Lonely Planet – Die Welt

Aktuell könnt ihr bei mir ja, wenn ihr auf Instagram am #machdasUFOfertigKAL teilnehmt zwei Bücher gewinnen. Zum einen Lonely Planet – Die Welt, zum anderen German Roamers. Der KAL läuft noch bis zum 31.01.2018 und es wird ausgelost unter jedem, der den Hashtag #machdasufofertigKAL nutzt. Die Verantwortung für das Gewinnspiel liegt allein bei mir und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Das Gewinnspielbuch wurde gesponsort vom Dumont Reisebuchverlag.

Aber kommen wir zum Buch, neben der Ausgabe, die ich verlose, habe ich nämlich auch eine für mich und die gebe ich NIEMALS wieder her.

Aber fangen wir vorne an.

Lonely Planet Reiseführer schätze ich sehr, ich finde, ihnen haftet immer so ein wenig Backpacker-Freiheits-Nomaden-Duft an und sie sind häufig sehr viel mehr auf junge Reisende ausgelegt, als andere Reiseführeranbieter, auch wenn sich da auf dem Markt gerade einiges tut.

Da Buch hat das übliche Lonely Planet Format und ist natürlich deutlich dicker, als jeder andere Reiseführer. Das Wackelbild vorne drauf ist gelungen und zeigt je nach Kipprichtung die westliche oder östliche Hemisphäre, das gefällt mir, ich mag solche netten kleinen Spielereien.

Meine Rezension bezieht sich auf die zweite Ausgabe dieses Mammut Reiseführers.

Vorne befindet sich ein Inhaltsverzeichnis. Beginnend mit dem Kapitel „Einmal rund um die Welt“, „Weltkarten“, „Gut zu wissen“, ‚Wie wär’s mit?“ und Reiserouten. Danach folgen in alphabetischer Reihenfolge die Länder dieser Erde, angefangen mit Afghanistan, über Brunei Darussalam, Macao, Pitcarininseln und Thailand bis nach Zypern. Am Ende des Buches befindet scih ein Register und die Danksagung.

Sehr gut hat mir die alphabetische Gliederung gefallen, die es einfach macht auch unter 221 Ländern, zu finden, was man sucht. die Länder sind alle farblich gedruckt und so erkennt man auf welchem Kontinent sie sich befinden, falls man dies nicht weiß. Auch das fand ich gut, denn ich kann noch ziemlich sicher sagen, dass der Oman in Asien ist, Guam hätte ich aber zum Beispiel nicht sicher verorten können und Vanuatu hab ich tatsächlich noch nie gehört. Da fand ich den Farbcode für Africka, Amerika, Antarktis (ok, da befindet sich nur Antarktika, aber wir wollen ja vollständig sein), Asien, Australien/Ozieanien und Europa sehr gut.

„Rund um die Welt“ ist ein kurzes Vorwort, das Lust aufs Reisen macht sich auf Sehenswürdigkeiten, Städte und Naturwunder allgemein bezieht. Danach folgen Weltkarten (topografisch und politisch), die aber wirklich nur der groben Übersicht dienen. Hat mir aber gefallen, da ich zur Navigation ohnehin eher eine App nutze, als eine Karte.

Im Abschnitt „Gut zu wissen“ gibt es alles an Fakten, was man sich als Weltreisender wünscht, eine Übersicht über Zeitzonen, Wechselkurse (grob), zu den gesprochenen Sprachen, notwendige Visa oder Reisedokumente. Nice to know und recht allgemein gehalten, es wäre aber ja auch schwierig hier für die ganze Welt allgemein gültige Fakten nieder zu schreiben.

„Wie wär’s mit“ hilft einzusortieren, was einen interessiert, was man tun möchte und erwartet.

So gibt es hier die Kategorie „Wie wär’s mit Strandparadiesen?“, „…kulturellen Events?“, „…Abenteuer?“, „…Naturwundern?“ und einigem mehr. Dazu passend werden dann Reiseziele genannt und kurz umrissen. Um zu planen, was man sehen möchte, wohin man reisen möchte und was man erleben will, fand ich das sehr praktisch und eine Nette Art sich den teilwese ja doch sehr fremden Ländern zu nähern.

Dann folgt ein Abschnitt mit Reiserouten für die Reise auf jeweils einem Kontinent. Genaue Zeitangabe, Start und Zielpunkt und Vorschläge für Zwischenstopps. Leider hier sehr kurz gehalten, das hätte ruhig ein wenig intensiver beschrieben werden können. Von 2- 6 Monaten Reisezeit ist alles dabei.

Anschließend kommt der Haupteil, jedes Land wird kurz vorgestellt, die wichtigsten Fakten vermittelt und Highlights beschrieben. In einem kleinen Kästchen wird die beste Reisezeit genannt, was ich ein wirklich gutes und übersichtliches Feature fand. Dazu eine Karte und das war es auch schon. Jedem Land wird mindestens eine Doppelseite gewidmet, vielen Ländern auch mehr. Hier wird sich wirklich auf die notwendigen Fakten und Empfehlungen beschränkt. Die Informationen sind absolut ausreichend, um sich einen groben Überblick zu verschaffen und zu entscheiden, will ich dorthin oder will ich es nicht. Genau dafür ist das Buch aus meiner Sicht auch super geeignet. Die Reiseplanung über mehrere Länder hin weg und über verschiedene Kontinente länger am Stück. Für Details zu bestimmten Ländern, wenn man sich dann entschieden hat, wo die Reise hingehen soll, kann man sich sicherlich noch weitergehende Literatur besorgen, aber um abzustecken, was man sehen will, in welche Richtung es gehen soll und zur Vermittlung erster Informationen fand ich den Lonely Planet wirklich super. Mich hat er auf jeden Fall animiert auch mal outside the box zu denken und über Reiseziele nachzudenken, die eher nicht auf der normalen Ferienliste stehen.

Mir hat der Lonely Planet „Die Welt“ wirklich extrem gut gefallen. Das ist ein Nachschlagewerk und sicher auch für ältere Kindere bereits toll, sich anzusehen, was es auf unserer Erde alles gibt.

Daumen hoch, ganz große Empfehlung.

3 Gedanken zu „Lonely Planet – Die Welt

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