An jedem verdammten Sonntag 28.05.2017

Strickstrickhurra

Ich stricke weiterhin mit am MysteryKAL von Jojilocatelli und habe nun auch den 3. Teil schon fast fertig. Es geht weiter mit den Dreiecken und ich hoffe, da kommt noch ein bißchen was anderes, sonst fände ich es tatsächlich etwas langweilig. So gefällt mir der Ansatz ganz gut, allerdings ist es mir tatsächlich weiterhin etwas zu bunt… aber warten wir mal ab, wie es weiter gehen wird.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ich war sehr brav und habe nichts gekauft.

Genäht

Genäht habe ich meine Liva von Rosa P., aber ich hab für euch insgesamt drei Blogposts freigeschaltet: EinsZwei / Drei

Entdeckt

Den Onlineshop von Wolkenseifen. Die haben superschönes Zeug und da werde ich unbedingt bestellen müssen. Konzept und Produkte gefallen mir sehr gut, sowas gut durchdachtes spricht mich immer an und die Shopgestaltung ist auch wirklich hübsch. Kennt ihr das schon?

Außerdem bin ich über eine Instagram-Werbeanzeige bei „The Bird who told“ gelandet und bin ziemlich hin und weg von deren Postern und Karten. Was meint ihr? Mal ausprobieren? Oder hat von euch schon wer da bestellt?

Naja

Sonnenbrand. Wir waren mit der freiwilligen Feuerwehr auf Wandertag, ja, es war sonnig, aber wir waren eigentlich nur im Wald und ich war eingecremt mit 50+. Trotzdem seh ich auch jetzt 3 Tage später immer noch aus, wie ein Indianer. Sonnenbrand, im Gesicht, auf den Armen, seufz. Ich bin einfach so schrecklich sonnenempfindlich, das ist gemein!

Sportlich

3 Mal Yoga. Muß reichen.

Geguckt

Ich hab die Woche über die erste Staffel von „Good Girls revolt“ geschaut und war ziemlich angetan. Das hat Spaß gemacht, war interessant und spannend und hat mir sehr gefallen. Außerdem war ich hin und weg von den „Kostümen“. Die Kleidung der 60er/70er war einfach super schön und ich hab ganz viel Näh-Inspiration aus der Serie gezogen. Von mir also eine ziemlich große Empfehlung, hat mir gefallen und hatte durchaus Tiefgang.

Gehört

Ich habe drei Folgen Staatsbürgerkunde gehört. Zum einen über den Urlaub und Verkehrsmittel, die Folgen fand ich beide spannend und sehr interessant. Ich mag es, wie seine Mutter sich immer über ihre Erinnerungen freut und kritisch aber dennoch nostalgisch von der DDR-Zeit berichtet. Die Dritte Folge ging über den Comic Mosaik, das fand ich weniger spannend, vorallem, weil ich den Comic halt nicht kenne, habe es trotzdem fertig gehört und unter Allgemeinbildung verbucht.

Dann habe ich Stephen King / Richard Bachmann „Menschenjag“ gehört. War unterhaltsam und nicht schlecht, hatte allerdings logische Lücken und Fehler, die ich von King so eigentlich nicht gewohnt bin, alles in allem fand ich es daher dann doch eher enttäuschend.

Dann habe ich eine Folge Klubbing laufen lassen. Felix Lobrecht las aus „Sonne und Beton“, ein Buch, das eigentlich schon fest auf meiner „To read“-Liste stand, der Autor hat aber leider ein so ungehobeltes Auftreten an den Tag gelegt und wie es dieser Schlag Mensch leider oft tut verwechselt er Respektlosigkeit mit Coolness, das ging gar nicht. Mike Lit konnte nicht eine Frage stellen, auf die er keine dämliche Antwort bekam. Mag sein, dass andere das lustig finden, ich finde es albern. Man wird als Autor zum Interview geladen, man möchte sein Buch promoten, dann sitzt da ein Interviewer, der sich durchaus Mühe gibt und kluge und gute Fragen stellt und dem rotze ich erstmal meine Lustlosigkeit hin und führe ihn vor, sorry, kein guter Stil. Kein Buch für mich. Dazu schafft es der überhebliche Herr Autor leider nicht auch nur einen Satz geradeaus zu sprechen oder das Wort KRASS nicht inflationär zu verwenden, er „vergißt“ Artikel, stottert herum, mag der Aufregung geschuldet sein, weiß ich nicht, aber irgendwie erwarte ich bei jemandem, der standup-Comedy macht, dass er das drauf hat und bei jemandem, der ein Buch schrieb, deutlich mehr. Dann erklärt er sehr stolz, dass seine Lektorin, über die er sich dann nochmal schön lustig macht, weil die in ihrer Kleinstadt natürlich keine Ahnung von der großen weiten Welt in Berlin haben kann, natürlich nur handwerkliche Fehler korrigieren durfte, an seinem Stil und seiner Art durfte sie nichts verändern. Schätzchen, genau das ist die Aufgabe einer Lektorin. Sie soll nicht deine Schreibe korrigieren, sie korrigiert, Fehler, keinen Stil. Das war ein wenig amüsant, zeigt aber, wie wenig Lobrecht sich mit seinem „neuen Job als Autor“ auseinander gesetzt hat. Als er dann auch noch erzählt, dass er so gänzlich cool und unvorbereitet zur Lesung angereist ist, dass er sich das Buch erstmal schnell kaufen mußte, weil er es nicht dabei hatte, war für mich der Drops komplett gelutscht. Sorry, du willst deine Bücher an die „gehobene Mittelschicht“ verkaufen, denn deine Ghetto-Asis würden sie doch nicht lesen, die haben selbst genug erlebt, die brauchen deine Erzählungen nicht und dann trittst du so auf? Zeigst mit jedem Satz deine Verachtung für alle, die in deinen Schuhen nicht gegangen sind und erwartest, dass von denen dafür auch noch Geld ausgegeben wird? Danke nein und viel Erfolg wünsche ich auch nicht. Das ist schlicht lächerlich. (Ihr merkt, der hat mich echt aufgeregt.)

Außerdem gab es eine Folge Fadentext und eine Folge Wollgespräche auf die Ohren.

Gelesen

Ich begleite weiter die Omma und ihre Huren, habe aber auch das Toskana Kochbuch durchgestöbert. Rezension findet ihr hier: Klick!

Gegessen

Hier wurde wege des Wetters viel gegrillt und im Garten gefuttert. Das muß man ja ausnutzen, wenn es hier mal so richtig fein warm ist.

Unternommen

Wandertag mit der Feuerwehr, einmal schön durchs Drachenfelser Ländchen, außerdem Wein trinken und Fußball gucken.

Gezockt

Baldurs Gate, ich bin zwar wieder auf Kurs, mir fehlt zum Abschließen der letzten Quest aber ein dusseliges Tagebuch, das ich auch irgendwie nicht finden kann… seufz. Sehr ärgerlich. Mal sehen, ob ich das noch irgendwie hingebogen bekomme.

Goodkarma

Ich hab diese Woche beschlossen Menschen einfach mal schöne Dinge zu sagen. Die Bäckereiverkäuferin mit der tollen Flechtfrisur bekam gesagt, dass ihre Frisur wunderschön ist. Die Ältere Frau mit der tollen Kette bekam ein Kompliment für die Kette, selbst vollkommen Fremde an der Ampel habe ich angesprochen und einfach mal was Nettes gesagt, das fällt gar nicht schwer und jeder der Angesprochenen hat danach gelächelt, hat sich also gelohnt! Warum nicht einfach mal sagen, was man sich sonst nur denkt?

2 Gedanken zu „An jedem verdammten Sonntag 28.05.2017

  1. Die Idee mit deinem Goodkarma finde ich toll, so simpel und es bringt soviel Freude. Habe es ausprobiert und es war erstaunlich wie sich die Menschen über so eine kleine Geste freuen.
    Danke für den Gedankenanstoß

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