Der Fricklermantel !

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Anfang November haben die Frickler also Feierabendfrickeleien und ich gemeinsam mit Lana Grossa den #furryminikal gestartet. Unser Plan #Fricklermäntel stricken. Wir hatten im Lookbook von Lana Grossa den Mantel aus dem Furry Garn von Lana Grossa gesehen und waren schwer begeistert, das sollte unsere Frickler Event Uniform werden.

Damit der Mantel gut kombinierbar ist, haben wir ihn in blau für mich und in grau für Steffi gestrickt.

Eigentlich wollten wir damit den ganzen November beschäftigt sein, ähm… ja eigentlich.

Wir haben nämlich gänzlich unterschätzt, wie schnell diese zugegeben riesigen Mäntel fertig waren. Die Lana Grossa Furry ist wirklich super zu verstricken und mit großen Nadeln kommt man hier sehr rasch ans Ziel.

Ich habe wirklich nicht mehr als 13 Stunden an dem kompletten Mantel gesessen, das war so unfassbar flott, beim Yarncamp mußte ich Zwangsstrickpausen machen, damit ich wenigstens eine Woche beschäftigt war.

Die Anleitung aus dem Lana Grossa Lookbook war sehr gut verständlich und selbst für mich, die ich es sonst eher ausgeschrieben mag, taten sich hier keine größeren Probleme auf.

Sogar das Zusammennähen ging mit der Furry sehr rasch, da der Flausch kleinere Ungenauigkeiten verdeckt und so Fehlerchen verzeiht. Der Mantel ist sehr leicht und trotzdem wärmend, so durchscheinend, wie hier im Gegenlicht. sieht er eigentlich nicht aus.

Ich habe den Mantel in der kleinsten Größe gestrickt und ihn überall um 5 cm gekürzt, außerdem habe ich die Arme etwas verlängert, die waren mir ein bißchen zu kurz.

Das Garn hat bei mir wirklich kaum bis gar nich geflust, weder beim Stricken, noch beim Tragen. Ich weiß aber, dass das bei anderen anders war, wir vermuten hier einen Zusammenhang mit der Farbe, die hellen Farben hinterlassen ein paar mehr Fusseln, als die Dunklen. Warum das so ist? Keine Ahnung.

Seit der Mantel fertig ist, ist er schon zweimal gewaschen worden, das hat ihn weder in Farbe noch Form verändert. (Handwaschprogramm in der Maschine)

Ich finde auch nicht, dass er beim Tragen leiert, wie ich es eigentlich befürchtet hatte. Allerdings ist er ja auch überhaupt nicht schwer. In meinem Mantel stecken 8 Knäuel Lana Grossa Furry in Blau. Also wiegt er nur 400 g.

Ich bin wirklich absolut verliebt und weiß jetzt schon, dass ich den auf jeden Fall nochmal in rot brauche. Ganz dringend.

Das war übrigens die erste Klamotte zum Zusammennähen, die ich auch wirklich fertig gestrickt habe und die mir gefällt. Ein Fan davon werde ich trotzdem nicht, ich überlege jetzt schon, wie ich den Mantel an einem Stück stricken könnte.

Den Gürtel habe ich übrigens weggelassen, den fände ich nur störend und vermißt habe ich ihn auch noch nicht.

Der Mantel ist ganz klar mein neues Lieblingsteil.

Trotzdem gibt es ein paar Dinge zu bemerken, die mich nicht wirklich stören, die ihr aber wissen solltet, falls ihr auch einen Mantel wollt:

Die Ärmel in der Anleitung sind wirklich recht kurz gehalten, vorallem, da sich das Garn nach dem Stricken eher noch mal zusammenzieht. Strickt hier eher etwas zu lang, als zu kurz.

Der Mantel fällt locker und leger und fällt daher recht groß aus, wenn ihr genauso klein seid, wie ich, könnt ihr ihn einfach kürzen, so wie ich. Achtet dann aber darauf, dass ihr die Tasche versetzen müßt, sonst habt ihr sie unter der Brust kleben, das ist zu hoch und sieht nicht gut aus.

Die Anleitung will am Ende, dass man noch irgendwas an den Kragen näht, das habe ich weder verstanden, noch gemacht. Mantel sieht trotzdem aus, wie im Bild, wenn jemand herausfinden sollte, was gemeint ist, sagt mir bescheid, ich hab es wirklich nicht kapiert.

Ich bin ja klein und vergleichsweise schlank, allerdings habe ich einen recht runden Po, dadurch rutscht der Mantel beim Tragen bei mir hinten ein wenig hoch und hängt nicht mehr ganz gerade. Hier im Bild könnt ihr das ganz gut sehen. Ich finde ihn trotzdem gut, wenn euch das stören sollte, rundet das Rückenteil am Ende einfach mit ein paar verkürzten Reihen.

Auf Instagram seht ihr übrigens noch mehr Stricker, die sich etwas aus der Lana Grossa Furry gestrickt haben, schaut einfach mal unter den Hashtag #Furryminikal.

Aus meinen Garnresten stricke ich mir gerade noch einen riesigen und flauschigen Schal passend dazu und eine Mütze.

Thorsten Duit hat mit mir geschimpft und gesagt, ich muß mir mehr Mühe mit meinen Fotos geben. Zumal ich das ganze Equipment, wie Spiegelreflexkamera, Softbox, Blitzgerät, Filter und Objektive ja habe. Ich hab bloß nie Lust alles aufzubauen und mich mit dem Stativ zum Vollhorst zu machen und der Mr. mag es weder Fotos zu machen, noch bin ich mit dem, was er dann macht zufrieden.

Da ich aber manchmal auch tue, was andere mir raten, (eindeutig nicht immer), habe ich am Sonntag Stativ, Fotorucksack und Lana Grossa Beutelchen gepackt und bin in den Wald marschiert. So ganz ausgefeilt ist meine Selbstauslösertechnik noch nicht und ich gestehe, zum Bilder bearbeiten fehlt mir schlicht die Zeit, aber grundsätzlich läßt sich damit doch arbeiten, oder was meint ihr?

Wieder zurück mit dem Handy in den Hausflur oder mehr Wald Wiesen Jetztkochtsie Fotos?

Was sagt ihr zu meinem Mäntelchen?

Fakten

Strickmuster: Mantel aus dem Lana Grossa Lookbook

Garnverbrauch: 790 g Lana Grossa Furry in blau

Größe: 36

Modifikation: Gürtel weggelassen / 5 cm gekürzt / Tasche versetzt

Nadeln: 10er Knitpro Birkenholznadeln

Verlinkt bei: Creadienstag, Handmade on Tuesday, Dings vom Dienstag, Lieblingsstücke, Meine Fummeley, Liebste Maschen

12 Kommentare zu „Der Fricklermantel !

Gib deinen ab

  1. Wenn es die Zeit erlaubt, dürften es durchaus mehr von den „Waldfotos“ sein, ich finde sie wirklich schön, die Stimmung ist schon eine andere, die da rüber kommt. Es hat irgendwie beides seine Berechtigung…..

  2. Finde die Fotos echt gelungen. Vielleicht noch ein paar Nahaufnahmen vom tollen Teil. Schaut echt schick aus, aber man kann sich schwer das Maschenbild vorstellen.

  3. Der Ausflug samt Stativ hat sich denfintiv gelohnt. Es sind tolle Bilder geworden und man sieht dir an, dass du den Mantel kaum noch ablegen magst.

    Viele Grüße
    Jana

  4. Die Waldbilder sind an sich sehr schön, aber leider wirkst du etwas klein auf den Bildern, so lassen sich Details und Schnitt des Mantels eher wenig gut erkennen. Und das Gegenlicht macht es auch noch dunkler. Durch das Gegenlicht wirkt es auch ein wenig so, als ob du dich in ein Waldbild reingeschnitten hättest. 😉 Die Kamera das nächste Mal auf die andere Seite und selbst in die Sonne blinzeln. Das macht einen Riesenunterschied. 😉 Aber gerne mehr von Wald und Wiese! Lg, Steffi

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