VEGAN-Projekt Berlin Berlin

Ich war übers Wochenende in Berlin und wie eingeplant habe ich mein Vegan-Projekt am Samstag unterprochen, um im Anda Lucia lecker spanisch zu essen und vorallem um eine Paketkastentorte zu futtern.

Außerdem war ich im Museum für Kommunikation, was absolut sehenswert war und der freundliche Herr, der uns führte und alles erklärte, hat mit so viel Herzblut berichtet, das war super.

An dieser Stelle herzlichen Dank an DHL und SisterMAG für die freundliche Einladung!

Es war fantastisch!

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Samstag reiste ich mit dem Flieger an und hatte meine Amaranthriegelchen dabei um jeglichen aufkommenden Hunger sofort blocken zu können. Mittags wollte ich mir dann schnell auf der Friedrichstr. irgendwo was zu Essen besorgen… Super Idee. Leider gab es da nichts. NICHTS. Gut ich hätte Sushi essen können und dann nur die mit Avocado gefüllten oder mit Ingwer, aber das fand ich irgendwie wenig reizvoll oder gar sättigend. Ich setzte mich also genervt erstmal ins Starbucks und grübelte, wo ich etwas zu Essen herbekommen könnte. Hier möchte ich positiv erwähnen, daß die Barista mich nach meiner Bestellung Chai Latte mit Sojamilch daraufhin wies, daß die Sahne nicht vegan wäre, ob sie die weglassen solle und sie fragte mich, ob ich den einzigen veganen Snack, Obstsalat, wohl noch dazu haben wollte. Wollte ich und war angenehm überrascht.

Leider fand ich dann wirklich nichts ordentliches für ein Mittagessen. Im Cafe Einstein saß ich eine halbe Stunde, ohne daß die Kellnerin sich zu mir bequemte und verließ den Laden irgendwann einfach nur entnervt, um dann dummerweise ins La Fayette zu gehen und dann auch noch die Feinkostabteilung aufzusuchen.

ES WAR HART!

ES GAB AUSTERN!

HUMMER! GAMBAS!

MACARONS, ENTENLEBER, GÄNSELEBERPASTETE, wunderbare in Butter gewendete Crepes.

Es dauerte sage und schreibe 35 Minuten, bis ich mich in der Lage sah, den Laden wieder zu verlassen. Allein der Geruch war KÖSTLICH! Bei den Macarons war ich kurz davor zu sagen: „SCHEISS DRAUF! Ich zieh mir da jetzt 10 Stück von rein!“ Aber ich war so tapfer und das wo ich doch so einen Hunger hatte.

Kurz bevor ich total genervt bei Mc Donalds einen Salat bestellen ging, erblickte ich jedoch das Pastadeli und bekam vegane Nudeln, rotes Tomatenpesto OHNE Parmesan und eine Fritz Cola. HERRLICH! Danke! Das war meine Rettung und der freundliche junge Koch schaute sogar noch mal extra nach, ob in den Nudeln auch wirklich kein Ei ist. LECKER war es auch!

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Abends dann wie gesagt, die vegane Pause, ich schlemmte mit Freundinnen, trank leckeren Sangria und hatte keine halbe Stunde Bauchkrämpfe, Übelkeit, Kopfweh. Alles was ich sonst fast täglich nach dem Essen habe und wovon ich seit, ich vegan essen verschont geblieben war. (Nein es lag nicht am Alkohol ein Glas Sangria kann ich durchaus ab.)

Ich schlumpfte also ins Hotel, unter die Decke und Augen zu. Ich habe übrigens im Art’otel übernachtet. Die Variante am Ku’damm ist nicht ganz so schick, wie die beiden mir bisher bekannten Hotels, aber daher auch deutlich günstiger und sauber und ok war es auf jeden Fall. Die Dame am Empfang war unheimlich freundlich, verarztete sogar mein kleines Aua am Finger. (Eingerissener Fingernagel, brauchte dringend ein Pflaster!)

Auf dem Zimmer gab es, was ich sehr toll fand einen Wasserkocher und diverse Tees!

Am nächsten Morgen begab ich mich vorsichtig in den Frühstücksraum, der meine Laune sofort hob, schön bunt und lichtdurchflutet und das Frühstücksbuffet, vor dem ich ein wenig Angst hatte ein reines Wunderland. Gut, neben Wurst und Käse blieb mir nur das Fruchtmus als Aufstrich, aber das Müsli konnte ich mir mit Orangensaft aufgießen. Das Teesortiment von Ronnefeldt war umwerfend, die Saftauswahl (4 verschiedene Obstsäfte) super und dazu viel frisches Obst und Gemüse. Der freundliche Herr vom Küchenteam bekam mit, wie ich mir Tomaten und Balsamico auf den Teller schaufelte und stand kurz darauf mit Mozarella neben mir und fragte, ob er mir davon etwas reichen dürfe(EXTREM POSITIV !!) . HARTE PRÜFUNG! Und wirklich sehr aufmerksam von ihm, fast tat es mir leid, ablehnen zu müssen, für meinen Veganismus hatte er jedoch Verständnis. Satt und zufrieden begab ich mich wieder an die sonnige frische Luft und spazierte den Ku’damm hoch und runter, bis es Zeit wurde mich auf den Weg ins Veganz zu machen. Dort hatte ich mir einen Platz zum Brunch reserviert.

Und das war der Knaller, erstmal hat das Veganz tatsächlich am Sonntag geöffnet und ich biß mir in den Hintern, daß ich nur mit Handgepäck reiste und somit keine Flüssigkeiten und co kaufen und mit mir im Flieger transportieren durfte. Ich hätte mich totkaufen können, vegane Schokolade, Weizengraspulver, Matcha, veganer Kakao, veganes Eis, alles was das Herz begehrt. Ich bestellte mir also einen Matchasmoothie und nahm eine Limo mit und dann gings ins Goodies nach nebenan, wo es ein fantastisches veganes Buffet gab.

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Herrlich, wirklich, ich hab gefressen, als gäbe es kein Morgen. Vegane Waffeln, vegane Suppe und alles wirklich super LECKER!

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Allerdings trübten 2 Dinge meine Begeisterung.

Punkt eins, im Goodies war es super kalt und auf meine Bitte, das Fenster zu schließen, wurde mir erklät, daß frische Luft gesund sei. Danke, das weiß ich, aber mir war wirklich richtig kalt, so kalt, daß ich nachher im Wintermantel am Tisch saß.

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Punkt zwei leider war sowohl das Besteck, als auch die Gläser im Goodies nicht so wirklich sauber. Ich bin da wirklich pingelig, hier habe ich sowohl Glas, als auch Besteck noch mal unterm Tisch nachpoliert. Dabei machte die Küche an sich, die man vom Gastraum aus sehen kann, einen wirklich sehr gepflegten Eindruck.      IMG_4833[1]

Ich habe also lesend und schmausend den Nachmittag dort zugebracht und mich dann langsam auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Ich wünsche mir nun also ein Veganz für Köln und Bonn und bitte gut zu erreichen. fantastisch wär in einem der Bahnhöfe… *träumt*

Bisher komme ich also weiter sehr gut klar. Habe tatsächlich keine Migräne gehabt, für die es eigentlich schon lange wieder mal Zeit wäre, einen Tag in der Woche habe ich sonst immer damit zu kämpfen.

Seit ich Soja weitgehend ignoriere und auch auf Tofu und Sojajoghurt meist verzichte, ist auch meine Neurodermitis wieder verschwunden. Heißhunger hatte ich allerdings heute dann und zwar auf Sushi und auf ein Schnitzel. Das lag allerdings hauptsächlich daran, daß ich mein Lunchpaket zu Hause vergessen hatte und mich mit zwei Nashi-Birnen und einer Hand voll Datteln durch den Tag retten mußte.

Das vegan Projekt geht also weiter.

Morgen die nächste Härteprobe, ich werde abends meine Eltern besuchen und beichten, daß ich zur Zeit nur Pflanzen esse… das wird sicherlich anstrengend.

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