An jedem verdammten Sonntag 24.09.2017

Strickstrickhurra

Ich habe Teil 3 des Bel Air Schals von Tanja Steinbach beendet. Außerdem die Kieler Wolle Sockenabo Socken für August fast fertig gestrickt.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Kein Garn gekauft, keinen Stoff gekauft. Ich war so richtig brav! 🙂

Genäht

Ich habe Krabbelpuschen genäht, der Blogpost dazu kommt am Dienstag. Ich hab aber schon mal welche gemacht, die könnt ihr hier sehen: Klick!

Entdeckt

Ich habe Lutz von Maleknitting kennengelernt und möchte euch seinen Blog und seine Socialmediakanäle ans Herz legen. Er ist so nett und unser gemeinsamer Tag war total schön. Dazu aber später mehr.

Hier findet ihr Maleknitting sonst noch so:

Facebook

Instagram

Youtube

Twitter

Weil an dem Tag auch noch zig andere Blogger da waren, werde ich ab jetzt immer mal wieder einen hier vorstellen.

Naja

Heute ist Wahlsonntag und ich habe ein wenig Angst vor dem Ergebnis. Also bitte geht zur Wahl, eure Stimme ist wichtig, das ist eure Chance zu zeigen, was ihr für Deutschland wollt. Bitte geht hin und wählt und wenn ihr wählt, dann bitte informiert euch, laßt euch nicht vor dern Karren spannen, von einfachen Lösungen für den einfachen kleinen Mann blenden. Wählt mir Verstand und mit HERZ! Danke!

Außerdem hab ich jetzt iOS 11 und meine ganzen Podcasts sind durcheinander gewürfelt, ich find nix mehr… #früherwarallesbesser

Sportlich

Nur Yoga mit der Asana Rebel App!

Geguckt

Ich habe Lucifer Staffel 2 beendet und überlege jetzt, was ich als nächstes gucken könnte. Erstmal hab ich mit Life in Pieces angefangen, bin aber noch nicht sicher, ob mich das überzeugt.

Vorschläge?

Gehört

Tjaaa… letzte Woche war ich noch ganz angetan, vom Go Bosslady Podcast, heute sieht das gänzlich anders aus. Ich hab mir weitere 6 Folgen der zwei angehört und ja, der Podcast hat stark gestartet und läßt jetzt immer mehr nach. Das mag zum einen daran liegen, dass ich nicht die leichtbeeinflussbare Zielgruppe der Teeniemädels beim Selbstfindungstripp bin, zum anderen aber auch daran, dass die beiden es nicht schaffen, dem Podcast Tiefe zu geben. Die Facebookseite wird auch nicht mehr regelmäßig aktualisiert, letzte Meldung am 14.09…. hm so wird das irgendwie nix. Eine der letzten Folgen, die ich mir angetan habe, war das unsagbar langweilige Interview mit Ruth Petervari. („Ich bin Unternehmerin, weil ich etws unternehme!“ / „Wenn ich meinen Mentor benennen müßte, wäre das die Natur!“) Ich mußte mich wirklich ganz schwer davon abhalten, zu zählen, wie oft das Wort „cool“ auf eine der nichtssagenden Antworten von Petervari als Reaktion benutzt wurde. Kann ich sogar verstehen, denn auf die ein oder andere Aussage wäre mir auch nichts Gutes eingefallen, weil inhaltslos.

Gut, ich hab dann, um mich eventuell überzeugen zu lassen, die Seite der Akademie für Persönlichkeitsbildung von Petervari aufgerufen und sorry, eine Akademie, die das Beste aus mir rausholen soll und es nicht mal schafft, die Bilder so zu formatieren, dass sie sichtbar und ordentlich proportioniert sind, Texte nicht zerstückelt werden und und und… ne da bin ich raus. Keine Persönlichkeitsbildung mit Brillanteffekt für mich heute.

Gut, hab ich gedacht, letzte Chance, hören wir uns die Folge zum „Studium Bashing“ an, ich bin ja selbst ohne Abi auf dem zweiten Bildungsweg zu meinem Diplom gekommen, also auch nicht zwigend ein Freund von sinnlosem Studieren, um des Studierens willen, aber was da dann so postuliert wurde, kann erheiternd sein, wenn man sich aber vorstellt, dass sich junge Frauen das tatsächlich anhlören und für bare Münze nehmen oder sich davon massiv beeinflussen lassen, dann ist das schon wieder gar nicht mehr lustig. Der Kernsatz, der sich mir dabei in den Schädel gebrannt hat, wurde mit voller Überzeugung vorgetragen: „MAN MUSS AUCH EINFACH MAL FÜR UMSONST ARBEITEN!“ … ähm nein, muß man nicht. Muß niemand. Jeder hat ein Anrecht darauf, für seine Arbeitskraft ordentlich bezahlt zu werden und sei es der hinterletzte Praktikant, der lediglich Kaffee kocht und nach zwei Wochen wieder verschwindet. JEDER!

Dann ging es weiter damit, dass beide, ohne je ein Studium genossen zu haben davon erzählten, dass das Studium vergeudete Zeit sei, in der man viel besser sein Netzwerk aufbauen sollte und unbezahlte (!) Praktika absolvieren sollte, um Kontakte zu knüpfen. Weiter ging es mit der Horrorvorstellung, dass man SEIN LEBEN LANG Angstellter sein wird und wie man das am Besten verhindert. (Ich kenne viele, die damit durchaus sehr ausgefüllt und zufrieden leben…) Dann kam das im Titel angekündigte Studentenbashing, dass man als Student zwar theoretisch gebildet, aber leider zu dumm zum Öffnen der Kaffeedose sei und da habt ihr mich dann verloren. Die Intention dieses Podcasts, junge Frauen zu stärken, zu motivieren und ihnen Ideen und Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung an die Hand zu geben, ihnen aufzuzeigen, dass grundsätzlich jeder alles sein kann, fand ich so gut, so grandios… das was da dann bisher so gekommen ist, war anfangs unterhaltsam und jetzt einfach nur noch flach und wenig interessant, ich bin raus. Schade. Fetter Kick runter von der Playlist.

Danach war ich so wütend, dass ich mir drei Folgen „Dennis ruft an“ zum Runterkommen anhören mußte.

Dann hab ich eine Folge von „Alltagsheldinnen“ gehört und war auch da eher ernüchtert, es ging ums Helfersyndrom und mir fiel es diesmal schwer Juliane zuzuhören, sie spricht in dem Podcast sehr langsam und bemüht betont, das fand ich etwas störend. Eine Chance bekommt sie aber mit einer weiteren Folge diese Woche noch, denn das Thema finde ich immer noch sehr interessant. Das was sie zum Helfersyndrom in helfenden Berufen sagt, fand ich auch spannend und war durchaus gut aufbereitet. Ich sehe für mich, trotz helfendem Beruf diese Gefahr zwar nicht, fand es aber durchaus wichtig, sich dies kurz zu vergegenwärtigen.

(Allerdings finde ich den Jingle „Der Nummer 1 Podcast für Frauen in helfenden Berufen!“ ganz schlimm, denn es ist der einzige Podcast für Frauen in helfenden Berufen, das ist ungefähr so, als würde ich sagen, ich bin die beste „Jetztkochtsieauchnoch“, was ne Leistung, schließlich bin ich die einzige… bitte kurz überdenken. 😉

Dem Lila Podcast habe ich auch wieder gelauscht und da ging es natürlich sehr politisch zu, so kurz vor der Wahl. Den beiden ist es aber sehr gut gelungen, die frauenpolitischen Themen in den Mittelpunkt zu stellen und die einzelnen Parteien bezüglich ihrer emanzipatorischen Themen zu beleuchten. Das hat mir gefallen und war interessant, wenn ich auch tatsächlich gänzlich anders wählen werde, als die beiden. Dieser Podcast ist natürlich weniger auf Karriere ausgelegt, macht aber viele Dinge im Hinblick auf sehr junge weibliche Hörer deutlich besser, als es bei Go Bosslady der Fall ist.

Gelesen

Ich lese noch immer an Walter Moers neustem Werk herum: Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmar!

Gegessen

Wir haben in Altena im Hotel Alte Linde gegessen und es war wirklich sehr lecker!

Unternommen

Bei Addi war Bloggertreffen. Da ich darüber noch nichts geschrieben habe, verlinke ich euch mal die Blogbeiträge der anderen:

CraSy

Feinmotorik

Lokalpresse

Carosfummeley

Von mir folgt auch noch ein Bericht, aber grad ist es recht trubelig hier und ich komme nicht dazu!

Gezockt

Ich habe es irgendwie geschafft, meine Save-Games bei Pillars of Eternity zu löschen und bin jetzt schwer genervt und mag nicht weiter spielen. Määääh… Ich denke, ich beschäftige mich erstmal nich ein wenig mit dem Witcher 3!

Goodkarma

Thema Trinkgeld… ich war heute relativ lange bei meiner Nageltante, normal bin ich da immer flott wieder raus, bzw. achte nicht so drauf, diesmal wurden aber in der Zeit, in der ich dort saß, 5 Leute fertig. Von denen hat nicht eine Dame Trinkgeld gegeben. Nicht eine! Dabei sind die Nagelmodellagen dort echt günstig und auf jedem Tischchen steht ein Sparschweinchen für die betreffende Nageldesignerin. Für mich ist es total selbstverständlich, dass ich bei einem zu zahlenden Betrag von 30 Euro, auch 3 Euro in das Sparschwein schmeiße. Genauso beim Friseur, wenn ich mir für 100 Euro die Haare färben, schneiden, legen lasse, dann wandert ein 10er in den Trinkgeldschacht. Ich habe gelernt, dass sich das so gehört, dass 10% Standard ist, wenn man nichts zu bemängeln hat. Mehr, wenn es richtig gut war und weniger, wenn es schlecht war. Auf die Idee gar nichts zu geben käme ich nur, wenn jemand wirklich unhöflich oder ich gänzlich unzufrieden wäre….

Seh ich das falsch?

Was meint ihr und wie viel Trinkgeld gebt ihr und wem gebt ihr es?

Sagt ihr auch beim Bäcker schon mal wenn ihr 4,60 Euro zahlen müßt, ist gut so oder laßt ihr euch das Cent für Cent zurück geben?

 

Zweiter Punkt für heute, möbelt euer Karma auf, geht wählen, wählt klug und überlegt und gestaltet unser Deutschland mit!

Ein Gedanke zu „An jedem verdammten Sonntag 24.09.2017

  1. Das mit dem Trinkgeld finde ich toll und ich handhabe es genauso wie du…ich finde die „ich lass mir meine 3 cent auch noch herausgeben “ kultur zum kotzen, ich verstehe jeden der auf sein Geld achten muss ..gar kein Thema! Aber ab und zu seine Wertschätzung ein bissle spürbar zu machen wenn man zufrieden war finde ich angebracht!

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