Shaka Zulu – Essen auf Afrikanisch

Wir waren gestern im Shaka Zulu in Köln essen und waren wirklich ganz besonders angenehm überrascht.

Erstmal fällt das tolle bunte Interieur auf und die wirklich stylische Aufmachung der Barmänner und Kellnerinnen.

Die Tische sind farbenfroh aber einfach eingedeckt, die Karte ist, was Speisen angeht, überschaubar, aber es sollte jeder was finden, das ihm schmeckt, denn für unterschiedlichste Geschmäcker ist etwas dabei.

Die Cocktails, zumindest die antialkoholischen, sind super lecker und im Vergleich zu anderen Restaurants durchaus günstig. Dabei sind sie aussergewöhnlich und man findet auch Zutaten, die man sonst nicht im Cockail vermuten würde.

Die Kellnerin war sehr zuvorkommend, erläuterte die Gerichte und die Wochenkarte sehr freundlich, ging auf unsere Fragen zu den Speisen ein und machte Vorschläge.

Wir entschieden uns für das Communal Meal, sprich einmal die Speisekarte hoch und wieder runter für 3 Personen. Man bekommt Reis und Maisbrei, sowie die 7 Gerichte der Speisekarte in kleinen Schälchen serviert.

Ich muß zugeben, als das Essen kam, kurz gezweifelt zu haben, ob wir satt werden, am Ende mußten wir uns geschlagen geben, die Schälchen waren größer als erwartet.

Zu Essen gab es:

Samosas wahlweise mit Fleisch oder Gemüsefüllung. Ich mag diese Teigtaschen sehr gerne, hier waren sie für meinen zarten Gaumen ein wenig zu scharf. Nicht unessbar, aber doch schon seeeehr würzig.

Süßkartoffeln mit Champignonrahmsoße, waren eindeutig die Gewinner des Abends. So lecker, keine von uns konnte davon bleiben und das Schälchen war auch als erstes Schälchen leer.

Chakalaka, war ein Gemüse-/ Bohnengericht. Das fand ich persönlich nicht schlecht, erinnerte aber ein wenig an Kohlsuppe.

Hühnchen mit Erdnusssoße, hier muß ich mich auf die Aussage meiner Begleitung verlassen, die fand es lecker. Erdnüsse gehen für mich im Essen leider gar nicht, eines der wenigen Gerichte, das ich nicht mal probieren wollte. Die Hähnchenschenkelchen wurden aber auch so rasch verspeist.

Das Mozambique Fish Stew war dann wieder ganz nach meinem Geschmack Fisch und Meeresfrüchte in Kokossoße, super lecker und alles wirklich ganz butterweich gegart. Absolut gut!

Ein weiteres Highlight war das südafrikanische Rindergulasch. Ganz zartes Fleisch und würzige Soße. Da konnte ich selbst, als ich satt war kaum die Finger von lassen.

Außerdem gab es noch Butternutkürbis mit Kichererbsen, das mutete irgendwie indisch an, schmeckte mir aber hervorragend, während meine beiden Begleiterinnen es nicht sooo doll fanden.

Das ist wohl alles Geschmackssache, unsere Entscheidung einfach mal alles zu probieren, war auf jeden Fall goldrichtig, beim nächsten Mal kann man dann gezielt das bestellen, was besonders lecker war.

Schön fand ich allerdings auch, daß man mit den Menschen an den Nachbartischen ins Gespräch kam, allein schon weil man neugierig in deren Schüsselchen schielte.

Reis und Maisbrei fand ich sehr gut, wenn ich auch dem Maisbrei deutlich mehr zugesprochen habe, den fand ich echt lecker.

Kurz, wir hatten einen fantastischen, außergewöhnlichen Abend, der dann als wir fast platzten auch noch mit einem leckeren Dessert gekrönt wurde.

Ich kann das Shaka Zulu also als außergewöhnliche Essenserfahrung durchaus

empfehlen. Stimmung, Speisen und Ambiente waren sehr gelungen.

Foto

4 Gedanken zu „Shaka Zulu – Essen auf Afrikanisch

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