Baba Jaga – Toby Barlow

Ich war sehr neugierig auf Baba Jaga, die große russische Hexe in der heutigen Zeit in Paris.
Nun meine Neugier wurde durch einen sehr ausschweifenden und langatmigen, sowie etwas verworrenen Schreibstil gebremst. Die Idee der beiden Hexen und der Geheimdienstgeschichte drumherum hat mir eigentlich ganz gut gefallen, leider wird sie so schlecht und langweilig umgesetzt, daß es mich nicht mitreißen oder gar fesseln konnte. Die Geschichte hätte ein solch großes Potential gehabt, aber durch die häufigen Sprünge und Szenenwechsel kam bei mir kein wirklicher Erzählfluß zustande und ich zwar einerseits von den Möglichkeiten dieser Geschichte hingerissen, andererseits aber viel zu oft gelangweilt oder verwirrt, weil die Beweggründe für mich nicht klar wurden.

Die Charaktere werden ein wenig lieblos beschrieben, gerade Elga und Zoja hätten so viel Potential geboten zu einer wirklich guten Beschreibung, das fand leider nicht statt. Aus dem Grund habe ich auch immer noch kein wirkliches Bild vor Augen, wie die beiden aussehen oder wie man sich überhaupt das alles vorstellen sollte.

Ich wurde zwar streckenweise gut unterhalten, am Ende bleibt bei mir aber zu viel offen, zu viele Fragezeichen, die sich nicht einfach so beheben lassen und zu viel Langeweile zwischen den wichtigen Szenen. Auch frage ich mich immer noch, was das nun alles sollte, denn irgendwie wird nichts so richtig klar.

Sehr Schade, das hätte ein grandioses Buch werden können, war es aber leider nicht.

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