An jedem verdammten Sonntag 29.01.2017

Strickstrickhurra

Das erste Zwillingdeckchen ist diese Woche fertig geworden. Ein Blogpost folgt noch und mit dem zweiten hab ich direkt angefangen. Da die zwei der Meinung sind sie wollen etwas früher auf die Welt kommen, muß ich mich ein wenig beeilen, aber ich denke, es ist schaffbar.

Garnkäufe / Stoffkäufe

Ich habe bei Staghorn den Lacesweat in lila und rost sowie die Drachenstoffe bestellt. Außerdem bei Snaply Reißverschlüsse und Kunstleder für ein Geschenk. Staghorn muß ich hier mal wirklich lobend erwähnen, ich hatte vermutlich fieberbedingt wirklich groben Unfug angestellt mit meiner Bestellung und war nicht sicher, ob Vorbestellung oder normale Bestellung und dort wurde mir wie immer schnell und äußerst freundlich weitergeholfen. Staghorn ist mit einigen wenigen anderen Ausnahmen der Stoffshop im Internet, bei dem ich wirklich immer gute Qualität geliefert bekomme und noch nie irgendwas zu bemängeln hatte.

Genäht

Genäht habe ich eine Milly für meinen kleinen Weihnachtsengel, der mir mit der Telekom so fantastisch weiter geholfen hatte, außerdem aber wirklich nicht viel, da ich krank im Bett lag und eigentlich zu kaum etwas in der Lage war. Nicht mal stricken ging in den ersten Tagen.

Entdeckt

Ich hab MyMüsli neu entdeckt. Bereits letztes Jahr im September hatte ich einen sehr gesundheitsbewußten Studenten, der bei mir sein Praktikum absolviert hat und der ständig die Noats von MyMüsli gegessen hat und mich immer mal probieren ließ, wenn ich mal wieder gierig auf seine Breischale guckte. Jetzt endlich bin ich dazu gekommen und habe mir ebenfalls Noats bestellt und zwar die Weihnachtsedition mit tollen Sorten und Zimt, außerdem das Probierpaket, damit werde ich versuchen auf der Arbeit seltener zum Fastfoodladen zu gehen und gesünder zu essen, mal sehen, ob das funktioniert.

Naja

KRANK! Schon wieder und zwar so richtig heftig, Nachdem ich bereits letztes Wochenende komplett flach gelegen hatte, war ich dann Montag beim Arzt, der runzelte die Stirn und sagte das böse Wort Lungenentzündung. Die Entzündungswerte im Blut waren mehr als nur ein bißchen zu hoch und ich bekam Bettruhe verordnet, an die ich mich tatsächlich auch brav gehalten habe, schon allein, weil ich zu gar nichts anderem in der Lage gewesen wäre. Freitag war dann der erste wirklich fieberfreie und bessere Tag und da kam dann Frau Katze mit einer so heftigen Ohrenentzündung um die Ecke, dass sie Gleichgewichtsprobleme und massive neurologische Aussetzer hatte. Ab zum Tierarzt also, war meiner eigenen Genesung zwar nicht förderlich, aber den Mann kann mit der Katze nicht schicken, die macht den kaputt… lach.

Beim Tierarzt, was ich befürchtet hatte, massive Ohrentzündung, allerdings so blöd, dass man nicht dran kommt und das Trommelfell war wohl mitgeschädigt, so dass man auch keine Antibiose direkt ins Ohr einbringen konnte, ohne ihr Gehör zu schädigen. Sie hat also Spritzen bekommen und am Samstag mußten wir erneut hin, da ging es ihr bereits deutlich schlechter und die Tierärztin gab erneut Spritzen, ordnete Beobachtung an und uns eine Überweisung zur Tierklinik mit, wenn keine Besserung eintritt. Als es dann Nachmittags wieder schlechter wurde, ich geb zu, zwischenzeitlich dachte ich, jetzt ist sie tot, hab ich mich ans Steuer geschwungen und bin von Hintertupfingen aus zur Tierklinik nach Aachen gefahren. Bei Dr. Staudacher waren wir früher schon immer mit unseren Katzen und uns wurde immer weiter geholfen. Dort angekommen war die Hölle los ein verletzter Polizeihund, der genäht werden mußte und das ganze Wartezimer aufmischte, eine Katze, der es nochmal deutlich schlechter ging, als meiner Mieze und die bei einem Blick ins Körbchen jeder sofort vorließ und die auch dort stationär aufgenommen wurde, eine Mieze mit Blasenentzündung, ein Boxer mit Übelkeit, ein kleiner Pinscher (??) mit Rückenschmerzen. Während wir warteten (knapp 2 Stunden) kam man ins Gespräch und wir hatten es wirklich nett im Wartezimmer, meine Mutter hat mich zwischendurch noch mit Cheeseburgern versorgt, weil ich tatsächlich den ganzen Tag noch nichts gefuttert hatte, außer ein paar Keksen. Dann waren wir dran. Frau Katze hat sich so manierlich, wie schon lange nicht mehr gezeigt, nur beim Wiegen kurz gefaucht, was bei ihr sehr lustig wirkt, da sie dabei keinen Ton verursacht, sondern nur das Gesicht verzieht. Der Tierarzt hatte wirklich noch immer volles Haus und es klingelte immer weiter an der Tür, trotzdem hat er sich für Lili 45 Minuten Zeit genommen, wirklich jede Untersuchung durchgeführt, die nötig war, um andere Ursachen, als das entzündete Ohr auzuschließen, dann hat er das Ohr behandelt, was gegen Übelkeit und Schmerzen gegeben und mir Ohrspülungen mitgegeben. Glücklicherweise ist Lila ja eine medikationsfreundliche Katze, das Schmerzmittel leckt sie mir vom Finger und die Ohrspülung läßt sie ohne Mucks über sich ergehen. Heute Nacht hab ich dann nochmal mit ihr vorm Sofa geschlafen, merkte aber schon, dass es ihr deutlich besser geht. Sie läuft wieder, schwankt zwar noch, kippt aber nicht mehr um oder fällt aufs Gesicht. Im Ohr scheint sich der Eiter gelöst zu haben, der kommt nämlich jetzt raus und ihre Augen wackeln auch nicht mehr unkontrolliert von rechts nach links und sie weint nicht mehr. Gefressen und getrunken hat sie auch zum ersten Mal wieder. Wir sind also auf dem Weg der Besserung hoffe ich.

Ich fühlte mich in der Tierklinik Dr. Staudacher wirklich gut aufgehoben, wie gesagt, da war es brechend voll, der Computer zickte rum und dennoch hat der Tierarzt sich Zeit genommen, war ruhig und entspannt und hat sowohl mir die Angst, als auch der Katze die Schmerzen genommen. Er hat sie sehr lieb angefaßt und ist gut mit ihr umgegangen. Der Preis war aus meiner Sicht für einen Samstagabend und die verordneten und mitgegebenen Medikamente mehr als in Ordnung. Da es der Mieze nun also wirklich besser geht, kann ich die Tierklinik sehr empfehlen und auch die Fahrt von knapp einer Stunde hat Frau Katze gut überstanden, Autofahren findet sie ja ohnehin scharf.

Jetzt liegt sie auf der wärmsten Stelle der Fußbodenheizung und schlummert vor sich hin.

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Sportlich

Krank, kein Sport.

Geguckt

Ich habe Staffel eins von Twin Peaks fertig geguckt, da aber sogar Fernsehschauen nicht so wirklich ging, hab ich dann in Staffel zwei nur 3 Folgen geguckt, und sonst geschlafen. Ich find die Serie ja immer noch herrlich.

Gehört

Gehört habe ich sehr viel, während ihr hier rum lag. Sehr viele Folgen von Mensch Otto! hab ich mir angehört, die auch fast alle interessant waren, lediglich die Folge mit Karla Paul hab ich abgebrochen, obwohlich Frau Paul eigentlich immer ganz unterhaltsam finde, war das ganz furchtbares Geschwurbsel und ihre in diesem Podcast ziemlich überhebliche Art für mich mit Fieber im Bett nur schwer zu ertragen. Die Folge hab ich also abgebrochen. Man merkte auch Herrn Otto an, dass er von Frau Paul ein wenig genervt war, fand ich, sonst ist er deutlich lockerer.

Außerdem gab es eine Folge Klubbing mit Nele Pollatschek über ihr Buch „Das Unglück anderer Leute“. Frau Pollatschek fand ich sehr nett und beeindruckend und die kurzen Ausschnitte aus ihrem Buch haben mich fasziniert und mir gefallen. Das wanderte danach auf die Wunschliste. Die Folge Klubbing mit Bernhard Aichner hingegen und seinem Buch „Totenrausch“ habe ich abgebrochen, da war bereits in der ersten Lesepassage so viel Unfug drin, bei Krimis bin ich ja ein anstrengender Leser, das konnte ich mir keine Sekunde länger antun.

Dann gab es mehrere Folgen der „Urbanen Spinnstube“ auf die Ohren. Ich gebe zu, bei dem Teil über die externen Akkugeräte bin ich im Fiebertraum eingedöst, aber sonst war das wieder sehr interessant. Etwas irritiert hat mich der Einhornpups als Färbung einer mir unbekannten Handfärberin, hab ich das doch bislang eindeutig mit dem Mondschaf verbunden, aber gut der Name ist nicht geschützt, soll jeder machen was er will. Ich finde es etwas schade, dass niemandem was eigenes wirklich NEUES mehr einzufallen scheint.

Außerdem habe ich endlich 3 Folgen Ausfasernd gehört, deren Aufnahme ist leider von der Tonqualität her immer so dumpf, dass ich die beim Autofahren nicht hören kann, daher sammeln sich die Folgen an, bis ich Zeit habe, zuhause zu hören. Dort ging es um viele interessante Strick- und Faserdinge, aber auch um Labskaus, jetzt mal ehrlich, das ist das absolut Ekligste, was ich je gehört habe, ich probiere ja immer alles, aber da hörte sich trotz ihrer Begeisterun, die Beschreibung so fies an, das will ich niemals essen. Überzeugt mich wer vom Gegenteil? Außerdem lästert sie ein bißchen über Putzparties, ich als Jemako-Kundin muß dem natürlich entgegenhalten, dass ich Putzparties super finde, bei der letzten bei mir wurden endlich die angebackenen Reste von meinem Herd entfernt und ein hartnäckiger Fleck am Fenster eleminiert. Ich mag das und bin von den Produkten tatsächlich ziemlich überzeugt. Ich geh aber auch gerne auf Tupperparties…

Außerdem hab ich mich von Geo Audio berieseln lassen, aussergewöhnliche Reiseberichte häufig gesprochen von Matthias Unger, dessen Stimme ich bei Podcasts und Hörbüchern sehr schätze. Ich bin also zum Grand Canyon gereist, nach Indien, zu den Eskimos nach Shishmaref auf die Malediven, nach Thailand, Feuerland, Karelien, in die Kavernen der Alpen, an den Mekong und in Namibias Savanne, das war toll, wirklich toll und teilweise auch sehr kritisch. Sehr hörenswert!

Dann hab ich endlich die Reihe vom WDR5 Tiefenblick um „Die teilende Gesellschaft“ zu Ende gehört, hier ging es um neue Modelle des Teilens, wie Carsharing, Couchsurfinge, Airbnb oder auch das Wasserteilen der Laveras) Um Kulturen, in denen mehr oder weniger geteilt wird, soziale Forschungen und Experimente zum Thema Teilen und Egoismus, aber auch das Grundeinkommen wurde sehr detailliert unter die Lupe genommen und festgestellt, dass diese Modelle von faierer Verteilung eigentlich sehr weit entfernt sind. Das war interessant und regte zum eigenen Nachdenken an. Den Tiefenblick mag ich ja ohnehin immer sehr, darum ging es da auch direkt weiter mit der Reihe „Verrückt – die Normalität des Wahnsinns“, das fand ich sehr interessant, psychiatrische Behandlungsmethoden, der Zwang zur Diagnose selbst normaler Menschen und der Feststellung von Erkrankungen selbst bei unter Umständen normalem Verhalten. Sehr differenziert, sehr menschlich und mit tollen Fachleuten, die kluge, teilweise auch widersprüchliche Thesen vertreten haben.

Außerdem habe ich Puls Spezial für mich entdeckt, wegen der verzweifelten Jugendlichkeit der Sprecher kann ich allerdings immer nur ein zwei Folgen am Stück hören, sonst möchte ich sie erwürgen, aber de Infogehalt war für mich grandios. Hier ing es zum Beispiel um Gründer in Bayern, Digital detox und Trenddiskotheken, aber auch den hippen Alpenurlaub. Wie gesagt, etwas anstrengend zu hören, auch wegen des Durcheinandergequatsches, aber durchaus interessant.

Gelesen

Immer noch „Eierlikörtage“ und trotz Bettruhe, fehlte es mir da an Konzentration… leider.

Gegessen

Hühnerbrühe, mal wieder, diesmal nach Art von Helmut Gote aus Einfach Gote! Sehr lecker, mit Pilzen und Biohuhn. (25 Euro für ein Bio-Freiland-glücklich-bis-zum-Schlachter-Huhn, war mir das Geschmackserlebnis definitiv wert!)

Unternommen

Aufgrund meiner Erkrankung eigentlich nichts. Gestern haben wir allerdings Frau Feinmotorik überrascht, ihr Mann hatte ihr einen Nähkurs im Atelyeah geschenkt und während sie dachte, sie fährt zu einem Nähkurs voller fremder Leute, fuhr sie zu einem Nähkurs mit uns, ihren Stricklieseln. Das Gekreische war groß, als sie das Atelyeah betrat und uns alle da sitzen sah. Hihi… ich überlege noch, ob ich das Video nicht vielleicht doch… Nein. Ich hab mich schwer zusammengerissen und trotz „immer noch nicht wieder fit“, war der Nähkurs wirklich sehr gut und hat viel Spaß gemacht, zuhause mußte der Mr. zwar die Katze betreuen und ich war mit halbem Kopf bei ihr, aber trotzdem hatten wir viel Freude und haben ein Herznadelkissen und ein Kissen mit Hotelverschluß genäht. Michaela hat das wirklich gut gemacht, die Maschinen wurden uns erklärt, ich hatte meine eigene dabei, und Techniken für Zuschnitt, Musterübertragung und weiteres wurden genau gezeigt. Wir waren am Ende alle zufrieden und haben alle, auch ich, noch etwas gelernt. Ich werde allerdings trotzdem weiter mit Klämmerchen, statt mit Nadeln arbeiten und häufig nicht abstecken, sondern einfach zusammen nähen, so bin ich halt, bei mir muß es flott gehen und bisher hat das immer gut funktioniert.

Gezockt

Ich hab ein wenig lustlos WOW gezockt, aber das war eher anstrengend, daher hab ich es nach ein paar Quests wieder gelassen…

Goodkarma

Ich erinnere mal wieder an die Spendenaktion von Mairlynd und Ärzte ohne Grenzen! KLICK!

Außerdem hab ich Geschenkpäckchen auf den Weg geschickt, eins mit einer Milly, ein bißchen Tee und Schokolade an meinen Weihnachtsengel, man muß auch mal Danke sagen, wenn der andere es nicht mehr erwartet.

Und eins an die Gewinnerin von 12 für 2016 im Dezember, mit Garn, Tee, Badepralinen, Stoff und allerlei Gedönschens.

 

3 Gedanken zu „An jedem verdammten Sonntag 29.01.2017

  1. Ich freue mich immer wieder Deinen sonntäglichen Bericht zu lesen!
    Vor allem die Vorstellung Deiner Podcast gefallen mir sehr und ich abonniere die meisten sofort. Da ich selbst zu faul bin, um mir interessante Podcast zu suchen, freue ich mich immer über Deine Vorschläge!

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