Das Mädchen, das in der Metro las – Christine Feret-Fleury

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Die Woche der Bücher gibt, es weil es das Buch „Das Mädchen, das in der Metro las“ (Amazon Affiliate Link) gibt, ein unfaßbar schönes kleines Büchlein zum Thema Lesen, Leser und Bücher. Ich ma sowas ja sehr gerne. Geschichten, die sich um das Leben und die Liebe zum Lesen drehen. Bücher, die von Büchern handeln. Texte, die sich mit Sprache und Ausdruck befassen. Christine Feret-Fleury hat lange als Lektorin gearbeitet, bevor sie sich selbst ans Schreiben gab. Sie hat mittlerweile eine Vielzahl an Büchern geschrieben.

Das Mädchen, das in der Metro las“ (Amazon Affiliate Link) ist das Erste ihrer Bücher, das ich gelesen habe, aber es wird nicht das Letzte sein.

Diese sehr emotionale und auch leicht verwirrende Geschichte um Juliette auf der Suche nach Berufung und Glück und die Menschen, die ihr auf dieser Suche begegnen, war so bewegend, dass ich beim Lesen wirklich immer Taschentücher dabei hatte. Obwohl Feret-Fleury sich sehr kurz hält und die Geschichte eigentlich nur anreißt, damit der Leser sie weiter denken kann, ging mir dieser Text unfaßbar nahe. Mir hat Juliette sehr gefallen, ihre Beziehung zum Metrofahren, ihre Gedanken zu Büchern, ihr Gespür für Menschen und trotzdem ihre Ratlosigkeit, Einsamkeit und Verlassenheit. Die Geschichte geht zwar logisch für mich nicht an allen Stellen auf, aber das war mir tatsächlich gänzlich egal, weil es so schön war, sich von diesen Worten zudecken zu lassen.

Neben den Taschentüchern hatte ich außerdem einen Notizblock neben mir liegen und habe mir die vorkommenden Bücher notiert und das waren wirklich viele, selbst wenn man die Empfehlungsliste am Ende wegläßt, füllt sich der Zettel rasch und ich gelobe, ich werd die Ungelesenen  noch nachholen.

Mir hat dieser Text wirklich gut gefallen, ich verstehe aber auch die kritischen Stimmen, die dem Text eine Bruchstückhaftigkeit oder Unausgegorenheit vorwerfen, tatsächlich bleibt viel Raum für den Leser, diesen mit eigenen Ideen und Gedanken zu füllen. Leser, die es mögen eine Geschichte von A bis Z erzählt zu bekommen, ohne Gedankensprünge oder Eigenleistung, die werden hier vielleicht ein wenig enttäuscht, denn das Büchlein fordert ein wenig Einlassen und Mitmachen von seinem Leser, vorallem aber fordert es die Liebe zu Büchern und die hat es bei mir gefunden.

Ich bin bezaubert. SEHR.

2 Gedanken zu „Das Mädchen, das in der Metro las – Christine Feret-Fleury

  1. Pingback: An jedem verdammten Sonntag 03.06.2018 | jetztkochtsieauchnoch

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