Wollness in Marienbad

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Ich hab ja schon gesagt, dass ich gerade sehr viel arbeite, also kommen ein paar Blogbeiträge, die hier schon länger schlummern und auf ihre Gelegenheit gewartet haben.

Einer davon ist mein Bericht zu unserem Wollnesswochenende in Marienbad im Juni 2019.

Bei einem der Events von Daniela Johannsenova hatten wir die Schnapsidee in den Wollnessurlaub zu fahren, nach einigen Terminfindungsproblematiken hat das dann vorallem Danke der grandiosen Organisation von Daniela im Sommer tatsächlich geklappt. Leider konnten nicht alle, die mitwollten (Pollyesther Hoppenstedt / La Wollbindung ) auch zeitlich, aber wir fahren ja bestimmt noch einmal….

Unterwegs waren

Steffi – Feierabendfrickeleien

Alex – Solunas kreatives Chaos

Daniela – Maschenkunst

Tanja Steinbach

Julia – Feinmotorik

Wir sind mit den Autos nach Marienbad in Tschechien aufgebrochen und in meiner Reisegruppe waren Alex und Julia, die mich als ihren Chauffeur während der Fahrt prima unterhalten haben.

Die doch ganz ordentliche Fahrtstrecke haben wir ziemlich gut hinter uns gebracht und hatten keine größeren Stauprobleme und auch wenn das im Bild nicht so aussieht, ich hatte die Hände immer am Lenkrad und habe immer nach vorne geschaut. Ganz sicher!!

In Tschechien konnten wir die Tiefgarage des Hotels nutzen und das Auto stand sicher geparkt, in Marienbad braucht man kein Auto. Alles ist nah beieinander und gut zu Fuß zu erreichen.

Daniela hatte uns im Spa Hotel Olympia eingebucht, das wirklich erschwinglich war und uns allen gut gefallen hat. Unsere Behandlungspläne mit Wellness und Massagen konnten wir alle schon von Zuhause aus erstellen und Dank Danielas Sprachkenntnissen war das kein Problem. Allerdings konnte man sich auch auf Englisch und vor Ort auch auf Deutsch sehr gut verständigen.

Ich bin ja ein sehr mäkeliger Esser und war mit dem Essen recht zufrieden, es gab ausreichend Auswahl und für jeden war etwas dabei. Der Wellnessbereich war recht einfach gehalten und die Sauna relativ klein, das war für das Wochenende für uns aber auch total in Ordnung.

Die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich und meine Anwendungen, Beauty und Massage wurden alle gut und gekonnt durchgeführt. (Auch diese waren an deutschen Standards gemessen wirklich sehr günstig, so günstig, dass ich eigentlich immer noch ein sehr ordentliches Trinkgeld gegeben habe.) Alle Behandlungen fand ich wirklich gut, einzig mit dem Moorbad konnte ich nicht viel anfangen. Da war mir langweilig und hab mit dem Handy Unfug gemacht.

So sieht die Moorbadwanne übrigens danach aus.

Außerdem hatte ich diese wunderbaren Beautymasken für die Hautpflege bei Douglas organisiert und sehen wir nicht fantastisch aus? Auf dem Bild seht ihr auch die grandiosen Wellnessbeutelchen, die Tanja uns allen genäht hat mit dem Projekt #makemetakeme der Initiative Handarbeit. Die waren echt praktisch! Dankeschön!

Marienbad selbst ist ein alter und bekannter Heilkurort, das sieht man ihm an. Luxuriöse und alte Gebäude überall, alles auf Tourismus ausgelegt, leider vieles nicht mehr im besten Zustand, was sich aber offenbar gerade wieder wandelt. Es wird viel gebaut und modernisiert. Wir sind spaziert und haben natürlich Unfug im Kurpark getrieben, als über die Lautsprecher „My heart will go on“ lief mussten wr natürlich als Jane DiCaprio und Steffi Winslet die Szene aus Titanic nachstellen. Die älteren Herrschaften um uns herum waren irritiert.:

Der Altersdurchschnitt der Touristen liegt deutlich bei 60+, eher noch älter, das merkt man auch am Einkaufsangebot, die Läden sind auf ältere Damen und Herren ausgerichtet, aber wir waren ja nicht zum Shoppen, sondern zum Entspannen und Stricken da und das hat sehr gut funktioniert. Ich war enorm relaxed und habe mich einfach treiben lassen.

Eine von uns verschwandt immer mal zu ihren Anwendungen, die anderen saßen zusammen in der Lobby oder im Park und haben bei leckeren Cocktails gestrickt und geplaudert. Die Cocktails waren grandios, ich trinke ja wirklich selten Alkohol, aber hier hab ich mich einmal quer durch die Karte probiert.

Bei den Tanzveranstaltungen am Abend im Hotel sind wir allerdings eher vor dem Alleinunterhalter geflohen, daher haben wir einen sehr gemütlichen Abend in der Weinbar Smaragd verbracht.

Große Empfehlung, das war sehr lecker, sehr gemütlich und die Wirtin und ihr (Sohn ?) waren unglaublich nett und haben es uns sehr angenehm gemacht. Sehr empfehlen kann ich die Käse- und Wurstplatte der Weinbar Smaragd.

und ganz wichtig, laßt euch individuell zum Wein beraten.

Ich habe sogar ohne Probleme meinen sehr süßen Wein bekomnmen und der war köstlich!

Den anderen Abend waren wir, auf speziellen Wunsch von Frau Feinmotorik, in einer ausschließlich von Tschechen besuchten Kneipe zur Karel Gott Covernight. Das war fantastisch, wir haben Biene Maja gesungen, mit den tschechischen Herren getanzt und geschunkelt und becherweise Becherovka getrunken. Die Instagramstory dazu war legendär. (Leg dein Handy weg, wenn du betrunken bist!!) Leider kränkelte Julia etwas, so dass wir nachher nur noch zu 5. den Herren unsere ewige Liebe zu tschechischem Alkohol versicherten und unter viel Hallo und Gewinke zu einem Absacker in die Smaragdbar entschwanden. Den Sänger Milan Fiala  findet ihr übrigens hier auch auf Instagram: Klick!

Außerdem haben wir uns die musikalische Untermalung des Springbrunnens angesehen und natürlich den Knit in Public Day begangen, in dem wir im Kurpark öffentlich gestrickt haben und ja, alle anderen sind vernünftig angezogen, nur ich trage Joggingbuxe, Sorry, das war Wellness, da zieh ich mich immer so an.

Ich war ja skeptisch, ob sich so viele Frauen auf einem Haufen, die sich teilweise nur flüchtig kennen auch vertragen und ob ich nicht irgendwann von zu viel sozialer Interaktion genervt bin, aber das war unbegründet, wir hatten wirklich ein rundum gelungenes Wochenende und Marienbad kann ich auf jeden Fall empfehlen und Lieselotte Strick (könnt ihr bei Daniela im Shop kaufen, einfach Badeente in die Suche eingeben) hat sich auch sehr wohl gefühlt. Und so sieht das aus, wenn 6 Bloggerinnen unterwegs sind:

Lieselotte hat uns intensiv begleitet und wurde überall schwimmen gelassen.

Alex, Daniela und Tanja waren sogar noch wandern und haben Wollpunzel gespielt. (Schaut euch das Video von Daniela an!!)

Da wiederholen wir auf jeden Fall nochmal!

Im Frickelcast haben wir in Folge 30 davon erzählt: Klick!

Ich war übrigens Selfiebeauftragte, weil ich natürlich und ganz klar die längsten Arme überhaupt habe.

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