Sushi-Kurs im Osaka in Bonn und eine Mütze für Bonngehtessen!

[Der Sushikurs wurde gesponsert.]

 

Vor einiger Zeit habe ich ja die liebe Karin von Bonngehtessen kennengelernt. Ich folgte ihrer Seite schon lange, ließ mich inspirieren und weil ich eben selbst gerne esse, habe ich mich dann irgendwann getraut, ihr geschrieben, dass ich mit ihr Essen gehen möchte und wir haben es gewagt und sind als zwei völlig Fremde zusammen ins 2 Sterne-Restaurant Steinheuers gegangen.

Das war mutig, denn so ein Abend mit vielen Gängen kann sich, wenn man sich nicht mag oder sich einfach nichts zusagen hat, sehr ziehen. Das Problem trat bei uns allerdings nicht auf. Wir haben viel erzählt, viel Spaß gehabt und haben das Essen gehen dann auch nochmal wiederholt und waren in Bad Godesberg in Metins Soulkitchen.

Daher hab ich mich auch sehr gefreut, als Karin mich fragte, ob ich sie zum Sushikurs im Osaka begleiten möchte.

Das Osaka liegt direkt am Bertha-von-Suttner-Platz in Bonn, in einer Seitenstraße, von außen unauffällig und fast schon unscheinbar, innen asiatisch und ein bißchen puristisch eingerichtet. Ich kannte es bis dahin gar nicht und war neugierig, es kennen zu lernen, vorallem, weil ich Sushi so sehr liebe und dann auch noch lernen, wie man selbst Sushi macht, das wäre super.

Dieser Sushikurs war erstmal nur für Blogger und so trafen wir uns am Montag, an dem das Osaka sonst geschlossen ist. Wir, das sind Frau Pu, Fabian Felder, Pauline Hausen, Brinisfashionbook und natürlich Bonngehtessen. Schön war übrigens, dass wir voll Blogger sein konnten, keiner hat über unsere Fotos genörgelt, jeder nahm Rücksicht auf die anderen und man wies sich auf tolle Fotoobjekte hin und auch die hin und wieder gedrehten Instastories störten niemanden.

Die Runde war sehr gut gelaunt, lustig und obwohl wir uns untereinander nur über Karin kannten, hatten wir viel zu erzählen, na gut, das habe ich immer, aber auch die anderen kamen mal zu Wort und besonders gefallen hat mir, dass ich irgendwann äußerte, mich ein wenig alt zu fühlen und eines der Mädels mich überrascht ansah und sagte: „Aber du bist doch auch höchstens 30!“ Hehe… Danke Danke… aber ein paar Jahre mehr sind es dann doch… seufz.

Vorab gab es eine Misosuppe, für die Frierenden einen Tee und eine kleine Vorspeise, die beindruckend war, weil es wirkte, als würde sie sich bewegen, was jedoch lediglich durch die Wärme und Trockenheit des Gerichts ausgelöst wird.

Die Misosuppe war sehr lecker, ich bin da wirklich empfindlich, nichts ist schlimmer als eine schlechte, nach Spülwasser schmeckende Misosuppe. Diese hier war frisch, lecker und sehr heiß und hatte eine tolle Konsistenz.

Der Besitzer des Osaka selbst hat unseren Kurs abgehalten. Zunächst haben wir gelernt, wie man Gurke sushitauglich schneidet und Avocado, hier hatte ich enorme Angst um die kleinen Händchen von Karin, die mit dem Messer säbelte, als gäbe es sowas wie Schnittwunden überhaupt nicht. Das Ergebnis war selbst bei uns ungeübten Messerschwingern sehr erstaunlich, klar hier und da haben wir Ausschuss produziert, aber wir hatten Spaß. Aus dem Ausschuss wurde uns dann ein schöner Salat mit Sesamdressing kredenzt.

Wir durften übrigens so viel trinken, wie wir wollten und da ich fahren mußte, habe ich mich zu Beginn für ein Bier „Kirin Ichiban“ (Amazon Affiliate Link) entschieden und anschließend Wasser getrunken. Ich bin sonst eher nicht der der Biertrinker, aber hier fand ich die Flasche so schön und es schmeckte wirklich gut, schön mild und erfrischend, geschmacklich nah am Kölsch, würde ich sagen.

Nach dem Gemüsegemetzel waren wir fit für Lachs und haben gelernt, was dabei wichtig ist, wie man ihn richtig schneidet und dass ein Sushikenner tatsächlich einen Unterschied zwischen schwanz und Bauchfleisch eines Fisches schmeckt, wir Deutschen haben dafür aber offenbar keinen rechten Sinn, erklärte uns unser Sushimeister mit einem verschmitzten Grinsen.

Als alles geschnitten war, ging es ans Röllchen machen. Brini konnte das schon ziemlich gut und auch Frau Pu machte eine gute Figur an der Rolle, nachdem ich mich vorm Gemüseschneiden gedrückt hatte, kam ich hier nicht drum herum. Ich sollte Maki rollen und bekam das vorallem zu meiner eigenen Überraschung ziemlich gut hin. Karin hat von meinem kleinen Siegestanz danach ein kleines Video in ihrer Instagramstory gezeigt. Ja, ich bin sehr bescheiden und wenig stolz, wenn ich etwas gut gemacht habe…. und flunkern tu ich auch nie.

Ich hatte gedacht, dass wir wirklich nur Maki und vielleicht eine Insideout rollen würden, wir haben aber auch California Rolls gelernt und am Ende auch eine Dragonroll gemacht, die der Chef auch noch flambiert hat. Das war wirklich beeindruckend.

Alles in Allem haben wir wirklich viel und gut gegessen. Jeder von uns wurde satt und am Ende blieben noch ein paar Reste übrig. Das Sushi war abwechslungsreich und auch die Vegetarierin unter uns bekam immer wieder kleine Schmankerl gereicht, die sich von den üblichen Maki mit Gurke durchaus abhoben.

Ich esse ja ungern scharf und auch darauf wurde rücksicht genommen. Wir durften alles Probieren, bekamen jede Sushifrage beantwortet und hatten wirklich einen sehr schönen Abend.

Die Sushikurse wird es ab denm 09.04.2018 an jedem ersten Montag im Monat im Osaka geben. Der Kurs beginnt um 18:30 h und man ist wirklich den ganzen Abend beschäftigt. Wir hatten uns um 19 h getroffen und stolperten um 23:15 h aus dem Osaka heraus.

Der Kurs kostet pro Person 79 Euro und enthalten sind Misosuppe, Vorspeise, jedes selbstgemachte Sushi und alle Getränke.

Hier findet ihr mehr Informationen zum Kurs! KLICK!

Wenn du bei der telefonischen Buchung angibst, dass du von mir über Instagram vom Kurs erfahren hast, zahlst du für den Kurs nur 69 Euro!

Das könnte ja schon alles gewesen sein, worüber ich mich heute freue, war es aber nicht. Sonntag hatte ich nämlich noch einen kleinen Geistesblitz und habe für Karin als kleines Dankeschön eine Mütze gestrickt.

100 Maschen angeschlagen ein flottes Rippenbündchen, dann glattrechts mit einem selbst konstruierten Fairisle Chart von Stitch Fiddle.

In der Krone habe ich einfach erst jede 10. Masche abgenommen, dann jede 9., jede 8. Masche und so weiter. Das finde ich ganz hübsch.

Ich glaube, Karin hat sich über das Mützchen sehr gefreut, auf jeden Fall hat sie es in ihren Stories oft an und guckt mal was einer Ihrer Fans bei Snapchat gepostet hat! 🙂

Fakten

Strickmuster: Selbsterstellt, siehe oben.

Garn: Malabrigo Worsted in Pearl, Shocking Pink und Azul Bolita jeweils nur wenige Gramm, gekauft bei Lanade 

Nadeln: Addi Crasy Trio 4,5  (Amazon Affiliate Link)

Ich hopse mit dem Beitrag zum Freutag und zu auf den Nadeln bei Maschenfein!

Und natürlich hatte Frau Katze mal wieder was dagegen, dass ihr Gestrick das Haus verläßt… 🙂

Die liebe Karin mag übrigens gar kein Sushi… merkt man gar nicht, oder?

Herzlichen Dank für die Einladung und diese Bereichung meines Speiseplans, ich werde sicherlich häufiger im Osaka vorbei kommen.

Heute abend geht das Cousinchen vom Mr. übrigens hin und ich bin schon gespannt, was sie berichtet und Sandra vom Steinernen Faden hat mir die Spring Maguro Roll empfohlen und die Spring Rolls gefallen mir alle sehr gut… ich werde mich also in den nächsten Wochen einmal durch die Karte futtern!

Wenn ihr hingeht, sagt doch gerne, wie ihr auf das Osaka aufmerksam geworden seid und berichtet mir auf jeden Fall, wie es euch geschmeckt hat.

Guten Appetit!

 

5 Gedanken zu „Sushi-Kurs im Osaka in Bonn und eine Mütze für Bonngehtessen!

  1. Pingback: An jedem verdammten Sonntag 25.02.2018 | jetztkochtsieauchnoch

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