Bastei am Bonner Rheinufer

Heute morgen, war ich noch nicht ganz wach, als das Telefon klingelte und mein Vater mir verkündete, er und meine Mama würden heute mal ganz schnell vorbei kommen und mir zum Kleid, welches meine Mutter mir vor einigen Wochen geschenkt hatte, die passenden Schuhe vorbei bringen. (Meine Mama hat mir ein wunderschönes Cocktailkleid von Vera Mont in blau mit tollen weißen Tupfen geschenkt, welches sie vor etwas mehr als 30 Jahren kurz nach meiner Geburt bei einem Besuch mit meinem Vater in Paris im Moulin Rouge getragen hat, geschenkt. In dem Kleid hab ich als Kind immer Prinzessin gespielt. Die passenden Schuhe in blau und gold waren irgendwie verschollen und sind nun aber wieder aufgetaucht. Für die Hochzeit eines Freundes nächste Woche bin ich also komplett in Vintage (Wenn das nicht total Vintage ist, weiß ich es auch nicht. Ich bin immer noch total begeistert.) ausgestattet, weil glücklicherweise alles (fast) paßt. (Für die Schuhe brauche ich noch ein Söhlchen, da sie ein wenig zu groß sind.)

Gut meine Eltern kommen also, ich aus dem Bett gehüpft, dem Mann Bescheid gegeben und überlegt, wohin ich meine Eltern denn zum Essen schleife, an den Rhein wollten sie. Gut, da gibt es ja mehrere Möglichkeiten, aber keine, die mir jetzt so auf Anhieb so richtig gefallen wollte. Das Problem löste sich jedoch von selbst, denn Mama und Papa wußten bereits sehr genau, wo sie hin wollten, nämlich in die Bastei und da ins Restaurant, nicht in die Schänke.

Während der Mann also zum Fußball ging, wurde ich von meinen Eltern zum leckeren Essen und am Rhein Flanieren ausgeführt. Leider bei nur mäßigem Sonnenschein landeten wir also schließlich auf der Terrasse der Bastei mit tollem Blick auf den Hochwasser führenden Rhein, den Drachenfels und den Petersberg.

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Als kleinen Appetithappen gab es Baguette mit einer leichten Tomaten (?) Butter, die ich allerdings ein wenig fad fand und nachwürzte. (Wir erinnern uns, ich würze nie nach, ich nutze nur wenige Gewürze, sie muß also schon sehr fad gewesen sein.) Mit etwas Salz wurde sie allerdings sehr lecker.

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Da ich noch nicht so wirklich Hunger hatte, verzichtete ich auf eine Vorspeise, durfte aber an der Spargelsuppe meines Vaters ein wenig probieren und die war wirklich köstlich. Nicht zu dickflüssig, schön voll im Geschmack, fein gewürzt. Leider hatte Papa schon die kleinen Knödelchen herausgefischt, so daß ich zu deren Geschmack nichts sagen kann, aber so schnell wie er die aus der Suppe geangelt hatte, müssen sie lecker gewesen sein. IMG_3530[1]

Als Hauptgericht hatte ich dann Lachs mit Spargel und einer Gorgonzola-Spinat-Soße. Super lecker, etwas ungewohnt im Geschmack, aber sehr lecker. Leider dank des Käses auch super mächtig. Nach der Hälfte der Portion habe ich kapitulieren müssen und das wo ich doch sonst futtern kann, als gäbe es kein Morgen. Wirklich enorm sättigend. IMG_3531[1]

Meine Mutter hatte Rumpsteak mit Bratkartoffeln gewählt. Medium-well gebraten mit Kräuterbutter und Salat. Für mich wäre das Steak deutlich zu durch gewesen, meine Mutter fand es aber sehr lecker und genau nach ihrem Geschmack. Die Portion war auch mit dem Salat, der nicht mit auf dem Bild ist recht kräftig bemessen. IMG_3532[1]

Mein Vater hatte Rotbarbe mit Bärlauchrisotto. Hier fand ich die Portion etwas sehr übersichtlich und mein Vater war auch als erster von uns allen mit Essen fertig, ließ mich gemeinerweise nicht probieren und hatte gegen Ende zwar keinen Hunger mehr, richtete seine Gedanke jedoch deutlich eher auf den Nachtisch, als wir anderen beiden. IMG_3533[1]

Dazu gabs für mich eine Kirschsaftschorle (Schmeckte lecker und das Mischungsverhältnis stimmte) und für meine Eltern ein sehr bierlastiges Radler (ich mußte beide Gläser probieren, da die Limonade wirklich kaum rauszuschmecken war) Mag sein, daß der ein oder andere gerade das mag, meinem Vater hat das Radler nicht geschmeckt, zumal es auch nicht eiskalt war.

Die Preise sind allerdings schon recht gesalzen, hier zahlt man sehr deutlich die wunderschöne Aussicht und Lage mit. Den Geldbeutel schonender ist da die im Untergeschoss gelegene Schänke der Bastei, in der es kleine Häppchen und rheinische Spezialitäten gibt.

Das Essen war sehr gut, das Radler nicht so wirklich, aber der freundliche Service hat das wieder wettgemacht.

Anschließend waren wir dann noch ein Stückchen Kuchen essen und einen Cappuccino in der Pecher Weinbar trinken, die ich ja immer wieder gerne empfehle und bei der ich nun also auch den Kuchen probiert und für gut befunden habe!

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