Because you are hungry …. hm… leider nicht ganz mein Fall… oder doch?

Ich war total scharf auf das Buch „Because you are hungry“ von Antonia Kögl und Benedikt Steinle vom Blog „You are hungry“

Dummerweise, kaum hielt ich es in den Händen, ließ meine Begeisterung schlagartig nach. Wenige Gerichte sprachen mich wirklich an, die Aufmachung gefiel mir auch nicht hundertprozentig, so wanderte es erstmal ins Eckchen und fristete dort sein Dasein.

Heute habe ich es dann mal rausgekramt, weil ich Ideen für meine Bentobox brauchte. Neben dem veganen Mett wollte ich nämlich auch noch eine Avocado irgendwie verarbeiten und außerdem irgendwas Nudeliges machen, damit ich morgen im Büro nicht verhunger.

Mäßig interessiert blätterte ich durch die Seiten und ärgerte mich, wie auch schon beim ersten Durchblättern über die Ösi-Audrücke, die mir nicht immer ganz klar wurden und bei denen mir das Blättern zum Glossar oder das Bemühen von Google als nervig erschien. Gut Paradeiser bekam ich noch hin, aber was zum Geier sind Blunzen? Oder Kren? Gut, ja es ist ein Glossar da, aber das Buch heißt ja nicht die Wiener Küche, sondern „You are hungry!“ und ich war hungry, da hab ich keine Zeit erst zu suchen, was gemeint ist, da hab ich HUNGER!

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Letztlich habe ich mich für die Pasta Olio e Limone entschieden. Schön ist, daß es wirklich zu jedem Rezept ein Bildchen gibt, das hilft mir immer sehr bei der Auswahl, ich bin da ausgesprochen optisch veranlagt, ohne Bildchen keine Competition 🙂

Die Pasta waren wirklich lecker, allerdings hab ich die Pinienkerne weggelassen, da ich da irgendwie keine Lust drauf hatte und deutlich mehr Pecorino in die Soße gerieben

. Die Mengenangabe soll angeblich für 1-2 Personen ausreichend sein. Für mich und meinen brummeligen Hausgenossen wäre die Portion zu klein gewesen. Für mich reichte sie zu einem kleinen Snack heute nachmittag und einer kleinen Portion morgen Mittag.

Zutaten:

250 g Tagliatelle, 100g (laut Rezept 50g) Pecorino gehobelt, 2 EL Pinienkerne, 2 unbehandelte Zitronen, 2 EL gehackte Minze, 1 große Knoblauchzehe.

Nudeln kochen, Pinienkerne, wenn man sie nicht, wie ich wegläßt in einer Pfanne rösten. Knoblauch in der gleichen Pfanne mit etwas Olivenöl rösten, bis er leicht braun wird. In der Zeit die Zironenschale abreiben und die Zitrone auspressen. Zitronenschale und Saft vermischen, etwas Olivenöl dazu geben und vermengen. Laut Rezept soll man den Knoblauch mit Nudelwasser ablöschen, ich finde das schmeckt immer schauderlich und habe daher mit dem Zitronengemisch abgelöscht.

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Die Nudeln dann in die Pfanne geben und im Zitronensaft-Öl-Knoblauch wenden, gehackte Minze und gehobelten Pecorino dazu und schon fertig.

Das ging tatsächlich schnell und war lecker, aber wie gesagt, mich sprechen leider nur wenige andere Gerichte an.

Den Avocado-Sardellen-Salat hab ich dann auch noch rasch gemacht, auch der ist zügig zubereitet und schmeckt, haut mich aber nicht vom Hocker.

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Vielleicht waren hier auch einfach meine Erwartungen zu hoch, da ich das Blog der beiden einfach immer fantastisch finde. Grundsätzlich ist das Kochbuch sicher nicht schlecht, aber so richtig vom Hocker gerissen hat es mich nicht.

 

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