VEGAN-Projekt – der Start

Ok, heute ging es los. Ich = VEGAN!

Mit zur Arbeit habe ich mir Tiroler Schüttelbrot, Sojajoghurt mit Gewürzen (das stammt nicht aus dem Hildmannbuch, das hab ich mir selbst zusammen gefrickelt), Grüntee und Agavendicksaft und Auberginenschiffchen genommen.

Damit kam ich auch gut parat, aber ich, die ich sonst nie frühstücke, wurde wach und wollte ein LEBERWURSTBROT! Seufz. Leberwurst, ich mag gar keine Leberwurst, gegen 11 h war dieser Wunsch dann glücklicherweise überwunden und ich stellte fest, der Veganer ist ein einsamer Mensch, während meine Kollegen nämlich gemeinsam zum Chinesen, in die Kantine und zum Türken aufbrachen, saß ich mit meinem Schälchen ganz alleine im Büro. Die Herausforderung in der Kantine etwas Veganes zu erhaschen, wollte ich heute noch nicht annehmen, wobei ich mit dem Salat dort bestimmt parat komme. Aber erstmal fällt mir auch beim Türken nicht viel ein, vielleicht die Falaffeln, aber sonst… Schwierig.

Meine Auberginenschiffechen waren sehr lecker und reichten in der 1 Mann Portion genau für mich aus. Allerdings denke ich, daß ich den Herrn des Hauses mit dieser Portion nicht mal halbwegs satt bekommen hätte, mal davon abgesehen, daß er das eh nicht gegessen hätte, weil warm und matschig.

Ich wartete dann den ganzen Nachmittag auf ein Hungergefühl und trank fein meinen Grüntee. Kein Hunger. Super!

In der Mittagspause bin ich dann rasch zu DM, wo es telefonisch hieß “ Natürlisch ham mir jepopptes Amaranth!“ Dumm nur, daß davon nichts mehr da war, als ich ankam. Ich gebe zu, ich war dezent angepisst und unfreundlich, als die Dame mir das leere Regal präsentierte und sagte, daß sie vergessen habe, mir eine Tüte zurück zu stellen. Na Danke!

Nach der Arbeit also schnell zu Temma und endlich wurde ich fündig. „Jepopptes Amaranth“ und Agar Agar zu bezahlbaren Preisen. Ich weiß dann jetzt, wo ich zukünftig einkaufen gehe, auch wenn das für mich zur Zeit einen Umweg bedeutet. Parkplatz direkt vor der Tür und teilweise deutlich günstiger, als im Denn’s.

Zu Hause gings dann los, gestern hab ich bereit den Teig fürs Früchtebrot angesetzt, der wrude dann verfeinert und gebacken, das Früchtebrot will ich mir in kleine Riegelchen schneiden und dann mit mir rumschleppen, wenn mich der Hunger überfällt. Außerdem habe ich das „jepoppte Amaranth“ in süße Riegelchen verwandelt, die ich dann essen werde, wenn mich der Heißhunger auf etwas Süßes im Griff hat. Anschließend habe ich noch Artischockencreme fürs Frühstück (Hossa, da hat der Herr Hildmann wohl für Vielfrasse die Portionen angesetzt, davon kann ich die nächsten 6 Wochen frühstücken.) gemacht und eingetuppert und dann Quinoasalat mit Minzdressing für die Mittagspause morgen zu bereitet. Gut, ich arbeit zur Zeit auch immer recht lang, aber erst gegen 19:30 h war ich mit allem Kochkram durch und konnte mich mit einem Schälchen Quinoa in die Badewanne hauen.

Gewogen habe ich mich auch mal: ich starte mit 47,4 kg in die Challenge, Abnehmen ist nicht das Ziel, aber ich bin gespannt, wie sich die Essensumstellung aufs Gewicht auswirken wird.

Satt gegessen habe ich mich auf jeden Fall und ich denke, ich werde es beibehalten, daß ich das Frühstück selbst zusammen frickel und zwei Mahlzeiten aus dem Hildmann Buch bastele.

Ansonsten habe ich dieses Buch von einer Freundin geliehen bekommen und bin schon schwer gespannt, hatte aber noch keine Zeit mal einen Blick reinzuwerfen, das werde ich gleich tun.

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