Liebe und andere Parasiten von James Meek

Unbenannt

Bereits im letzten Jahr habe ich von einer damaligen Bekannten das Buch hier zum Lesen erhalten. Ich hatte mich gefreut, denn ich fand „Die einsamen Schrecken der Liebe“ von Meek wunderbar, berührend, intensiv, schmerzlich. Ein toller Lesestoff. Letztes Jahr habe ich dann auch mit de Lesen begonnen, war die ersten 50 Seiten auch gefesselt und berührt und fand es toll, legte es dann aber recht schnell zur Seite, falsche Buch, falscher Zeitpunkt. Im Januar hab ich dann einen Neustart gewagt, wieder fand ich den Anfangen super, dann ließ mein Interesse aber sehr schnell nach, weder blickte ich noch durch, wer da wer war, noch warum wer so handelte, geschweige denn, worum es überhaupt ging. All das was mir an „Die einsamen Schrecken der Liebe“ so gefallen hatte, fehlte hier. Meek springt von einer Begebenheit zur Nächsten, ohne den Leser abzuholen und mitzunehmen. Die Figuren bleiben seltsam Farblos, die Beschreibungen sind zwar intensiv, aber wenig aussagekräftig. Auch nach mehreren hundert gelesenen Seiten, weiß ich nicht, was die einzelnen Charaktere antreibt, was sie bewegt, was sie fühlen, was sie wollen und was sie verbindet.

Leider wandert also dieses Buch auf den unbeendeten Stapel und hatte ich im letzten Jahr noch Hoffnung, dass das Buch und ich uns zu einem anderen Zeitpunkt noch finden würden, habe ich diese Hoffnung nun nicht mehr.

Sehr schade….

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