Limao – Bonn – und essen geht sie auch

Gestern waren wir nach längerer Zeit noch einmal aus.

Zu erst haben wir das Limao direkt am Bad Godesberger Bahnhof aufgesucht um ein paar Cocktails zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen.

Die Cocktails waren lecker, wenn auch nicht außergewöhnlich. Die Bar deckt das übliche Repertoire ab, bietet jedoch viele verschiedene Varianten von Coladas und Caipirinhas an. Die Auswahl an alkoholfreien Cocktails war leider recht überschaubar, weshalb ich wie üblich zum Ipanema griff. Da wir in der Happy Hour dort waren, waren die Cocktails wirklich enorm günstig. (Allerdings bin ich vielleicht auch einfach von den exorbitanten Cocktailpreisen in den meisten Kölner Bars verschreckt.)

Da ich leider nicht wirklich hungrig war gab es für mich zwei Vorspeisen als Hauptgericht.

Maniokchips mit Aioli und Garnelen in Chiliöl mit Palmherzen. (Die Maniokchips hab ich irgendwie vergessen zu fotografieren)

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Ich liebe Palmherzen, meine Oma bringt mir diese immer aus Belgien mit, wo sie deutlich einfacher zu bekommen und wesentlich erschwinglicher sind, als hier. Allerdings habe ich sie bislang immer nur in den Salat getan. Sie mit Garnelen leicht anzubraten ist eine neue Variante, die ich sicherlich auch selbst mal austesten werde.

Die Maniokchips schmecken ein wenig nach Maismehl und habe in etwa die Konsistenz von Kroepoek, mir haben sie sehr gut geschmeckt. Meine Schwägerin hatte dann diese herrliche Gambas Platte, die mir allein schon rein optisch das Wasser im Mund zusammen laufen ließ.

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Anschließend ging es ins Kleine Theater in Bad Godesberg, das ich noch nicht kannte. Die kuschelige und familiäre Atmosphäre dort hat mit jedoch ziemlich gut gefallen. Wenn man auch anmerken muß, daß die Bestuhlung definitiv nicht für Menschen mit langen Beinen gemacht sind. Ich saß ganz bequem, aber für jeden der größer ist, als ich abgebrochener Meter dürfte es ganz schön eng werden. Angesehen haben wir und die Familie Malente mit 99 Luftballons und wurden wirklich gut unterhalten. Viele Erinnerungen an die 80er wurden wach, Musik, Lebensgefühl und Konsumgüter wurden in Erinnerung gerufen. Dabei ging es mir im zweiten Akt allerdings ein wenig zu klamaukig zu, der Ausflug in die Schwarzwaldklinik war mir ein bißchen zu viel des Guten. Dennoch würde ich jedem, der die 80er noch in guter Erinnerung hat und auch all denen, die sie nicht mehr bewußt erlebt haben, einen Besuch der Aufführung ans Herz legen, es hat einfach viel Spaß gemacht.

Ab dem 16.04. gastiert die Familie Malente in Neuwied und anschließend in Düsseldorf und Hamburg.

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Zum Ausklang des Abends ging es dann in die neuer Pecher Cafe und Weinbar, die mit sehr gemütlichem Ambiente, guter Stimmung einigen bekannten Gesichtern ebenfalls eine gute Idee war.    

 

 

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