An jedem verdammten Sonntag 16.07.2017

Strickstrickhurra

Leider kann ich euch diesmal von meinem Gestrick nicht wirklich viel verraten, denn ich habe zwei #geheimgeheim Projekte von Rosa P. auf den Nadeln als Teststrick. Ich kann euch aber sagen, das eine wird ein tolles Sommerprojekt, das andere ein wirklich sehr cooles für den Winter. Frau Feinmotorik und Feierabendfrickeleien stricken ebenfalls an einem der Projekte herum.

Blogposts sind aber erschienen zum Hinata Tuch und zu meinem Lemongrass Pullover!

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ich war in Berlin und Frau Feierabendfrickeleien hat für mich ein Rundumprogramm zusammen gestellt. Daher habe ich bei Hüco fantastischen Stoff gekauft, bei Herrn U fantastisches Garn und bei Knopf Paul super Knöpfe.

Genäht

Auch hier darf euch euch noch nichts sagen, denn auch beim Nähen sind wir gerade als Tester unterwegs. Ich habe drei Schnitte für Rosa P. genäht, die ihr euch dann ansehen dürft, wenn sie erschienen sind, das dauert aber noch. Ich kann aber schon mal sagen, dass der Schnitt für Frauen mit meiner Figur, (klein, schlank aber durchaus weibliche Formen) super ist und ich mich in meinen Kleidchen aus Viskosejersey, Jersey und Musselin sehr wohl fühle.

Entdeckt

Ich bin ja mittlerweile von dem Thema Stricknadeln im Flugzeug schwer genervt und mag mich schon gar nicht mehr in Diskussionen einklinken, in denen (fälschlicherweise) behauptet wird, dies sei verboten und nicht möglich. Caro hat das Ganze mal sehr gut und richtig zusammen gefaßt. Hier findet ihr Ihren Beitrag zu dem Thema: KLICK!

Und ich möchte noch ergänzen, dass die TSA (Die Verkehrssicherheitsbehörde der USA) Stricknadeln explizit als erlaubt im Handgepäck aufführt. Das könnt ihr hier nachlesen: KLICK! Auf der Seite könnt ihr auch andere Gegenstände (auf englisch) eingeben und euch anzeigen lassen, ob sie ins Handgepäck oder generell ins Gepäck dürfen, sehr praktisch, finde ich.

Ich selbst habe noch nie Probleme mit meinen Stricknadeln gehabt. Von Edinburgh nach Hause hatte ich sogar meine Metallnadeln im Gepäck, überhaupt kein Problem. Einfach kein großes Gewese drum machen, NICHT nachfragen und durch den Check gehen. Für den Notfall einen Briefumschlag mit Adresse und Porto bereithalten und die Nadeln nach Hause schicken, wenn es nicht gehen sollte.

Naja

Mein Urlaub ist vorbei und ich war schon wieder einen Tag arbeiten. Ich arbeite gern und meine Arbeit macht mir Spaß, aber noch zwei drei Wochen mehr, wären jetzt auch schön gewesen.

Sportlich

Ich war 4 Mal laufen und gleich gehen wir durchs Ahrtal wandern, ich fühl mich grad total fit und auch, wenn mir die Lauferei echt keinen Spaß macht, ist es wohl ein wenig nötig gewesen.

Geguckt

Leider scheint die erste Staffel American Gods beendet zu sein… buuuuh! Ich hoffe, dass das bald weiter geht.

Daher habe ich dann Grimm die 5. Staffel weiter geguckt. Da wird es grad spannend und es gefällt mir wieder besser.

Gehört

Zwei Folgen Staatsbürgerkunde, einmal zum Thema Computer und einmal zum Thema Weihnachten habe ich gehört und fand vorallem die zweite Folge sehr interessant. Da hatte ich mir tatsächlich nie Gedanken zu gemacht, wei Weihnachten in der DDR damals gewesen sein könnte. Ich freue mich wirklich immer sehr über die Einblicke, die Familie Fischer da gewährt. Mittlerweile habe ich mich auch an den Dialekt gewöhnt und irgendwie mag ich aus der Ferne Frau Fischer so gerne, die freut sich immer so herzig und liebenswert und erinnert sich emotional an die Zeit der DDR. Das gefällt mir sehr.

Dann gab es eine Folge „No Time To Eat„, diesmal ging es darum, was man an Essen für Flugreisen mitnehmen darf. War interessant und kurzweilig, aber sie spricht leider weiterhin so gekünzelt und unspontan, das nervt mich ein wenig und hat was Einstudiertes. Mach dich mal locker Mädchen, dann höre ich auch weiter zu.

Eine Folge „Tolle Idee! Was wurde daraus“ über Zellulose gegen die Ölpest habe ich gehört und fand das sehr spannend und sehr schade, dass die Forschung da leider aktuell in einer ziemlichen Sackgasse steckt, das hörte sich nämlich wirklich extrem spannend und gut an.

Beste Freundinnen mußte ich diesmal leider abschalten, ehrlich Jungs, den Quatsch und das Geblubber konnte ich mir nicht antun. Wirklich nicht, mag sein, dass man das mit Mitte 20 als relevant und wichtig empfindet, aber als jemand, der sich in einer guten funktionierenden Beziehung befindet, ist es irgendwie befremdlich, wenn es darum geht, im Handy des Partners zu stöbern oder seine Vergangenheit zu stalken. Das ist schlicht so fern meiner eigenen Lebenswelt, damit wollte ich mich nicht befassen. Nächste Folge letzte Chance, sonst fliegt ihr aus der Aboliste…

Besser und differenzierter fand ich da die Folge zum Fremdgehen im „Oh Baby, der Sexpodcast!“. Auch nicht wirklich mein Thema, aber durchaus hörenswert und mit soziologischen Aspekten unterschiedlichen Beweggründen und Interviewpartnern mit verschiedenen Beziehungsmodellen, war das schon unterhaltsam.

Die Folge Stay Forever zu „Die Siedler“ fand ich sehr gelungen und interessant, allerdings habe ich auch das Spiel unfassbar oft und ausdauernd gespielt.

Eine Folge Wollgespräche gab es außerdem auf die Ohren, den zwei Mädels lausche ich ja wirklich gerne.

Dann hab ich die letzte Folge „die urbane Spinnstube“ gehört, da ging es viel um die Tour de Fleece, nicht ganz mein Thema, trotzdem spaßig zu zu hören.

Gelesen

Tatsächlich hab ich gar nicht gelesen, aber mir ist das neue Buch von Hilary Mantel ins Haus geflattert, da bin ich sehr gespannt!

Gegessen

Ich war zum einen im Zeit für Brot essen in Berlin, sehr empfehlenswert, super lecker, Brote und Kuchen und heiße weiße Schokolade.

Dann hat Frau Feierabend mich zum Norweger entführt, das war auch sehr fein und köstlich, wenn auch ein bißchen anders, als wir hier so kochen würden. Kann ich aber durchaus empfehlen und auf jeden Fall Elchblut trinken, wenn ihr da seid! Fantastisch auch die Drucke von Munch, die im Restaurant hängen. Munch fand ich als Maler immer schon faszinierend.

Und ich war mit Frau Hoppenstedt thailändisch essen und das war wirklich eine Überraschung, sieht sehr unscheinbar aus, war aber absolut lecker und köstlich. Im Chok Dee Thai kann man schön sitzen und genießen und auf der kleinen Terrasse ist es bei schönem Wetter bestimmt auch wunderschön. Die Kellnerin war sehr freundlich und das Essen super schnell fertig und sehr frisch. Man schreibt sich auf die Fahne keinerlei Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker zu nutzen. Das kann ich bestätigen, ich habe sonst sehr oft nach dem Essen in asiatischen Restaurants, die das eben leider häufig doch tun, Magenprobleme, hier ging es mir super, die ganze Zeit und das Essen sah auch noch sehr ansprechenchend aus. Große Empfehlung also, direkt in der Kölner Innenstadt.

Außerdem haben wir eine Mittagspause bei Nimet Chicken in Kalk verbracht, gut Kalk Post ist jetzt nicht der malerischste Platz zum Sitzen, aber für 6 Euro haben wir den kleinen (!!) Chicken Salat gegessen und ich bin ja wirklich ein guter Esser, aber ich habe den Salat beim besten Willen nicht geschafft, eine Wahninnsportion, sehr lecker und frisch.

Unternommen

Neben unserer Reise nach Berlin haben wir nicht allzu viel gemacht, aber ich war nach unserem Thai-Erlebnis mit Frau Hoppenstedt bei der Live-Veranstaltung von „Stay Forever“ in der Stadtbücherei in Köln. Das war wirklich witzig und unterhaltsam. Hier und da hat man zwar gemerkt, dass das nicht mehr ganz spontan, sondern auswendig vorgetragen wurde, aber grundsätzlich war das gute Unterhaltung zum Thema Computerspiele. Das Publikum wurde schön mit einbezogen, das hat wirklich Spaß gemacht und mir sehr gut gefallen. Kann man durchaus mal hingehen, aber Achtung, die Karten sind wirklich zügig ausverkauft.

Gezockt

Leider nein, leider gar nicht… : (

Goodkarma

Ich bin ein furchtbares Opfer manchmal. In Berlin scheint es unter den Wohnungslosen gerade Mode zu sein, die Ubahn zu betreten, sich lautstark vorzustellen und dann durchaus mit einigem unterhaltsamen Talent die Lebengeschichte zu schildern und dann um ein Almosen, was zu Essen oder zu Trinken zu bitten. Ganz ehrlich, dann hab ich ne Beziehung zu der Person, ich kann dann nicht nichts geben. Wären wir noch öfter Ubahn gefahren, wäre ich jetzt pleite, ganz sicher. Ich bin so also ein wenig Kleingeld losgeworden und meine Pfandflaschen… ehrlich auch wenn es bloß eine Masche ist, mich hat das berührt und angesprochen und ich fand es auch nicht lästig oder störend, denn wer nichts geben wollte, hört halt einfach weg und guckt aus dem Fenster.

3 Gedanken zu „An jedem verdammten Sonntag 16.07.2017

  1. Nach wie vor finde ich ja den Lemongrass Pullover wunderschön und auf dein Geheimprojekt bin ich echt mal gespannt. Letzten Donnerstag habe ich auch zum ersten Mal einen Salat bei Nimet Chicken gekauft, es ist nicht nur unglaublich viel, der Salat war sehr frisch (geht ja auch weg wie geschnitten Brot…) und das Fleisch hat sehr gut geschmeckt. Zum Mitnehmen kostete er sogar nur 5 Euro und ist auf jeden Fall eine Empfehlung. Das thailändische Restaurant werde ich mir auf jeden Fall auch einmal anschauen.
    Wünsche dir eine schöne Woche
    LG
    Marion

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