Hilfe, weil es für mich tatsächlich fast zu hoch war. Für sie ist es so aber super bequem und ich fand die Idee total gut. Denn sonst verbringt man so viel Zeit in vorgebeugter Haltung, mit allem auf der richtigen Höhe, geht es viel besser.

Wir haben 6 Stränge gefärbt, damit wir das in der Zeit, die ich hatte, auch schaffen. (Wir waren abends noch auf einen Geburtstag eingeladen.) Carolien färbt aber noch ein wenig nach, damit für euch auch genug im Shop ist.

Hier bekommt ihr schon mal einen vorsichtigen Eindruck, in welche Richtung es farblich so geht. War klar oder? Das werden Frickler Mojitos.

Beim färben habe ich außerdem festgestellt, dass das Verteilen von Farbpulver ein wenig Übung braucht, ich konnte das gar nicht so präzise und vorsichtig und hab immer ähm …. ein wenig großzügiger Speckles verteilt.

Wir haben also eine neue Färbung für euch kreiiert, die es bald in ihrem Shop zu kaufen geben wird. Das Färben hat total viel Spaß gemacht und es war interessant zu sehen, wie Carolien arbeitet und die Unterschiede zwischen ihr und Rock the Wool, die ich ja im Sommer besucht habe, zu bemerken. Übrigens keine Angst, ich plaudere die Geheimnisse der Färberinnen nicht aus, aber für mich war es spannend diese Dinge festzustellen. (Ja, ich kann auch sehr geheimnisvoll sein sein, wenn ich das möchte.)

Die Garne von Kralalien gibt es übrigens bald auch bei Südstadtwolle in Köln zu kaufen. Verena war ja eine der Ersten, die ich für #visityourlys besucht habe.

Nach unserer Färberei mußte das Garn natürlich noch gespült und getrocknet werden, daher kann ich euch noch keine Bilder vom fertigen Strang zeigen. Das folgt noch.

Dafür haben wir dann  noch etwas mit den Garnen von Kralalien gespielt und sie auf dem Tisch ausgebreitet und viele Bilder gemacht.

Die Farben sind knallig und trotzdem harmonisch, die Speckles sinnvoll angebracht und etwas worauf Carolien sehr achtet ist, dass es auch verstrickt gut aussieht und nicht nur auf dem Strang. Das fand ich spannend und habe mir da tatsächlich noch nie große Gedanken zu gemacht, wie man die Farbe am besten verteilt, damit sich ein harmonisches Strickbild ergibt. Ihre Sockenanleitung Rainbow Bridges achtet darauf ebenfalls und gefällt mir sehr gut. Auch hier von durfte ich für Feierabendfrickeleien und mich etwas mitbringen. Lieb oder?

Sehr schön fand ich diesen Donegal Tweed, der ist wirklich sehr weich und angenehm zu tragen und die Bobbelchen darin sind mal schwarz weiß und grau und mal in Regenbogenfarben. Das fand ich eine tolle Idee.

Natürlich könnt ihr euch auch für den FlauschrauschKAL bei Kralalien eindecken, denn der Moharitrend geht an ihr natürlich nicht vorbei. Die Mohairstränge sind Janeweich und nicht kratzig.

So und jetzt los, alle mal bei Carolien auf Instagram ein paar Herzchen da lassen und ein wenig shoppen gehen.

Für mich sind natürlich zwei Sträne von Frickler Mojito reserviert. Einer für mich und einer für Steffi, womit ich meiner Einkaufsregel treu geblieben bin und noch immer nicht gegen mein Wollkaufverbot verstoßen habe.

Puuuuuh!

Wenn ihr möchtet, dass ich auch euch besuchen komme, meldet euch einfach bei mir. Ich fahre 150 km rund um Köln und wenn ihr weiter weg seid, finden wir bestimmt eine Lösung oder einen Blogger in eurer Nähe, der euch besuchen kommt.

Mich interessiert alles vom Wollshop, über den Stoffladen, bis hin zur Handfärberin. Super ist, wenn ihr mir so wie Carolien etwas zeigen könnt oder wir für die Zuschauer interessante Videos drehen können. Gerne schaue ich auch in deinem Färbeatelier, deiner Webstube oder allem anderen vorbei. Schreib mir einfach eine Email.

 

 

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