First Flush Tearoom und Florenz…

Zur Einstimmung auf unseren Sommerurlaub in Florenz, haben drei Damen heute die Florenzausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn besucht.

Gestärkt mit einem wunderbaren Apfelkuchen und heißem Kakao betraten wir, ausgestattet mit den Kopfhörerguides die durchaus gut besuchte Ausstellung. Ich hörte mir die Ausführungen zum Stendhal Syndrom an, das unter Florenzbesuchern weit verbreitet ist, weil diese mit der kulturellen Überfrachtung überfordert sind. Nun, damit hatte ich nicht zu kämpfen, die Ausstellung gefiel, wie üblich hatten wir drei Damen unseren Spaß, alberten bei den wenig gut bestückten Plastiken ein wenig herum und philosophierten über die ganzen unbefriedigten Florentinerinnen, die es offenbar geben muß, wenn das der reale Standert florentinischer Kerle sein sollte. Wir staunten über die Handschriften von Galileo, betrachteten phantastische Bilder und beäugten die florentinische Währung.

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Im etwas abgelegenen Räumchen, in dem es etwas moderner zuging und die Preisträger der Villa Romana ausgestellt waren, kamen wir mit einem der Museumswärter ins Gespräche, der uns zwar die seltsame Installation am Boden auch nicht erklären konnte, uns dafür aber auf die preisgekrönten Regenschirmbespannungen in besonderem Faltenwurf der Preisträger aus dem Jahr 2009 hinwies und kichernd sein Lieblingskunstwerk zeigte, daß Florenz unter Wasser, Pisa ohne schiefen Turm und Venedig trocken gelegt darstellt. Als wir uns von dem durchaus unterhaltsamen Mensch losreißen und die Dritte in unserem Bunde wieder finden konnten, betrachteten wir noch ein wenig versonnen die Ausstellung, die wirklich lohnenswert war, mal von den Regenschirmbespannungen abgesehen, und in mir eine tiefe Vorfreude auf unseren Urlaub weckte und entschlossen uns dann, den Tag ausklingen zu lassen, indem wir den First Flush Tearoom aufsuchten.

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Gesagt getan, keine halbe Stunde später hatten wir einen der offenbar sehr gefragten Tische ergattert, hier sollte man wirklich vorher reservieren. Wir hatten wirklich nur Glück und einen wunderschönen Bücherhocker an unserm Tischchen.

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Gut, es war nicht der beste Tisch, aber immerhin wir hatten einen Tisch, kamen aufgrund der Enge direkt ein wenig mit den Damen am Nachbartisch ins Gespräch und tranken köstlichen Eistee und speisten wie Gott in Marrakesch… ähm… oder so ähnlich.

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Ich war vom Apfelkuchen noch so gesättigt, daß ich mir nur für eine leichte Petersilienwurzelsuppe mit Pilzen und Croutons entschied, die auch wirklich sehr lecker war. Die anderen beiden Mädels entschieden synchron, unbedingt Lammfrikadellen zu benötigen und ich durfte probieren, sie waren köstlich!

Die Kellner und Kellnerinnen waren ausgesucht freundlich, sehr interessiert und wirklich nett. Das Essen war hinreißend, die Kuchenauswahl ein Traum und der Tee wirklich fantastisch.

Der First Flush Tearoom, wird von uns definitiv erneut aufgesucht werden und die Teekännchen mit den Häkeljäcken hätte ich bitte gerne zu Weihnachten, Ostern oder Geburtstag geschenkt. Danke!

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Anschließend zog es uns noch ins Thalia, eigentlich kein Fan der großen Buchketten, liebe ich die Buchhandlung im alten Kino einfach unheimlich schrecklich sehr und ging natürlich wieder nicht mit leeren Taschen dort hinaus.

Folgende Bücher sprangen in meine Arme und nannten mich Mama und mußten somit unbedingt mit.

Ein rundum erfolgreicher Samstag würde ich sagen…. achso die Filati Home habe ich auch noch eingepackt. Ich liebe diese Zeitung, superschöne Häkel und Strickmuster und tolle Schnitte und Muster.

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