Dieses Buch mit dem furchtbaren Titel, den ich mir einfach nicht merken kann!!

Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat!

Kurzbeschreibung

Erscheinungstermin: 3. März 2014

Eine Geschichte, die erzählt, wie besonders Freundschaft sein kann

Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen.

Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.

Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat.

Meine Meinung:

Vorab, ja, das Buch hat einige Längen, aber die empfand ich aufgrund der Güte des restlichen Textes als wirklich nicht schlimm. Ich muß gestehen, vorallem die Abschnitte um Kurt Vonnegut haben mich eher weniger berührt oder interessiert. Der Rest aber von Alex Geschichte, Mr Petersons Entscheidung und ihren Erlebnissen hat mich bezaubert und beeindruckt. Ja, wir treffen hier auf zwei Sonderlinge (eigentlich sind es noch ein paar mehr) aber gerade die sonderbaren Figuren in Büchern haben es mir ja angetan. Alex erinnerte mich zunächst ein wenig an das „Rosie Projekt“, wie er mit sachlicher und wissenschaftlicher Genauigkeit an alles heran geht, der ein oder andere mag das unverständlich finden, ich fand es sehr passend und gut.
Dazu kommt ein wirklich guter einprägsamer Erzählstil und ein subtiler und trockener Humor. In einigen Rezensionen wird darauf herumgeritten, daß hier Marihuana verharmlost würde, das Gefühl hatte ich nicht, im Gegenteil, ich fand, dass Alex sich sehr differenziert mit der Problematik auseinandersetzt und durchaus gut auf die Gefahren des Suchtmittels hingewiesen wird, ganz ohne erhobenen Zeigefinger und mahnenden Blick. Das Buch regte mich enorm zum Nachdenken und überdenken meiner eigentlich sehr festen Standpunkte und meinungen an. Das Thema Sterbehilfe und das Recht darauf gewisse Entscheidungen im Leben bei vollem Bewußtsein treffen zu dürfen, fand ich spannend, intelligent und sehr berührend dargestellt. Aufgrund der Thematik bewegt sich das Buch natürlich ein wenig in Richtung von Jojo Moyes „Ein ganzes halbes Jahr“, beleuchtet das Thema aber aus einem ganz anderen Blickwinkel.
Ich wurde, trotz der oben erwähnten hier und da auftretenden Längen ganz wunderbar unterhalten und habe Denkanstöße bekommen, die mich sehr beschäftigt haben. Allerdings finde ich den Titel zum einen enorm schlecht einzuprägen und zum anderen einfach nicht passend.

Über den Autor:

Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel.

Sein erster Roman »Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat« schlug in Großbritannien ein wie ein Meteorit – Alex Woods eroberte die Herzen der Leser im Sturm und die Presse feierte den Roman als DIE Entdeckung des Jahres.

Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield und schreibt an seinem zweiten Roman.

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